Zum wiederholten Male versuchen deutsche Politiker, durch Werbekampagnen die allgemeine Akzeptanz für Organspenden und in ihrer Folge die Anzahl der Organspenden zu erhöhen. Im Gespräch ist dabei erneut der schon einmal gescheiterte Vorschlag, daß Menschen, die KEINE Organspende machen wollen, diesen Wunsch in einer Art "Anti-Organspende-Ausweis" festhalten sollten. Angesichts unseres Grundgesetzes ist so ein Vorschlag natürlich absurd.
Zur Erinnerung:
Laut GG Art. 2, Abs. 2 hat jeder deutsche Staatsbürger "das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit", was selbstverständlich auch die Unversehrtheit nach dem Tode mit einschließt. Und dieses Grundgesetz gilt uneingeschränkt in ALLEN entsprechenden Fällen, und nicht erst dann, wenn man einen Hinweis - wie den in Vorschlag gebrachten "Anti-Organspende-Ausweis" - bei sich trägt , daß an einem KEINE Organentnahme, also KEINE Grundrechtsverletzung (s. GG Art. 2, Abs. 2) vorgenommen werden darf.
Durch die Jodierung fast sämtlicher Lebens- und Futtermittel in Deutschland muß die Organspende, aber auch die Blut- und Gewebespende noch unter dem völlig neuen Aspekt gesehen werden, daß die Organ-, Blut- und Gewebespenden - auch bei sonst passenden Parametern - nicht für alle Organempfänger geeignet sind.
Das sind sie nämlich besonders dann nicht, wenn es sich bei den Organempfängern z.B. um Jodallergiker oder Jodempfindliche oder Morbus Basedow- oder Morbus Hashimoto- Patienten handelt, denen bei der Transplantation ein - in aller Regel über die tägliche jodierte Nahrung - jodhaltiges Organ eingepflanzt werden würde. Zwar hätten die Betroffenen dann ein gesundes Organ, aber sie befänden sich in akuter Gefahr, auf das ebenfalls mit transplantierte Jod mit einem anaphylaktischen Schock oder einer thyreotoxischen Krise oder einer anders gearteten krisenhaften Verschlimmerung der bestehenden Schilddrüsenerkrankung zu reagieren.
Diese bisher noch nicht thematisierte Problematik der Jodorgane wird im folgenden Kapitel "Blut- und Gewebespende und Organtransplantation" aus "Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum" von Dagmar Braunschweig-Pauli kurz dargestellt:
"Blut- und Gewebespenden und Organtransplantationen bergen für Jodallergiker ebenfalls aus Gründen der Jodanreicherung im Blut und in allen Organen und Geweben, Knochen etc. infolge der jodierten Ernährung ein hohes Risiko eines anaphylaktischen Schockes. Jodallergiker, die auf die Spende eines Organs bzw. auf Blut-und Gewebespenden angewiesen sein möchten, sind deshalb gut beraten, bei der Suche nach dem passenden Spender auch darauf zu bestehen, daß bekannt ist, ob dieser für ihn ausgesuchte Blut-, Organ- bzw. Gewebespender sich auch mit nicht künstlich jodierten Speisen ernährt hat. Andernfalls ist das Risiko eines anaphylaktischen Schockes infolge der Einpflanzung eines jodangereicherten Organs bzw. Gewebes nicht mit Sicherheit auszuschließen. Ein Ausweg aus dieser Jodfalle könnte es sein, daß Blut-, Organ- und Gewebespender grundsätzlich auf ihrer Blut-. Organ- und Gewebespende bzw. auf ihrem Spenderausweis vermerken lassen, daß sie Jodallergiker sind und somit ihre organische Spende auch ohne künstliche Jodsätze." ( a.a.O., 2. aktualisierte Neuaufl. Trier 2007, Anhang,S. 220)
Der im obigen Jodvideo mitgeschnittene Beitrag sowie das Interview der Buchautorin Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., wurde während ihres Vortrages „Jodsalz, nein danke. Wie wir unserer Schilddrüse schaden.” am 20. November 2010 in Garmisch-Partenkirchen (Katholisches Pfarrheim St. Martin, Burgstr. 17) aufgezeichnet.
Der Grund für diesen Vortrag war die Idee von Frank Rösner, FDP (jod-info.blog.de), ein Video über die Jodproblematik erstellen zu lassen, in dem, anders als in der bekannten Jodwerbung, endlich auch mehr über die Risiken und Nebenwirkungen der sogenannten „generellen Jodsalzprophylaxe” zu erfahren sein sollte.
Mein Vortrag war eine kritische Auseinandersetzung mit der in Deutschland unter dem Begriff „generelle Jodsalzprophylaxe” praktizierten medikamentösen Therapie, Salz und Lebensmittel zur angeblichen Verhinderung eines Kropfes mit Jod zu versetzen.
Die offizielle Version für diese Maßnahme stützt sich auf das Körnchen Wahrheit, daß jeder Mensch und jedes Tier individuelle Spuren des Spurenelementes Jod braucht, um zu überleben und gesund bleiben zu können.
Die allgemein als Ausgangspunkt für diese Jodsalzprophylaxe geltende Behauptung, Deutschland sei ein Jodmangelgebiet, löst dann bei vielen Bürgern praktisch von selbst eine Art „Hamster-Reflex” aus. Denn man will diesen Mangel durch die - vermeintlich freiwillige - Verwendung von Jodsalz und jodierten Lebensmitteln natürlich unbedingt beheben.
Diese Vorstellung, ein ganzes Land sei ein Jodmangelgebiet, schürt Angst und suggeriert den meisten Bürgern sehr überzeugend die Notwendigkeit, dieser Jodmangel müsse selbstverständlich behoben werden, und am besten über die Ernährung, natürlich in allen Lebensmitteln, um nur ja auf „Nummero Sicher” zu gehen , genau wie es die Gesundheitspolitiker vorschlagen.
Das alles klingt so überzeugend, daß Zweifel an den von den Gesundheitsbehörden und vielen Medizinern vorgebrachten Argumenten bis jetzt nur selten aufkamen.
Die Jodwerbung wurde schließlich zu einer Art Selbstläufer: überzeugte Bürger informierten andere mit großem Eifer darüber, warum wir alle jodiertes Salz und Lebensmittel essen müßten. Und wenn jemand sich kritisch über die Jodierung äußerte, reagierten viele ungehalten, oft sogar verärgert bis aggressiv, so als hätten sie Angst, jemand könne ihnen ihr kostbares Jod wieder wegnehmen.
Ein empörter „Jod-Jünger” fauchte mich einmal an: „Sie wollen wohl, daß ich einen Kropf bekomme?” - Ich lachte. „Natürlich nicht”, antwortete ich, „aber wenn Sie beispielsweise ein Abführmittel brauchen, muß ich es dann auch nehmen, auch wenn ich es gar nicht brauche?”
Die Jodmangelthese hat es geschafft, die unumstößlichsten medizinischen Grundlagen außer Kraft zu setzen: Sie verhindert die individuelle, dosierte, freiwillige Medikation.
Über das Beispiel „Jod-Jünger und Abführmittel” lacht man vielleicht zuerst, aber es ist ein Lachen, das einem dann doch im Halse stecken bleibt.
Bei der Behauptung, Deutschland sei ein „Jodmangelgebiet”, handelt es sich in Wirklichkeit um eine Pauschaldiaganose.
Sie verhindert die in der Humanmedizin unumgängliche individuelle Untersuchung samt individueller Diagnose.
Die ohne Mengenangabe praktizierte Jodierung von Salz und Lebens- und Futtermitteln verhindert die sonst im Arzneimittelrecht für medikamentös wirkende Stoffe verlangte exakte Dosierung, und sie ist ohne die freiwillig gegebene Einwilligung des Patienten.
Die allen Bürgern vom grünen Tisch aus verordnete medizinische Prophylaxe mit Jod versäumt es, die für eine medizinische Maßnahme erforderliche persönliche Einwilligung einzuholen, obwohl das laut §224 StGB „Gefährliche Körperverletzung” ist.
Einer medizinischen Therapie oder Prophylaxemaßnahme, wie es die Jodsalzprophylaxe ja ist, muß IMMER eine individuelle Untersuchung vorausgehen. Einer individuellen Untersuchung folgt die individuelle Diagnose.
Bei der Prophylaxemaßnahme „Jodsalzprophylaxe” gibt es keine individuellen Diagnosen von allen ca. 80 Millionen Bundesbürgern einschließlich der Touristen etc.
Und nach individueller Untersuchung und individueller Diagnose muß der Patient – laut Medizinrecht (Quelle u.a.: Pschyrembel, 259 Aufl.S. 874f. „Körperverletzuung) – vom Arzt wahrheitsgemäß über ALLE Risiken und Nebenwirkungen einschließlich Spätfolgen aufgeklärt werden. Bei der Prophylaxemaßnahme „Jodsalzprophylaxe” gibt es keine wahrheitsgemäße Aufklärung über ALLE Risiken und Nebenwirkungen einschließlich der Spätfolgen, die durch die Jodierung der Lebens- und Futtermittel verursacht werden können.
Damit bleiben ca. 80 Millionen Bundesbürger einschließlich der Touristen etc. über die Risiken und Nebenwirkungen der Jodsalzprophylaxe völlig uninformiert.
Nach individueller Untersuchung und Diagnose muß schließlich die persönliche EINWILLIGUNG des Patienten erfolgen, andernfalls ein medizinischer Eingriff, auch eine Prophylaxemaßnahme, „Gefährliche Körperverletzung” laut § 224 StGB darstellt. Es fehlen bei der Prophylaxemaßnahme „Jodsalzprophylaxe” aber ca. 80 Millionen individuelle Einwilligungserklärungen aller Bundesbürger, der Eltern für ihre Kinder, einschließlich der Touristen für diese Maßnahme.
Aus diesem Grunde muß die Jodsalzprophylaxe laut Medizin- und Strafrecht als „Gefährliche Körperverletzung” laut §224 StGB angesehen werden.
Und trotz intensivster Jodwerbung fällt eine Menge Wissenswertes über die Jodierung unter den Tisch.
Sie erfahren meist nicht, daß nämlich auch dem Viehfutter künstlich Jod zugesetzt wird, und das bereits 8 Jahre vor Beginn der Salz- und Lebensmitteljodierung.
Der Tiermediziner und Jodbefürworter Prof. Dr. Gerd Flachowsky in Braunschweig schreibt bereits 1998, daß landwirtschaftliche Nutztiere nur 0,1 bis 1 mg Jod pro Kg Futter für den Erhalt ihrer Gesundheit und Leistungsfähigkeit brauchen und meint, daß die Tiere durch die hohe Jodierung des Futters (von 1985-2006 waren es 10-100mg Jod/kg Futter, ab 2006 sind es „nur” noch 5 mg Jod/kg Futter) „ein Vielfaches des Bedarfes” bekommen (zitiert aus „Einflußmöglichkeiten der Tierernährung auf Inhaltsstoffe und Qualität von Lebensmitteln tierischer Herkunft”, in: Verbraucherdienst 43, 1998, S. 388-392).
Sie erfahren meist nicht, daß nicht alles Jod, das in den Lebensmitteln enthalten ist, deklariert werden muß, nämlich dann nicht, wenn es über die – meist heimliche Viehjodierung – in die Lebensmittelkette kommt, oder wenn die Lebensmittel lose verkauft werden, wie Back- und Wurstwaren.
Damit hatten Sie zu keiner Zeit die Chance selber zu entscheiden, ob und wieviel Jod Sie täglich zu sich nehmen.
Die in den Lebensmitteln enthaltene Menge an Jod wird nirgendwo deklariert, kann folglich auch nicht kontrolliert werden, weshalb die offiziell ausgegebenen sogenannten „Jodbedarfstabellen”, die ganz bestimmte Jodmengen für die verschiedenen Lebensalter angeben, eigentlich überflüssig sind.
Wissenswert: Die bis heute geltenden offiziellen Tabellen mit den angeblichen Jodmengen in Lebensmitteln geben die Jodmengen in tierischen Produkten vor 1985 an, also vor der Tierfutterjodierung, folglich sind sie veraltet. Und das sind sie bis heute geblieben, denn sie sind in den letzten 26 Jahren noch nicht an die aktuellen Jodmengen in den Lebensmitteln infolge der inoffiziellen Viehfutterjodierung angepaßt worden, obwohl diese seit 1988 in der Wissenschaft (Köhrle et. Al, s. Literaturliste) bekannt sind.
Auf Grund der nahezu lückenlosen Jodierung der Grundnahrungsmittel und vieler industriell hergestellter Lebensmittel kann niemand mehr frei entscheiden, ob er jodierte Produkte kaufen möchte oder nicht, auch dann nicht, wenn er aus gesundheitlichen Gründen kein zusätzliches Jod haben darf.
Im selben Jahr, als die offizielle Jodsalzkampagne 1993 in Deutschland gestartet wurde, veröffentlichte die WHO eine Weltkarte mit den jeweiligen Jodmangelländern. Deutschland ist nicht darunter, sondern wird sogar als „optimal jodversorgt” angegeben.
Die „Jodsalzprophylaxe” wirft viele Fragen auf:
Wo bleibt das demokratische Freiwilligkeitsprinzip, wenn man sich nicht mehr frei für oder gegen eine medizinische Maßnahme entscheiden kann?
Wer stellt eigentlich die „Jodsalzprophylaxe” außerhalb des Straf- und Medizinrechts, nach dem medizinische Therapien, auch Prophylaxemaßnahmen ohne persönliche Einwilligung Körperverletzung darstellen?
Wer kann eine Schadensinkaufnahme infolge einer medizinischen Behandlung gegen den ausdrücklichen Willen der Betroffenen verantworten?
Warum gilt das Arzneimittelgesetz mit seinen verpflichtenden Basisinformationen(s. Beipackzettel) wie Zusammensetzung aller enthaltenen Stoffe, Dosierung etc. nicht auch für die ebenfalls diesem Gesetz unterliegende medikamentöse Prophylaxe mit Jod?
Warum nehmen sich die Medien dieser Fragen nur selten an?
Das Labyrinth Jodbedarf und Jodmengen: individuell - pauschal - tatsächlich enthalten
Es herrscht Chaos bei den Zahlen über die verschiedenen Jodbedarfsmengen und den vermeintlich in den Lebensmitteln enthaltenen geringen Jodmengen.
Zunächst muß zwischen dem individuellem Jodbedarf und dem pauschal angegebenem Jodbedarf unterschieden werden.
Die Faustregel für den individuellen Jodbedarf wird in der internationalen Schulmedizin nach dem Körpergewicht bemessen: man rechnet 1-2 Mikrogramm Jod pro Kilogramm Körpergewicht. Am Beispiel einer Person mit 60 Kg Körpergewicht entspräche der individuelle tägliche Jodbedarf also mindestens 60 und höchstens 120 Mikrogramm Jod pro Tag.
Dieser individuelle Jodbedarf wird von der Jodsalzprophylaxe vollständig ignoriert.
Die WHO setzt für den individuellen Jodbedarf - für Erwachsene, nicht für Kinder, die darunter liegen! - als oberen Grenzwert 200 Mikrogramm Jod pro Tag an. Andernfalls besteht die Gefahr einer jodinduzierten Überfunktion der Schilddrüse.
Der pauschale Jodbedarf wird z.B. von der DGE (Deutsche Gesellschaft f. Ernähung) für alle Altersgruppen, auch für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder, Schwangere und Ältere, sehr viel höher angesetzt als der entsprechende individuelle Jodbedarf tatsächlich ist:
Säuglinge bis 11 Monate – 50-80 Mikrogramm Jod pro Tag
Kinder vom 1.-9. Lebensjahr – 100-140 Mikrogramm Jod pro Tag
Kinder ab 10 J., Jugendlich und Erwachsene – 180 – 200 Mikrogramm Jod pro Tag
Schwangere - 230 Mikrogramm Jod pro Tag
Stillende – 260 Mikrogramm Jod pro Tag
Damit liegt der pauschlasierte Jodbedarf praktisch immer weit über dem oberen Grenzwert des jeweiligen individuellen Jodbedarfes.
Bei diesen pauschalen Jodbedarfswerten werden ältere Menschen ab 40 Jahren (!) vollständig übersehen, die ebenfalls einen geringeren Jodbedarf haben als jüngere Erwachsene.
Schließlich: Die tatsächlich für bestimmte – nicht alle! - Lebensmittel bekannten Jodmengen sind dann noch einmal eine ganz andere Kategorie: sie übersteigen selbst die überhöhten Jodpauschalmengen um ein Vielfaches.
Es ist ein totales Verwirrspiel:
vom Verbraucher sind die tatsächlichen Jodmengen in den Lebensmitteln zu keiner Zeit zu bestimmen gewesen:
1. infolge der veralteten, zu niedrigen Jodmengenangaben in den offiziellen Jodmengentabellen, die seit 1985 nicht den neuen Jodmengen in tierischen Produkten angepaßt wurden;
2. wegen der unbekannten Jodmengen in den Lebensmitteln, die sich natürlich addieren, und
3. wegen der fast vollständigen Verheimlichung der hohen Jodeinträge über das Viehfutter.
Unter Wissenschaftlern hingegen sind die schon seit 1988 infolge der Jodierung der Futtermittel stark erhöhten Jodmengen in tierischen Produkten bekannt.
Nur über die Jodmengen in der Milch und damit weiteren Milchprodukten existieren seit 2006 wissenschaftliche Laboranalysen der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), Institut für Tierernährung in Braunschweig.
Diese Jodanalysen haben ergeben: Bei einem Eintrag von 10 mg Jod pro Kg Futtermittel gehen 2760 Mikrogramm Jod in 1 Liter Milch ein.
Damit sind endlich sichere Anhaltspunkte wenigstens für die Bestimmung der aktuellen Jodmengen in Milch und Milchprodukten, also für einen Teil der tierischen Produkte, gegeben.
Der Zusatz von 10 mg Jod pro kg Futter war von 2002 bis 2006 die von der EU erlaubte Menge von Jodzusätzen im Tierfutter.
ABER: Die auf den Futtersäcken deklarierte Jodmenge lag in den neunziger Jahren und auch noch in jüngerer (biozertifizierte Futtermittel mit einem Jodzusatz von 125 mg Jod/ kg Futter!) z.T. bei bis zu 100 mg Jod pro Kg Futtermittel.
Dieser hohe Jodeintrag in tierischen Produkten veranlaßte die EU, zur Vermeidung jodinduzierter Gesundheitsschäden die erlaubte Jodmenge im Tierfutter zu halbieren: ab 2006 sind von der EU nur noch 5 mg Jod/kg Futter erlaubt.
Wieviel Jod dadurch seit 2006 aber immer noch in Milch und Milchprodukten ankommt, möchte Ich Ihnen jetzt am Beispiel von 1 Liter Milch und einem Becher Joghurt veranschaulichen.
Entsprechend der Braunschweiger Laboranalyse enthält 1 Liter deutsche Milch infolge des halbierten erlaubten Jodzusatzes von 5 mg Jod pro Kg Futter 1380 Mikrogramm Jod.
Zum Vergleich zeige ich Ihnen, wie viel Jod das ist, wenn man diese Jodmenge von 1380 Mikrogramm pro 1 Liter Milch in Form von Jodtabletten à 100 Mikrogramm Jod pro Tablette darstellt: 1380:100 entsprechen 13 ¾ Jodtabletten –, wie Sie sehen, ist das eine ganze Handvoll Jodtabletten.
Säuglinge sollen bis zum 11. Monat pauschal zwischen 50 und 80 Mikrogramm Jod pro Tag bekommen!
Aber auch der niedrigere Betrag von 50 Mikrogramm Jod übersteigt den individuellen Bedarf von Säuglingen, der sich ja nach dem Körpergewicht errechnet und für Säuglinge deshalb zwischen 8 und 20 Mikrogramm Jod pro Tag liegen dürfte!
Nehmen wir jetzt trotzdem den niedrigeren Pauschalwert von 50 Mikrogramm Jod pro Tag für Säuglinge an, so bedeutet das, daß die Jodmenge in 1 Liter Milch einer Jodmenge für Säuglinge für 28 Tage entspricht. Es ist also die Monatsdosis für den Monat Februar.
Legt man jedoch, wie es physiologisch einzig richtig ist, dieser Rechnung den individuellen Jodbedarf von Säuglingen zugrunde, z.B. den Mittelwert von 15 Mikrogramm, bedeutet 1 Liter deutsche Milch eine Jodration für 92 Tage.
Auch fertige Babynahrung hat künstliche Jodzusätze, ca. 62 Mikrogramm/100 g Milchfertigbrei und Frischmilchbrei. (Quelle. Bga-Schriften, 1994, S. 21)
Schauen wir uns den Jodgehalt von 1 Becher Joghurt à 125 mg an: er beträgt 173 Mikrogramm Jod, was 1 ¾ Jodtabletten entspricht.
Allein 1 Becher Joghurt enthält also – wieder an dem niedrigeren Pauschalwert für Säuglinge berechnet – die Joddosis für Säuglinge für 3 ½ Tage.
Aber bekommen Babys ab dem 4. Monat zu ihrem Fläschchen nicht täglich Zukost, z.B. Joghurt, und damit allein schon über den täglichen Joghurt mindestens die dreifache der pauschal empfohlenen Tagesmenge an Jod?
Berechnen wir aber nun wieder den individuellen täglichen Jodbedarf von Säuglingen ab dem 4. Monat mit dem oben bereits angewandten Mittelwert von 15 Mikrogramm Jod Pro Tag, bedeutet 1 Becher Joghurt für Säuglinge sogar eine Joddosis für 12 Tage!
In der Schweiz wird seit 1922 jodiert.
Ich verweise hier auf meine ausführlichere Darstellung der Schweizer Jodierung in der aktualiserten 4. Auflage des „Basisartikel JOD” (im Vorwort: 1) Warum die Jodierung in der Schweiz als erfolgreich und gesundheitlich unbedenklich gilt. 2) Schweizer Mediziner: auch Pioniere in der Erkenntnis der Jodschäden)
Eine Schweizerin, die ebenfalls seit Jahrzehnten jodgeschädigt und dadurch arbeitsunfähig! ist, sagte mir kürzlich am Telefon: „So etwas” – gemeint ist die Jodierung von Lebens- und Futtermitteln – „Durchgeknalltes verstehe ich überhaupt nicht.”
In Babynahrung aus der Schweiz, wo ebenfalls Viehfutter und Lebensmittel jodiert werden, wurde 2005 von chinesischen Behörden ein zu hoher Jodgehalt (198 Mikrogramm Jod/100 g Babynahrung) gemessen. Zitat aus der Presse: „Die chinesische Öffentlichkeit reagiert sensibel auf das Thema, weil letztes Jahr wegen eines Babymilchprodukts eines anderen Produzenten ein Dutzend Kinder starben. … Zuviel Jod in der Nahrung kann zu einer geschwollenen Schilddrüse führen, die bei Kleinkindern im Extremfall auf die Luftröhre drückt.” Zitat Ende (aus: Sonntagszeitung vom 16.06.05)
Die Auswirkungen der „flächendeckenden Jodsalzprophylaxe”. Ihre Auswirkungen manifestieren sich inzwischen in explodierenden Erkrankungszahlen, wobei die Zahl der auf 33% angestiegenen Schilddrüsenkranken - davon mindestens 10 Millionen Hashimoto-Erkrankte (laut WDR-Sendung vom Febr.2009) - nur einen Teil der jodinduzierten Erkrankungen ausmachen.
Nimmt nämlich der Körper mehr Jod auf, als sein individueller Bedarf an diesem Spurenelement ist, kommt es zu vielfältigsten Symptomen überall im Körper, und nicht nur in der Schilddrüse: dabei kann es z.B. zu Herzrasen bis Herzrythmusstörungen und plötzlichem Herztod kommen, zu Hautveränderungen wie Akne und Furunkel, herpesähnlichen Bläschen und Urtikaria, Übernervosität mit zitternden Händen und Zappelbeinen, zu erhöhter Infektanfälligkeit, Heiserkeit und Dauerschnupfen, zu Bluthochdruck, Durchfällen mit Bauchschmerzen, unerklärlichen Angstzuständen, Aggressionen und Depressionen bis zum Selbstmord, zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Erschöpfung bis zur Arbeitsunfähigkeit, Burn-Out-Syndrom und dem Gefühl, dem normalen Alltag nicht mehr gewachsen zu sein. Es kommt zu Sehstörungen und Bindehautentzündungen, Haarausfall, Hitzewallungen und Schwitzen, zu unerklärlichen Kreislaufzusammenbrüchen und Ohnmachten, zu Schlaflosigkeit, „sexuellem” Desinteresse und Impotenz.
Ich werde oft gefragt, warum ich als Musikerin Bücher über die Jodproblematik schreibe.
Zum einen schreibe ich die Jodsachbücher aus der Notwendigkeit heraus, anderen Jodgeschädigten, für die ich zusammen mit meinem Mann die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosen gegründet habe,das Einkaufen im „durchjodierten” Deutschland zu erleichtern und sie über Lebensmittel ohne künstliche Jodzusätze zu informieren.
Zum anderen schreibe ich sie aus der Notwendigkeit heraus, über diese sehr unterschiedlichen und oft aus medizinischen Handbüchern getilgten jodinduzierten Krankheitssymptome zu informieren, die für Betroffene oft eine jahrelange Odyssee von Arzt zu Arzt bedeuten, ohne daß ihnen - in Unkenntnis der Ursache Jod - geholfen werden kann.
Die meisten der oben genannten Symptome und Krankheiten werden zwar in der medizinischen Literatur auch im Zusammenhang mit hohen Jodgaben ausführlich behandelt, aber nur selten werden sie im medizinischen Diagnosealltag auch als jodinduziert erkannt und entsprechend als jodinduziert diagnostiziert.
Und noch seltener erkennt man sie als Folge der Überjodierung über unsere tägliche Nahrung.
Was allgemein wohl unbekannt ist: ab Mitte der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden – nach Auskunft des De Gruyter-Verlages auf Empfehlung von Experten – viele der bislang im Pschyrembel, dem medizinischen Standardlexikon, beschrieben gewesenen Jodsymptome aus Aktualisierungsgründen (!) entfernt!
Das ist eine bedenkliche Maßnahme, wenn man bedenkt, daß im Zuge der Zwangsjodierung und in ihrer Folge der steigenden Zahlen von jodinduzierten Gesundheitsschäden die Notwendigkeit für Mediziner selbstverständlich immer größer wird, durch Jod ausgelöste Symptome in ihrem medizinischen Nachschlagwerken auch wirklich nachschlagen zu können, um Jodschäden zu erkennen und Jodgeschädigte sachgerecht therapieren zu können.
Dies wurde mir bei meinen Recherchen über die Hintergründe der Jodierungsmaßnahme bereits 1995 klar, und ich begann, über die einzelnen jodinduzierten Erkrankungen in der medizinischen Fachliteratur zu recherchieren.
Als Ergebnis meiner Nachforschungen gibt es inzwischen von mir mehrere Sachbücher über die Jodproblematik, die inzwischen auch von Medizinern als Ergänzung zu anderen medizinischen Nachschlagewerken, in denen aus den genannten Gründen viele Jodsymtome fehlen, herangezogen werden.
Die Zusammenhänge zwischen dem Beginn der unausweichlichen zusätzlichen Jodaufnahme über die Ernährung und diversen Krankheiten mit Erscheinungsbildern, die alle zu den bekannten Jodsymptomen gehören, sind offensichtlich.
So tauchen plötzlich nach Beginn der Jodierung Krankheiten auf, die vorher gar nicht – wie Morbus Hashimoto – und nur sehr selten – wie Morbus Basedow, ADHS oder Alzheimer oder Jod- und Lichtallergie – vorgekommen sind.
Andere Krankheiten wie Schilddrüsenüber- und Unterfunktion, Heiße und Kalte Knoten, Schilddrüsenkrebs und Diabetes, Depressionen, Osteoporose und Krebs an allen Organen fangen plötzlich an zu boomen.
Einige Schilddrüsenexperten wundern sich, daß „Deutschland unter den Industrienationen der Spitzenreiter” ist, „was Schilddrüsenerkrankungen angeht,…eine Erklärung haben wir dafür bislang nicht.” (Zitiert nach Dr. Eveline Kormann in „Für Sie” vom 11. 02 2008, Zitat: „Wir vermuten, dass etwa ein Drittel der Deutschen an einer nicht erkannten Schilddrüsenerkrankung leidet.” Zitat Ende. Aus dem Artikel „Die unterschätzte Gefahr: Die Schilddrüse reguliert unseren Stoffwechsel – eine Störung ihres Gleichgewichtes kann zu schweren Erkrankungen führen”.)
Wenn man einen hormonell wirkenden Stoff wie Jod, der gezielt auf die Schilddrüse wirkt – und ja als Prophylaxe auch wirken soll! – in die Lebensmittel gibt, muß man sich aber nicht über den Anstieg von Schilddrüsenerkrankungen und andere jodinduzierte Erkrankungen wundern.
Und daß das in anderen europäischen Ländern nicht so ist, ist ebenfalls nicht verwunderlich, denn dort wird entweder nicht oder bei weitem nicht so exzessiv wie bei uns jodiert.
In Frankreich ist die Jodierung der Lebensmittel übrigens seit 2008 wegen der Gesundheitsgefährdung verboten.
Schließlich werde ich natürlich auch oft gefragt, warum ich mich überhaupt so intensiv mit diesem offensichtlich brisanten Thema beschäftige.
Ganz einfach: Ich will gesund sein und mir nicht gegen meinen Willen eine Medikation über meine tägliche Ernährung aufzwingen lassen, die ich nicht brauche, und die mich schwer krank gemacht hat! Und ich glaube unerschütterlich daran, daß die Wahrheit sich immer durchsetzt, egal, wie stark sie unterdrückt wird.
Immer!
(Gekürzte Vortragsfassung)
Literatur: Bruker/Gutjahr: Störungen der Schilddrüse. Der Jod-Krimi. Emu-Verlag 1Lahnstein 1996 Dagmar Braunschweig-Pauli: Basisartikel JOD (Juni 2008) Dagmar Braunschweig-Pauli: Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum, Verlag Braunschweig-Pauli, 2 Trier 2007. Alle aktuellen Literaturangaben in der darin befindlichen Literaturliste. Dieselbe: Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod, Herbig-Verlag, 2003/06/08/10 Dieselbe: Basisartikel Jod. Verlag Braunschweig-Pauli, Trier Mai 2008 Dieselbe: Kochen&Einkaufen ohne Jodzusätze. Ein Rezept- & Einkaufsbuch für Jodempfindliche und Gesundheitsbewußte, Verlag Braunschweig-Pauli, Trier, 2009. Dieselbe: die Jodartikel-Sammlung. Artikel über spezielle jodinduzierte Erkrankungen, Verlag Braunschweig-Pauli, Trier 2011. Köhrle, J. (Hrsg.): Mineralstoffe und Spurenelemente. Molekularbiologie -Interaktion mit dem Hormonsystem – Analytik. 12. Jahrgang der Gesellschaft für Mineralstoffe und Spurenelemente, Würzburg 1996, In: Schriftenreihe der Gesellschaft für Mineralstoffe und Spurenelemente e.V., Stuttgart 1998. Rieger, Dr. med Berndt: Die Schilddrüse. Balance zwischen Körper und Seele. Herbig-Verlag München 2007.
Wuchter, Dr. med Tom: Dissertation: „Einfluß der renalen Elimination auf die Serumspiegel des nicht hormongebundenen Jods bei Patienten mit Morbus Hashimoto”, vorgelegt der Medizinischen Fakultät der Charitè – Universtitätsmedizin Berlin, 19.02.
NEUE Verlagswebseite Online:
www.verlagbraunschweigpauli.de
Trier, den 11. August 2011
Alle Bücher von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. sind ab sofort auch online über die Internetseite vom Verlag Braunschweig-Pauli zu bestellen.
Auf der Verlagsseite finden Sie die Bücher zu den Themen:
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 54296 Trier, den 13. Juni 2011
In der diesjährigen Mai-Ausgabe der Zeitschrift Natur & Heilen ist ein Artikel über „Hashimoto-Thyreoiditis. Angriff auf die Schilddrüse“ von Clementina Rabufetti erschienen, in dessen Literaturliste leider die grundlegenden Veröffentlichungen für die im Artikel genannte Viehfutterjodierung und ihre Weiterungen wie die „verdeckten Jodfallen“ fehlen.
Nach einem Hinweis an die Redaktion und der Bitte, diese Literaturhinweise in einer der nächsten Ausgaben von Natur & Heilen nachzutragen, informierte die Chefredakteurin auch über die Möglichkeit eines entsprechenden Leserbriefes im Leserforum von Natur & Heilen.
Das große Interesse, das meine Recherchen zur Jodproblematik seit 1995 bei Betroffenen, Medizinern, Journalisten und Politikern im In-und Ausland erregt, erfordert die Veröffentlichung meines Leserbriefes auch hier auf meiner Website.
Sobald ich erfahren habe, wann dieser nach §13 des Urheberrechtes erforderliche Nachtrag veröffentlicht werden wird, ergänze ich an dieser Stelle den Hinweis auf die entsprechende Ausgabe von Natur & Heilen.
Leserbrief für das Leserforum von Natur & Heilen
Betrifft Artikel:
Hashimoto-Thyreoiditis. Angriff auf die Schilddrüse von Clementina Rabufetti, Natur & Heilen, 5/2011, S. 37ff.
Seitdem der oben genannte Artikel in Natur & Heilen erschienen ist, erhalte ich immer wieder von Lesern verwunderte, aber auch verärgerte Anfragen, warum in der dem Artikel angehängten Literaturliste nicht meine Jodsachbücher (s. unten) genannt werden, in denen ich ab 1995 erstmals die Viehfutterjodierung und die verdeckten Jodfallen einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht habe.
In diesem Artikel über M. Hashimoto und die Auswirkungen der Lebensmittel- und Futterjodierung fehlen nämlich unter den Literaturhinweisen meine für die Viefutterjodierung grundlegenden Veröffentlichungen, auf denen ja auch die das Thema betreffenden Passagen des in der Literaturliste genannten Buches von U. Aurin (Mitglied der Dt. SHG der Jodallergiker von 1998-2004) und die entsprechenden Informationen der ebenfalls dort genannten SHG Jodsensibel basieren.
Die Lücke in der Literaturliste führt leider dazu, daß niemand, der es nicht bereits aus anderen Veröffentlichungen weiß, mit Hilfe der angebotenen Literaturauswahl erfährt, daß die tatsächliche Urheberin der Recherchen über die erwähnte Viehfutterjodierung (S. 42f.) und die ebenfalls darin aufgezählten „versteckten „Jodfallen“ (S. 43) die Gründerin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. , ist.
Als Urheberin habe ich „das Recht auf Anerkennung“ (s. Hillig, Urheber-und Verlagsrecht, München 2010, S,. 12) meiner Urheberschaft, und die Leser von N&H haben Anspruch auf die Kenntnis dieser Tatsache einschließlich deren Originalquellen:
Deshalb ergänze ich hier die korrekte Quellenlage:
Zusammen mit Dr. Heinrich Pauli habe ich 1995 die erste deutsche SHG der Jodgeschädigten (Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken) gegründet und danach vielen, sich z.T. sehr viel später bildenden Selbsthilfegruppen von Jodgeschädigten, darunter auch der 2006 in Berlin entstandenen SHG „Jodsensibel“, meine Grundinformationen, Lebensmittellisten, Artikel usw. für deren Hilfestellung für Jodgeschädigte kostenlos zur Verfügung gestellt.
Erstmals 1996 – und von da ab bis heute kontinuierlich in Artikeln, Büchern, Vorträgen und Statements in Berlin - veröffentlichte und veröffentliche ich meine Recherchen u.a. auch über die im obigen Artikel erwähnte Viehfutterjodierung, auch im Biobereich, mitsamt den sich immer wieder verändernden „verdeckten Jodfallen“.
Einer dieser ersten jodkritischen Artikel ist übrigens bereits 2001 (8) in Natur & Heilen unter dem Titel „Krank durch Jod. Der Jahrhundertirrtum“, S. 25-31 erschienen.
Die, wie ich sie auch in allen meinen Vorträgen immer nenne, „verdeckten Jodfallen“ (u.a. s. Jod-Krank, S. 151ff. u. Kochen & Einkaufen, S. 28ff.) werden von mir ständig überprüft und in meiner seit 1995 regelmäßig aktualisierten „Lebensmittelliste ohne künstliche Jodzusätze“ bzw. ab 2009 in dem Ratgeber „Kochen & Einkaufen ohne Jodzusätze“ immer wieder veröffentlicht.
Und weil „verdeckte Jodfallen“ sozusagen einer meiner „Hausbegriffe“ ist, wirkt der im Hashimoto- Artikel verwendete Begriff „versteckte „Jodfallen“ (S. 43 oben) auf mich auch wie ein Puzzle aus Teilen meiner Begriffe „Versteckte Jodidquellen“ (s. Jod-Krank) und „verdeckte Jodfallen“ (s. und Kochen &Einkaufen).
Offensichtlich sind meine Wort-Neuschöpfungen sogar in den allgemeinen Wortschatz eingegangen.
Die dem Artikel beigefügten Literaturhinweise erfahren hier nun durch die unten genannten Veröffentlichungen die nötige Ergänzung. Sie sind eine Auswahl aus einer größeren Anzahl meiner Jod-Sachbücher, nennen also nur diejenigen meiner Texte, auf deren Recherchen speziell zur Viehfutterjodierung Teile des obigen Artikels aufbauen.
Literatur:
Dagmar Braunschweig-Pauli/Dr. Heinrich Pauli: „Grundinformation der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken“, 1. Aufl. Trier 1995, S. 10.
Dagmar Braunschweig-Pauli: „Jodunverträglichkeiten“, 1. Aufl. Trier, 1996, Artikel 10 und 11..
Dagmar Braunschweig-Pauli: „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, Andechs 1. Aufl. 2000, S. 306ff. 2. Aufl. Trier 2007, S. 151ff.
Dagmar Braunschweig-Pauli: „Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod“, Herbig Verlag München, 1. -5. Aufl. 2003/06(08/10, S. 163ff., S226ff., und Klappentext hinten.
Dagmar Braunschweig-Pauli: „Basisartikel JOD“, 1. Aufl Trier 2008, S.20ff., S 56ff., S. 62.
Dagmar Braunschweig-Pauli: „Kochen & Einkaufen ohne Jodzusätze“, 1. Aufl. Trier 2009, S 28f., S. 30..
Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Postfach 2967, 54219 Trier, Website: www.jod-kritik.de
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 54296 Trier, den 13. Juni 2011
…DENN SIE WISSEN NICHT, WAS SIE FORDERN!
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 01.07.2010
Leserbrief an „der allgemeinarzt“ (info@der-allgemeinarzt.com)
über die Forderung des Arbeitskreises Jodmangel, die Jodmenge in Jodsalz und/oder Lebensmitteln zu erhöhen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie in Ihrer Zeitschrift aktuell veröffentlicht wird, fordert der Arbeitskreis Jodmangel eine Erhöhung der Jodmenge in Jodsalz oder jodierten Produkten. Diese Forderung des AK Jodmangel nach einer Steigerung des Jodanteiles in Jodsalz oder jodierten Produkten klingt für Jodgeschädigte, die im eigenen Lande seit Jahrzehnten schon fast nichts Unjodiertes mehr essen können, wie die Verschärfung einer ohnehin kaum noch auszuhaltenden Folter.
Denn die seit über 20 Jahren in Deutschland praktizierte Zwangsjodierung ist ein gesundheitspolitischer Skandal und hat inzwischen dazu geführt, daß die Zahl der Schilddrüsenkranken im Lande auf 40% angestiegen ist. Und die Tendenz steigt, weil unvermindert weiterjodiert wird. (s. dazu mein Artikel: "Kostenfalle Jodsalzprophylaxe")
Laut Grundgesetz ist eine Zwangsmedikation, wie sie mit Jod praktiziert wird, eine gravierende, nicht zu duldende Verletzung des unverletzlichen GG 2,2 Abs.1, dem "Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit".
Laut geltendem Medizinrecht darf kein Bürger OHNE seine Einwilligung mit einem Medikament, z.B. Jod, behandelt werden, was eine Medikamentierung von Lebensmitteln mit Jod von vornherein ausschließt.
Nach §§ 224 StGB entspricht die Lebens- und Futtermitteljodierung einer GEFÄHRLICHEN KÖRPERVERLETZUNG!
Die Jodierung von Salz und Lebens- und Futtermitteln seit über 20 Jahren hat unser Grund- , Medizin- und Strafrecht von Anbeginn an ausgehebelt.
Die neue Forderung des AK Jodmangels nach einer Verschärfung dieser ungesetzlichen Zwangsjodierung läßt erkennen, daß man nicht weiß, was man da verlangt.
Hier muß umgehend über geltendes Grund-, Medizin und Strafrecht belehrt werden!
Kostenfalle Jodsalzprophylaxe
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 15.06.2010
Jetzt ist es endlich soweit: die Jodsalzprophylaxe frißt ihre Kinder*, indem die jodinduzierten Krankheitskosten nicht mehr zu finanzieren sind und anfangen, Krankenkassen in den finanziellen Ruin zu treiben.
Wen wundert das, wenn infolge der Zwangsjodierung fast sämtlicher Lebensmittel seit über 20 Jahren z.B. die allein jodinduzierte Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto - vorher kaum in Deutschland auftretend - durch die Jodierung aber inzwischen auf über 10 Millionen Betroffene (ohne die sehr hoch eingeschätzte Dunkelziffer!) in Deutschland** angestiegen ist? Diagnostik und Behandlung dieser chronischen Erkrankung der Schilddrüse sind sehr kostenintensiv, weil Hashimoto oft erst spät erkannt wird und der richtigen Diagnose meist eine jahrelange ebenfalls kostenintensive Ursachensuche vorausgeht. Das ist die schlechte Nachricht für alle Krankenkassen.
Die gute Nachricht für alle Krankenkassen:
Bei dieser höchst kostenintensiven, lebenslangen Erkrankung kann nach Auskunft von Schilddrüsenspezialisten allein durch Verzicht auf künstliche Jodzusätze in Lebensmitteln bei über 62% der Erkrankten wieder eine normale Stoffwechsellage erreicht werden.
Und bereits nach relativ kurzer Zeit der konsequenten 0-Kosten verursachenden Jodabstinenz zeigen sich bereits erste Anzeichen von gesundheitlicher Besserung, die sich stetig, ebenfalls ohne für die Krankenkassen Kosten zu verursachen, fortsetzt.
Dies ist nur ein Beispiel von vielen, denn dieses Spielchen der Kostenersparnis kann mit allen anderen jodinduzierten bzw. durch Jod verschlechterten und sehr kostenintensiven Erkrankungen fortgesetzt werden wie beispielsweise Morbus Basedow, Über- und Unterfunktion, Heiße und Kalten Knoten, Schilddrüsenkrebs, Jodallergie, Krebs an allen Organen, jodinduzierten Herzerkrankungen, Diabetes, Depressionen, Angst- und Panikattacken, Alzheimer, ADHS, Osteoporose, Unfruchtbarkeit, jodinduzierte Fehlgeburten und Impotenz, deren Bezahlung nun die Krankenkassen ruinieren.
JOD SATT MACHT ALLES PLATT!
Zuerst die Gesundheit von Millionen, nun die Krankenkassen, die diese Gesundheitsschädigungen nicht mehr bezahlen können.
*Frei nach Wolfgang Leonhards Bestseller „Die Revolution entläßt ihre Kinder.“
**Laut „Planet Wissen“, WDR-Sendung vom 6.2.09.
Spenden fÜr INTERNET-SPOT
Frank Rösner, 26.05.2010
Sehr geehrte Jod-Betroffene und Jod-Kritiker,
wenn sich hinsichtlich der Jodierung in Deutschland etwas zum Besseren ändern soll, braucht es *mehr öffentliche Wahrnehmung*.
Mit informativen Internetseiten allein ist es offensichtlich nicht getan, denn davon gibt es mittlerweile genug. Der Erfolg hingegen ist mäßig. Fernsehspots oder ganzseitige Anzeigen in Tageszeitungen sind andererseits jedoch zu teuer.
Aber es gibt ja eine preisgünstige Alternative: Internet-Videos. Diese werden bei *YouTube* und *MyVideo* tausendfach abgerufen. Und bei einem komplizierten Thema, wie es die Jodierung nun einmal ist, erreicht man die Öffentlichkeit einfacher mit bewegten Bildern.
Ich habe deshalb von einem bekannten Filmemacher ein Angebot für einen professionellen *90- bis 120-Sekunden-Spot* ausgehandelt (990 Euro inklusive Steuer).
Jeder, dem daran gelegen ist, dass sich in Sachen Jod etwas tut, kann sich finanziell beteiligen. Sobald der Betrag von 990 Euro beisammen ist, werde ich den Film in Auftrag geben.
Der Film wird dann auf YouTube und MyVideo veröffentlicht und jeder kann diesen verlinken. Wer sich an der Aktion mit mindestens 50 Euro beteiligt hat, erhält den Video außerdem auf DVD übersandt.
Wenn Sie sich beteiligen wollen, senden Sie bitte eine Email an jod-aktion@frankroesner.de und nennen Sie den Betrag, welchen Sie beisteuern möchten.
Nach oben ist natürlich keine Grenze gesetzt :) .
Die Zusagen werden von mir gesammelt. Und erst wenn mir ausreichende Zusagen über den Gesamtbetrag von 990 Euro vorliegen, erhalten Sie die Aufforderung, den von Ihnen zugesagten Betrag zu überweisen. Somit ist gewährleistet, dass Sie *nur zahlen, wenn sichergestellt ist*, dass der Internet-Spot auch produziert werden kann.
Ich hoffe auf eine rege Teilnahme. Für die korrekte Verwendung der zugesagten Beträge verbürge ich mich in meiner Eigenschaft als Steuerberater: www.stb-roesner.de.
Einen Eindruck über die Qualität der Filme können Sie sich hier verschaffen: GAPA-TV, http://www.gapa-tv.de.
Kommentar/Leserbrief
zum Artikel Über Laura Bushs Vermutung, ihr Mann kÖnne in Heiligendamm vergiftet worden sein.
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 29.04.2010
Die von Bush gezeigten Krankheitszeichen waren offensichtlich Symptome einer Jodvergiftung, wie sie auch von all denjenigen Menschen gezeigt werden, die die Megamengen künstlicher Jodzusätze in Lebensmitteln infolge der Zwangsjodierung in Deutschland nicht vertragen, z.B. weil sie an einer autoimmunen Erkrankung der Schilddrüse erkrankt sind, wie es ja von George Bush hinlänglich bekannt ist.
George Bush, dem damaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten erging es in Heiligendamm nicht anders, d.h. nicht besser als den inzwischen offiziell auf 33 Millionen Deutschen geschätzten Betroffenen in Deutschland, die seit über 20 Jahren auf die toxischen Jodmengen in deutschen Lebensmitteln mit z.T. gravierenden Krankheitssymptomen reagieren.
Die Vergiftungserscheinungen von George Bush sind deshalb meiner Meinung nach ganz sicher nicht die Folge einer gezielten Vergiftung eines Einzelnen, hier also George Bush, sondern „nur“ eine weitere Jodschädigung in Deutschland infolge der Zwangsjodierung.
Die deutsche Zwangsjodierung ist eine politische Maßnahme und begann 1985/86 mit der heimlichen Jodierung des Viehfutters. Sie wurde ab 1991 mit der öffentlichen sogenannten „Jodsalzprophylaxe“ fortgesetzt.
Vorwerfen muß man der Bundesregierung, eine gesundheitsschädliche Maßnahme nicht zu verhindern, die im Widerspruch zum Deutschen Grundgesetz Art. 2, Abs. 2: „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ steht und die juristisch eine Körperverletzung nach §§223ff StGB und Gefährliche Körperverletzung §224 StGB darstellt und strafbar ist.
Vorwerfen muß man der Deutschen Bundesregierung des Weiteren, in Kenntnis der Autoimmunerkrankung von Bush und des auch in der Bibliothek des Deutschen Bundestages einstehenden Sachlexikons von Dagmar Braunschweig-Pauli: „Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod“ über die Jodproblematik in Deutschland, ihre Fürsorgepflicht als Gastgeberland vernachlässigt zu haben.
Denn es versteht sich ja von selbst, daß man einem Gast, der eine autoimmune Erkrankung der Schilddrüse hat, unter keinen Umständen künstlich jodierte Speisen vorsetzen darf.
Das passiert in Deutschland aber zwangsläufig, wenn man allein schon deutsche tierische Ausgangsprodukte wie Fleisch, Milch, Sahne, Butter, Eier, Geflügel etc. und jodierte Halb- und Fertigprodukte für die Speisenzubereitung verwendet, wie es wohl bei den Mahlzeiten in Heiligendamm der Fall gewesen war. Hinzu kommt vielleicht noch das in Deutschland bevorzugte Jodsalz als Würzmittel.
Hinweis:
über das jodierte Viehfutter plus Jodsalz liegt die tägliche Jodaufnahme in Deutschland bei einer mäßigen Nahrungsaufnahme bei mindestens 1346,20 Mikrogramm Jod.
Laut WHO liegt die kritische Obergrenze für die tägliche Jodaufnahme bei 200 Mikrogramm.
Für Menschen mit Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse sind jegliche Jodzusätze tabu.
Kosten-Ersparnis im Gesundheitsbereich
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, 13. März 2010
Die Versuche des neuen Gesundheitsministers Rösler, die Kosten im Gesundheitsbereich zu senken, sind gut gemeint, aber Rösler setzt an der falschen Stelle an, wenn er meint, es sei damit getan, die Medikamente billiger zu machen.
Die Kosten für Medikamente sind zwar das letzte, aber nicht das wesentlichste Glied in der Kette.
Sehr viel gravierender als die Medikamentenpreise ist die Tatsache, daß über die offizielle Gesundheitsmaßnahme "Jodsalzprophylaxe" und der mit ihr einhergehenden heimlichen Jodierung des Viehfutters, die gemeinsam zu einer unkontrollierten Überjodierung der Bevölklerung geführt haben, seit über 20 Jahren Menschen in inzwischen zweistelliger Millionenzahl erstmalig mit schweren, meist chronischen Krankheiten krank gemacht werden, die sonst diese jodinduzierten Erkrankungen nie bekommen hätten. Diese jodinduzierten Erkrankungen wie z.B. Morbus Basedow, Morbus Hashimoto, Jodallergie, Heiße und Kalte Knoten, um nur einige aus einer Vielzahl zu nenenn, ziehen seit Beginn der sogenannten "Jodsalzprophylaxe" hohe Diagnose- und Therapiekosten einschließlich der Dauermedikation mit teuren Medikamente nach sich.
In einer aktuellen Studie des Robert-Koch-Institutes Berlin (s. www.rki.de) wurde festgestellt, daß von allen verschreibungspflichtigen Medikamenten die Schilddrüsentherapeutika von einer weiter zurückliegenden Position seit Beginn des neuen Jahrtausends auf PLATZ 1 aufgestiegen sind.
Zu diesen bereits hohen Medikamentenkosten kommen nun sämtliche Behandlungs-Kosten, die durch die neuen, jodinduzierten Erkrankungen entstehen:
1) bereits 2002 wird zugegeben, daß die vor der Jodierung nur bei 1% Bürgern vorkommende Autoimmunerkrankung Morbus Basedow in den ersten 7 Jodjahren auf 4% gestiegen ist. Diese Zahl ist weiter gestiegen, weil weiterjodiert wird.
2) 2007 stellt ein Schilddrüsenspezialist fest, daß die vor der Jodierung in Deutschland praktisch nicht vorgekommene Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto, die ausschließlich durch zuviel Jod ausgelöst wird, auf 25% angestiegen sei. Das sind 20 Millionen Joderkrankungen.
Beide Autoimmunerkrankungen zusammen haben allein weit über 23 Millionen Menschen - unnötig! - krank gemacht. Wichtig zu wissen: wer an diesen jodinduzierten Autoimmunerkrankungen erkrankt ist, hat ein besonders hohes Risiko, gleichzeitig, vorher oder nachher an anderen Schwersterkrankungen zu erkranken, z.B. an Diabetes Mellitus Typ 1, eine ebenfalls boomende Krankheit in Deutschland.
Es gibt aber noch mehr jodinduzierte Erkrankungen, von denen ich hier nur noch die jodinduzierten Krebserkrankungen nennen möchte, die ebenfalls extrem hohe Behandlungskosten verursachen.
Wenn man wirklich Gesundheitskosten für Diagnose, Behandlung und Therapie in Deutschland signifikant senken möchte, gibt es meiner Meinung nach nur einen wirklich Erfolg versprechenden Weg: die sogenannte "Jodsalzprophylaxe" in allen ihren Formen einschließlich der Viehfutterjodierung sofort zu beenden.
Ich möchte die Gesundheitskosten mit einem aufgeblasenen Luftballon vergleichen, und den sofortigen Stopp der "Jodsalzprophylaxe" mit der Nadel, die in ihn hineinsticht.
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Sachbuchautorin und Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, www.jod-kritik.de
Ergänzung zum Deutschen Krebskongress,
der am 24. Februar in Berlin begonnen hat:
Krebserregendes JOD
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, 24. Februar 2010
Über die kanzerogene Wirkung von Jod in Lebensmitteln gibt es seit über 20 Jahren eine Vielzahl von Forschungsergebnissen. Leider erfahren die Betroffenen bis jetzt kaum etwas darüber.
Bereits 1987 erschien eine wissenschaftliche Forschungsarbeit von zwei deutschen Ernährungswissenschaftlern (s. Lathia, Prof. Dr. D./ Knopp, Prof. Dr. D.: Einfluß von Nahrungsmittelinhalts- und zusatzstoffen auf die Nitrosaminbildung unter physiologischen Bedingungen – ein kurzer Überblick, in: Ernährung/Nutrition Vol.11 Nr. 2, 1987, S. 98-101) darüber, daß Jod, das über Lebensmittel in den Körper gelangt, die Nitrosaminbildung um mindestens das 6-fache erhöht. Diese jodinduzierte Nitrosaminbildung kann noch durch einen synergistischen Effekt verstärkt werden, wenn nämlich Jod im Körper mit Thiocyanat (kommt im Speichel vor) und Chlorogensäure (kommt im Kaffee vor) zusammentrifft.
Bestätigung finden diese Forschungsergebnisse über die kanzerogene Wirkung von Jod durch zahlreiche, auch ausländische Forschungen (s. dazu in „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“ von Dagmar Braunschweig-Pauli, Kapitel 40 “Jod ist krebserregend“, S. 162ff.).
Bereits 2000 teilte ein Onkologe der Autorin mit, daß infolge der Zwangsjodierung deutscher Lebens- und Futtermittel die jodinduzierten Krebserkrankungen so dramatisch angestiegen seien, daß man die aktuellen Erkrankungszahlen gar nicht mehr veröffentlichen möge.
Zweifellos wird es auf dem diesjährigen 29. Deutschen Krebskongreß in Berlin hauptsächlich darum gehen Wege zu finden, die steigende Tendenz von Krebserkrankungen zu stoppen und möglichst umzukehren.
Der erste und wesentlichste Schritt zur Vermeidung von neuen Krebserkrankungen sowie zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation von bereits an Krebs erkrankten Menschen ist selbstverständlich der sofortige Stopp der sogenannten „Jodsalzprophylaxe“( in Form von jodierten Lebens- und Futtermitteln), da durch sie ja das krebserregende Jod erstmals nahezu unausweichlich in fast sämtliche Lebensmittel, vor allem in tierische Produkte wie Milch, Butter, Quark, Sahne, Joghurt etc., Fleisch- und Wurstwaren sowie in Eier und deren Folgeprodukte gelangt ist.
Tatsächlich hat sich die gemeinhin als gesundheitliche Maßnahme angesehene Jodsalzprophylaxe in der Praxis keineswegs als gesundheitlich förderlich, sondern im Gegenteil, als krankheitserregend und sogar krebserregend, erwiesen.
Fazit:
Eine erfolgreiche Krebsdiät und Krebsprophylaxe, wobei auf krebserregende Substanzen unbedingt verzichtet werden muß, ist gleichzeitig zur Jodsalzprophylaxe, die die Einbringung des krebserregenden Jodes in die Lebensmittel praktiziert, völlig ausgeschlossen.
Hinweis zum Tod nach Schweinegrippe-Impfung:
22.01.2010
Wichtig: Impfrisiko für Jodallergiker durch Schweinegrippe-Impfung möglicherweise nicht auszuschließen
Bei der z.Zt. überwiegend positiv dargestellen Schweingegrippe-Impfung wird - trotz der erwähnten allgemein bekannten Risiken und Nebenwirkungen - scheinbar übersehen, daß ein hohes Risiko für Jodallergiker möglich ist für den Fall, daß der Impfstoff auf Hühnerei-Basis hergestellt ist.
Die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken prüft gegenwärtig die bei ihr eingegangene Information, daß der Schweinegrippe-Impfstoff angeblich auf Hühnerei-Basis produziert sei.
Generell gilt: Impfstoffe, die auf tierischen Ausgangsprodukten, z.B. Hühnerei, basieren, können mit dem Basisstoff "Hühnerei" über die in Deutschland (oft auch in Österreich und der Schweiz) in vielen Fällen praktizierte Fütterung mit jodierten Futter aber auch genau dasjenige Allergen "JOD" enthalten, auf das Jodallergiker allergisch reagieren, bis hin zum lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock.
Vor einer geplanten Schweingegrippe-Impfung sollten sich Jodallergiker mit ihrem Arzt über die für sie eventuell möglichen Risiken beraten und die Risiken - ob Schweinegrippe oder jodallergischer Schock - gegeneinander abwägen, um jedes Gesundheitsrisiko auszuschließen.
Vor allem sollte der behandelnde Arzt bei der den Impfstoff herstellenden Firma nachfragen, ob der für seinen Patienen mit Jodallergie vorgesehene Impfstoff tatsächlich auf Hühnerei-Basis hergestellt worden ist oder nicht.
Wichtig ist, sich jede Auskunft schriftlich bestätigen zu lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken
Zum Arzneimittelgesetz (=AMG) in Verbindung mit der generellen Jodierung von Lebensmitteln in Deutschland
Jodsituation in Deutschland
Die heimliche Jodierung
In Deutschland werden seit 1985/86 (s. Köhrle, J. et al.: „Mineralstoffe und Spurenelemente“, Stuttgart 1998, S. 229ff.) dem Viehfutter heimlich - d.h. ohne vorhergehende öffentliche Bekanntmachung für die Verbraucher und ohne später erfolgende Deklaration der jodierten tierischen Produkte - wechselnde künstliche Jodmengen (s. Braunschweig-Pauli, D. : „Basisartikel JOD. Basisinformationen zur „generellen Jodsalzprophylaxe. Mit den 8 Faustregeln für unjodiertes Einkaufen“, Trier 2008, S. 20ff.) zugesetzt.
Außer Viehfutter werden auch Salzlecksteine (und Leckschalen) für Vieh und Wildtiere jodiert. Man erkennt sie an ihrer rostroten Farbe.
Sämtliche Produkte wie Milch- und Milchprodukte, Eier, Geflügel. Fleisch (und deren Folgeprodukte) etc. die von Tieren gewonnen werden, die jodiertes Viehfutter sowie jodierte Lecksteine erhalten, sind über dieses Jodfutter bereits hochjodiert (dazu s. Köhrle, a.a.O., S. 226ff.), ohne daß der Verbraucher
a) überhaupt über diese Jodierung der tierischen Produkte und
b) über die dadurch in seine Ernährung eingehenden hohen Jodmengen informiert wird.
Die nicht deklarierte Vieh-Jodierung stellt eine gravierende Informationslücke für Verbraucher dar.
Die offizielle Jodierung
Seit ca. 1992/93 wird zusätzlich infolge der öffentlichen sogenannten „generellen Jodsalzprophylaxe“, die eine medizinische Vorsorgemaßnahme gegen Kropfbildung darstellt, mit sich wiederholenden Werbekampagnen für die Verwendung künstlich jodierten Speisesalzes und künstlich jodierter Lebensmittel geworben.
Das führt seitdem dazu, daß nahezu sämtliche deutsche Lebensmittel und die gesamte Nahrungsmittelaufnahme in Gaststätten, Restaurants, Krankenhäusern und Seniorenstiften etc. sowohl über die bewußt gewählten jodierten Lebensmittel und Zutaten jodiert sind, als auch über die nicht als jodiert bekannten tierischen Ausgangsprodukte wie Fleisch, sämtliche Milchprodukte, Eier, Geflügel und sämtliche aus diesen tierischen Ausgangsprodukten hergestellten Folgeprodukte wie Eis, Schokolade, Gebäck, Torten, Eierlikör etc. (s. Braunschweig-Pauli, D., Artikel „Nutzvieh als Jodträger“, Trier 1997, in: „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, 1. Aufl. 2000, S. 306ff., 2. Aufl. 2007, S. 247ff., S. 259ff.)
II. Medizinischer Verwendungszweck der kÜnstlichen JodzusÄtze
Jod, und zwar das auf künstlichem Wege erzeugte Kalium- bzw. Natriumjodid (s. Freese, Hans, Dr. rer.nat, Dipl. Chem.: „Jod in Lebensmitteln“, in. Balance 3/2008, S. 36ff.), wird Salz (Kochsalz/Speisesalz) und Lebens- und Futtermitteln mit dem Zweck zugesetzt, daß es infolge seiner medizinischen Wirkung prophylaktisch auf die Schilddrüse wirken soll.
Dieses künstlich erzeugte Jodid wird also auf Grund seiner bekannten medizinischen Wirkung auf die Schilddrüse als ein Arzneimittel eingesetzt mit dem Ziel, das es auf Grund seiner bekannten medizinischen Wirkungsweise gezielt auf die Schilddrüse zur Kropfvermeidung einwirkt.
Damit sind für die Produkte der Lebens- und Futtermitteljodierung sämtliche Voraussetzungen für ein sogenanntes „Fertigarzneimittel“ mit allen seinen juristischen und arzneimittelrechtlichen Konsequenzen laut Arzneimittelgesetz
(=AMG) erfüllt.
Die Beibringung dieses medizinischen Wirkstoffes Jod in die Futter- und Lebensmittel hat deshalb infolge der Mißachtung seines arzneimittelrechtlichen Status juristische Konsequenzen, die meines Wissens bis jetzt – außer in dem „Basisartikel JOD“ der Autorin - noch nicht berücksichtig worden sind:
Arzneimittelgesetz
Das Arzneimittelgesetz (=AMG, am 1.1.1978 in Kraft getreten, letzte Änderung 20.07.2000) ist das „Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln“ (s. Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch, 259. Auf., Berlin 2002). „Das AMG enthält insbes. Vorschriften für die Herstellung, Prüfung, Zulassung, Registrierung, Kontrolle, Verschreibung u. Abgabe von Arzneimitteln* sowie für die Verbraucheraufklärung (Packungsbeilage gemäß §11) u. die (verschuldungsunabhängige) Gefährdungshaftung pharmaz. Unternehmer. Die §§40 ff. beinhalten an der Deklaration* von Helsinki orientierte Maßgaben zum Schutz von Personen, die an einer klin. Arzneimittelprüfung* teilnehmen. Vgl. Betäubungsmittelgesetz, Standardzulassung.“ (zitiert mit orig. Abkürzungen aus Pschyrembel, a.a.O., S. 135)
Ein Arzneimittel ist eine Wirksubstanz, die in der Medizin zu diagnostischen, therapeutischen oder prophylaktischen Zwecken eingesetzt wird. Der Begriff „Arzneimittel“ wird im sogenannten „Arzneimittelgesetz“ (=AMG) vom 24.08.1976, Fassung vom 26.07.2000, definiert (s. Bierbach, a.a.O., S. 76).
Bei Arzneimitteln ist der sogenannte „Abgabestatus“ gesetzlich vorgeschrieben, also der Vermerk, ob ein Medikament rezeptpflichtig „Rp“, eingeschränkt rezeptpflichtig „(Rp)“, apothekenpflichtig „(Ap)“ oder nicht apothekenpflichtig „(nAp)“ ist. (s. ROTE LISTE® 1999, S. 9)
Weitere gesetzlich verpflichtende Basisinformationen für Verpackungsbeilagen von Arzneimitteln sind u.a.:
a) Zusammensetzung (einschließl. arzneilich nicht wirksame Stoffe),
b) verdauliche Kohlenhydrate,
c) Anwendungsgebiete,
d) Gegenanzeigen,
e) Anwendungsbeschränkungen,
f) Schwangerschaft,
g) Stillzeit,
h) Nebenwirkungen,
i) Wechselwirkungen
j) Überdosierung und Intoxikationen
k) Warnhinweise
l) Sonstige Hinweise zur Vermeidung von gesundheitlichen Schäden
m) Dosierungsempfehlung
(Angaben s. ROTE LISTE®, a.a.O., S. 9ff.)
Jod bzw. Jodid wird in seiner Funktion als prophylaktisch wirkender Stoff gezielt den Futter- und Lebensmitteln zugesetzt.
Damit erfüllt jede künstliche Jodbeigabe in Jodsalz und Tierfutter und Lecksteinen laut AMG die Bedingungen eines Arzneimittels.
Jodpräparate werden im sogenannten „Hauptgruppenverzeichnis“ der Roten Liste (a.a.O., S. 21) unter folgenden Nummern geführt:
„33 Desinfizientia/Antiseptika“, „35 Diagnostika u. Mittel zur Diagnosevorbereitung“, „ 74 Schilddrüsentherapeutika“, „85 Wundbehandlungsmittel“.
Jod als medizinischer Wirkstoff ist apothekenpflichtig (Ap).
Der sogenannte „Abgabestatus“ eines apothekenpflichtigen Arzneimittels wird bei Fertigarzneimitteln (s. Rote Liste, a.a.O., S. 9) mit „Ap“ ausgewiesen.
Apothekenpflichtige Arzneimittel dürfen nur in Apotheken verkauft werden,
Apothekenpflichtig sind z.B. Jod-Tabletten von verschiedenen Pharmafirmen (s. Rote Liste, 1999, 74 040/-041, -044—048, -052).
Jod in jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln und oralen jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln sowie als Zusatzstoff in chemisch definierten Schilddrüsenhormonen ist verschreibungspflichtig (Rp) (s. Rote Liste, a.a.O., Präparateteil, S. 35 024 ff.).
Verschreibungspflichtige Arzneimittel sind solche, die „vom Apotheker nur auf Vorlage einer schriftlichen ärztlichen Verordnung (eines Rezeptes) abgegeben“ werden, „da diese Medikamente bei unkontrollierter Einnahme erfahrungsgemäß relativ häufig zu Schäden führen.“ (s. Bierbach, a.a.O., S. 272)
„Chemisch definierte Schilddrüsenhormone“ sind alle mit dem Vermerk „Rp“ für „Rezept“ gekennzeichnet.
Im „Signaturverzeichnis“ (s. ROTE LISTE ®, a.a.O., Orange, S. 143ff.) werden die „Gegenanzeigen und Anwendungsbeschränkungen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Intoxikationen“ der verschiedenen Wirkstoffe schematisch dargestellt.
„J 5 Jodhaltige Röntgenkontrastmittel“ stehen darin auf S. 265f.,
„J 10 Jodverbindungen“ stehen darin auf S. 266f.
Jod-Deklaration laut. Arzneimittelgesetz (=AMG)
Jod in Form von Jodid wird dem Salz sowie Lebens- und Futtermitteln mit dem Zweck zugesetzt, daß seine bekannte medizinische Wirkung prophylaktisch auf die Schilddrüse wirkt.
Damit wird Jod den Grund- und Lebensmitteln gezielt als Arzneimittel zugesetzt, für das die im AMG zusammengefaßten rechtlichen Vorschriften verbindlich sind.
Die prophylaktisch eingesetzten künstlichen Jodzusätze machen aus allen mit ihnen versetzten Lebens- und Futtermittel sogenannte „Fertigarzneimittel“, die dem geltenden Arzneimittelgesetz (s. AMG, ROTE LISTE ® ebend. sowie Braunschweig-Pauli, D.: „Basisartikel JOD“, a.a.O., S. 23ff.) unterliegen.
Bei sämtlichen deutschen Lebensmitteln mit künstlichen Jodzusätzen handelt es sich laut Arzneimittelgesetz also juristisch um apothekenpflichtige bzw. rezeptpflichtige Arzneimittel, für die eine Deklaration, wie sie für sogenannte „Fertigarzneimittel“ in der Roten Liste (a.a.O., S. 9ff.) zwingend vorgeschrieben wird, definitiv verbindlich ist.
Sämtlichen deutschen Lebensmittel, die künstliche Jodzusätze enthalten, müssen demzufolge entsprechende Packungsbeilagen beigefügt werden, auf denen die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise (s. oben) über Abgabestatus, Zusammensetzung (einschließl. arzneilich nicht wirksame Stoffe), verdauliche Kohlenhydrate, Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen, Anwendungsbeschränkungen, Schwangerschaft, Stillzeit, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Überdosierung und Intoxikationen, Warnhinweise, Sonstige Hinweise zur Vermeidung von gesundheitlichen Schäden, Dosierungsempfehlungen (Angaben lt. Rote Liste, a.a.O., S. 9ff.) vermerkt sind.
ABER: Sämtlichen deutschen Lebensmitteln, die künstliche Jodzusätze enthalten, fehlen diese gesetzlich vorgeschriebenen Deklarationen.
Bei sämtlichen deutschen Lebensmitteln mit künstlichen Jodzusätzen handelt es sich laut Arzneimittelgesetz juristisch um apothekenpflichtige bzw. rezeptpflichtige Arzneimittel, die lt. Arzneimittelgesetz nur in Apotheken abgegeben werden dürfen.
ABER: sämtliche deutschen Lebensmittel, die juristisch über die künstlichen Jodzusätze entweder apothekenpflichtige bzw. rezeptpflichtige „Fertigarzneimittel“ geworden sind, und lt. Arzneimittelgesetz nur in Apotheken abgegeben werden dürfen, werden nicht in Apotheken abgegeben.
Fazit
Lebens- und Futtermittelproduzenten, die sich für die künstliche Jodierung ihrer Produkte entscheiden, entscheiden sich für die Medikamentierung Ihrer Produkte und unterliegen damit gleichzeitig den damit verbundenen gesetzlichen Vorgaben des geltenden Arzneimittelgesetzes.
Lebens- und Futtermittelproduzenten haften für die arzneimittelrechtlich korrekte Auszeichnung ihrer durch die Jodzusätze entstandenen „Fertigarzneimittel“.
Literaturhinweise:
Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch, 259. Aufl., Berlin 2002.
ROTE LISTE®, Aulendorf 1999.
Braunschweig-Pauli,D.: „Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod“, Herbig Verlag München, 2003/2006/2008.
Braunschweig-Pauli, D. : „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, 1, Aufl. 2000, 2. Aktual. Neuaufl. 2007.
Freese, Hans, Dr. rer.nat, Dipl. Chem.: „Jod in Lebensmitteln“, in. Balance 3/2008, S. 36ff
OFFENER BRIEF
AN DIE BÄUERINNEN IM HUNGERSTREIK
VOR DEM KANZLERAMT IN BERLIN
geschrieben von: Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 18. Mai 2009,
An die Bäuerinnen im Hungerstreik vor dem Kanzleramt in Berlln
Liebe Bäuerinnen im Hungerstreik!
Von Anfang an habe ich Ihre Proteste in Berlin, die nun in Ihren verzweifelten Hungerstreik vor dem Kanzleramt übergegangen sind, mit Interesse und großem Verständnis verfolgt.
Und in der letzten Woche hatte ich in verschiedenen Internet-Zeitungen Leserbriefe zur Erklärung Ihres Problems veröffentlicht.
Um Sie aber direkt zu erreichen, schreibe ich Ihnen diesen "Offenen Brief", und ich bitte einen Berliner Freund, ihn Ihnen zu überbringen:
Wahrscheinlich wissen Sie gar nicht, dass Sie sozusagen einer gigantischen Fehlinformation "ins Messer gelaufen" sind und nun mit Ihrer Milch und allen Milchprodukten Lebensmittel erzeugen, die immer weniger Menschen in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen vertragen.
Deutsche Milchprodukte sind Ladenhüter , und warum?
Weil der Tipp, jodiertes Viehfutter zu füttern, seit 1985/86 dazu geführt hat, dass die über das Futter künstlich jodierten Tiere hochjodhaltige Milchprodukte, Fleisch, Eier etc. liefern, die die Konsumenten dieser Produkte erstmals krank - vor allem schilddrüsenkrank - gemacht haben.
Und diese wachsende Zahl von Jodkranken - laut WDR-Sendung im Februar 2009 beläuft sich allein die Zahl der jodinduzierten Hashimotoerkrankungen auf über 10 Millionen Menschen - , zu denen außerdem u.a. über 4% Basedow-Kranke, Jodallergiker, Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion und Unterfunktion, Schilddrüsenkrebs, Osteoporose, ADHS und Alzheimer gehören, vertragen aus gesundheitlichen Gründen keine wie auch immer gearteten künstlich jodierten Lebensmittel mehr. Also auch nicht Ihre Milchprodukte. Dabei suchen wir verzweifelt nach unjodierten Milchprodukten und fahren weite Strecken ins Ausland, z.B. nach Frankreich, Belgien, England und Polen, um unjodierte Milchprodukte zu kaufen.
Und ich habe für Betroffene in meiner Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyrosekranken , die nicht ins benachbarte Ausland fahren können, inzwischen ein Rezept für "Ersatzsahne" und "Ersatzmilch" entwickelt.
Schon 1995 gab ich in unserer Tageszeitung eine Anzeige auf und schrieb, dass ich für garantiert unjodierte Milchprodukte den dreifachen Preis bezahlen würde. Auch andere Jodgeschädigte würden 2 oder 3 und sogar 4 Euro für einen garantiert nicht künstlich jodierten Liter Milch bezahlen. Aber bis jetzt konnten wir nur wenige Bayerische Demeter-Bauern dazu bewegen, ihr Viehfutter nicht mehr zu jodieren. Leider wird diese unjodierte Milch in den Molkereien mit jodierter Milch vermischt, so dass wir immer noch keine deutschen unjodierten Milchprodukte haben.
Ich möchte Sie wissen lassen, dass es Millionen von Jodgeschädigten in Deutschland gibt, die nichts lieber täten, als Ihre Milch zu kaufen, wenn diese um Himmels Willen bloß ohne künstliche Jodzusätze - über jodiertes Futter, jodierte Lecksteine - wäre!
Ein Königreich für unjodierte deutsche Milch!
Ich bitte Sie von ganzem Herzen :
Produzieren Sie Milch und Milchprodukte ohne künstliche Jodzusätze, und die Jodgeschädigten werden überglücklich Ihre Produkte kaufen.
Im Moment schreibe ich an einem Kochbuch "Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze", und meine Angaben zur Milch sind leider sehr mager: in Deutschland gibt es z. Zt nur die nach meinem Rezept herzustellende "Ersatzmilch" und "Ersatzsahne".
Sie, liebe Bäuerinnen im Hungerstreik, könnten den Zustand, dass man in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen keine deutschen Milchprodukte mehr essen kann, schnell ändern! Bitte, tun Sie es! Stellen Sie auf unjodiertes Viehfutter um, und Ihre finanzielle Lage wird sich schnell ändern!
Für Nachfragen und Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit allen guten Wünschen dafür, dass Sie bald wieder rentable Milchwirtschaft betreiben können!
Herzlichst Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier
Meinung zur Bundestagswahl 2009
Ein Jodgeschädigter wurde nach seinem Wahlverhalten bei der Bundestagswahl 2009 gefragt.
Er antwortete:
"Meine Wahl geht ganz schnell. Meine Wahlurne steht direkt vor der Tür - sie hat einen blauen Deckel".
(d. i. die Papiermülltonne, Anm. d. Aut.)
WAHLKAMPFTHEMA
Abschaffung der Zwangsjodierung
Die Diskussion über die seit über 20 Jahren den Bundesbürgern - ohne individuelle Diagnose, ohne persönliche Einwilligung - aufgezwungene Zwangsjodierung findet trotz tausendfacher Proteste der Jodgeschädigten bis jetzt fast ausschließlich im Kreise der Betroffenen statt.
Das muß sich jetzt endlich ändern.
Denn diese Zwangsjodierung macht massiv krank:
bis 2002 waren bereits 6 % der Bevölkerung an der ausschließlich durch Jod ausgelösten Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto erkrankt.
(Aussage von Prof. Dr. L.-A. Hotze, Februar 2002, s. "Die Jod-Lüge", S. 15).
Der Berliner Schilddrüsenspezialist Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann spricht auf Grund seiner langjährigen Erfahrung mit Schilddrüsenerkrankungen 2007 von weit höheren Zahlen und nennt Hashimoto "die Seuche des 21. Jahrhunderts" .
Hinzu kommen viele andere jodinduzierte Krankheiten, nachzulesen im Lexikon der Jodkrankheiten "Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod", 4. aktual. Auflage, Herbig-Verlag, München 2008.
Die Zwangsjodierung ist das Wahlkampfthema Nr. 1 im Wahljahr 2009!
Es gibt keine "Grüne Politik" mit belasteten, jodierten Lebens- und Futtermitteln.
Jodierte Lebens- und Futtermittel sind nicht ökologisch.
Nichts ist grüner als unbelastete, unjodierte Lebens- und Futtermittel!
Es gibt keine "Soziale Politik" mit belasteten, nicht deklarierten jodierten Lebens- und Futtermitteln, denen nur die finanziell etwas besser gestellten Bürger mit Lebensmitteln aus dem Ausland ausweichen können - Undeklarierte Jodierte Lebens- und Futtermittel sind deshalb asozial.
Nichts ist sozialer als unbelastete, unjodierte und deklarierte Lebensmittel für alle, auch für diejenigen Menschen, die sich keine unjodierten, teueren ausländischen Lebensmittel leisten können.
Es gibt keine "Christliche Politik" mit belasteten, jodierten Lebens- und Futtermitteln.
Der Ausschluß von Bürgern aus der täglichen Ernährung über jodierte Lebens- und Futtermittel ist zutiefst unchristlich.
Nichts ist christlicher als nicht jodierte Lebens- und Futtermittel, weil es nur mit unjodierten Lebensmitteln wieder "Unser Tägliches Brot" in Deutschland geben wird.
Ich und mit mir viele Jodgeschädigte wähle nur diejenige Partei, die gesunde Gesundheitspolitik macht und verspricht, die millionenfach krank machende Zwangsjodierung sofort und ersatzlos zu beenden.
Stand: 03.04.2008
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DEUTSCHLAND
DEMETER
Der Bayerische Demeter-Erzeugerring hat seine Demeter-Bauern darüber informiert, welche Gesundheitsschäden bei den Verbrauchern von Fleisch- und Milchprodukten, Eiern und Geflügel ausgelöst werden können, wenn künstliche Jodzusätze im Futter, in Salzlecksteinen oder Salzleckschalen an das Vieh verfüttert werden.
Daraufhin haben sich inzwischen schon 38 bayerische Demeter-Bauern entschlossen, keine künstlichen Jodzusätze in ihrem Futter zu verwenden.
Eine Liste dieser Bayerischen Demeter-Bauern verschickt die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken per E-Mail an Betroffene und Interessierte:
eMail: mail@jod-kritik.de
Für alle Jodgeschädigten auch in anderen Bundesländern, die z.T. seit über 15 Jahren keine deutschen Fleisch- und Milchprodukte mehr zu sich nehmen können, ist dies ein Hoffnungsschimmer, daß bald in allen deutschen Bundesländern Demeter-Bauern dem Vorbild ihrer Bayerischen Kollegen folgen werden.
BAUER KORTE
Bauer Heiner Korte im Sauerland, www.bauer-korte.de, hat die Garantie seines Futtermittelhändlers erhalten, daß seine 4 Futtersorten garantiert ohne künstliche Jodzusätze bzw. Jodverbindungen sind.
Fleisch-und Wurstwaren von Bauer Korte sind bereits vom Futtertrog her unjodiert und werden von Jodallergikern vertragen.
Österreich
In Österreich gibt es ein Edelsalz , das ausdrücklich als "unjodiert" deklariert ist.