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Die Webseite gegen die heimliche Zwangsjodierung unserer Lebensmittel!
 
     

Stand: 30.07.2010

 

 

Diese Dokumentation der Anfragen von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A an Verantwortliche, Mediziner, Politiker und Medien über die durch die sogenannte "Jodsalzprophylaxe" ausgelösten Gesundheitsschäden startet am 3. Juli 2010 mit aktuellen Anfragen der Autorin und wird bis zu ihrer ersten Anfrage an die Geschäftsführung der AOK Trier-Saarburg am 19. August 1995 vervollständigt.

(wird wöchentlich aktualisiert)

Hinweis:
Es werden die Eingänge der Antworten, auch per Mail, bis jeweils 24 Uhr vor dem genannten Datum berücksichtigt.
Aus Datenschutzgründen wird im entsprechenden Falle nicht deren Wortlaut, sondern nur die Tatsache mitgeteilt, daß eine Antwort eingegangen ist.
Ein nach oben oder nach unten zeigender Daumen informiert darüber,
ob die Antwort im Sinne der Anfrage positiv oder negativ ausgefallen ist.

 

 

 

Frage: An Herrn Wolfgang Zöller
(Patientenbeauftragter der Bundesregierung, CSU)
Datum: 02 Juli 2010 um 14:47 Uhr
   
Antwort: Bis jetzt keine
Datum:  
Notiz: Eingangsbestätigung (von einem Mitarbeiter) am 08. Juli 2010 für meine E-Mail (ohne Nennung des Anliegens)  vom 02.07.2010 mit der Bitte um Geduld wegen der "hohen Zahl der Eingänge" und weil "bei einem Teil der Vorgänge noch Sachverhalte" zu klären sind.
   
 

Sehr geehrter Herr Zöller,

in Ihrer Funktion als Patientenbeauftragter schicke ich Ihnen hier den Leserbrief, den ich gestern an "der allgemeinarzt" geschrieben habe, da in dieser Ärztezeitung die Forderung des Arbeitskreises Jodmangel nach einer Erhöhung der Jodmengen in Salz und/oder Lebensmitteln veröffentlich wurde.

Das Kernstück des Medizinrechtes ist das Selbstbestimmungsrecht des einzelnen Bürgers, demnach JEDE medizinische Behandlung, auch die prophylaktische Verabreichung eines medikamtenös wirkenden Stoffes wie das Jod in Salz, Lebens- und Futtermitteln, Körperverletzuung ist, wenn keine persönliche Einwilligung jedes einzelnen betroffenen Bürgers vorliegt. Genau das ist der Knackpunkt der seit über 20 Jahren praktizierten sogenannten " Jodsalzprophylaxe", die über die heimliche Jodierung des Viehfutters seit 1985/86 in Wirklichkeit von Anfang an eine ausweglose Medikation ohne persönliche Einwilligung der Bürger, also eine Zwangsmedikation mit Jod war. Denn es fehlen, wie es der Jurist Konrad Ullrich kurz und treffend formulierte, etwa 80 Millionen Einwilligungen für diese medizinische Maßnahme.

Die Jodsalzprophylaxe, die das auf dem Grundrecht "Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit" fußende Selbstbestimmungsrecht der Bürger vollständig aushebelt, ist von Anfang an verfassungswidrig.

Meine Frage an Sie ist nun, sehr geehrter Herr Zöller, was Sie nun in Ihrer Funktion als Patientenbeauftragter tun werden, um diesen jahrzehntelangen Verfassungsbruch endlich zu beenden?

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Journalistin, Sachbuchautorin
54296 Trier
An der Pferdsweide 60
Tel.: 0651/ 9963677
eMail: mail@jod-kritik.de
Internet: www.jod-kritik.de

 

Leserbrief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. vom 1.7.2010 an "der allgemeinarzt":

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie in Ihrer Zeitschrift aktuell veröffentlicht wird, fordert der Arbeitskreis Jodmangel eine Erhöhung der Jodmenge in Jodsalz oder jodierten Produkten. Diese Forderung des AK Jodmangel nach einer Steigerung des Jodanteiles in Jodsalz oder jodierten Produkten klingt für Jodgeschädigte, die im eigenen Lande seit Jahrzehnten schon fast nichts Unjodiertes mehr essen können, wie die Verschärfung einer ohnehin kaum noch auszuhaltenden Folter.

Denn die seit über 20 Jahren in Deutschland praktizierte Zwangsjodierung ist ein gesundheitspolitischer Skandal und hat inzwischen dazu geführt, daß die Zahl der Schilddrüsenkranken im Lande auf 40% angestiegen ist. Und die Tendenz steigt, weil unvermindert weiterjodiert wird. (s. dazu mein Artikel: "Kostenfalle Jodsalzprophylaxe")

Laut Grundgesetz ist eine Zwangsmedikation, wie sie mit Jod praktiziert wird, eine gravierende, nicht zu duldende Verletzung des unverletzlichen GG 2,2 Abs.1, dem "Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit".

Laut geltendem Medizinrecht darf kein Bürger OHNE seine Einwilligung mit einem Medikament, z.B. Jod, behandelt werden, was eine Medikamentierung von Lebensmitteln mit Jod von vornherein ausschließt.

Nach §§ 224 StGB entspricht die Lebens- und Futtermitteljodierung einer GEFÄHRLICHEN KÖRPERVERLETZUNG!

Die Jodierung von Salz und Lebens- und Futtermitteln seit über 20 Jahren hat unser Grund- , Medizin- und Strafrecht von Anbeginn an ausgehebelt.

Die neue Forderung des AK Jodmangels nach einer Verschärfung dieser ungesetzlichen Zwangsjodierung läßt erkennen, daß man nicht weiß, was man da verlangt.
Hier muß umgehend über geltendes Grund-, Medizin und Strafrecht belehrt werden!

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.

Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken

 

 

 

 

Frage: An Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Frage zur Grundrechtsverletzung des GG 2,2: „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“
Datum: 2. Juni 2009 um 14 Uhr
   
Antwort: Ja, negative antwort
Datum: 6. Juli 2009
Notiz: Antwort online unter http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/21131
   
 

Zwangsjodierung kontra Grundrechte
Brief an die Bundeskanzlerin

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

ich möchte Ihnen gerne die Frage stellen, ob Sie darüber informiert sind, daß die Futter- und Lebensmittel in Deutschland mit künstlichem Jod versetzt sind, und daß dadurch ein großer Teil der Bevölkerung - auch ausländische Mitbürger! - erstmals an schweren, z.T. lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Morbus Basedow, Morbus Hashimoto, Heißen und Kalten Knoten, Schilddrüsenkrebs, Krebs an anderen Organen, Herzrhythmusstörungen u.v.m. erkranken?

Für das Deutsche Grundgesetz wurden, auf Grund der Medizinverbrechen von 1933-1945 - die absolut unantastbaren Grundrechte Art. 1, Abs.1 "Schutz der Menschenwürde" und Art. 2, Abs. 2 "Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit" geschaffen.

In ihnen wird eindeutig dargelegt, daß in Deutschland niemals mehr medizinische Maßnahmen, zu denen auch Prophylaxemaßnahmen wie die sogenannte "Jodsalzprophylaxe" gehören, ohne die persönliche Einverständniserklärung der betroffenen Bürger vorgenommen werden dürfen, damit niemals mehr Menschen in Deutschland durch medizinische Maßnahmen zu Schaden kommen!
Diese unbedingt nötige Einverständniserklärung des einzelnen Bürgers fand auch Eingang in das deutsche Medizinrecht und ist absolut unverzichtbar, wenn sich der behandelnde Arzt nicht der Körperverletzung im Sinne des Strafgesetzes §§223ff. StGB schuldig machen will.

Die in Deutschland seit ca. 20 Jahren praktizierte sogenannte "Jodsalzprophylaxe" wurde aber zugegebener Maßen mit einer - vom Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages so genannten - "Schadensinkaufnahme" durchgesetzt, ohne die persönliche Einwilligung der 80 Millionen Bundesbürger - sowie aller bei uns lebenden ausländischen Mitbürger! - einzuholen.

Durch diese Schadensinkaufnahme verletzt die "Jodsalzprophylaxe" aufs Empfindlichste das GG2,2, das "Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit". Gleichzeitig stellt die "Jodsalzprophylaxe" infolge der vollständig fehlenden Einverständniserklärungen einer ganzen Bevölkerung eine Körperverletzung im Sinne des §§223ff. StGB dar.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir auf meine Frage antworten würden.

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Journalistin/Sachbuchautorin

An der Pferdsweide 60
54296 Trier
www.jod-kritik.de

 

 

 

 

Frage: An die Damen und Herren
aus Regierung, Politik, Medizin und Ernährungswissenschaft,
die nach unserer Kenntnis für die deutsche „Jodprophylaxe“ Mitverantwortung tragen
S. Adressaten-Verzeichnis, Anlage 1
Frage zur Grundrechtsverletzung des GG 2,2: „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“
Datum: 20. Januar 2005
   
Antwort: S. Adressaten-Verzeichnis, Anlage 1
Datum:  
Notiz:  
   
 

Betrifft:
Die deutsche „Jodprophylaxe“
= Eine Grundrechtsverletzung!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Selbsthilfegruppe oder einzelne ihrer Mitstreiter haben wiederholt darauf hingewiesen, daß im Rechtsstaat Deutschland seit mehr als zehn Jahren das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit verletzt wird und in Verbindung damit strafbare Handlungen begangen werden, ohne daß es bisher auch nur den Versuch einer Widerlegung der von uns rechtlich eingehend begründeten Vorwürfe gegeben hat. Allen in Deutschland lebenden Menschen werden – ob sie es wollen oder nicht, ob sie davon wissen oder nicht, ob die Gesundheit Einzelner geschädigt wird oder nicht – industriell hergestellte oder womöglich aus Industrie- und Krankenhausabfällen recycelte Jodzusätze eingeflößt, die lebensnotwendigen Nahrungsmitteln und Speisen beigemischt sind. Die Verantwortung dafür tragen das Bundesgesundheitsministerium (früher Horst Seehofer, heute Ulla Schmidt), aber auch der Bundesrat, Bundesinstitute sowie sonstige Institutionen. Selbstverständlich haben auch Profit orientierte Konzerne und Firmen ... und andere über finanzielles Sponsoring erheblich zur flächendeckenden Ausweitung der so genannten Jodprophylaxe beigetragen.

Von den vielen bisher angeschriebenen Adressaten hat bisher nur das Referat 312 des Verbraucherschutzministeriums zwar sehr spät, aber halbwegs angemessen reagiert. … Inzwischen hat dieses Bundesinstitut eine „aktualisierte Stellungnahme“ vorgelegt. Sie ist (Anm.: war zu diesem Zeitpunkt) im Internet unter http://www.bgvv.de/cd/945 zu finden. ...

Wir fragen uns, wie lange Sie es noch hinnehmen wollen, dass ausgerechnet das Grundrecht des Art. 2(2) GG, das die persönliche Integrität des Einzelnen vor nicht gewollten ärztlichen Heileingriffen und vor präventiven Massenmedikationen der oben beschriebenen Sorte schützen soll, in geradezu juristischer Perversion auf den Kopf gestellt und nun sogar als offizieller Rechtfertigungsgrund für eine solche verfassungswidrige Massenmedikation missbraucht wird?

 

 

1 -
Die aktualisierte Stellungnahme des BfR enthält zum Grundrechtsproblem nur den einzigen Satz: „In Anbetracht des hohen Risikos, in Deutschland an einem Jodmangel zu erkranken, erfüllt die Förderung der Nachhaltigkeit der Jodprophylaxe vielmehr den Anspruch auf Unversehrtheit von Leben und Gesundheit.“ Allein dieser Satz weist nach, daß sogar ein Bundesinstitut meint, die Bedeutung der Grundrechte, Freiheitsrechte des einzelnen Staatsbürgers zu sein, nicht beachten zu brauchen.

Es nützt wenig, daß im Bundestag oder in den Medien maßgebliche Politiker und bekannte Kommentatoren immer wieder fordern, die Grund- und Menschenrechte müßten weltweit strenger eingehalten und Minderheiten besser geschützt werden, wenn schon im eigenen Land über die zwar mit dem Tarn-Anstrich einer vorgetäuschten Freiwilligkeit versehene, dennoch eindeutige Grundrechtsverletzung namens „Jodprophylaxe“ hinweggesehen wird, obwohl eine beachtliche Verbraucherminderheit unter dieser rechtswidrigen Massenmedikation erheblich zu leiden hat. Diese Minderheit benötigt keine medienwirksamen Allgemeinplätze, sondern konkrete parlamentarische und publizistische Unterstützung zur Sicherung ihrer Integrität vor ungewollten pharmakologischen Präventiv-Eingriffen!

Genau diese Unterstützung erwarten wir von Ihnen.

Wir wollen noch immer nicht glauben, daß bei uns staatliche Stellen mit Straftaten verknüpfte Grundrechtsverletzungen begehen dürfen, und alle schauen weg.

Hochachtungsvoll
Dagmar Braunschweig-Pauli
(und drei weitere aktive Mitstreiter der SHG)

 

 

Anlage1

Adressatenverzeichnis

Am 20 Januar 2005 erhielten folgende Damen und Herren der Regierung der Bundesrepublik Deutschland den obigen Brief mit zusätzlichen, die Sachlage dokumentierenden Anlagen:

Von der Bundesregierung:
Bundeskanzler Gerhard Schröder
Otto Schily, Bundesminister des Innern
Brigitte Zypries, Bundesministerin der Justiz
Renate Schmidt, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen u. Jugend
Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherheit
Renate Künast, Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
Dr. Pia Noble im Referat 312 des Bundesministeriums für Verbraucherschutz

Vom Deutschen Bundestag:
Bundestagspräsident Dieter Thierse;
Präsidiumsmitglieder:
Dr. Susanne Kastner, Dr. Norbert Lammert, Dr. Antje Vollmer, Dr. Hermann Otto Solms

Von der SPD-Fraktion:
Franz Müntefering, Erster Vorsitzender
Stellvertretende Vorsitzende:
Nicolette Kressl, Michael Müller (Düsseldorf), Gudrun Schaich-Walch;
Parlamentarische Geschäftsführer:
Wilhelm Schmidt (Salzgitter), Petra Ernstberger, Dr. Uwe Küster, Ute Kumpf, Hermann Bachmaier, Jusitiar
SprecherInnen der sachbezogenen Arbeitsgruppen (Ausschüsse):
Christel Humme, Erika Lotz, Waltraud Wolff, Rudolf Bindig, Dr. Wolfgang Vodarg

Von der CDU/CSU-Fraktion:
Dr. Angela Merkel, Erste Vorsitzende;
Michael Glos, Erster Stellvertretender Vorsitzender
Stellvertretende Vorsitzende:
Wolfgang Bosbach, Wolfgang Zöller, Prof. Dr. Maria Böhmer, Gerda Hasselfeldt, Arnold Vaatz
Parlamentarische Geschäftsführer:
Volker Kauder, Dr. Peter Ramsauer, Peter Altmaier, Justitiar, Horst Seehofer, ehemaliger Gesundheitsminister

Von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Fraktionsvorsitzende:
Katrin Göring-Eckhardt, Krista Saager, Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer, Dr. Reinhard Loske, Arbeitskreis II, Hans-Christian Ströbele, AK III, Winfried Nachtwei, AK IV, Arnd Grewer, AK-Koordinator des Arbeitskreises II

Von der FDP-Fraktion:
Dr. Wolfgang Gerhardt, Vorsitzender,
Stellvertretender Vorsitzende: Rainer Brüderle, AK II,
Dr. Werner Hoyer, AK I,
Dr. Heinrich Kolb für AK III,
Dr. Ole Diehl, Referent des AK I (Menschenrechte),
Jörg von Essen, Parlamentarischer Geschäftsführer,
Siegrid Giersch, Referentin des AK II (Verbraucherschutz)
Guido Westerwelle, Parteivorsitzender,
Sabine Leutheusser- Schnarrenberger, ehemalige Bundesjustizministerin

Bundestags-Ausschuß für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft:
Dr. Herta Däubler-Gmelin, Ausschuß-Vorsitzende,
Ulrike Höfken, Stellvertr. Vorsitzende,
Mitglieder:
Sören Bartol, Martin Dörmann, Elvira Drobinski-Weiß, Reinhold Hemker, Gustav Herzog, Gabriele Hiller-Ohm, Holger Ortel, Dr. Wilhelm Priesmeier, Reinhold Schulz (Everswinkel), Jella Teuchner, Waltraud Wolff (Wolmirstedt), Manfred Helmut Zöllmer, Artur Auernhammer, Peter Bleser, Peter-Harry Carstensen (Nordstrand), Gitta Connemann, Helmut Heiderich, Ursula Heinen, Uda Heller, Dr. Dieter Peter Jahr, Julia Klöckner, Marlene Mortler, Bernhard August Schulte-Drüggelte, Kurt Segner, Cornelia Behm, Friedrich Osterndorf, Hans-Michael Goldmann, Dr. Christel Happaach-Kasan.

Vom Bundestagsausschuß für Gesundheit und Soziale Sicherheit:
Klaus Kirschner, Ausschußvorsitzender
Wolfgang Zöller, Stellvertr. Vorsitzender

Vom Bundesrat:
MinPräs. Matthias Platzeck, Präsident des Bundesrates
MinPräs. Dieter Althaus, Erster Vicepräsident
Reg.Bürgerm. Klaus Wowereit, Zweiter Vicepräsident
MinPräs. Kurt Beck, Dritter Vicepräs. Dirk Brouer, Direktor des Bundesrates
MinDir. Gerd Schmitt, Stellvertr. Direktor des Bundesrates
MinRät. Schmidt, Ausschußsekretärin des Gesundheitsausschusses

Vom Bundesrats-Gesundheitsausschuß (auch zuständig für Verbraucherschutz):
Minister Josef Hecken, Ausschuß-Vorsitzender,
Senatorin Karin Röpke, Stellvertr. Ausschuß-Vorsitzende
Mitglieder:
Sozialministerin Tanja Gönner, Staatsminister Dr. Thomas Goppel, Staatsminister Dr. Werner Schnappauf, Staatsministerin Christa Stewens, Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner, Ministerin Dagmar Ziegler, Senator Jörg Dräger, PhD, Ministerin Silke Lautenschläger, Ministerin Dr. Marianne Linke, Ministerin Dr. Ursula von der Leyen, Ministerin Birgit Fischer, Ministerin Malu Dreyer, Staatsministerin Helma Orosz, Minister Gerry Kley, Ministerin Dr. Gitta Trauernicht, Minister Dr. Klaus Zeh.

Weitere Adressaten:
Bundesinstitut für Risikobewertung: Präs. Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel,
Leiter Arbeitsgruppe Ernährungsmedizin Prof. Dr. Rolf Großklaus

Arbeitskreis Jodmangel:
Sprecher Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Scriba, Leiter der Organisationsstelle Alfred Fischer,

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Direktorin Dr. Elisabeth Pott,

Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Geschäftsführer K.-H. Sölter und Dr. H.J. Oberritter,

Bundesärztekammer: Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Christoph Fuchs,

Forum Schilddrüse,
Staatsanwaltschaft Berlin,
Generalstaatsanwaltschaft Berlin,
Senatsverwaltung Berlin,
Bürgermeisterin und Justizsenatorin Karin Schubert.

Zur Kenntnis:
Bundespräsident Horst Köhler
Bundesverfassungsgericht,
zweiter Senat

Per E-Mail oder per Post zur Kenntnis:
TV-Gesundheits- und allgemeine Magazine,
überregionale Zeitungen,
Zeitschriften und Magazine,
von den Unterzeichnern unmittelbar ausgewählte Adressaten.

 

 

Antworten

Dieter Thierse

Ja, negative antwort
Unverbindliche Weiterleitung:
Dieter Thierse bedankt sich am 26. Januar 2005 über seinen persönlichen Referenten für den Rundbrief und hat unsere „Eingabe zur Kenntnis genommen und an den zuständigen Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages weiterleiten lassen“.

 

Presse-Referent des Deutschen Bundesrates

Ja, negative antwort
Falsche Zuordnung
des Schreibens von einem Presse-Referenten des Deutschen Bundesrates am 1. Februar 2005, der den Inhalt unseres Schreibens offenbar als Bitte für einen Gesetzentwurf mißverstanden hatte und verspricht, unser Anliegen den verantwortlichen Länderregierungen inhaltlich bekannt zu geben, damit es eventuell für eine Gesetzesinitiative herangezogen werden kann.

 

 

 

 

Frage: An den Leiter der Trierer Handwerkskammer
Datum: 24. August 1995
   
Antwort: Keine
Datum:  
Notiz:  
   
 

Sehr geehrter Herr …!

Wie telefonisch vereinbart, möchte ich Ihnen meine Stellungnahme zur allgemeinen Jodierung der Grundnahrungsmittel noch schriftlich unterbreiten.
Auf Grund einer Informationskampagne, die die AOK durchgeführt hat, und in der sie die allgemeine Jodierung der Nahrungsmittel dringend empfohlen hat, haben sich die meisten Bäcker und Metzger von Trier und Umgebung zur ausschließlichen Jodierung ihrer Produkte entschlossen. Allerdings war keinem der von mir befragten Handwerker bewußt, daß sie damit Schilddrüsenpatienten mit Überfunktion und Knoten schaden würden. Diese Information haben sie von der AOK nicht bekommen.

Es darf nicht sein, daß Grundnahrungsmittel so ausschließlich mit Zusätzen versehen werden, daß eine bestimmte Bevölkerungsgruppe fast nichts mehr zu essen hat.

Außerdem darf es nicht passieren, daß man durch versteckte Substanzen in Lebensmitteln ahnungslos Schadstoffe zu sich nimmt.
Hier wird die Deklarationspflicht nicht ernst genug genommen.
Sehr geehrter Herr …, Sie waren am Telefon sehr verständnisvoll, was mir in meiner augenblicklichen bedrängten Lage sehr gut getan hat, und ich danke Ihnen dafür sehr herzlich.
Mit herzlichen Grüßen bin ich
Dagmar Braunschweig-Pauli“

 

 

 

 

Frage: An die Obermedizinaldirektorin des Trierer Gesundheitsamtes
Datum: 21. August 1995
   
Antwort: Ja, negative antwort
Datum: 30. August 1995
Notiz: Inhalt: Weiterleitung an das Referat 17 der Bezirksregierung Trier
Original-Brief liegt vor.
   
 

Sehr geehrte Frau Dr. ...

Ich möchte Sie mir einem gesundheitlichen Notstand in der Region bekannt machen.
Ich bin seit kurzem schilddrüsenkrank mit autonomen Bereichen in der Schilddrüse und darf laut Auskunft meines Arztes Jod weder über die Luft (Nordsee) noch durch die Nahrung zu mir nehmen.
Vor zwei Monaten setzten plötzlich heftige Reaktionen meiner Schilddrüse ein, die mich an den Rand der Erschöpfung brachten. Erst am vergangenen Donnerstag konnte ich den Grund dafür feststellen: es war das Brot. Der Bäcker, bei dem ich mein Brot kaufe, nachdem ich mich erkundigt hatte, daß er kein Jodsalz verwendet, hatte seine Produkte für mich unbemerkt plötzlich auf Jodsalz umgestellt, und die hohe täglich Joddosis hatte bei mir zur Verschlechterung meines Gesundheitszustandes geführt.
Auf der Suche nach einer neuen Brotquelle mußte ich zu meinem Entsetzen feststellen, daß fast alle Bäcker in Trier und Umgebung ausschließlich mit Jodsalz würzen. Und zu meiner großen Besorgnis fand mein Argument, daß doch Brot für alle genießbar sein muß, nicht überall Verständnis. Ich bekam sogar die Antwort, es bliebe mir doch noch der Kuchen. Der sich allerdings ebenfalls als mit Jodsalz versehen herausstellte.
Verschiedene weiter Nachfragen ergaben, daß auch die Metzger der Region nur noch mit Jodsalz salzen. Es ist dies der Erfolg der Jodierungskampagne der AOK, die allerdings, wie mir alle Gesprächspartner versicherten, nicht darauf aufmerksam gemacht hat, daß Jod nicht für alle Menschen gesund, sondern für bestimmte Schilddrüsenerkrankungen sogar sehr schädlich ist.
Die Bäcker und Metzger hätten unbedingt darauf aufmerksam gemacht werden müssen, daß sie auch einzelne Brot-und Wurstsorten für Schilddrüsenkranke anbieten müssen.
Alle Handwerksmeister, die von mir informiert worden waren, reagierten bestürzt über die Konsequenz der umfassenden Jodierung. Ein Bäcker ist bereit, ab nächster Woche eine unjodierte Brotsorte anzubieten.
In der Gartenfeldstraße haben wir nach längerem Suchen noch einen Bäcker gefunden, der jodfrei backt. Ich hatte in der Zwischenzeit, in der ich weder Brot noch Wurst noch Käse essen konnte unfreiwillig abgenommen.
Zusammen mit meinen Leidensgenossen bin ich einer allmählich verzweifelt werdenden Situation, wenn die Appelle zur Jodierung auf die Viehfütterung* und das Trinkwasser ausgedehnt werden.
Wovon sollen wir denn leben?
Bislang ist es versäumt worden, die Allgmeinheit wie früher darüber zu informieren, daß Jod auch schädliche Auswirkungen hat.
Vor allem im Lebensmittelbereich muß dringende Aufklärungsarbeit geleistet werden, nachdem man dabei ist, das Kinde mit dem Bade auszuschütten.
Mit freundlichen Grüßen bin ich
Dagmar Braunschweig-Pauli“

 

* Daß die angedrohte Viehfutterjodierung zu diesem Zeitpunkt in Wirklichkeit schon seit 10 Jahren heimlich praktiziert wurde, stellte sich erst bei den weiteren Recherchen der Autorin heraus.

 

 

 

 

Frage: An die Geschäftsführung der AOK Trier-Saarburg
Erstes Schreiben
Datum: 19. August 1995
   
Antwort: Ja, negative antwort
Datum: 30. Oktober 1995
Notiz: Antwort von zwei Mitarbeitern der Abteilung Marketing und Produkte Gesundheitsförderung der Direktion der AOK Rheinland-Pfalz in 67304 Eisenberg. Original-Antwort liegt vor.
   
 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Sie haben eine Kampagne zur allgemeinen Jodierung der Lebens- und Grundnahrungsmittel durchgeführt, die einen durchschlagenden, aber zweifelhaften Erfolg hat.
Durchschlagend ist der Erfolg, weil man in Gasthäusern und Hotels keine unjodierten Speisen mehr bekommen kann, eben so wenig wie unjodierte Wurst und unjodiertes Brot.
Mehrere Bäckermeister versicherten mir auf meine Frage nach unjodiertem Brot: „Sie werden in ganz Trier und Umgebung kaum unjodiertes Brot bekommen. Die AOK hat uns dringend geraten, nur Jodsalz zu benutzen.“
Sehr zweifelhaft ist dieser Erfolg, weil Jod für Schilddrüsenkranke sehr schädlich und deshalb streng verboten ist. Diese Mitteilung von mir hat alle von mir befragten Bäckermeister schockiert, und sie versicherten, davon noch nie etwas gehört zu haben, auf gar keinen Fall von der AOK.
Warum verschweigen Sie bewußt die schädliche Wirkung des Jodes bei Schilddrüsenerkrankungen und nehmen die Gesundheitsschädigung dieser Kranken durch ihre allgemeine, uneingeschränkte Jodempfehlung stillschweigend in Kauf?
Ich bin neuerdings schilddrüsenkrank und habe, als nur vereinzelte Lebensmittel jodhaltig waren, immer die Einnahme von Jod vermeiden können, so daß meine Erkrankung in einem erträglichen Rahmen gehalten werden konnte.
Vor einigen Wochen änderte sich das jedoch schlagartig: mein Hals wurde dick und eine extreme Unruhe ließ mir Tag und Nacht keine Ruhe. Ich habe alle Nahrungsmittel, die ich zu mir nehme, kontrolliert, und erst zuletzt, vor zwei Tagen, festgestellt, daß der Bäcker, dessen Brot ich kaufe, alle Backwaren mit Jodsalz versetzt, auf den Rat der AOK, und genau seit dieser Zeit ist meine Schilddrüse auf Grund der mir nicht bekannten Jodzufuhr außer Kontrolle geraten.
Ich gebe Ihnen und Ihrer unverantwortlichen Jodierungskampagne dafür die Schuld. Ich behalte mir Schritte wegen vorsätzlicher Körperverletzung vor.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.“

 

 

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