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Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. ist gebürtige Duisburgerin. Ihr Erstberuf ist Musikerin: an der Folkwang -Hochschule in Essen studierte sie Klavier, Orgel und Cello, legte dort die staatliche Musiklehrerprüfung ab und besuchte die Meisterklasse Klavier. Ihr Zweitberuf ist Wissenschaftlerin: an der Bonner Friedrich-Wilhelms-Universität studierte sie Musikwissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte, spezialisierte sich auf mittelalterliche Musikhandschriften und schrieb über die Musikhandschrift Codex St. Emmeram aus dem 15. Jahrhundert ihre Magisterarbeit. Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen folgten bis zu ihrer jodinduzierten Erkrankung 1995. Als freie Journalistin schrieb sie Musikkritiken und Rezensionen, Feuilletons und Kinderlieder. Als Sachbuchautorin konzentriert sie sich auf die aktuelle Jodproblematik und verfasste die diese Thematik grundlegend aufarbeitenden Sachbücher „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, die erste Jodbiografie (2000/2007), und „Die Jod-LÜge. Das Märchen vom gesunden Jod“, das einzige Lexikon der Jodkrankheiten (2003/2006/2008). Als Gründerin und Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, der ersten SHG der Jodgeschädigten überhaupt, verfasste sie für Betroffene die „Grundformation“ und den „Leitfaden einer von künstlichen Jodzusätzen freien Ernährung“. Als Referentin hält sie Vorträge über die Jodproblematik. Dagmar Braunschweig-Paulis Jod-Kritik findet zunehmend breitere Aufmerksamkeit und Anerkennung, aus ihren Veröffentlichungen und Vorträgen wird zitiert, ihre SHG wurde zum Vorbild vieler anderer SHGruppen von Jodgeschädigten im In- und Ausland.
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