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Die Webseite gegen die heimliche Zwangsjodierung unserer Lebensmittel!
 
     
Titel:
Abgespeist
Autor:
Thilo Bode
Verlag: Fischer Taschenbuch 17629
  Frankfurt/Main 2007

 

 

die jodschoner
oder im Schatten des Jodskandals

Rezension zu:
"Abgespeist" von Thilo Bode, Fischer Taschenbuch 17629, Frankfurt am Main 2007
Dagmar Braunschweig-Pauli M. A.; Journalistin/Sachbuchautorin;
24. November 2008 / 10. Februar 2009

 

Thilo Bode war Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland, ehe er 2002 die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch gründete.

Mit seinem neuen Buch "Abgespeist. Wie wir beim Essen betrogen werden und was wir dagegen tun können", postuliert sich Thilo Bodes mit seiner Organisation "foodwatch" als "die Essensretter" und erhebt damit den Absolutheitsanspruch, am besten die Lebensmittelskandale zu erkennen und an den Pranger zu stellen.
Beides wird jedoch nicht geleistet.

Für mich ist diese Veröffentlichung durchaus nicht so brisant, wie es der Titel vermuten lässt, da der meiner Kenntnis nach größte Lebensmittelskandal seit 1945 , nämlich die z.T. heimliche Zwangsjodierung der Lebens- und Futtermittel, mit keinem Wort erwähnt wird.

Tatsächlich "Abgespeist" können sich dagegen die Leser des Buches vorkommen mit Bemerkungen wie "Milch ist Milch - und muss ohne Zusatzstoffe verkauft werden, da lässt das Gesetz keinen Spielraum." (a.a.O., S. 31) und daß "Bio ... zunehmend an Popularität gewinnt" (a.a.O., S. 196). Denn hier wird eine vermeintlich noch erhaltene Lebensmittelsicherheit suggeriert, die gar nichts mit der Realität deutscher Lebensmittel, vor allem deutscher Milchprodukte, zu tun hat und den Leser dieses Buches in einer Sicherheit wiegt, die nur mit dem "Ritt über den Bodensee" vergleichbar ist..

Milch - und sämtliche Folgeprodukte, außerdem Fleisch und Eier - enthält in Deutschland und überall dort, wo Viehfutter jodiert wird, den Zusatzstoff Jod in extrem hohen Mengen (genaue Zahlen s. Dagmar Braunschweig-Pauli: Jod-Krank, 2. Aufl, Trier 2007, S. 169f. und 247f.).

Deshalb ist Bodes Feststellung "...da lässt das Gesetz keinen Spielraum" vor dem Hintergrund der jedes freiheitlich demokratische Gesetz verletzenden Zwangsjodierung völlig unverständlich.

Denn gerade mit der Maßnahme der Futtermitteljodierung werden unsere freiheitlichen Grundrechte Artikel 1 und 2 verletzt (s. Jod-Krank, a.a.O., S. 69ff.) und mit dieser Medikamentierung von Lebens- und Futtermitteln besteht juristisch der Tatbestand der vorsätzlichen gefährlichen Körperverletzung laut §224ff. StGB (s. Jod-Krank, a.a.O., S. 104ff.) an der gesamten Bevölkerung. Das kümmert in Deutschland aber überhaupt keinen der Verantwortlichen.

Ebenfalls irritiert Bodes ungeteilte Wertschätzung der Biobranche, denn eigentlich müsste der Autor, seit 2004 detailliert darüber informiert, wissen, dass der problematische Zusatzstoff Jod über die Gesundheitsschiene - wie der Wolf im Schafspelz - sich auch in die Biobranche eingeschlichen hat.

Im Oktober 2004 nahm ein Mitglied von foodwatch Kontakt zu Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., der Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken auf mit der Bitte um nähere Informationen zur Jodierung der Lebensmittel und gegebenenfalls den durch das zusätzliche Jod verursachten Gesundheitsschäden der Bevölkerung.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. schickte daraufhin sofort die erbetenen Informationen, zu denen vorrangig der unkontrolliert hohe Jodeintrag - über jodierte Futtermittel, Lecksteine etc. - in deutschen Fleisch- und Milchprodukten und Eiern - auch im Biobereich! - und deren Folgeprodukten gehörte und bedankte sich am 26. Oktober 2004 erleichtert bei foodwatch für das Interesse an der Jodproblematik:

"...vielen herzlichen Dank für Ihren heutigen Anruf. Er bedeutet für mich einen großen Lichtblick. Seitdem ich vor neun Jahren begann (mit der Rezension des meines Wissens ersten jodkritischen Sachbuches "Störungen der Schilddrüse" von Dr. med. O. Bruker und Ilse Gutjahr, 1996), auf die durch die Jodierung ausgelösten gesundheitlichen Probleme aufmerksam zu machen, wurde dieses Thema trotz seiner Brisanz immer nur in vereinzelten öffentlichen Darstellungen (u.a. Brisant-Sendung des mdr im Mai 1998) aufgegriffen.

Meine Erfahrungen in dieser Hinsicht mit politisch Verantwortlichen, Medizinern und Wissenschaftlern, Krankenkassen etc. (s. mein Artikel "Jod in der Suppe", 2002) zeigten mir, dass es nur vergeudete Kraft bedeutet, von dieser Seite etwas an der unerträglichen Ernährungslage in Deutschland verändern, d.h. verbessern zu wollen. ... Ihr Interesse an der Jodierung und Ihr Vorhaben, die Jodproblematik an die Öffentlichkeit zu bringen bedeutet dagegen, dass eine größere und sogar große Öffentlichkeit aufmerksam werden kann.

Im Interesse der bereits durch die Jodierung krank oder noch kränker gewordenen Menschen, und im Interesse derjenigen, die zum Glück noch nicht durch das zusätzliche Jod krank geworden sind, es vielleicht aber ohne Aufklärung bald werden würden, hoffe ich sehr, dass die von Ihnen angesprochene Aufklärungsarbeit stattfinden wird. ..."

Am 8. Oktober 2008 wurde Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. auf die Neuerscheinung "Abgespeist. Wie wir beim Essen betrogen werden und war wir dagegen tun können" von Thilo Bode aufmerksam und fragte beim Autor selber nach, wo in seinem neuen Buch er die 2004 von ihr erhaltenen Informationen über die Jodschäden verarbeitet hätte:

"... im Katalog von Pranahaus ist unter der Rubrik "Unsere Lebensmittel auf dem Prüfstand" neben den ersten der dort angezeigten kritischen Veröffentlichungen, meinem Sachbuch "Die Jodlüge. Das Märchen vom gesunden Jod" , und Herrn Grimms "Die Ernährungslüge" auch Ihre Neuerscheinung "Abgespeist" angezeigt.

Ich hatte Ihrem Mitarbeiter ... auf seine Bitte hin schon im Oktober 2004 für foodwatch alle meine damals verfügbaren Informationen, zur Zwangsjodierung der deutschen Lebens- und Futtermittel mitgeteilt und möchte jetzt eigentlich nur wissen, auf welcher Seite Ihrer Neuerscheinung "Abgespeist" Sie auf die Zwangsjodierung der deutschen Lebens- und  Futtermittel und die durch diese ausgelöste jodinduzierte Krankheitsentwicklung hingewiesen haben.

Meinen nächsten Vortrag über die Problematik der Zwangsjodierung halte ich am 25.10.08 in Garmisch-Partenkirchen - s. Ankündigung unter www.ticketshop-gap.de - , und ich möchte interessierten Zuhörern gerne sagen, wie Sie als Leiter von foodwatch sich dieses Jodskandals angenommen haben.

Wenn  Sie möchten, rezensiere ich auch Ihr Buch gerne auf meiner Website - s. www.jod-kritik.de unter "Rezensionen" -, wo ich auch das Schilddrüsenbuch von Dr. Rieger vorgestellt und besprochen habe, und bitte dann um ein Rezensionsexemplar. ..."

Die Antwort auf diese Anfrage macht fassungslos.

Das foodwatch-team schrieb u.a., daß ihnen "das Thema Jodierung von Lebensmitteln" bekannt sei und sie seine Entwicklungen beobachteten, weil sie die Problematik erkannt hätten. Leider hätten sie sich aber wegen begrenzter Möglichkeiten noch nicht intensiv damit beschäftigen können, weswegen es auch leider nicht im Buch "Abgespeist" besprochen worden sei. Voraussichtlich würde das Thema Jod aber in einem zukünftigen Buch behandelt werden.

 

Nun liegt der Rezensentin das Rezensionsexemplar von "Abgespeist" seit Oktober 2008 von Thilo Bode mit persönlichem Autogramm vor.

Und es stimmt.

 

Von Jod, der "generellen Jodsalzprophylaxe", wie sie in der Praxis z.B. auch durch die heimliche Viehjodierung - auch im Biobereich!!! -  praktiziert wird,
so daß Jod verdeckt , in unbekannten Mengen und undeklariert in fast allen deutschen Fleisch- und Milch-Produkten, Eiern und deren Folgeprodukten enthalten ist,
dass auch " Bio"- Produkte kontaminiert sind,
daß es sich bei der Jodierung der Lebens- und Futtermittel auch um eine vermeintlich sinnvolle  Katastrophen-Maßnahme handelt (s. Bayerischer Ärztetag 2002), 
dass es Recycel-Jod gibt und ob es wirklich nicht in die Nahrungskette gelangt, und
daß allein die inzwischen auf 10 Millionen Betroffene (laut einer WDR-Sendung vom 6. Februar 2009 ) angestiegene Autoimmunerkrankung  Morbus Hashimoto nach Aussagen von Schilddrüsenexperten ausschließlich durch zuviel Jod - in den Lebens- und Futtermitteln - ausgelöst wird,
dass nach Schätzung von Experten Schilddrüsenerkrankungen bei inzwischen 33% der Bevölkerung vorliegen, Tendenz steigend, es wird ja weiter jodiert,
daß Jod die Nitrosaminbildung um mindestens das 6-fache erhöht und damit krebserregend ist, davon steht in dem Buch wirklich kein Sterbenswort. Nicht einmal der Begriff "Jod" als Zusatzstoff ist auf den 253 Seiten des Buchs zu finden.
Es gibt meines Wissens gegenwärtig kein Buch über Lebensmittel, in dem Jod als Zusatzstoff in Lebens- und Futtermitteln so vollständig ausgeklammert wird wie in "Abgespeist" von Thilo Bode.

Angesichts des Anspruches, "Essensretter" zu sein, fällt mir da nur noch der Satz ein: "Es kreißte ein Berg, und heraus kam eine Maus."

Wer trotz 4 Jahren Detailkenntnis sämtlicher Aspekte der Jodproblematik in einer Neuerscheinung über skandalöse Lebensmittelzustände das Thema Jod vollständig ausklammert, hat nicht nur das Ticken einer unüberhörbaren Zeitbombe verschlafen. Er handelt auch nicht seiner Verantwortung als "Essensretter" gemäß, da er alle diejenigen in Unwissenheit läßt und viele damit sogar in Lebensgefahr bringt, die ihm und der Vollständigkeit seiner Ausführungen vertrauen.

"Essensretter" haben alle Lebensmittelskandale im Blick, besonders aber den, der alle anderen in den Schatten stellt: den Jodskandal.

 

©Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. 24. November 2008/ 10. Februar 2009

 

 

 

 

 

Titel:


Autor:
Verlag:
ISBN:
Die Schilddrüse.
Balance für Körper und Seele
192 Seiten (München 2007)
Dr. Rieger, Bernd
Herbig, München
978-3-7766-2545-5

 

 

HoffnungstrÄger fÜr eine individuelle SchilddrÜsenpflege

Sensibler Schilddrüsenratgeber aus ganzheitlicher Sicht

Rezension zu:
Dr. Berndt Rieger "Die Schilddrüse. Balance für Körper und Seele"
Dagmar Braunschweig-Pauli M. A.; Journalistin/Sachbuchautorin;
Trier, den 29.10.2007

 

Therapien von Schilddrüsenerkrankungen sind in den letzten Jahren mehr in den Blick der Öffentlichkeit gerückt, aber aus der Sicht vieler Patienten fehlten dabei bisher zwei wichtige Aspekte: erstens die Einbeziehung auch ganzheitlicher, alternativer Vorbeuge- und Heilmethoden in ihre Behandlung, und zweitens die Ursachendefinition für viele der erst in den letzten Jahren neu entstandenen Schilddrüsenerkrankungen.

Der gerade im Herbig-Verlag erschienene Schilddrüsenratgeber "Die Schilddrüse. Balance für Körper und Seele" des erfahrenen Bamberger Internisten und Homöopathen Dr. Berndt Rieger wird diesen bisher weniger beachteten Gesichtspunkten in vollem Umfang gerecht.

Seitdem durch die Hochjodierung fast sämtlicher Lebens- und Futtermittel in Deutschland die jodinduzierten Erkrankungen regelrecht boomen, und den Betroffenen für ihre Schilddrüsenerkrankung meist nur die weniger beliebten, weil nebenwirkungsreicheren Behandlungsmethoden wie Operation, Radiojodtherapie und Hormontherapie angeboten werden, fragen nämlich immer mehr Patienten nach sanfteren, individuellen alternativen Behandlungs- und Heilmethoden, ohne dass diesen Nachfragen bis jetzt entsprochen werden konnte. Zudem besteht das Kardinalproblem der gegenwärtigen Schilddrüsentherapien zum Leidwesen der Patienten oft darin, dass der Auslöser ihrer Schilddrüsenerkrankungen, das den meisten Lebens- und Futtermitteln künstlich und in unbekannten Mengen zugesetzte Jod, nicht in dem für diese Problematik angemessenen Schweregrad erkannt und deshalb auch nicht für eine langfristig wirksame Schilddrüsentherapie als kontraindiziert ausgeschlossen wird.

Als Sprecherin der ersten Selbsthilfegruppe von Jodgeschädigten erfahre ich seit 1995 unmittelbar, wie groß die Verzweiflung derjenigen Menschen ist, deren Schilddrüse oft erst auf Grund jodierter Lebensmittel aus der Balance und in eine - gerade auch mit schulmedizinischen Methoden - sehr schwer, oft leider kaum therapierbare Fehlfunktion bzw. Erkrankung geraten ist, und wie mühsam es für sie ist, die quälenden, oft auch unbekannten Krankheitssymptome ihren behandelnden Ärzten begreiflich zu machen.

Dr. Rieger kommt in seinem Gesundheitsratgeber diesem stetig wachsenden Bedürfnis nach der Kenntnis aller, auch ganzheitlicher Schilddrüsentherapien sowie einer sensiblen Beschreibung der sehr vielfältigen Schilddrüsensymptome auf höchst differenzierte Weise entgegen.

Dieses Schilddrüsenbuch ist der Hoffnungsträger für uns , auf den wir so lange gewartet haben, und der meiner Meinung nach in der Lage ist, viele Schilddrüsenpatienten zurück in einen besser therapierbaren Erkrankungsverlauf zu begleiten und langfristig sogar in einer relevanten Anzahl von Fällen dazu führen dürfte, dass Schilddrüsenerkrankungen auch wieder besser heilbar werden können. Und ich hoffe von ganzem Herzen, daß er in naher Zukunft zu einem vorsichtigeren, weil ausschließlich individuellen Einsatz von Jodsalz und jodierten Produkten führen wird!

Wir, die wird erst durch künstlich jodierte Lebensmittel krank geworden sind brauchen, um überhaupt erfolgreich behandelt zu werden, Mediziner wie Dr. Rieger, die dieses zusätzliche Jod als die Ursache für unsere Erkrankung erkennen und dies auch klar zum Ausdruck bringen: "Von Jod-Befürwortern weitgehend ausgeblendet wird auch die Tatsache, dass dieses Element"( gemeint ist Jod, Anm. d. Rez.) "eine relativ aggressive Substanz ist. Es kann dosisabhängig lebende Gebilde wie Bakterien und Pilze töten und wird auch vom Menschen nur in ganz kleinen Mengen vertragen. Dieser Gefahr ungeachtet verzichtet die Wissenschaft in den meisten Studien über Nahrungsmittelergänzung darauf, mögliche Überdosierungsphänomene oder Schädigungen durch Jod überhaupt zu beachten, ..." (a.a.O., S. 49) Die offiziell genannten hohen Jod-Bedarfszahlen lassen deshalb Fachleute schnell erkennen, "welch gefährliches Spiel hier mit einem Element getrieben wird, das aufgrund seiner chemischen Instabilität - es kann in Verbindung mit manchen im Haushalt vorhandenen Substanzen explosive Mischungen eingehen - nicht zu Unrecht als Gefahrenstoff deklariert ist." (ebd. S. 50)

Dieses Schilddrüsenbuch ist aber ebenso der Hoffnungsträger für alle diejenigen, die Jod zur Erhaltung bzw. möglichen Rückgewinnung ihrer Gesundheit brauchen. Dr. Rieger beschreibt "das Dilemma: Wer zu wenig Jod zu sich nimmt, lebt nicht so gesund und vital, wie er könnte. Wer aber zuviel Jod abbekommt, vergiftet sich und lädt die Gefahr auf sich, Schilddrüsenkrankheiten so zu verschlechtern, dass zuletzt nur mehr Operation oder Bestrahlung oder lebenslange Medikamenteneinnahme helfen können. ... Durch die in Deutschland betriebene Jodsalzkampagne und den erhöhten Jodgehalt industriell hergestellter Nahrungsmittel, vor allem mit Fleisch oder Milch als Inhaltstoffen, kann es leicht zu einem Überschreiten dieser Mengen kommen. Wie viel Jod der einzelne Bürger abkriegt, weiß dadurch längst keiner mehr, und das ist ganz schön gefährlich. ... Menschen mit einer bereits überaktiven Schilddrüse werden dadurch im Alltag unablässig mit Jod konfrontiert, ein Missstand, der von der Gesundheitspolitik zum Wohle des Bevölkerungsteils, der an Jodmangelerscheinungen leidet, bewusst in Kauf genommen wird - eine moralische und rechtliche Schieflage, denn in Einzelfällen kann es bei bereits Schilddrüsenkranken zu dramatischen und sogar lebensbedrohlichen Zwischenfällen kommen." (ebd. S. 51ff.)

Dr. Rieger leitet in seinem Ratgeber behutsam zu dem schonenden Umgang an, der "einem unserer wertvollsten Organe" angemessen ist. Denn die "differenzierte hormonelle Tätigkeit" unserer Schilddrüse verhilft uns dazu, "die Menschen zu werden, die wir eigentlich sind." (a.a.O., S. 12) Er beschreibt "das Wesen der Schilddrüse" in ihren gegensätzlichen Facetten: der aufbauenden wie zerstörenden Wirkung der Schilddrüsenhormone, was sich im sogenannten "Unterfunktions"- oder "Überfunktionstyp" ausprägt. (S. 35ff.) Das "Schilddrüsenquiz" (S. 37ff) hilft dabei selber festzustellen, zu welchem der beschriebenen Schilddrüsentypen man gehört. Die knifflige Frage nach derjenigen Menge Jod, die gesund ist, wird sorgfältig beleuchtet und mit Hilfe von Jod-Tabellen von Lebensmitteln, Getränken, "Tipps zum richtigen Einkaufen" und jodhaltigen Medikamenten eingegrenzt.

Die Möglichkeiten und Grenzen der Naturheilkunde, von Schüßler Salzen und Homöopathie bei den verschiedenen Schilddrüsenerkrankungen wie Morbus Basedow, Morbus Hashimoto, Autonomen Adenomen, Kropf und Schilddrüsenkrebs werden von dem kompetenten Mediziner ebenso beschrieben wie die bekannten schulmedizinische Therapien. Hervorheben möchte ich in diesem Zusammenhang eine von Dr. Rieger erwähnte, vielfach jedoch noch unbekannte Nebenwirkung der Hormontherapie, derzufolge nach Überdosierung von Schilddrüsenhormonen in der Fachliteratur Fälle von epileptischen Krampfanfällen dokumentiert sind (a.a.O., S. 131).

Eine "Kleine Enzyklopädie der Schilddrüse" (S. 151ff.) und "Nützliche Adressen" (S. 176f.) beschließen diesen einmaligen Wegweiser, der sowohl zu einer ganzheitlichen Schilddrüsentherapie als auch zu einer individuellen Schilddrüsenpflege führt.

 

Adresse des Autors:
Dr. Berndt Rieger, Internist. Zentrum für Traditionelle Europäische Medizin, Markusstr. 5, 96047 Bamberg, www.berndt-rieger.de

 

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