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www.jod-kritik.de

Thematisierung


Willkommen auf der neu gestalteten Website gegen die heimliche Zwangsjodierung unserer Lebensmittel, der offiziellen Website von "Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken", Trier.

Hinweis

Diese Website dient der Information. Alle hier genannten Fakten sind wissenschaftlich belegt. Einzelne Nachfragen können in der medizinischen Fachliteratur - s. Literaturnachweis - nachgelesen werden.

Unjodierte Milch in Aachen

NEU! NEU! NEU!

Gut Kreuzchen in Aachen: Hier gibt es - nach den mir vorliegenden Informationen - die erste unjodierte Kuhmilch seit Beginn der Viehfutterjodierung 1985/86 in Deutschland.

Auszug aus der Website www.milchautomat-aachen.de:
"Einzigartig in der Region: ohne künstliches Jod und natriumarm.
In das Futter unserer Kühe kommt weder künstlich hergestelltes Jod noch raffineriertes Natriumchlorid. (www.wolfsblut.com/ohne-salz-kein-leben-hundefutter-wolfsblut.html)"

Bitte, fragen Sie immer auch nach weiteren unjodierten Produkten!

Info und Kontakt:
Ulrich und Ingrid Kronenberg, Gut Kreuzchen, Baumgartsweg 106, D- 52076 Aachen
Tel./Fax: 02408/2745;
eMail: ulrich.kronenberg@gmx.net
www.milchautomat-aachen.de

Aktualisiert am 04.08.2015

1. August 2015 - Samstag-Talk



Sommerferien

Wir machen Ferien!

Der angekündigte Samstag-Talk am 1. August 2015 von 11Uhr 30 bis 15 Uhr auf der Burg Ramstein fällt infolge der Sommerferien aus.

Wichtige Anfragen an die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow - und Hyperthyreosekranken unter mail@jod-kritik.de sind trotzdem möglich und werden natürlich zeitnah beantwortet.
Ebenso führt Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., die Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, ihre Jod-Recherchen weiter und wird in Kürze weitere wichtige Informationen und Neuigkeiten zum Thema Jod, Jodierung der Lebens- und Futtermittel etc. hier auf der Website www.jod-kritik.de veröffentlichen.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 29. Juli 2015

Eulen nach Athen

Eulen nach Athen

Eulen nach Athen tragen ist, wenn DIE Urheberin des populären Wissens über die Tierfutterjodierung in Deutschland, Dagmar Braunschweig M. A., von Zuschauern auf die Informationen über die Tierfutterjodierung in der Terra-Xpress-Sendung des zdf „In unserem Essen versteckt“ aufmerksam gemacht wird!

Eine weitere Wiederholung der erstmals am 30. März 2014 ausgestrahlten Terra Xpress - Sendung „In unserem Essen versteckt“ des ZDF) findet am 28. 06. 2015, 8Uhr45 statt. Diese Sendung befaßt sich mit der Problematik der gegenwärtigen Jodierung der Lebens- und Futtermittel – letztere auch oft im Biobereich (s. dazu die Dokumentation „Tierfutterjodierung in Deutschland. Der Jodskandal“ auf www.jod-kritik.de sowie die Dokumentation der Korrespondenz von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. mit der Mitarbeiterin Sofie B. des zdf vor mehr als 1/12 Jahre vor der Erstausstrahlung und einer zweiten Journalistin, die ebenfalls im Vorfeld dieser Sendung mit ihr Kontakt aufgenommen und ihre Informationen zur Viehfutterjodierung ebenfalls erhalten hat, sowie „Ross ohne Reiter“ ebenfalls www.jod-kritik.de) . Bereits nach der ersten Ausstrahlung der Sendung erhielt Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. zahlreiche Anrufe und Zuschriften von Betroffenen, die sie auf diese Sendung und die in ihr genannten wichtigen Informationen zur Viehfutterjodierung aufmerksam machten, weil sie – vielleicht auf Grund einer unvollständigen Quellendokumentation im Abspann der Fernsehdokumentation? - annahmen, sie wüßte noch nichts von diesen Informationen.

Herzlichen Dank allen, die Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. diese wichtigen Informationen haben zukommen lassen! Auch diese Information ist für sie wichtig, weil diese Sendung– geht man von dem Feedback, das die Autorin bis jetzt erreicht hat aus - ja offenbar den Anschein nicht verhindert, die Urheberin dieses Wissens sei der zdf-Redaktion unbekannt.

Als Erst-Quelle und Erst-Recherchierende der Informationen über die Viehfutterjodierung seit 1995 weiß Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. natürlich mehr über diesen Sachverhalt „Tierfutterjodierung, auch oft im Biobereich, mit allen seinen Weiterungen“, als in der Sendung vermittelt werden konnte, zum einen wegen der Zeitbegrenzung dieser Sendung, zum anderen, weil Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. natürlich über sämtliche Belege verfügt, die sie für ihre Recherchen benutzt und selbstverständlich in ihren Veröffentlichungen vollständig zitiert hat. Schauen Sie sich diese Wiederholung von „in unserem Essen versteckt“ unbedingt an! Es ist für unser aller Gesundheit sehr wichtig, daß die Jodproblematik an die Öffentlichkeit gelangt. Sonst hätte Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. sich ja nicht so viel Zeit genommen und so ausgiebig mit den für diese Sendung recherchierenden Journalistinnen korrespondiert. Und sie ist sehr dankbar, daß sich ihre Zeit – und Wissensinvestition offensichtlich in dieser erfolgreichen zdf-Dokumentation niedergeschlagen hat!

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 24.06.2015

Die Wurzel 02.05.2015 Leseprobe

Ab dem 13. Mai 2015 erscheint die neue Ausgabe von "Die Wurzel" mit vier Beiträgen zu Schilddrüsenerkrankungen und zur Jodproblematik.
Leseproben können jetzt bereits unter:
http://die-wurzel.de/leseproben/
angesehen werden.

Leseproben
02/2015
Gourmetkost der Extraklasse – Matthew Kenney
Rohkost für Kinder nach ihrer Konstitution – Michael Delias
Rohkostgesprächskreis Hamburg – Andreas Sievers
Vegane Rohkost für Mensch & Tier – Günter Garbers
Von Jodakne befreit – Ute Aurin
100%ige Schilddrüsenregeneration nach Operation – Dagmar Braunschweig-Pauli
Wildkräuter & Vegankost verbessern Schilddrüsenaktivität – Sigrid Ertl
Hashimoto-Selbstheilung – Dr. Berndt Rieger
Elektrizität im Körper steigern Teil II – Dr. Ulrich Mohr

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 11. 05.2015.

Das Märchen vom gesunden Jod


"Das Märchen vom gesunden Jod" (ab 2.März 2015 auf www.balance-online.de, S. 12-15) ist der erste von vier Artikeln, mit dem die Balance, das Magazin für Gesundheit, Bewußtsein und Lebensfreude, 2015 eine Artikelserie von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. zur Jod-Problematik startet.
Anke Schmitz, Herausgeberin der Balance, schreibt dazu im Editorial:"In dieser Ausgabe startet eine Artikelserie über die hierzulande herrschende Jod-Problematik. Erfahren Sie ab S. 12 u.a. dass durch die Jodierung des Viehfutters bedenkliche Mengen an Jod in viele unserer Lebensmittel gelangen - und das oft sogar im Bio-Bereich!...
Die in dem Artikel geschilderten Fakten sind schon alarmierend genug. Wenn man sich zudem vorstellt, dass das Jod, das dem Viehfutter zugesetzt wird, auch aus Sondermüll wie Krankenhausabfällen recycelt wird, um dann z.B. in Form von Bio-Käse auf unseren Tellern zu landen, verschlägt es einem schlicht die Sprache!".

Solange der Vorrat reicht, wird diese Balance-Ausgabe Buchbestellungen des Verlages Braunschweig-Pauli beigefügt.

Dagmar Braunschweig-Paulil M.A., Trier, den 23.Februar 2015


Bush-Effekt 2015 wieder möglich


Bush-Effekt auch auf G7-Gipfel am 7./8. Juni 2015 möglich.

„Bush-Effekt“ nenne ich ein Ereignis, das eintritt, wenn ein Politiker, der bekannter – oder noch unbekannter - Maßen an einer Autoimmunerkrankung oder anderen Erkrankung der Schilddrüse oder Jodallergie leidet, in Deutschland nach einem jodierten, offiziellen Festmenü akute Krankheitssymptome zeigt, die bei den entsprechenden Erkrankungen infolge hoher Jodaufnahme in den allermeisten Fällen auftreten.

Die dann mögliche Todesrate – auch bei einer nur latenten Hyperthyreose – liegt nach Prof. Dr. med. Peter Pfannenstiel bei ca. 50%, wobei die Dunkelziffer hoch ist. Die Todesrate infolge eines anaphylaktischen Schockes bei Jodallergie liegt bei über 90%.

Auch auf dem kommenden G7-Gipfel am 7./8. Juni 2015 in Krün, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, ist dieser „Bush-Effekt“ möglich, wenn bei der Zubereitung der Mahlzeiten für die politischen Gäste der 7 führenden Wirtschaftsnationen (und ihre Begleiter) nicht darauf geachtet wird, daß für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen kein zusätzliches Jod vertragen, nur Mahlzeiten mit garantiert unjodierten Ausgangsstoffen zubereitet werden.

Zur Erinnerung: der ehemalige US-Präsident George W. Bush zeigte auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 nach der Verköstigung mit deutschen Lebensmitteln – die über die Viehfutterjodierung fast vollständig jodiert sind, auch meist im Biobereich – Krankheitserscheinungen, die seine Frau Laura in ihren 2010 erschienenen Memoiren „Spoken From the Heart“ für Vergiftungssymptome hielt.

Aber es ist ja allgemein bekannt, daß George W. Bush an der Autoimmunerkrankung Morbus Basedow leidet.

Über die Aufnahme von Jod bei Morbus Basedow-Kranken äußert sich der Berliner Schilddrüsenexperte Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann in dem Interview „Morbus Basedow: Bitte bitte kein Jod dazu!“ (24. 09. 2013), Zitat: „Hohe Jodmengen bei M. Basedow könnte man meiner Meinung nach auch als Mordversuch ansehen!!! – wenn man die tödlichen Folgen der hohen Jodgaben bei einer Morbus Basedow-Erkrankung kennt und billigend in Kauf nimmt.“ Zitat Ende. (s. vollständiges Interview unter www.jod-kritik.de, Startseite)

Vorwerfen muß man deshalb der Deutschen Bundesregierung, in Kenntnis der Jodproblematik allgemein (und nicht auszuschließen aller Wahrscheinlichkeit nach auch in Kenntnis der Autoimmunerkrankung von Bush), ihre Fürsorgepflicht als Gastgeberland gegenüber Personen mit Jodunverträglichkeit grob vernachlässigt zu haben, indem bei der Zubereitung der Mahlzeiten für die G8-Gäste keine Rücksicht auf Menschen wie Bush und möglicherweise noch andere Gäste mit Jodunverträglichkeit bzw. Schilddrüsenerkrankungen genommen wurde, die die künstlichen – übrigens extrem hohen! - Jodzusätze in deutschen Lebensmitteln nicht vertragen.

Denn es versteht sich ja von selbst, daß man einem Gast, der eine autoimmune oder andere Erkrankung der Schilddrüse - zu denen neben M. Basedow u.a. auch M. Hashimoto, Überfunktion, Autonome Bereiche gehören – und/oder Jodallergie hat, unter keinen Umständen künstlich jodierte Speisen vorsetzen darf.

Aber wenn man allein schon deutsche tierische Ausgangsprodukte wie Fleisch, Milch, Sahne, Butter, Eier, Geflügel etc. – meist auch im Biobereich! - und jodierte Halb- und Fertigprodukte für die Speisenzubereitung verwendet - hinzu kommt möglicherweise noch das in Deutschland bevorzugte und stark beworbene Jodsalz als Würzmittel - , wie es ja wohl bei den Mahlzeiten in Heiligendamm der Fall gewesen war, besteht für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen diese zusätzlich hohen Jodmengen nicht vertragen, unter Umständen akute Lebensgefahr!

Grundsätzlich vorwerfen muß man der Bundesregierung, eine gesundheitsschädliche Maßnahme nicht zu verhindern, die im Widerspruch zum Deutschen Grundgesetz Art. 2, Abs. 2: „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ steht und die juristisch eine Körperverletzung nach §§223ff StGB und Gefährliche Körperverletzung nach §224 StGB darstellt und strafbar ist.



Hinweis:
Über jodiertes Viehfutter kann laut der Laboruntersuchung der FAL in Braunschweig von 2008 in 1 Liter deutscher Milch 1522 Mikrogramm Jod enthalten sein.

Laut WHO liegt die kritische Obergrenze für die tägliche Jodaufnahme bei 200 Mikrogramm Jod.

Für Menschen mit Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, Überfunktion, Autonomen Bereichen sowie Jodallergie sind jegliche Jodzusätze tabu.

Literatur: s. unter www.jod-kritik.de/Literatur

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier den 22.04.2015









Warnung: überhöhter Jodgehalt!

Aktuell

Warnung: überhöhter Jodgehalt!

Auf der Internetseite www.lebensmittelwarnung.de des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit wurde am 20.03.2015 eine Warnung vor einer bestimmten Charge von getrocknetem Seetang wegen überhöhten Jodgehaltes eingestellt. Unter „Details“ steht, Zitat, als „Weitere Informationen: Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft die Asia Food Center Rhein-Main GmbH in 65824 Schwalbach getrockneten Seetang zurück. Grund für den Rückruf ist ein überhöhter Jodgehalt des Produktes. Der Verzahr von zu hohen Mengen an Jod kann zu Störunen der Schilddrüsenfunktion führen und Gesundheitsschäden hervorrufen.“ Zitat Ende.

Die genannte Firma hatte vorher bereits in Form einer Zeitungsanzeige selber einen Rückruf dieses Produktes veröffentlicht, Überschrift: „Achtung!!! Rückrufaktion … Der Hersteller warnt ausdrücklich davor, die Ware auf Grund des stark erhöhten Jodgehaltes NICHT zu verzehren. Wir bitten Sie, die Ware umgehend zu uns zurückzubringen! Die Ware wird sofort aus dem Verkehr gezogen. Asia Food Center Rhein-Main GmbH, Katharina-Paulus-Str. 6, 65824 Schwalbach, Tel.: 06196/ 77 30 90.”

Die Höhe des als gesundheitsschädlich eingestuften Jodgehaltes wird in keiner der genannten Quellen angegeben, so daß ich wegen des genauen überhöhten Jodgehaltes bei der für weitere Informationen angegebenen eMail-Adresse „poststelle@umwelt.hessen.de nachfragte.

Von einer Beauftragten des Amtes für Verbraucherschutz und Veterinärwesen des Main-Taunus-Kreises erhielt ich den Link http://www.bvl.bund.de/DE/01_Lebensmittel/01_Aufgaben/04_Schnellwarnsystem/01_aktuelle_rasff_meldungen/aktuelle_meldungen_node.html des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und den Hinweis, daß auf dieser Website unter „Meldungen im März … auf Seite 2 die erbetene Information“ zu finden sei.

Der überhöhte Jodgehalt beträgt demzufolge 33 mg Jod/kg.

Diese Jodmenge ist mehr als das Sechsfache der für Futtermittel in der EU seit 2006 erlaubten Jodmenge von 5 mg Jod/kg Futter. Bei 5mg Jod/kg Futter gelangen laut Laboruntersuchungen der FAL 1522 Mikrogramm in 1 Liter Milch. Diese Menge wiederum entspricht mehr als dem Siebenfachen der von der WHO als bereits gesundheitsgefährdend angegebenen Tageshöchstmenge von 200 Mikrogramm Jod.

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M. A., Trier, den 25.03.2015.

Entmündigung


Petition: Entmündigung durch Viehfutterjodierung

Unter dem Link: https://weact.campact.de/petitions/entmundigung-durch-viehfutterjodierung-2

ist meine heute gestartete Petition "Entmündigung durch Viehfutterjodierung" zu lesen und zu unterzeichnen.

Seit 1985/86 wird in Deutschland das meiste Viehfutter, oft auch im Biobereich, heimlich jodiert. Seitdem gelangen hochtoxische Jodmengen – noch ohne Jodsalz und ohne jodierte Fertignahrung - allein in tierische Produkte wie Milch, Butter, Joghurt, Eier, Fleisch etc. und mit ihnen in Halb- und Fertigprodukte, wenn diese Zutaten aus Milch, Eiern etc. enthalten.

Dies bedeutet eine heimliche Entmündigung der Verbraucher, die seitdem nicht mehr die Freiheit haben selber zu entscheiden, ob sie künstliche Jodzusätze auch über tierische Produkte zu sich nehmen möchten oder nicht. Und die meisten wissen das gar nicht!

Auswirkungen der heimlichen Hochjodierung allein über das Viehfutter sind: Anstieg der Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse Morbus Basedow von 1 auf 4%, von Morbus Hashimoto von 0 auf 12,5% (Stand 2009). Bereits 2006 stellten Experten fest, daß die Schilddrüsenerkrankungen in Deutschland auf 33% angestiegen sind, Tendenz steigend. Noch nicht berücksichtigt in dieser Statistik sind Erkrankungen an anderen Organen, die ebenfalls durch die hohe Jodzufuhr über die Lebensmittel ausgelöst bzw. begünstigt werden wie Diabetes Typ 1, Depressionen und vor allem Krebs an allen Organen. Denn eine künstliche Jodaufnahme, die über den individuellen Bedarf hinausgeht, wie es über die mehrfach jodierten Lebensmittel in Deutschland geschieht, erhöht die Nitrosaminbildung um mindestens das 6-fache. Krebsdiät und Zwangsjodierung sind unvereinbar.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, den 3. Februar 2015. www.jod-kritik.de

Petition: Zählstand


Editorial-Balance-März-2015

Milchexport

Am 16 Februar 2015 schrieb ich unten stehenden Leserbrief zum künftigen internationalen deutschen Milchexport an die Leserbrief-Redaktion des „Trierischen Volksfreundes“, der Trierer Tageszeitung, in der der diesem Leserbrief zugrunde liegende Leitartikel „Bauern aus der Region liefern Milch in die ganze Welt“, erschienen war. Gleichzeitig leitete ich meinen Leserbrief an die verantwortliche Molkerei und an den Präsidenten des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau weiter.


Exportproblem durch undeklariertes Jod in deutscher Milch?

Leserbrief zum Leitartikel: „Bauern aus der Region liefern Milch in die ganze Welt“, vom 06.02.2015 im Trierischen Volksfreund.

Der TV-Artikel „Bauern aus der Region liefern Milch in die ganze Welt“, vom 06.02.2015 informiert darüber, daß ab dem 1. April 2015 die 1984 von der EU eingeführte sogenannte „Milchquote“ abgeschafft wird. Erwartetes und u.a. von deutschen Molkereien erhofftes Ergebnis dieser Maßnahme ist die Ausweitung des internationalen Exports deutscher Milchprodukte, einschließlich Babynahrung, vor allem nach Afrika, Russland, dem Nahen Osten und China.

Bei den allermeisten deutschen Milchprodukten, auch im Biobereich, handelt es sich um - über das künstlich jodierte Tierfutter - jodierte Lebensmittel, deren nicht deklarierter Jodgehalt infolge des erlaubten Jodzusatzes von 5 mg pro kg Futtermittel laut unabhängiger Untersuchung der FAL (Braunschweig) 1522 Mikrogramm (Jod) pro Liter Milch beträgt. Demzufolge kann die in deutscher Milch befindliche Jodmenge den von der WHO als kritisch angegebenen Jodgrenzwert von 200 Mikrogramm Jod pro Tag um mehr als das Siebenfache übersteigen.

Im Ausland sind vorjodierte Lebensmittel meist unerwünscht, so daß deutsche Marktführer, die ihre Produkte für den inländischen Absatz jodieren, jedoch die gleichen, für das Ausland bestimmten Produkte, häufig nicht jodieren.

Einen zentralen Stellenwert im globalen Handel hat die Einhaltung der vorgeschriebenen Deklarationspflicht, an Hand derer der unerwünschte Zusatzstoff Jod identifiziert bzw. ausgeschlossen werden kann. Zudem differieren in einzelnen Ländern die erlaubten Jodmengen in Lebensmitteln.

In China z.B. werden deswegen sogar die deklarierten Jodgehalte von eingeführten Milchprodukten, vor allem von Babynahrung, sehr streng kontrolliert und extra nachgeprüft. Laut einem Schweizer Zeitungsbericht vom 16.06.2005 beanstandeten damals chinesische Behörden den zu hohen Jodgehalt in Babynahrung einer Schweizer Firma, weil ein Jahr zuvor 12 Kinder infolge der Babynahrung eines anderen Produzenten gestorben waren.

Probleme für den Export deutscher Jodmilch ergeben sich vor allem daraus, daß der künstliche Jodzusatz in deutscher Milch gar nicht deklariert ist und damit auch nicht offiziell bekannt gemacht wird. Auf diese Weise kann deutsche Jodmilch infolge mangelnder Deklaration getarnt und oft unerwünscht auch in solche Länder gelangen, die die Einfuhr von jodierten Lebensmitteln konsequent ablehnen.

Einen in mehrfacher Hinsicht positiven Effekt hat die Abschaffung der „Milchquote“ in der EU allerdings für deutsche Verbraucher, wenn – meist unjodierte - Milch aus dem Ausland importiert werden kann: zum einen käme es infolge unjodierter Milchprodukte und ihrer Folgeprodukte zu einer flächendeckend geringeren toxischen Jodaufnahme über die Lebensmittel, so daß der drastische Anstieg u.a. der jodinduzierten Autoimmunerkrankungen Morbus Basedow- und Morbus Hashimoto im Laufe der Zeit wahrscheinlich beendet werden könnte, und zum anderen würde der Zeit, Geld und Benzin verschlingende Milchtourismus (=Einkaufsfahrten wegen unjodierter Milchprodukte) ins benachbarte Ausland überflüssig.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 16.02.2015







Krebsforschung

Krebsforschung: Jod erhöht die Nitrosaminbildung


Buchauszug aus „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“ von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 3. Aktualisierte Auflage Trier, 2012, S. 210-222:

Kapitel 40 „Jod ist krebserregend“
Am Schlimmsten ist wohl das Zusammenwirken von Jod und Thiocyanat sowie Jod und Chlorogensäure, weil sie zusammen einen sehr starken synergistischen Effekt auf die Nitrosaminbildung im Körper haben.

Aber schon ganz alleine löst Jod eine sehr starke Nitrosierungsreaktion aus.

Nitrosamine zählen zu den stärksten krebserzeugenden Stoffen überhaupt.

Seit 1987 weiß man um die starke krebsfördernde Wirkung des Jodes, seitdem der Aufsatz „Einfluß von Nahrungsmittelinhalts- und zusatzstoffen auf die Nitrosaminbildung unter physiologischen Bedingungen - ein kurzer Überblick“ der Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. D. Lathia und D. Kloep (a.a.O., S. 98-101) erschienen ist.
Einleitend informieren die beiden Ernährungswissenschaftler über den aktuellen Wissensstand der Krebsentstehung: „Internationale wissenschaftliche Untersuchungen haben bereits gezeigt, daß mehr als 40 Prozent der Organkrebse durch Fehl- und/oder Mangelernährung sowie durch Zufuhr karzinogener Substanzen entstehen. ... Die Ergebnisse der bisherigen umfangreichen Untersuchungen zeigten deutlich, daß die Nitrosamine in zahlreichen Organen selektiv Krebs erzeugen. ... So wirken einige Nahrungsmittelinhaltsstoffe wie Bromide, Jodide, Thiozyanate, Chlorogensäure, Polyphenole, Metallsalze usw. katalysierend auf die In-vivo-und In-vitro-Nitrosaminbildung.“ (a.a.O., S. 98)

In dem folgenden Kapitel „Nahrungsmittelinhaltstoffe als Katalysatoren“ berichten die Autoren von Forschungsarbeiten von „Boyland et al.(1971)“, die „die katalytische Wirkung einiger Anionen auf die Bildungsgeschwindigkeit der Nitrosamine“ untersuchten und dabei „die starke katalytische Wirkung von Halogeniden wie Bromid und Jodid sowie Pseudohalogenid Thiocyanat auf die Nitrosierungsreaktion“ feststellten.(a.a.O., S. 99)

Diese starke katalytische Wirkung von Halogeniden auf die Bildungsgeschwindigkeit der Nitrosamine veranschaulichen die Autoren in einer Tabelle, in der sie die Stoffe nach der Stärke ihres katalytischen Effektes mit 1-3 Kreuzen versehen: „Tabelle 1: Einfluß einiger Nahrungsmittel-und Getränkeinhaltsstoffe auf die Nitrosaminbildung“.
Jod steht darin an erster Stelle, und es hat den stärksten katalytischen Effekt auf die Nitrosaminbildung, der mit drei Kreuzen angegeben wird.
Ebenfalls drei Kreuze hat das an zweiter Stelle stehende Thiocyanat. Chlorogensäure, dessen etwas schwächere katalytische Wirkung mit nur noch zwei Kreuzen verzeichnet ist, steht an dritter Stelle.
Nummer vier und fünf sind Metallsalze und Polyphenole, deren schwächster katalytischer Effekt auf die Nitrosaminbildung nur noch mit einem Kreuz dargestellt wird.

In dem Kapitel „Synergistische Wirkung verschiedener Katalysatoren“ erklären die Autoren: „Da die Möglichkeit besteht, daß zwei Katalysatoren wie z. B. Jodid- und Thiocyanationen bzw. Chlorogensäure und Thiocyanationen gleichzeitig im Speichel oder im Magensaft durch übermäßigen Verzehr von jod-, jodhaltigen Nahrungsmitteln ... vorkommen und beide Katalysatoren in vivo einen synergistischen Einfluß auf die Nitrosaminbildung ausüben können, wurden von uns auch die synergistischen Wirkungen von Jodid und Thiocyanationen und Chlorogensäure und Thiocyanationen auf die In-vitro-NMNA-Bildung untersucht.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung (Tabelle 2) zeigen deutlich einen sehr starken synergistischen Effekt dieser beiden Kombinationen (Lathia&Rütten 1979; Lathia & Frenzen 1983).“ (a.a.O., S. 100)

Lathia und Kloep kommen zu folgendem Ergebnis in der abschließenden „Schlussfolgerung: ... Die Katalysatoren wie Thiocyanat, Jodid und Chlorogensäure können jeweils einzeln eine katalytische oder zu zweit eine synergistische Wirkung auf die Nitrosierung ausüben, wenn sie gleichzeitig mit Nitrit und sek. Amin im Magen vorkommen. Dadurch könnte der menschliche Körper erhöhter Krebserkrankung durch die Potentierung der Nitrosaminbildung ausgesetzt werden.“ (a.a.O., S. 101)

Diesen Erkenntnissen entsprechend müsste die Bevölkerung seit 1987 darüber informiert sein, daß Jod eine wissenschaftlich bewiesene starke krebsfördernde Wirkung hat.

Anstelle dieser Information trat die Jodkampagne in der Werbung in die Öffentlichkeit, der die flächendeckende Jodierung in der Praxis folgte.

Mir ist der Aufsatz der Professoren Lathia und Kloep im Februar 1999 zur Kenntnis gelangt, und ich schrieb daraufhin am 25. Februar 1999 „Krebs durch Jod“ als Nr. 22 meiner Artikelserie über Jodkrankheiten: „Für eine erfolgreiche Krebsprophylaxe ist es erforderlich, auf den übermäßigen Verzehr von jodhaltigen Nahrungsmitteln zu verzichten.“
Am Beispiel von Kaffee mit Sahne mache ich die Brisanz des synergistischen Effektes deutlich: „Ein ... steigernder Effekt wird noch erzielt, wenn zwei Katalysatoren zusammentreffen, z. B. Jod und Thiocyanat, das im Speichel vorkommt, oder Jod und Chlorogensäure, die im Kaffee enthalten ist. Das ist der Fall, wenn sich beispielsweise das Jod der jodierten Kaffeesahne mit der Chlorogensäure des Kaffees im Magen verbindet. Ein ganz harmloses Frühstück kann auf diese Weise zum hochwirksamen Krebscocktail werden. Wenn man sich also wirkungsvoll vor Krebs schützen will, sollte man auf jede Art jodierter Lebensmittel verzichten. Außerdem bedeuten diese Forschungsergebnisse, daß eine Krebsdiät nur bei absoluter Jodabstinenz erfolreich sein kann.“ (a.a.O.)

Um Einzelheiten erweitert erschien mein Jodkrebs- Artikel im Oktober 2000 unter dem Titel „Krebskrank durch Jod? Über den Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen und der Aufnahme künstlich jodierter Lebensmittel“ in dem Gesundheitsmagazin Balance. (a.a.O., S. 38-39).

Ich faxte diesen Artikel an nahezu alle bundesdeutschen Zeitungen und Illustrierten. Außerdem an Radio- und Fernsehanstalten, Krankenkassen, Ärztekammern, Radiologen, an Chefärzte von Krebsstationen, und natürlich auch an das Bundesgesundheitsministerium.
Der Informationsdienst von „Deutsche Krebshilfe e.V.“ in Bonn faxte mir am 11. Juni auf mein Fax vom Februar folgende Antwort zu: „Sehr geehrte Frau Braunschweig-Pauli, vielen Dank für Ihr Fax vom 16.05.99 (Eingang). Wir haben Ihr Schreiben zur Kenntnis genommen und werden uns gerne mit dem Inhalt auseinandersetzen. Für Ihre weitere Arbeit wünschen wir Ihnen viel Erfolg. Mit freundlichen Grüßen...“

Von dieser Antwort war ich enttäuscht. Immerhin bedeuten diese Ergebnisse, dass man, wenn man sich wirkungsvoll vor Krebs schützen will, auf jede Art jodierter Lebensmittel verzichten sollte. Das zu wissen ist auch wichtig im Zusammenhang mit den im März 1999 in den Medien (s. Fränkischer Tag, 03.03.1999) verbreiteten Eckpunkten der neuen Gesundheitsreform, die u.a. folgendes vorsehen: „Das Recht der Patienten auf Information solle erstmals gesetzlich geregelt werden. Beispielsweise sollten die Krankenkassen ihre Versicherten im Fall von Schadenersatzansprüchen beraten.“ (a.a.O.)

Für alle – nicht mehr vermeidbaren! - jodinduzierten Erkrankungen, auch Krebserkrankungen, könnte meines Erachtens dieser Anspruch bestehen und müßte einklagbar sein. Deswegen schickte ich meinen Jodkrebsartikel und die wichtigsten Jodinfos einschließlich des Video-Mitschnittes der Brisant-Sendung „Krank durch Jod“ am 7. März 1999 an die damals neue Gesundheitsministerin Frau Andrea Fischer und schrieb, daß ich sehr froh darüber wäre, daß „das Recht des Patienten auf Information gesetzlich“ geregelt werden solle, denn „an Informationen darüber, was dem Patienten schadet, hat es nämlich in den letzten Jahren völlig gemangelt - im Interesse der flächendeckenden Jodierung, und zum gesundheitlichen Schaden der Bürger.
Man kann es nur als Skandal bezeichnen, daß, wie Sie an meinen Beilagen sehen, die starke Kanzerogenität des Jodes seit 1987 der Öffentlichkeit vollständig verschwiegen wird. Statt dessen wurden und werden die Bürger ausschließlich - und falsch! - informiert, Jod sei nur gesund, ohne Risiko...“

Wieder erhielt ich eine mich sehr enttäuschende Antwort vom Bundesministerium für Gesundheit, datiert vom 22. März 1999: „ ... Frau Bundesministerin Fischer hat mich gebeten, Ihnen zu antworten. ... Hinsichtlich der Frage, ob Jod cancerogen ist, weise ich darauf hin, daß vor der Zulassung von Kaliumjodat als Zusatz zu Speisesalz Prüfungen stattgefunden haben, die keinerlei Anhaltspunkte ergaben, daß dieser Zusatz krebsauslösend ist.“

1987 veröffentlichte Ron. E et al. im „Journal of the National Cancer Institute“ die Ergebnisse einer Studie über die Entstehung von Schilddrüsenkrebs: „A population-based case-control study of thyroid cancer.“ Im EU.L.E.N-Spiegel, dem Organ von „Wissenschaftlicher Informationsdienst des Europäischen Institutes für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E.) e.V.“ werden diese Forschungsergebnisse unter dem Titel „Krebs durch Vitamin D und Jod“ (in: Nummer 3, 24. April 1996, S. 5) folgendermaßen zusammengefaßt: „Für die Entstehung von Schilddrüsenkrebs“ erwiesen sich „als Risikofaktoren“ allerdings „die Radiotherapie von Hals und Kopf, gutartige Knoten, Kropf und eine familiäre Belastung mit Schilddrüsenkrebs.“ Offensichtlich spielt auch die Ernährung bei der Entstehung von Krebs eine wichtige Rolle. Zitat:
„Unter den Nahrungsfaktoren hatte die Einnahme von Vitamin-D-Supplementen (medulläres Carcinom) einen signifikanten Einfluß und der Verzehr von Meeresfrüchten (folliculäres Carcinom), die eine reichhaltige Jodquelle darstellen. Die Autoren stützen ihre Beobachtung mit einer anderen Studie, die ebenfalls eine erhöhte Jodzufuhr als Ursache für Schilddrüsenkrebs identifizierte.“ Interessant finde ich die Erklärung der Autoren, daß kropfförderndes Gemüse wie Kohl oder Brokkoli das Krebsrisiko senkt, weil es die Jodaufnahme der Schilddrüse blockiert. Der Artikel schließt mit dem Resumee:
„Anmerkung: Da Jodid die Bildung von Nitrosaminen katalysieren kann, ist es durchaus denkbar, daß eine erhöhte Jodaufnahme diverse Krebsarten fördert. Jodide, aber auch Bromide und Thiocyanate steigern in Konzentrationen, wie sie in Speichel und Magensaft vorliegen, die Nitrosaminbildung um das sechsfache. Synergistische Effekte zwischen Jodid und anderen Ionen können die Ausbeute nochmals deutlich erhöhen. (
Ernährung/Nutrition 1987/11S.98-101)“. (a.a.O., S. 5)

In Amerika ist die kanzerogene Wirkung des Jodes - auch via Jodsalz - längst bekannt und unbestritten. Susun S. Weed schreibt in ihrem 1997 erstmals in Deutschland publizierten und sehr lesenswerten Sachbuch „BrustGesundheit. Naturheilkundliche Prävention und Begleittherapien bei Brustkrebs“: „Wenn Erwachsene jedoch durch zusätzliche Jodzufuhr - wie z. B. Jodsalz - ihren Bedarf überschreiten, steigt auch ihr Brustkrebsrisiko.“ (a.a.O., S. 49)
Im bereits erwähnten Standardwerk von H. P.T. Ammon wird das Brustkrebsrisiko sogar in Zusammenhang mit der Langzeittherapie mit Schilddrüsenhormonen erwähnt auf Grund von Studien, nach denen Schilddrüsenhormone zu einem deutlich erhöhten Brustkrebsrisiko geführt hatten, was andere Studien später jedoch nicht mehr bestätigten. Im Kapitel „47. Hormone der Schilddrüse“ unter „Nebenwirkungen“ wird ein Sonderkapitel über „Kanzerogenität“ eingefügt: „Eine Studie an 5500 unter Schilddrüsenhormonbehandlung stehenden Patientinnen, bei denen eine Mammographie durchgeführt wurde, ergab, daß bei 635 Brustkrebs vorlag. ... Bei denen, die Schilddrüsenhormone über 15 Jahre bekommen hatten, lag die Krebsrate sogar bei 19,5%. Nach neueren Untersuchungen kann dieser Verdacht einer Kanzerogenität nicht aufrechterhalten werden.“ (a.a.O., S. 889)
Trotz des einschränkenden letzten Satzes sollte die gegenwärtige Schilddrüsentherapie, die großzügig Schilddrüsenhormone als Langzeittherapie einsetzt, vorsichtshalber kritisch gesehen werden. Und über Thyreostatika schreibt Ammon an anderer Stelle: „Wenn bei den Thiouracilen bisher auch keine direkte kanzerogene Wirkung beobachtet werden konnte, so sind sie doch imstande, über eine vermehrte TSH-Abgabe Schilddrüsenadenome auszulösen, die sekundär maligne entarten können.“ (a.a.O., S. 899).

Mein Informationsbrief vom 25. 11. 1999 an den Bundeskanzler über dieses erhöhte Brustkrebsrisiko durch Jod und Schilddrüsenhormontherapie wurde ebenfalls ablehnend beantwortet und gar als Frage mißverstanden. In einem vom 4. Januar 2000 datierten Schreiben erhielt ich auf erwähnten Brief an den Bundeskanzler eine Stellungnahme eines Sachbearbeiters des Bundesministeriums für Gesundheit, indem auch wieder mitgeteilt wird, „daß vor Zulassung von Kaliumjodat (als Zusatz zu Speisesalz) Prüfungen stattgefunden haben, die keinerlei Anhaltspunkte dafür ergaben, daß dieser Zusatz krebsauslösend ist.“ Und „daß auch endogen im Körper synthetisierte Schilddrüsenhormone obligatorisch jodhaltig sind und der externe Ersatz dieser Hormone, die sog. Substitutionstherapie, im Rahmen bestimmter medizinischer Indikationen, z. B. bei Schilddrüsenunterfunktion, lebensnotwendig ist.“

Wie oben ausgeführt, hat es aber doch Anhaltspunkte, sprich: wissenschaftliche Forschungsarbeiten z. B. von den Professoren Lathia und Kloep, über die Kanzerogenität des Jodes gegeben, aber man hat sie nicht zur Kenntnis genommen. Was ist nun mit denjenigen Jodkrebskranken, deren Krebs entweder durch die künstlichen Jodzusätze erst ausgelöst, oder deren bereits vorhandener, aber noch inaktiver Krebs durch die künstlichen Jodzusätze erst initialisiert und in seinem Wachstum beschleunigt wurde?

Mir sind einige solcher Krankheitsfälle bekannt, die auch als Jodkrebs diagnostiziert worden sind.

Eine Studie des Schweizer Schilddrüsenspezialisten und Jodbefürworters Prof. H. Bürgi et al. über die Kanzerogenität von Halogenen in dem englischsprachigen Organ Thyroid mit dem Titel „The Toxicology of Iodate: A Review of the Literature“ liefert in dem Kapitel „Carcinogenicity“ einen weiteren Beleg für die krebserregende Wirkung von Jod. Der Text ist englisch, weswegen ich die entsprechende Stelle hier ins Deutsche übersetzt wiedergebe: „Kanzerogenität. Jod ist niemals“ (!) „auf seine krebserregende Wirkung getestet worden, im Gegensatz zu Brom, was als Nierenkrebs erregend bekannt ist. ... Im Hinblick auf die strukturelle Analogie und die physiochemische Gleichheit zwischen Brom und Jod müssen wir seriöserweise in Betracht ziehen, dass Jod auch ein gewisses Krebsrisiko darstellt.“ (a.a.O., S. 453)

Noch vier Wochen nach dem Versand meines ersten Artikels war das Ergebnis der Reaktionen von Verantwortlichen und Medien mager und führten leider nicht zu der erhofften öffentlichen Aufmerksamkeit für dieses brisante, uns ja alle angehende Thema. Aber fast ein halbes Jahr später erschien am 14. Juli 1999 in „Goldenes Blatt“ unter der Rubrik Ratgeber Gesundheit endlich doch ein erhoffter Bericht über dieses Thema von Markus Weber: „Krebs durch Jod? Ein Spurenelement unter neuem Verdacht.“ Professor Dr. Kurt Zänker, Krebs-Spezialist an der Universität Witten/Herdecke, der für diesen Artikel interviewt worden war meinte, daß es in Deutschland keinen einzigen belegten Jodkrebsfall gäbe, gab aber die Möglichkeit einer Nitrosaminbildung mit Jod im Magen zu. Zänker: „Jod alleine erzeugt auf keinen Fall Krebs. Richtig ist, daß es im Magen an chemischen Prozessen beteiligt sein kann, aus denen krebserregende Stoffe entstehen. ...“ (a.a.O., S. 28)

Und Krebs durch Jod bleibt im Gespräch.

Auf dem mehrfach erwähnten „14. Wiesbadener Schilddrüsengespräch“ im Februar 1996 kamen in der Diskussion über den Vortrag von Prof. Dr. Lothar-Andreas Hotze zur „Radiojodtherapie der durch Jodmangel entstandenen funktionellen Autonomie – ein heißes Eisen. Substitution und Rezidivprophylaxe nach Strumaresektion bzw. nach Radiojodtherapie“ auch Karzinome zur Sprache. Prof. Dr. med. Robert A. Wahl, Frankfurt, erwähnte folgendes: „In Japan haben etwa 25% der Bevölkerung altersunabhängig kleine papilläre Mikrokarzinome, ... In Skandinavien fand sich eine Inzidenz von etwa 6%. In unserer Bevölkerung ist bei älteren Menschen mit einer Inzidenz von 2-3% papillären Mikrokarzinomen als Zufallsbefund auszugehen.“ Soweit Prof. Wahl. (a.a.O., S. 82)

Japan ist auch das Land mit dem höchsten natürlichen Jodvorkommen der Welt. In Skandinavien wird, soviel ich weiß, nicht zwangsjodiert, weil die Bevölkerung sich dem staatlichen Jodzwang wirkungsvoll entzogen hat. Aber der dennoch höhere Jodverzehr – über Fischgerichte? - führt zu der höheren Schilddrüsenkrebsrate in Skandinavien. Deutschland, das sogenannte Jodmangelgebiet, hatte aber auch, was ich nicht für einen Nachteil halte, früher die niedrigste Rate von Schilddrüsenkrebserkrankungen.
Nach Beginn der totalen Jodierung ist nun auch bei uns die Schilddrüsenkrebsinzidenz steigend.
Wie bei den anderen Schilddrüsenerkrankungen sind auch bei Schilddrüsenkrebs wieder die Frauen benachteiligt.

Prof. Dr. Derwahl, Berlin, referiert in seinem Vortrag „Einfluß von Östrogenen auf das Wachstum von Schilddrüsenknoten und –tumoren“ auf dem „19. Wiesbadener Schilddrüsengespräch“ 2001 über diesen geschlechtsspezifischen Unterschied: Es ist seit langem bekannt, daß Schilddrüsenknoten, -adenome und –karzinome bei Frauen häufiger sind als bei Männern, (Mack, W. et al. 1998). ... Die Inzidenz benigner Schilddrüsenknoten steigt laut epidemiologischen Studien mit der Anzahl der Schwangerschaften (Glinoer, D. et al. 1991).“ (a.a.O., S. 64)

Es steigen bei uns allerdings auch andere Krebserkrankungen, für die man keine bislang als krebsauslösend anerkannten Faktoren finden kann: z. B. bekommen Menschen, die nie einen Sonnenbrand hatten, Hautkrebs, und Nichtraucher Lungenkrebs.

Aufschlussreich unter dem Aspekt der Viehjodierung sind neuere Ergebnisse, denen zufolge hoher Milchkonsum für Prostata-Krebs verantwortlich gemacht wird. Unter der Überschrift „Hoher Milchkonsum kann Prostata-Krebs bei Männern fördern“ in „Umwelt&Gesundheit“ 1/2006, werden Studienergebnisse, die im Dezember 2005 im „Journal fo the National Cancer Institute“ erschienen sind (a.a.O.) referiert. Sie besagen, daß Männer ihr Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, um 30 Prozent erhöhen, wenn sie „häufig Milchprodukte konsumieren,...“. Schon bei drei verschiedenen Milchprodukten von ca. 400 Gramm Milch, bestehend aus Milch oder Jodghurt, Käse, Butter und Eis, erhöhe sich „das Risiko für Prostatakrebs um neun Prozent.“ (a.a.O.,S. 5) Die Forscher führen dieses Phänomen auf die hohen Kalziummengen zurück, die „im Körper die Bildung von Vitamin D unterdrücken – ein Stoff, der Prostatakrebs wirksam vorbeugt.“ (a.a.O.)

Ich vermute dagegen, daß die extrem hohen Jodmengen in Milchprodukten die Hauptursache für das erhöhte Prostatakrebs-Risiko ist. Bei einem bei uns bis 2006 erlaubten Jodzusatz in Viehfutter von 10 mg Jod/Kg Futter befinden sich, wie an anderer Stelle bereits genannt, in 1 000 Gramm Milchprodukten allein 2760 Mikrogramm Jod. In nur 400 Gramm Milchprodukten befanden sich in dem für die Laboruntersuchungen relvanten Zeitraum immer noch ca. 1104 Mikrogramm Jod. Wir erinnern uns: die WHO hält eine tägliche Jodaufnahme von 200 Mikrogramm bereits für grenzwertig, um eine jodinduzierte Hyperthyreose zu entwickeln. Die Jodmenge in nur drei Milchprodukten entspricht also nahezu dem 6-fachen der kritischen Tagesmenge an Jod. Und man verzehrt täglich ja mehr als drei Milchprodukte.

Der österreichische Spezialist für ganzheitliche Krebstherapien, Dr. med. Thomas Kroiss, geht als Grundlage für die Gesundheit von einer natürlichen, unverfälschten Ernährung aus, zu der auch gehört, daß Lebensmittel nicht künstlich verändert oder angereichert werden und schreibt in seinem Ratgeber „Heilungschancen bei Krebs. Wegweiser im Krankheitsfall“: „... daß natürliche Nahrung gesund erhält, während von der Natur nicht vorgesehene Nahrung Krankheit fördert. Bei einer natürlichen Ernährung muß auch beachtet werden, daß heute in der Nahrung künstliche Überdosierungen erzeugt werden, wie etwa bei Natrium (Kochsalz) oder Jod (jodiertes Salz, auch in vielen Lebensmitteln) oder Fluor für die Zähne. Es wurde beispielsweise gefunden, daß Jod in der künstlichen Überdosierung krebsfördernd ist, weil es „die Nitrosaminbildung um mindestens das Sechsfache erhöht. Jod führt infolge dazu, daß die Entstehung von Krebs – an jedem Organ – begünstigt und ein bereits bestehender Tumor in seinem Wachstum gefördert wird. Es gibt bereits Krebsstationen, die ihren Patienten als Krebsdiät eine unjodierte Kost empfehlen.“ (Zitat aus Dagmar Braunschweig-Pauli: „Die Jod-Lüge“, zum Stichwort „Krebs“.)“(a.a.O., S. 86f.)
In dem genannten Kapitel Krebs meines Jodlexikons „Die Jod-Lüge“ sind die mir bis März 2006 bekannt gewordenen Ergebnisse über Krebs und Jod zusammengefasst (a.a.O., S. 141ff.).

Nach den Erfahrungen von Jodkrebskranken kommt der Jodkrebs „aus heiterem Himmel“, meist ohne vorhergehende Warnsymptome und die Erstdiagnose stellt in vielen Fällen fest, daß es sich bereits um einen inoperablen Tumor in der Endphase handelt. Die Chemotherapie hat dann eventuell nur palliativen Charakter. (…)

Als Hoffnungsschimmer für Allergiker empfinde ich folgende Notiz über japanische Forschungsergebnisse: „Allergiker haben seltener Krebs“, wonach sich in der Haut von Allergikern, vor allem von solchen mit z. B. allergischen Hautausschlägen, immunstärkende Gewebshormone befinden, die gegen Krebs schützen. „Wer Allergiker ist, bekommt nach den Erkenntnissen der japanischen Wissenschaftler seltener Krebs als andere.“ (in: „die aktuelle“, 3. Januar 2000).

*Krebsprophylaxe und Zwangsjodierung sind unvereinbar*


Literatur

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Nakos (Hrsg.): Jodallergie in Grüne Adressen, Berlin 2000/2001, S, 37.
Naturarzt:Jodierte Lebensmittel:Gefahr oder Schutz?,8/2002., S. 24f.
Niemann, H.: Alte Menschen leiden häufig an Depressionen, in: Frankfurter Rundschau, 27. 02. 1999.
Pelka, J.: Tausendmal recycelt und immer wie neu - Troisdorfer Unternehmen entwickelte Verfahren, um Jod wiederaufzubereiten - Weltweit einzigartig, in: Bonner Stadtanzeiger, 12. November 1996.
Pfannenstiel, P. : Die Schilddrüse - eines der wichtigsten Organe des Körpers. In: Ders. (Hrsg.) Doctor's Letter 2, Frankfurt 1993.
Pollmer, U. : Mit einem Bein im Gefängnis in: Eulenspiegel, hrsg. von U. Pollmer u.a. Nummer 3, 24. April 1996, Seite 1-7.
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Taterka, Dr. med. W: Antikörper nach Jodsubstitution, in: selecta, 27, 8. Juli 1985.
Tina: Akne: Auch eine Jod-Allergie kann die Ursache sein, Nr. 27, 26.06. 1997.
Trierischer Volksfreund: Hilfe!, Anzeige, 22.01.1996.
Ders.: Warnung vor zuviel Jod, 05. 02. 1996.
Ders.: Diese Bäcker in der Not..., Anzeige, 12. 02. 1996.
Ders.: Anzeige (20./21. 04 1996) der Bezirksärztekammer Trier: Einladung. Öffentliches Diskussionsforum „Jodiertes Speisesalz. Termin: Mittwoch, 24. April 1996, 17.15 Uhr (bis ca. 19.30 Uhr).
Ders.: Gefährliche Salz-Leuchten, 7. Januar 1999.
Weber, M. : Wie gesund ist Jod wirklich?, in: Das Goldene Blatt 37, 1998, S.24.
Weber, M. : Braucht Ihre Schilddrüse mehr Jod?, in: Journal f.d.Frau, 11/2001, S. 88-91.
Weser-Kurier: Allergische Reaktionen durch Zusatzstoffe,16.01. 1997.
Ders.: Mediziner warnen vor Zunahme von Allergien, 12.02. 04.
Yahoo!Schlagzeilen: Mediziner: Jodaufnahme nicht nur positiv, 12. März 2002.
IV.

DVD: „Zwangsjodierung in Deutschland“. Infofilm Oktober 2011 (zu sehen auf der Startseite von www.jod-kritik.de )
Mit Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann (Telefoninterview), Schilddrüsenspezialist, Berlin; Mona Laudam, Fachanwältin für Medizinrecht, Würzburg; Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Journalistin, Autorin von Jodsachbüchern und Gründerin der Deutschen SHG für Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier.
Dauer: 10 min. 15 sek./ Videoproduktion: Jo Jonietz, www.gapa-tv.de/
Kontakt: www.jod-kritik.de"

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. 2012.



Samstag-Talk 2015

Treffen der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken

Samstag-Talk „Schilddrüse und Jodierung“

Die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken veranstaltet ab Juli 2014 jeden 1. bzw. 2. Samstag im Monat ihren regelmäßigen „Samstag-Talk „Schilddrüse und Jodierung“ auf der Burg Ramstein bei Kordel.

Ort: Hotel-Restaurant Burg Ramstein, Familie Moll/Bretz,54306 Kordel;
Tel.: 06505 – 1735; Fax.: 05605 – 1784, Internet: www.burg-ramstein.de
eMail: burgramstein@aol.com
Übernachtungsmöglichkeiten für Betroffene mit längerem Anfahrtweg.
Betroffene und Interessierte können sich auf der Burg Ramstein mit Mitgliedern der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken treffen, Informationen austauschen bzw. Informationen über jodinduzierte Erkrankungen und unjodierte Lebensmittel erhalten.

Zeit: 11 Uhr 30 bis 15 Uhr

Unkostenbeitrag (falls Kopierkosten, Unterlagen, Raummiete, etc. anfallen): € 10,00

Mittagspause: 13- 14Uhr.
In der Restaurantküche wird ohne künstliche Jodzusätze (=o.k.J.) gekocht.

Voraussichtliche Samstag-Talk-Termine 2015
7. Februar, 7. März, 11. April, 9. Mai, 6. Juni,
4. Juli, 1. August, 5. September, 10. Oktober, 7. November, 5. Dezember.

Eventuelle Terminverschiebungen werden auf der Website www.jod-kritik.de/Aktuelles und den angemeldeten Teilnehmern mitgeteilt.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Teilnehmer beschränkt. Selbstverständlich findet der Samstag-Talk auch mit weniger Teilnehmern, auch mit einem Teilnehmer, statt.

Die verbindliche Voranmeldung mit Angabe des gewünschten Themas – zwecks Zusammenstellung der wissenschaftlichen Quellen zum gewünschten Thema - erfolgt bis spätestens zum jeweiligen Mittwoch vor dem Samstag-Talk bei Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. telefonisch unter 0651 – 9963677 oder per eMail an: mail@jod-kritik.de.

Anonymität/Datenschutz: Die Quellenbelege für vorab geäußerte Themenwünsche werden im geschlossenen Umschlag übergeben. Die für den jeweiligen Samstag-Talk gewünschten Themen werden allgemein, ohne Personenbezug besprochen.

Themen: Morbus Basedow, Morbus Hashimoto, Über- und Unterfunktion, Autonome Bereiche (= sog. heiße und kalte „Knoten“), Osteoporose, Diabetes mellitus Typ I, Vitiligo, Morbus Addison, Krebs an allen Organen, Akne (=Jodakne), Allergie (=Jodallergie), Atemwegserkrankungen, Asthma (=Jodasthma), Dauerschnupfen (=Jodschnupfen), Pemphigus (=Jodpemphigus), Impotenz und Unfruchtbarkeit, Herzrasen, Kreislaufstörungen, Bluthochdruck, Schlafstörungen, Sehstörungen, Tuberkulose, zitternde Hände, Zappelbeine, Zöliakie, psychische Symptomatik u.a. Depressionen, Angst- und Panikattacken, Erregungszustände, Aggressionen, ADHS, Burn-Out; perniziöse Anämie, Autoimmun-Hepatitis, Alopezie, Agranulozytose (Knochenmarkschädigung infolge von Thyreostatika-Gaben bei Hyperthyreose, Morbus Basedow. Warnung: keine Operation in der Leukopenie), Immunopathien der Gonaden, der Nebenschilddrüsen und der Hypophyse, Myasthenia gravis (Muskellähmung), Morbus Werlhof, chronisch-aktive Hepatitis, Sjögren-Syndrom (z.B. systemische Sklerodermie, systemischer Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis).
Jodierte (Haus-)Tiere: z.B. Hunde, Katzen, Pferde, Wellensittiche.
Juristische Aspekte der „generellen Jodsalzprophylaxe“.

Info zur SHG: Obwohl die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken die erste Adresse für Journalisten, Medienvertreter und verschiedene Einrichtungen im Gesundheitsbereich ist, um wissenschaftlich korrekte Informationen über die Jodproblematik - z.B. die Jodierung des Viehfutters, auch im Biobereich – zu erhalten, erhielt und erhält sie seit ihrem Bestehen 1995 keinerlei finanzielle Unterstützung für ihre bundesweite Öffentlichkeitsarbeit, wie sie sonst für Selbsthilfegruppen in Deutschland üblich ist.
Unsere Arbeit wird ausschließlich durch ehrenamtliche Mitarbeiter und kostenlos von Mitgliedern zur Verfügung gestellte Materialien wie Papier und Druckpatronen, Büroräume und Kommunikationsmittel wie Telefon und Internetauftritt, ermöglicht.

V.i.S.d.P: Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Leiterin u. Gründerin/Sachbuchautorin, Trier, Tel.: 0651 – 99 636 77 und 0651 – 180 97 32,
eMail: mail@jod-kritik.de,
Internet: www.jod-kritik.de, www.verlagbraunschweigpauli.de.
Trier, den 06. Januar 2015

Jahresrückblick 2014 - Neujahrsgruß 2015


2014 war wieder ein Jahr, in dem einige der von mir erstmals recherchierten bzw. von mir in Sachbüchern veröffentlichten Informationen über die Jodproblematik – z.B. diejenigen über die Jodierung des Viehfutters*1 mit allen seinen Weiterungen und über die jodhaltigen Röntgenkontrastmittel*2 - viele Menschen erreichen konnten.

So sind drei Fernsehsendungen zur Jodproblematik nach ausführlichen Korrespondenzen und Telefonaten (zdf und rbb*2) mit mir und eine sogar mit meiner Mitwirkung als Betroffene (hr) entstanden und wurden auch ausgestrahlt:
– im zdf, Terra-Xpress-Sendung „In unserem Essen versteckt“, 30. 03.2014, 18Uhr30; diese Sendung wurde mehrmals wiederholt. Meine Korrespondenz zur Vorbereitung dieser Sendung mit zdf-Redakteuren s. www.jod-kritik.de; - in rbb Praxis „Hilfe, ich vertrage kein Kontrastmittel!“, 01.10.2014, 20Uhr15, und
-im hr „Alles Wissen“: „Gut ernährt. Jod – Wieviel ist gesund?“, 08.10.2014, 21Uhr.

Ich bin sehr dankbar dafür, daß mein langjähriger Einsatz für Lebensmittel ohne künstliche Jodzusätze damit nach 19 Jahren! einen weiteren Erfolg zu verbuchen hat.

Marktführer steigen vollständig aus der Jodierung ihrer Produkte aus!
Ein schönes Beispiel dafür ist die Firma Brandt: die bekannte Zwiebackfirma Brandt ist wieder zur Verwendung von Kochsalz zurückgekehrt – ich darf sie sogar namentlich unter „Jodausstieg“ auf www.jod-kritik.de nennen.

Marktführer, die in Deutschland noch ihre Produkte jodieren, liefern aber unjodierte Produkte ins benachbarte Ausland. Der Grund ist: im Ausland sind jodierte Lebensmittel unerwünscht.
O-Ton einer französischen Diplomatin in einem Telefonat mit mir: „Wir wissen, daß Jodzusätze in Lebensmitteln gesundheitsschädlich sind.“

Unter den vielen Erfahrungsberichten, die mich erreichten, möchte ich denjenigen hier wiedergeben, der zeigt, daß meine Jodkritik auch in Bezug auf die Jodfütterung von Nutzvieh*1 endlich auch bei – mindestens einem - Verantwortlichen für die Milchwirtschaft angekommen ist: ein Familienvater erkundigte sich bei einer Molkerei nach den Jodwerten der von ihr vermarkteten Milch.
Zu seiner Überraschung lagen die Milchjodwerte, die man ihm nannte, weit unter den extrem hohen Milchjodwerten, die durch die Jodierung des Viehfutters in Deutschland erreicht werden. Deshalb fragte er, woher die Milch denn kommt, die in dieser Molkerei verarbeitet wird. Die Antwort war erstaunlich: „Die Milch kommt von regionalen Bauern und wir importieren französische Milch.“

Ergebnis: der Zusatz von französischer Milch mit normalen Jodmengen führt in mindestens einer deutschen Molkerei dazu, daß deutsche Milch einer bestimmten Herkunft signifikant verdünnt wird, so daß ihre ursprünglich extrem hohen Jodmengen*3 pro Liter Milch deutlich herabgesetzt werden.

Chère la France, merci beaucoup!

Für alle, die sich in ihrem persönlichen Umfeld und auch in Form von Briefen, Leserbriefen, Kommentaren und inzwischen immer mehr eigenen Websites für unverfälschte Lebensmittel ohne künstliche Jodzusätze einsetzen sind das zuversichtlich stimmende Neuigkeiten.

Ich bedanke mich von ganzem Herzen auch im Namen der Deutschen Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken bei allen, die mithelfen und mitgeholfen haben, die Zwangsjodierung der Lebensmittel mit ihren gesundheitsschädlichen Folgen bekannt zu machen.

Dank ihrer aller Mithilfe gelingt es in kleinen, aber erfolgreichen Schritten, daß sich die Jodproblematik auf Grund einer wachsenden Zahl Menschen, die über die Jodschäden informiert sind, herumspricht.

Für das Neue Jahr 2015 wünsche ich uns allen, daß sich auch in Bezug auf unsere Ernährung weiter Rücksicht und Toleranz in Deutschland durchsetzen, so daß jodempfindliche und jodgeschädigte Menschen in Deutschland keine Angst mehr haben müssen, durch künstlich jodierte Lebensmittel erstmals krank oder noch kränker zu werden.

Bleiben Sie alle gesund!

Ihre Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.

Anmerkungen
*1 Artikel „Nutzvieh als Medikamententräger“ von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier 1995/97.
*2
eMail mit Literaturangabe und Fallbeispiel aus: Dagmar Braunschweig-Pauli "Die Jod-Lüge". Das Märchen vom gesunden Jod. Das Lexikon der Jodkrankheiten", Herbig Verlag München, 1. Aufl. 2003 - 6. Aufl. 2013, Kapitel "Jodallergie",S.46, Fallbeispiel zur Problematik von jodhaltigen Kontrastmitteln bei Jodallergikern (aber auch bei Überfunktion, auch latent, Morbus Basedow, und sogenannten "Heißen Knoten" kann es durch eine jodhaltige Kontrastmittelgabe zu einer krisenhaften Situation - s. "Thyreotoxische Krise", s. Die Jod-lüge, S. 186ff- mit hoher Mortalitätsrate kommen), an die verantwortliche Redakteurin des rbb von Dagmar Braunschweig-Pauli nach der telefonischen Anfrage der rbb-Redakteurin bei ihr am 14. Mai 2014.
*3Zitat aus „Milchjodgehalt höher als bisher errechnet“ von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. , 13.02.12: „Nach neueren Untersuchungen … führte die Zugabe dieser Jodmenge „bei rapsfreier Ernährung“ zu einer durchschnittlichen Milchjodkonzentration von 1522µg/kg . Zitat aus der genannten Vortragsfassung: „Der Verzehr von einer Portion Milch pro Tag (0,2L) würde demzufolge bereits zu einer Aufnahme von ca. 300µg und somit zum Überschreiten des von der D-A-CH für den Menschen angegebenen Tagesbedarfes für Jod (180-200µg/d) führen. … Schlussfolgerungen Milch kann bei Jodsupplementation des Futters eine bedeutende Jodquelle für die Humanernährung darstellen. Allerdings bieten die hohen, bei dem futtermittelrechtlich erlaubten Höchstgehalt ermittelten Milchjodkonzentrationen Anlass zur erneuten Diskussion des Höchstgehaltes. …“ (a.a.O., S. 37)

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow –und Hyperthyreosekranken, Trier, Silvester 2014.

Jodvideo2011

Hashimoto in der Presse

Hashimoto: Jodinduzierte Autoimmunerkrankung in der Presse


Bereits 2009 war in Deutschland die vor allem durch zu hohe Jodmengen in Nahrungsmitteln ausgelöste Autoimmunerkrankung der Schilddrüse Morbus Hashimoto von 0 % auf 12,5 % angestiegen.

Die Anzahl von Menschen mit Morbus Basedow, der anderen Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, ist seit Beginn der sogenannten „Jodsalzprophylaxe“ bis 2009 von 1 % auf 4% gestiegen.

Dies sind nur zwei Beispiele aus einer sehr großen Zahl von Krankheiten, die durch hohe Jodmengen in Lebens- und Futtermitteln entweder erstmalig ausgelöst bzw. verstärkt werden.

Allein die Betroffenen dieser beiden genannten Autoimmunerkrankungen machen - nach den offiziellen Zahlen von 2009! – schon über 16,5% der Bevölkerung aus, mit steigender Tendenz.

Die daraus resultierenden gesundheitlichen Schäden haben inzwischen zu größerer öffentlicher Aufmerksamkeit geführt.

Am 12.11.2014 erschien der Artikel „Warum manche Menschen ständig müde sind“ von Alexandra Bülow auf welt.de – Link: http://www.welt.de/gesundheit/article134256739/Warum-manche-Menschen-staendig-muede-sind.html.

Am 13.11.2014 erschien der Artikel „Immer müde: Hashimoto zerstört die Schilddrüse“ auf der Website von heilpraxis.net – Link: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/staendig-muede-hashimoto-zerstoert-die-schilddruese-901853446795.php.

In beiden Artikeln wird vor einer hohen Jodaufnahme bei Morbus Hashimoto gewarnt.

Über den ursächlichen Zusammenhang zwischen der Entstehung von Morbus Hashimoto und einer hohen Jodaufnahme informiert die unten genannte weiterführende Literatur. Darin werden die in der internationalen Forschung bekannten Zusammenhänge zwischen einer hoher Jodaufnahme und der Entstehung von Morbus Hashimoto beschrieben und wissenschaftlich belegt.

Weiterführende Literatur und Links zu Hashimoto:

Interview „Augen auf im Jodverkehr“ mit dem Schilddrüsenspezialisten Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann, Berlin, vom 10.04.2013: www.jod-kritik.de, Link: http://jod-kritik.de/hengstmann-interviews/morbus-basedow/morbus-hashimoto/index.html

Wuchter, Tom: Dissertation „Einfluss der renalen Elimination auf die Serumspiegel des nicht hormongebundenen Jods bei Patienten mit Morbus Hashimoto“, 23.03.2007.

Link: http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000002772/0_titeldatei.pdf?hosts=

Video zur Zwangsjodierung: http://www.youtube.com/watch?v=BukRYi2ZDfA

Braunschweig-Pauli, Dagmar: Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod. Das Lexikon der Jodkrankheiten, München, 6. Aufl. 2013, Kapitel „Morbus Hashimoto“, S. 163-165.

Braunschweig-Pauli, Dagmar: Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum, Kapitel „Morbus Hashimoto“ , Trier, 3. Aktual. Aufl. 2012, S. 313-317.

Merck Darmstadt (Hrsg.) :Die Schilddrüse. Ausgewählte Referate der Jahre 1992 bis 1995, S. 31, S. 176, S. 300.

Pfannenstiel, Peter/ Schwarz, Werner: Nichts Gutes im Schilde, Stuttgart 1994, S. 27, S. 214ff.

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow – und Hyperthyresoekranken, Trier, den 13. 11. 2014

Hessischer Rundfunk

Hinweis zur Sendung im Hessischen Rundfunk über „Jod- Wieviel ist gesund“ (bei „Alles ‚Wissen“) am Mittwoch, den 08.10.2014, 21 Uhr.

Unter folgenden Links

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=89227&key=standard_document_53195911

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?jmpage=1&rubrik=89227&mediakey=fs/alleswissen/2014_10/141008214243_aw_jod_41586&type=v&jm=1&key=standard_document_53195911

ist diese für unsere Gesundheit sehr wichtige Sendung noch in der Mediathek zu sehen.

Als Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken bedanke ich mich sehr herzlich bei Petra Stein, der Autorin dieses Beitrages, und dem Hessischen Rundfunk für dessen Ausstrahlung.

Mein ausführlicher Kommentar zur Sendung folgt in Kürze.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, 11.Oktober 2014.



Ausführlicher Kommentar zur Sendung im hr

Ausführlicher Kommentar zur Sendung „Jod- Wieviel ist gesund?“ im Hessischen Rundfunk (hr) am 08.10.2014 bei „Alles Wissen“, 21Uhr.

Diese Sendung ist noch in der Mediathek verfügbar unter

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=89227&key=standard_document_53195911

und

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?jmpage=1&rubrik=89227&mediakey=fs/alleswissen/2014_10/141008214243_aw_jod_41586&type=v&jm=1&key=standard_document_53195911


Auch im Namen der Deutschen Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken bedanke ich mich an dieser Stelle sehr herzlich bei allen, die die Entstehung dieser Berichterstattung ermöglicht haben: bei Petra Stein, der Autorin dieses Beitrages und dem Hessischen Rundfunk für diese Berichterstattung über die Auswüchse der Jodierung , und bei Dr. med. Roman Machens für seine Kritik an der „Zwangsjodierung“ aus medizinischer Sicht.

Ein herzliches Danke geht auch an den Supermarkt Wasgau auf dem Petrisberg in Trier, der Petra Stein die Dreherlaubnis für die Einkaufssequenzen erteilt hat.

Und ich bedanke mich auch sehr herzlich bei dem tollen Dreh-Team, mit dem zusammen ich fast einen ganzen Tag mit konzentriertesten Dreharbeiten verbrachte!

Seit der Ausstrahlung dieser Sendung gehen bei der Deutschen Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken viele sehr sehr dankbare Rückmeldungen dafür ein, daß in dieser Sendung des hr die einer ganzen Bevölkerung seit über zwanzig Jahren aufgezwungene Zwangsjodierung endlich als das bezeichnet wird, was sie in Wirklichkeit ist: ein „Menschenexperiment“ und ein „Skandal“!

Denn die Jodmengen, denen wir ausgesetzt sind, befinden sich nicht nur im Salz, wie man uns weiß macht, sondern auch im Viehfutter und damit in sehr großen Mengen in nahezu sämtlichen tierischen Produkten.

Die so zustande kommende Jodmenge ist unbekannt und unkontrollierbar.

Niemand, der aus gesundheitlichen Gründen künstlichen Jodzusätzen ausweichen muß, kann das in Deutschland noch tun. Betroffene leben hier in einem Land, in dem sie arbeiten, Steuern zahlen, aber über die für sie - durch die Jodzusätze -ungenießbaren Lebensmittel komplett aus dem Leben ausgeklinkt sind.

Dr. med. Roman Machens aus Landshut, Bayern, ist einer der Mediziner, die diese Überjodierung kritisieren: „So viel Jod im Essen kann uns krank machen!“ Und „Jod ist an sich ein giftiger Stoff. Man kann sich mit Jod umbringen. Man muss nur genügend viel davon nehmen. Das geht ganz schnell. Also, es ist höchste Zeit, die Menge zu kontrollieren und zu reduzieren.“

Und über die hohen Jodmengen in unverpackten Lebensmitteln und in tierischen Produkten, die nicht deklariert werden müssen, äußert Dr. Machens: „Dieses Verstecken, diese mangelnde Transparenz ist letztendlich eine Zwangsjodierung. Das ist sehr sanft und unauffällig und ist von Jahr zu Jahr mehr geworden. Man kann auch nicht ohne weiteres ein Menschenexperiment machen, es läuft aber genau genommen in unserer Gesellschaft ein Menschenexperiment.“

Die Erklärungen von Frau Dr. Anke Ehlers, einer Vertreterin des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) in Berlin, genügten den Erwartungen, die man einem Bundesinstitut gegenüber haben darf, das sich die Bewertung der gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung auf die Fahnen geschrieben hat, leider in keinem einzigen der zur Sprache gebrachten Punkte.

So behauptete Frau Dr. Ehlers, Zitat: „Deutschland war ein Jodmangel-Land. Es traten sehr häufig vergrößerte Schilddrüsen auf, knotige Schilddrüsen. Auf Grund des Jodmangels in Deutschland. Und es waren Maßnahmen erforderlich, um die Jodaufnahme der deutschen Bevölkerung zu verbessern.“ Zitat Ende.

Wissenschaftliche Quellen für diese Aussagen existieren nicht.

Dafür gibt es aber wissenschaftliche Belege für das Gegenteil: „In einer im Jahre 2003 von der WHO herausgegebenen Studie, die weltweit den Jodstatus auf Grund von Untersuchungen von 1993 bis 2003 (in: „Degree of Public Health Significance of Iodine Nutrition Based on Median Urinary Iodine“) dokumentiert, gehört Deutschland mit 100-199 µg/l zu den optimal jodversorgten Ländern weltweit (s. „Source: WHO Global Database on Iodine Deficiency, 1993 – 2003“). Und das seit 1993, als die sogenannte „flächendeckende Jodierung““ gerade offiziell angelaufen war. (Zitat aus. „Dagmar Braunschweig-Pauli: Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum, Trier 2012, S. 141)

Ganz sicher aber bezog sich die WHO für diese Studie auf die in Fachkreisen bekannten Ergebnisse der Laboruntersuchungen, die nach Beginn der 1985/86 heimlich in Deutschland begonnenen Jodierung des Viehfutters erstellt wurden, um die Erhöhung der Jodmengen in tierischen Produkten festzustellen: „Die 1985 bzw. 1986 begonnene Iodierung des Speisesalzes (20 mg I/kg) und der Mineralstoffmischungen für Wiederkäuer und Schweine (10 mg I/kg), die 1990 durch die des Geflügels ergänzt wurde, …“ „Diese Maßnahme verbesserte das I-Angebot des Menschen hochsignifikant, wie der I-Gehalt verschiedener tierischer Lebensmittel belegt.“ …

„ Anschließend machte sich die Iodierung der Mineralstoffmischungen landwirtschaftlicher Nutztiere deutlich bemerkbar und führte über den hohen I-Gehalt von Ei, Eierzeugnissen, Milch und Käse zu einer signifikanten Verbesserung der I-Versorgung, …“ und „Immerhin gelangten über Mineralstoffmischungen von 1986 bis 1988 jährlich etwa 1800 kg I als Iodat in die Nahrungskette von Tier und Mensch…“

Schließlich wurde 1992 folgende Steigerung der Jodmengen in tierischen Produkten in wissenschaftlichen Berichten festgehalten: „Der mittlere I-Gehalt des Hühnereies vervierzehnfachte sich im Vergleich zum I-Anteil der Eier von 1988. … Der I-Gehalt der Milch vervierfachte sich von 1988 bis 1992. Er ist noch im Steigen begriffen. In ähnlichem Umfange erhöhte sich die I-Konzentration des Käses, und anderer mit Milch zubereiteter Erzeugnisse, wie z.B. Vollmilchschokolade, deren I-Gehalt sich verdoppelte. „(alle Zitate s. Köhrle, J.(Hrsg.): Mineralstoffe und Spurenelemente. Würzburg 1996, In: Schriftenreihe der Gesellschaft für Mineralstoffe und Spurenelemente e.V., Stuttgart 1998, S. 209, 214, 224, zitiert in: Dagmar Braunschweig-Pauli „Jod-Krank“, a.a.O., S. 327)

Diese wissenschaftlichen Ergebnisse über die „hochsignifikante“ Steigerung der Jodmengen in tierischen Produkten VOR Beginn der offiziellen „Jodsalzprophylaxe“ infolge der Viehfutterjodierung fanden zu keiner Zeit Eingang in die
a) Tabellen der Jodmengen in Lebensmitteln, die etwa ab 1992 für die politisch - seit 1984 - geplante „Jodsalzprophylaxe“ erstellt wurden, um die – tatsächlich gar nicht vorhandenen – geringen Jodmengen in Lebensmitteln darzustellen und
b ) die Gesundheitspolitik, die stur an ihrer sogenannten „Jodmangel“-These festhielt und trotz der 1992 wissenschaftlich nachgewiesenen „hochsignifikanten“ Jodmengen in tierischen Produkten 1993 mit dem Rundtischgespräch am 4. Oktober 1993 in Berlin unter dem Motto „Notwendigkeit der Jodsalzprophylaxe“ den Startschuß für die sogenannte „flächendeckende Jodierung“ gab.

Die Behauptung, s. Zitat Ehlers (s.o.):„Deutschland war ein Jodmangel-Land.“, war bereits zu Beginn der sogenannten „Jodsalzprophylaxe“ völlig gegenstandslos.

Im Gegenteil war die seit 1985 erhöhte Jodaufnahme über tierische Produkte für viele Bürger zuviel für ihre Gesundheit und sie wurden krank, u.a. mit Schilddrüsenvergrößerungen und Autonomien (=sogenannte „Heiße Knoten“), den von Frau Dr. Ehlers aufgezählten vermeintlichen Jodmangelkrankheiten, Zitat „Es traten sehr häufig vergrößerte Schilddrüsen auf, knotige Schilddrüsen.“

Diese waren eher jodinduzierte Schilddrüsenerkrankungen als Ergebnis der bereits seit 1985 herrschenden Hochjodierung über das Viehfutter, also Jodüberschußkrankheiten und keinesfalls das Ergebnis eines Jodmangels.

Bereits damals hätten Maßnahmen ergriffen werden müssen, den hohen Jodeintrag über das Viehfutter zu kontrollieren!

Fakt: Seit 1993 findet in Deutschland aufgrund einer – wissenschaftlich widerlegten - Behauptung, die sogenannte „flächendeckende Jodsalzprophylaxe“ statt, trotz gegenteiliger wissenschaftlicher Erkenntnisse und trotz der bereits seit 1985 stark ansteigenden jodinduzierten Erkrankungen u.a. wie M. Basedow (bis 2009 Anstieg von 1% auf über 4%), und M. Hashimoto (bis 2009 von 0% auf über 12,5%, zitiert in: Dagmar Braunschweig-Pauli: „Die Jod-Lüge“, Herbig-Verlag München, 6. Aufl. 2013, S. 15)

In Bezug darauf daß das Jod in unserer Nahrungskette möglicherweise auch bzw. z.T. ein kontaminiertes Recyclingsprodukt sein könne, irritiert die Haltung des BfR ebenfalls.

Hier scheint keinerlei Interesse an einer Aufklärung von Seiten des BfR zu bestehen, ob das den Menschen im Übermaß aufgezwungene Jod kontaminiert ist oder nicht.

Dr. Anke Ehlers erwähnte eine „Überwachungsbehörde“, in deren Zuständigkeit es ihrer Meinung nach falle, den Sachverhalt einer Kontaminierung zu überprüfen. Was das für eine andere „Überwachungsbehörde“ neben dem Bundesinstitut für Risikobewertung sein könne, sagte sie nicht.

Zum Thema „Recycel-Jod“ hat die Journalistin Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. seit 1996 umfassend recherchiert und erstmals 2000 in „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“ veröffentlicht (a.a.O., S. 178ff.)

Schließlich gab es auch Nachfragen, warum die einzigen Hinweise, die verzweifelten Betroffenen weiterhelfen können, Überlebensmittel im durchjodierten Deutschland zu finden, nur im Text des Sendemanuskriptes nachzulesen sind und nicht im Film genannt werden.

Der letzte Absatz des Sendemanuskriptes, „
Wege aus der Jod-Krise“, in dessen dazugehörender Filmsequenz Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. (Gründerin und Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken und Sachbuchautorin) gezeigt wird, wie sie ihre im Ausland eingekauften französischen (in Frankreich ist die Jodierung von Lebensmitteln verboten, s. Kochen und Einkaufen ohne künstliche Jodzusätze, a.a.O., S. 15) Milchprodukte in den Kofferraum ihres Autos einlädt, endet – laut Text des Sendemanuskriptes – mit, Zitat: „Um anderen Menschen zu helfen, hat sie mehrere Sachbücher geschrieben und eine Selbsthilfegruppe gegründet.“
Zitat Ende.

In der am Mittwoch, den 08. 10. 2014 um 21 Uhr ausgestrahlten Sendung fehlt dieser letzte Satz des Manuskriptes mitsamt seiner Filmsequenz, in der das eigens dafür gefilmte Cover ihres Einkaufsbuches „Kochen und Einkaufen ohne künstliche Jodzusätze“ eigentlich hatte gezeigt werden sollen.

Der im gesendeten Film fehlende Satz „Um anderen Menschen zu helfen, hat sie mehrere Sachbücher geschrieben und eine Selbsthilfegruppe gegründet.“ ist jedoch im Sendemanuskript auf der Website des hessischen Rundfunkes noch verfügbar.

Quellen:

Alle hier zitierten O-Töne
sind dem Sendemanuskript entnommen, veröffentlicht auf der Homepage des hr, am 08.10.2014, 14Uhr 46.

Sachbücher (Auswahl) zur Jodproblematik von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.:

Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum, Verlag Braunschweig-Pauli Trier, 3. Aufl. 2012.

Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod. Das Jodlexikon. Herbig-Verlag München, 6. Aufl. 2013.

Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze. Ein Rezept- und Einkaufsbuch für Jodempfindliche und Gesundheitsbewußte. Verlag Braunschweig-Pauli, 3. Aufl 2014.

Basisartikel JOD. Basisinformationen zur „generellen Jodsalzprophylaxe“, Verlag Braunschweig-Pauli Trier, 4. Aufl. 2012.

Die Jodartikel-Sammlung. Artikel über spezielle jodinduzierte Erkrankungen. Verlag Braunschweig-Pauli Trier, 2011.

eBook/Kindle-shop: Jod-Kritik in Briefen von 1995 – 2013. Verlag Braunschweig-Pauli Trier 2013.

Weitere Sach- Informationen finden sich auf www.jod-kritik.de

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M. A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, den 13.10.2014.

Samstag-Talk

Hengstmann-Interviews


Morbus Hashimoto

Morbus Hashimoto

Interview über Morbus Hashimoto mit Professor. Dr. med. Jürgen H. Hengstmann, Berlin.
Die Fragen stellte Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. Trier am 12. 01./ 10.04. 2013 Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Professor Dr. med. Hengstmann darf dieses Interview auf der Website www.jod-kritik.de veröffentlicht werden. An dieser Stelle bedanke ich mich sehr herzlich bei Herrn Professor Dr. med. Hengstmann dafür, daß er sich die Zeit zu diesem Interview genommen und es für diese Website der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Baseodw- und Hyperthyreosekranken, Trier, zur Verfügung gestellt hat.

Thema: Morbus Hashimoto

„Augen auf im Jodverkehr“
Sehr geehrter Herr Prof. Hengstmann, herzlichen Dank auch im Namen der steigenden Zahl von Jodgeschädigten, daß Sie sich Zeit für dieses Interview zum Thema „Morbus Hashimoto“ genommen haben. Sie haben diese Autoimmunerkrankung wiederholt als „die Seuche des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet, und wer sich heute über diese Schilddrüsenerkrankung informieren möchte, stößt sehr schnell auf Ihren Namen. Auf Grund Ihrer international bekannten wissenschaftlichen Tätigkeit, Vorträgen und Interviews und von Ihnen betreuten Doktorarbeiten gelten Sie als einer der erfahrensten Schilddrüsenspezialisten Deutschlands und darüber hinaus auch im Ausland.

1. Frage: Sie werden vielfach auch von Jodgeschädigten und Journalisten aus dem europäischen Ausland angerufen und um Ihren medizinischen Rat gebeten. Aber wie kam es dazu, daß unter der Vielzahl von Schilddrüsenerkrankungen ausgerechnet Hashimoto zu Ihrem Spezialgebiet wurde?
Hengstmann: Das liegt daran, daß ich viele Jahre die Schilddrüsenambulanz des Krankenhauses Am Urban in Berlin geleitet habe. 20 % meiner Patienten dort – das waren immerhin gut 400 Menschen - hatten Hashimoto.
Durch die Vielzahl der Hashimoto-Erkrankungen in meiner Schilddrüsenambulanz bin ich auf die Bedeutung von Hashimoto aufmerksam geworden.

2. Frage: Herr Professor Hengstmann, wodurch wird Hashimoto ausgelöst bzw. bei genetischer
Veranlagung bereits in jungen Jahren statt im hohen Alter ausgelöst?
Hengstmann: Wie ich bereits in meinem Interview bei RBB Quivive Thema
Jod - zu wenig oder zu viel? aus dem Jahre 2007 (nachzusehen im Internet
bei: http://www.youtube.com/watch?v=hsn19BNmqs8) gesagt habe,
ausschließlich durch Jod und zwar durch die Überjodierung bei genetischer
Disposition.
Die Menge macht es, weswegen im Schnitt über 170
Mikrogramm Jod/ Tag nicht überschritten werden sollen!
Der tägliche Jodbedarf hängt vom Körpergewicht ab, deshalb kann er individuell durchaus auch unter den 170 Mikrogramm liegen.

3. Frage: Herr Professor, wie entwickelt sich Hashimoto, und was sind ihre ersten Warnzeichen? Bei
Frauen und bei Männern?
Hengstmann: Hashimoto beginnt mit einer Überfunktion, entwickelt sich dann innerhalb von ca. 10 Jahren meist ohne erkennbare Symptomatik, in denen sich die Schilddrüse selber zerstört, und endet in einer Unterfunktion.
Zu Ihrer Frage nach Hashimoto-Warnzeichen bei Frauen: wenn junge Frauen mit Kinderwunsch nicht schwanger werden, sollte an Hashimoto gedacht werden. Hashimoto führt zu Unfruchtbarkeit. Dann sind die TSH-Werte zu hoch, wodurch es unmöglich ist, schwanger zu werden.
Weitere Warnzeichen bei Frauen sind Störungen der Menstruation, eine tiefe, rauhe Stimme, stumpfe Haare und Haarausfall, ein gestörter Fettstoffwechsel, Fettleibigkeit und Gefäßveränderungen.
Zu Ihrer Frage nach Hashimoto-Warnzeichen bei Männern: gestörter Fettstoffwechsel, Fettleibigkeit und Gefäßveränderungen und eine tiefe, raue Stimme..

4. Frage: Hashimoto hat sich ja seit Beginn der sogenanntnen flächendeckenden Jodsalzverwendung mit über 12,5% Betroffenen in Deutschland (Stand von 2009) zu einer der häufigsten Schilddrüsen-Erkrankungen überhaupt entwickelt. Können Sie aufgrund Ihrer Erfahrung sagen, wie häufig Hashimoto-Erkrankungen in Deutschland ohne die
Hochjodierung seit über 20 Jahren wären?
Hengstmann: Ganz ganz selten. Das waren früher – ohne die beweisenden diagnostischen Möglichkeiten die, wie wir Mediziner sagten - „Fälle für den Hörsaal“. Aber bei hoher Jodzufuhr durch Jodsalz und jodierte Lebens- und Futtermittel, wie sie seit über zwanzig Jahren in Deutschland praktiziert wird, tritt Hashimoto sehr viel früher, oft Jahrzehnte früher auf.
Etwa 20-30% der Bevölkerung insgesamt sind Menschen mit der genetischen Veranlagung für die Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto. Diese Erkrankung tritt in jodarmen Gegenden, wie früher Deutschland oder viele andere Gebiete auf der Welt, wenn überhaupt, erst im höheren Alter ab ca. 70 Jahren auf. Das hängt mit der Jodaufnahme zusammen: in jodarmen Gegenden tritt bei genetischer Disposition Hashimoto ganz ganz spät auf.

5. Frage: Was raten Sie Hashimoto-Patienten?
Hengstmann: Jodkarenz! Jodkarenz! Mein Satz lautet immer „Augen auf im Jodverkehr!“ Ich rate meinen Patienten, ihre Ernährung zu ändern – d.h. kein Jod, keine deutsche Milch, kein Sushi „ und nicht nach Japan versetzen lassen“.
Und bei Frauen im gebärfähigen Alter sind die zwei wichtigsten Fragen, ob eine Schwangerschaft geplant ist und b) ob die Patientin bereits schwanger ist.

6. Frage: Wie kann Hashimoto diagnostiziert werden?
Hengstmann: Hashimoto wird über die Antikörperwerte im Blut (TAK und
MAK) und mit farbkodierter Ultraschalluntersuchung diagnostiziert.
Das ist am Beispiel der unten folgenden Aufnahmen aus dem Aufsatz „Color
Doppler sonography in hypothyroidism“, von L.Schulz, Uwe Seeberger und
Jürgen H. Hengstmann in European Journal of Ultrasound 16 (2003) 183-189,
gut zu erkennen.

7. Frage:
Wie therapieren Sie Patienten mit Hashimoto?
Hengstmann: Ich therapiere Hashimoto-Patienten mit Jodkarenz+Thyroxin+ Selen (unter Kontrolle des Serumspiegels!). Ausschlaggebend für die Dosierung von Thyroxin sind die TSH-Werte im Blut, die zwischen 0,4 und 1,0 mU/l liegen sollten.

8. Frage: Was passiert, wenn Hashimoto-Patienten sich konsequent ohne künstliche Jodzusätze – und
natürlich auch ohne Lebensmittel mit hohem natürlichen Jodgehalt – ernähren können und von Ihnen
die richtige medikamentöse Behandlung erfahren?
Hengstmann: Dann kommen 100% in eine sogenannte euthyreote Stoffwechsellage und es geht nur ganz wenig weitere Schilddrüse kaputt. Die Menschen können uralt werden. Wichtig: ist eine dreimalige Kontroll-Untersuchung von TSH und f-T4 Untersuchung im Jahr und, wenn nötig, Selen. Zeitgleich mit Thyroxin dürfen keine Eisentabletten und keine kalziumhaltigen Lebensmittel eingenommen werden!

9. Frage: Gibt es auch Kinder, die durch die Hochjodierung bereits Hashimoto entwickeln?
Hengstmann: Ja, Hashimoto kommt auch bei Kindern vor. Auch bei ihnen dauert es ca. 10 Jahre, bis sich die ersten Hashimoto-Symptome zeigen.

10. Frage: Was raten Sie Eltern von Kindern mit Hashimoto?
Hengstmann: Jodkarenz, denn je früher Hashimoto erkannt wird, umso wichtiger ist die Jodkarenz

11. Frage: In meiner SHG wird immer danach gefragt, wie man das zuviel gespeicherte Jod wieder
ausleiten kann. Was raten Sie?
Hengstmann: Ich rate dazu, viel zu trinken, etwa 4-6 Liter Flüssigkeit – am besten ist Wasser oder Tee – zu trinken. Das schwemmt das Überangebot von Jod wieder aus.

12. Frage: Welche Dissertationen über Hashimoto, die Sie betreut haben, erscheint Ihnen
richtungsweisend?
Hengstmann: Es ist die Doktorarbeit von Tom Wuchter, mit der er 2007 an der
Berliner Charitè promoviert wurde. Sein Thema hieß „Einfluss der renalen
Elimination auf die Serumspiegel des nicht hormongebundenen Jods bei
Patienten mit Morbus Hashimoto“, und Wuchters Ergebnisse, zu denen er
gelangte, zeigen deutlich, wie sehr die hohe Jodaufnahme über jodierte
Lebens- und Futtermittel die Entwicklung von Hashimoto begünstigt. Eine
sehr wichtige Dissertation, die jeder Kollege, der Schilddrüsenpatienten hat,
kennen sollte.

13. Frage: Wie gut ist Ihrer Meinung nach der Informationsstand unter Ihren Berufskollegen was
Hashimoto und der Zusammenhang dieser Krankheit mit der Hochjodierung angeht?
Hengstmann: …bitte die nächste Frage.

14. Frage: Was wünschen Sie sich von der Gesundheitspolitik im Hinblick auf die ja offensichtlich völlig
aus dem Ruder gelaufene „generelle Jodsalzprophylaxe“?
Hengstmann: Vernunft! Vernunft! Vernunft! darin, was seit 1531 bekannt ist, endlich zu realisieren: „Sola dosis facit venenum“, übersetzt heißt das: „Nur die Menge macht das Gift“.

15. Frage:
Was wünschen Sie sich von Ihren Fachkollegen in Bezug auf Hashimoto und anderen
jodinduzierten Erkrankungen wie Basedow, Überfunktion etc.?
Hengstmann: Ich wünsche mir, daß Mediziner mehr Kontakte mit ihren Patienten haben zum Austausch wichtiger Tatsachen, nämlich der Kenntnis von Grundbedingungen, daß z.B. wenig Jod bei Morbus Basedow und Überfunktion erforderlich ist. Wenn man sich als Arzt nicht um die geringe Jodaufnahme kümmert, sind mehr Thyreostatika nötig, bei denen katastrophale Nebenwirkungen möglich sind. Die Mengen der zu verordnenden Thyreostatika bei Basedow und Überfunktion sind abhängig von der aufgenommenen Jodmenge, d.h.: viel Jod – viel Thyreostatika.

16. Frage: Was wünschen Sie sich für die Entwicklung der Medizin in Deutschland?
Hengstmann: Vernunft! Vernunft! Vernunft! und eine gute Ausbildung auch in zwischenmenschlichen Beziehungen.

17. Frage:
Was möchten Sie Ihren Fachkollegen, Jungmedizinern und Medizinstudenten ans Herz legen?
Hengstmann: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst sollte das Motto der Medizin sein. Das ist der wichtigste Grundsatz, da bin ich sehr strikt.

18. Frage:
Was wünschen Sie sich für Ihre Lebensarbeit, die in besonderem Maße mit der Erforschung
von Morbus Hashimoto verknüpft ist?
Hengstmann: Daß das Gerede von der Gefährlichkeit der Therapie nicht das erste sein sollte, woran man denkt, sondern die vielgestaltige Therapie derart, daß sie möglichst wenig Nebenwirkungen hat. Und erklären, erklären, erklären, nicht befehlen! Der Patient muß wissen, warum etwas geschehen soll.

Morbus Basedow:Bitte bitte kein Jod dazu!



Interview
mit Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann, Berlin, über Morbus Basedow, die andere häufige Autoimmunerkrankung der Schilddrüse in Deutschland.
Das Interview führte Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Journalistin, Trier, 24. September 2013.


Morbus Basedow: Bitte bitte kein Jod dazu!

Sehr geehrter Herr Professor Hengstmann, Morbus Basedow ist neben Morbus Hashimoto die andere häufig in Deutschland vorkommende Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Sie hat in Deutschland in den letzten zwanzig Jahren um mindestens das Vierfache zugenommen. Bereits 2002 spricht Prof. Dr. med. Lothar-Andreas Hotze gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) von 4 % Deutschen, deren „Schilddrüse zu aktiv“ sei.
Von Seiten der Jodbefürworter – Arbeitskreis Jodmangel, Deutsche Gesellschaft für Ernährung und Bundesinstitut für Risikobewertung z.B. – wird ja regelmäßig verlautet, daß die Jodaufnahme in Deutschland durch Jodsalz und jodierte Lebensmittel – auch jodierte tierische Produkte – für Menschen mit einer Schilddrüsenerkrankung, vor allem denen mit Morbus Basedow und Überfunktion, kein gesundheitliches Risiko bedeute.
Stimmt das?

Hengstmann:
STIMMT NICHT !!! HOHE JODMENGEN BEI M.BASEDOW könnte man meiner Meinung nach auch als MORDVERSUCH ansehen !!! – wenn man die tödlichen Folgen der hohen Jodgaben bei einer Morbus Basedow-Erkrankung kennt und billigend in Kauf nimmt.

Braunschweig-Pauli
: Viele Jodgeschädigte empfinden das ähnlich und versuchen seit Jahren, den Verantwortlichen unsere lebensbedrohliche Situation klar zu machen. Bisher treffen alle unsere Hilferufe – übrigens parteienübergreifend! - auf taube Ohren. Seit inzwischen über zwanzig Jahren kämpfen wir Jodgeschädigten in Deutschland um unser Überleben, weil uns durch die fast generelle Jodierung der Lebensmittel eine der wichtigsten Lebensmöglichkeiten – nämlich die Nahrungsaufnahme ohne mögliche tödliche Folgen – entzogen worden ist. Und bei jeder Nahrungsaufnahme müssen wir um unser Leben fürchten.
Herr Hengstmann, Sie sprechen aus, was übrigens auch von prominenter Seite aus den USA bestärkt wird. Laura Bush äußert in ihrer 2010 erschienen Autobiografie „Spoken From the Heart“, die Vermutung, daß ihr Mann George Bush, der damalige Präsident der USA, 2007 in Heiligendamm zusammen mit seiner Begleitung vergiftet worden sei.
Zur Erinnerung: Präsident George Bush, dessen Erkrankung an Morbus Basedow ja international bekannt ist, ging es nach einem Gala-Essen (mit deutschen Zutaten!) in Heiligendamm sehr schlecht. Den spärlichen Zeitungsberichten darüber war nur zu entnehmen, daß er sich immer in sicherer Nähe des Badezimmers hatte aufhalten müssen. Wegen Bushs allgemein bekannten autoimmunen Schilddrüsenerkrankung erhielt ich als Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker unmittelbar nach den ersten Nachrichten über dieses Ereignis viele Anrufe von Betroffenen, die sich die plötzliche Krankheitsattacke des Präsidenten nach einem Essen mit deutschen! Zutaten als – für Insider absehbare- Wirkung des unvermeidlichen Jodes in deutschen Lebensmitteln auf einen an Morbus Basedow-Erkrankten erklärten. Wegen der Fülle der bei mir eingehenden Anfragen zu diesem Ereignis habe ich einen erklärenden Kommentar geschrieben und veröffentlicht. Ich füge ihn hier im Anschluß an dieses Interview an.

Frage: Herr Professor Hengstmann, an welchen Symptomen ist Morbus Basedow zu erkennen?

Hengstmann: Die Symptome sind die einer Hyperthyreose mit vermehrtem Schwitzen, schnellem – regelmäßigen oder unregelmäßigem - Puls, häufigem Stuhlgang und Gewichtsabnahme. Hinzu kommen Nervosität und zittrige Finger. Bei Frauen im gebährfähigen Alter kann die Menstruation aussetzen. In vielen Fällen treten die Augen stark hervor. Professor Deutsch von der Universität Wien sagte seinerzeit zu uns Studenten: „Wanns an Patienten seh`n, dems an Büstenhalter über die Augen stülpen wolln, dann seh´ns an Basedow. Weitere Diagnostik brauchts nicht.“ Man nennt das die „klinische Symptomatik“. Mit diesen Symptomen geht der Patient zum Arzt.
Natürlich wird dann - trotz sichtbarer Augensymptomatik - eine eingehende Untersuchung erfolgen.

Frage: Was gehört zur weiteren Diagnostik des Morbus Basedow?

Hengstmann: Die Diagnostik besteht aus drei Teilen, der a) Untersuchung des Patienten durch den Arzt, der b) Laboruntersuchung des Blutes und dem c) Ultraschall. Zunächst tastet der Arzt die Schilddrüse mit den Fingern ab um festzustellen, ob die Schilddrüse vergrößert und/oder uneben ist. Mit dem Stethoskop, das er auf die Schilddrüse aufsetzt, ist bei aktivem Morbus Basedow ein pulssynchrones zischendes Geräusch zu hören. Gleichzeitig ist die Haut feucht, klebrig und rosig. Die gespreizten Finger an den ausgetreckten Armen zeigen einen feinschlägigen Fingertremor. Beim Abhören des Bauches zeigen sich Darmgeräusche, die einem Durchfall vorausgehen. Der Arzt entnimmt dem Patienten Blut, das im Labor auf seine Antikörper (=TPO) und TRAK-Werte (=FT4) untersucht wird.
Liegt ein Morbus Basedow vor, sind TRAK und TPO erhöht.Bei Morbus Basedow erscheint die Schilddrüse im Farb-Ultraschall rot (vermehrter Blußfluß), im Schwarz-Weiß-Ultraschall schwarz.
Frage: Herr Hengstmann, welche Ultraschall-Form bevorzugen Sie für die Diagnostik des Morbus Basedow?

Hengstmann: Ich bevorzuge auf jeden Fall den Farb-Ultraschall für die Diagnostik eines Morbus Basedows, aber auch für die Diagnostik eines Morbus Hashimoto.

Frage: Oft berichten Patienten mit Morbus Basedow, daß bei ihnen ein Szintigramm gemacht worden sei. Was halten Sie davon?

Hengstmann: Nichts. Ein Szintigramm ist bei beiden Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, also bei Morbus Basedow und Morbus Hashimoto, völlig überflüssig. Nicht allerdings bei Struma nodosa, also einer Schilddrüse mit sogenannten „Kalten und Heißen Knoten“, besser beschrieben als „inaktive und überaktive Bereiche“.

Frage: Wie sieht die Therapie eines Morbus Basedow aus, Herr Professor?

Hengstmann: Zunächst gilt wie bei Morbus Hashimoto die strikte Diätanweisung: kein zusätzliches Jod! Also weder Jodsalz noch jodierte Lebensmittel wie Halb- und Fertigprodukte mit Jodzusätzen und auch keine tierischen Produkte wie Milch, Eier etc., auch im Biobereich, zu sich zu nehmen, weil bei uns in Deutschland – aber auch in Österreich und der Schweiz - immer noch Viehfutter, Mineralstoffvormischungen, Lecksalze etc. jodiert werden.
Mit einer Basedow-Therapie müssen meist zwei Symptome behandelt werden:Der Exophthalmus: Bei ausgeprägter Augensymptomatik – dem sogenannten „Exophthalmus“ – kann Prednison eingesetzt werden. Die häufigste Therapie bei einem Exophthalmus ist die Operation.Die Schilddrüse: die autoimmune Schilddrüse wird mit Thiamazol behandelt, um ihre Überreaktion zu bremsen. Jodzusätze in jeglicher Form sind bei Morbus Basedow hoch-kontraindiziert, weil sie die Schilddrüse, deren Überreaktion ja gebremst werden muß, weiter anfeuert. Bleibt jedoch die Jodaufnahme bei Morbus Basedow bestehen – wie das in Deutschland der Hochjodierung oft der Fall ist -, erfordert das eine zwei bis drei Mal höhere Dosis von Thiamazol, um der Anfeuerung der Schilddrüse durch das Jod entgegen zu wirken. Thiamazol kann in dieser hohen Dosierung aber knochenmarktoxisch wirken, weswegen ich von einer hohen Dosierung unbedingt abrate.
Frage: Gibt es vielleicht noch ein anderes Medikament, das bei Morbus Basedow eingesetzt werden kann, und das nicht so starke Nebenwirkungen hat?

Hengstmann: Ja, das Medikament heißt Propycil.

Frage: Gibt es einen Unterschied zwischen Thiamazol und Propycil?

Hengstmann: Ja, das Propycil ist weniger knochenmarkschädlich, aber auch weniger wirksam. Und bitte bitte kein Jod dazu!

Frage:
Herr Professor Hengstmann, ich habe noch eine Frage zum Verlauf der Basedow-Erkrankung. Kann man Betroffenen Hoffnung auf eine Verbesserung ihres Zustandes machen?

Hengstmann: Durchaus. Wenn man nämlich in der Ernährung grundsätzlich Jodzusätze wegläßt – was in Deutschland allerdings mit sehr viel Aufwand und dem Einkauf von meist ausländischen tierischen Produkten verbunden ist – kann die Thiamazol- bzw. Propycil-Therapie die Überreaktion der gesamten Schilddrüse erfolgreich bremsen. Dadurch kann der Basedow zum Stillstand kommen.
Durch Jod hingegen wird der Verlauf des Basedows deutlich deutlich verstärkt.

Frage: Zu den Ursachen der Entwicklung eines Morbus Basedow gibt es verschiedene Meinungen. Wie erklären Sie sich die Entstehung dieser Autoimmunerkrankung?

Hengstmann: Bei Morbus Basedow spielt, so möchte ich es ausdrücken, das Immunsystem verrückt. Es sind wohl immer mehrere Auslöser, die nötig sind, damit diese Erkrankung in Erscheinung tritt. Neben dem bereits erwähnten Jod als „Anfeuerungsstoff“ der bereits überaktiven Schilddrüse sollten auch psychosomatische und psychische Aspekte zur Klärung der Ursachen beachtet werden.

Dagmar Braunschweig-Pauli: Herr Professor Hengstmann, ich danke Ihnen sehr herzlich für dieses sehr wichtige Interview über Morbus Basedow und die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von zusätzlichem Jod auf den Verlauf dieser Autoimmunerkrankung und wünsche mir sehr, daß Ihre Forschungsergebnisse von Patienten und Medizinern und den verantwortlichen Politikern zur Kenntnis genommen und dann natürlich auch beherzigt werden.
Und ich erhoffe mir, daß unsere Gesundheitspolitiker sich im Interesse der erfolgreichen Therapierbarkeit der Autoimmunerkrankungen Morbus Hashimoto (12,5%) und Morbus Basedow (4%) und darüber hinaus ihrer Vorbeugung, nämlich daß diese Erkrankungen gar nicht erst entstehen, endlich entschließen, die Jodierung der Lebens- und Futtermittel in Deutschland - weil in hohem Maße gesundheitsschädlich - zu verbieten.
Nachdem bisher aber alle unsere Appelle an bundesdeutsche Politiker und Verantwortliche, die grundrechtsverletzende, gesundheitsgefährdende Jodierung zu beenden, ungehört verhallt sind, erhoffen wir uns tatsächlich aus dem Ausland - s. Laura Bushs Autobiografie – die erlösenden Impulse zur Beendigung der für viele von uns tödlich endenden Zwangsjodierung.
Meine Wunschvorstellung ist, daß ausländische Politiker für ihren Staatsbesuch in Deutschland die Bedingung stellen, NICHT über die angebotenen deutschen Speisen mit Jod zwangsmedikamentiert zu werden, damit es ihnen nicht ebenso ergeht wie seinerzeit George Bush in Heiligendamm.

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 24. September 2013

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Professor Dr. med. Jürgen Hengstmann darf dieses Interview auf der Website www.jod-kritik.de veröffentlicht werden.



Kommentar zum Artikel über Laura Bushs Vermutung, ihr Mann könne in Heiligendamm vergiftet worden sein, von Dagmar Braunschweig-Pauli, Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow und Hyperthyreosekranken, Trier.

Laura Bush spricht in ihren Memoiren „Spoken From the Heart“, die am 4. Mai 2010 erscheinen, die Vermutung aus, ihr Mann, sie und ein Teil ihrer Delegation könnten 2007 in Heiligendamm auf dem G-8-Gipfel vergiftet worden sein.

Die von Bush gezeigten Krankheitszeichen waren aber offensichtlich Symptome einer Jodvergiftung, wie sie auch von all denjenigen Menschen gezeigt werden, die die Megamengen künstlicher Jodzusätze in Lebensmitteln infolge der Zwangsjodierung in Deutschland nicht vertragen, z.B. weil sie an einer autoimmunen Erkrankung der Schilddrüse erkrankt sind, wie es ja von George Bush hinlänglich bekannt ist.

George Bush, dem damaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten erging es in Heiligendamm nicht anders, d.h. nicht besser als den inzwischen offiziell auf 33 Millionen Deutschen geschätzten Betroffenen in Deutschland, die seit über 20 Jahren auf die toxischen Jodmengen in deutschen Lebensmitteln mit z.T. gravierenden Krankheitssymptomen reagieren.

Die Vergiftungserscheinungen von George Bush sind deshalb meiner Meinung nach ganz sicher nicht die Folge einer gezielten Vergiftung eines Einzelnen, hier also George Bush, sondern „nur“ eine weitere Jodschädigung in Deutschland infolge der Zwangsjodierung.

Die deutsche Zwangsjodierung ist eine politische Maßnahme und begann 1985/86 mit der heimlichen Jodierung des Viehfutters. Sie wurde ab 1991 mit der öffentlichen sogenannten „Jodsalzprophylaxe“ fortgesetzt.

Vorwerfen muß man der Bundesregierung, eine gesundheitsschädliche Maßnahme nicht zu verhindern, die im Widerspruch zum Deutschen Grundgesetz Art. 2, Abs. 2: „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ steht und die juristisch eine Körperverletzung nach §§223ff StGB und Gefährliche Körperverletzung nach §224 StGB darstellt und strafbar ist.

Vorwerfen muß man der Deutschen Bundesregierung des Weiteren, in Kenntnis der Autoimmunerkrankung von Bush und des auch in der Bibliothek des Deutschen Bundestages einstehenden Sachlexikons von Dagmar Braunschweig-Pauli: Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod über die Jodproblematik in Deutschland, ihre Fürsorgepflicht als Gastgeberland vernachlässigt zu haben.

Denn es versteht sich ja von selbst, daß man einem Gast, der eine autoimmune Erkrankung der Schilddrüse hat, unter keinen Umständen künstlich jodierte Speisen vorsetzen darf.
Das passiert in Deutschland aber zwangsläufig, wenn man allein schon deutsche tierische Ausgangsprodukte wie Fleisch, Milch, Sahne, Butter, Eier, Geflügel etc. und jodierte Halb- und Fertigprodukte für die Speisenzubereitung verwendet, wie es wohl bei den Mahlzeiten in Heiligendamm der Fall gewesen war. Hinzu kommt vielleicht noch das in Deutschland bevorzugte Jodsalz als Würzmittel.

Hinweis: über das jodierte Viehfutter plus Jodsalz liegt die tägliche Jodaufnahme in Deutschland bei einer mäßigen Nahrungsaufnahme bei mindestens 1346,20 Mikrogramm Jod.

Laut WHO liegt die kritische Obergrenze für die tägliche Jodaufnahme bei 200 Mikrogramm.

Für Menschen mit Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse sind jegliche Jodzusätze tabu.

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier den 29.04.10











Jod-Diskussion_DGE

Rezeption der Terra Xpress-Sendung "In unserem Essen versteckt", eine kritische Berichterstattung des ZDF über die Viehfutterjodierung - auch im Biobereich - in Deutschland.

Die Terra Xpress-Sendung "In unserem Essen versteckt" vom 30.04.2014 hat eine lebhafte Diskussion zwischen Jodbefürwortern und Jodgeschädigten ausgelöst.

Auf dieser Website der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken werden die Richtigstellungen von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. veröffentlicht, die die Sprecherin dieser Selbsthilfegruppe auf die Stellungnahme der DGE von Prof. Schatz vom 02.04.2014 zu dieser jodkritischen Sendung am 11.04.2014 geschrieben hat, und in ihrer Folge - auf die darauf an sie erfolgte Antwort von Prof. Schatz vom 12.04.2014 - noch schreiben wird.

Die Richtigstellung auf die Antwort von Prof. Schatz an Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. vom 12.04.2014 erfolgt an dieser Stelle in Kürze.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 15.04.2014.

Richtigstellung_Stellungnahme_DGE_11.04.2014

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. Trier, den 11.04.2014
Sprecherin der ‚Deutschen SHG der Jodallergiker,
Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier
mail@jod-kritik.de
www.jod-kritik.de

Richtigstellung zu „Fehlinformationen zur Jodversorgung gefährden Gesundheit“, 02.04.2014, einer Kritik der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) an der TerraXpress-Sendung des ZDF „In unserem Essen versteckt“ vom 30. 03.2014, 18Uhr30.

Unter dem Link http://www.endokrinologie.net/stellungnahmen_140402.php ist die Kritik „Fehlinformationen zur Jodversorgung gefährden Gesundheit“ der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie unter der Federführung ihres Mediensprechers Prof. Dr. med. Dr. h.c. Helmut Schatz über die Terra Xpress-Sendung „In unserem Essen versteckt“ vom 30. 03.2014 am 02.04.2014 im Internet veröffentlich worden. Zitat: „Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) kritisiert auf das Schärfste die tendenziöse und falsche Berichterstattung, die dem Bildungsauftrag einer öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt nicht entspricht.“ Zitat Ende.
In einer fast 2-seitigen Abhandlung mit sowohl veralteten als auch unqualifizierten und sogar falschen Behauptungen werden im Namen der DGE – nicht zu verwechseln mit der anderen bekannten DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, die ebenfalls für die Zwangsjodierung in Deutschland eintritt – die dieser ZDF-Sendung zugrunde liegenden Fakten über die Viehfutterjodierung und ihre gesundheitlichen Folgen generell abgestritten.

Diese Behauptungen sind praktisch gegenstandslos – im Folgenden kommentiere ich die gravierendsten Unstimmigkeiten - aber sie werden von den Jodgeschädigten, die z.T. seit Jahrzehnten durch die Zwangsjodierung in ihrer Gesundheit schwer geschädigt und in ihrer Lebensqualität aufs Empfindlichste beeinträchtigt werden, als sehr arrogant, ja inhuman wahrgenommen.
Die Betroffenen reagieren berechtigter Weise empört, weil sie diese kritische Berichterstattung des ZDF über die Tierfutterjodierung - mit Ausnahme der fragwürdigen Äußerungen von Prof. Gärtner - als den lange ersehnten, wichtigen Schritt hin zur Beendigung der „durchjodierten“ Ernährungssituation in Deutschland begrüßen.

Der folgende ausführliche Kommentar zu diesem, wie mir scheint, Konglomerat der Unstimmigkeiten ist im Interesse einer wahrheitsgemäßen Aufklärung über die Jodierung der Lebens- und Futtermittel in Deutschland, auch im Biobereich, unbedingt erforderlich, um auf die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit einer ganzen Bevölkerung und all jener Menschen, die aus anderen Ländern kommen und sich ebenfalls mit den zwangsjodierten deutschen Lebensmitteln ernähren müssen, aufmerksam zu machen.

Richtigstellung der DGE-Äußerungen vom 02.04.2014:

Stellungnahme, S. 1, Zeile 8/9, Zitat: „Jodmangel bewirkt eine vermehrte Bildung von Kröpfen, auch Struma genannt, und von Schilddrüsenknoten.“ Zitat Ende. –
Richtigstellung: Prof. Dr. med. Pfannenstiel, Zitat: „Mythos ist, daß jede Schilddrüsenvergrößerung Folge eines Jodmangels in der Nahrung ist.“ Zitiert aus: „Einführung zum 14. Wiesbadener Schilddrüsen-Gespräch“ in: Neue und vergessene Aspekte der Therapie von Jodmangelstrumen. Verhandlungsbericht des 14. Wiesbadener Schilddrüsengespräches, Februar 1996, Hrsg: P. Pfannenstiel, L.-A. Hotze, pmi Verlagsgruppe GmbH, Frankfurt/Main.

Stellungnahme, S. 1, Zeile 14/15, Zitat: „Umrahmt wurde der Beitrag durch eine Vermutung: Hinter alldem steckten die Arbeitsgemeinschaft Jodmangel, die Pharmaindustrie und die salzproduzierende Industrie.“ Zitat Ende.
Richtigstellung: Der Beitrag wird keineswegs von einer „Vermutung“ umrahmt, sondern fußt auf den Fakten, die die Verantwortlichen des AKJ (Arbeitskreis Jodmangel) auf ihrer Website www.jodmangel.de - auf die in der ZDF-Sendung wiederholt und ausführlich verwiesen wurde - veröffentlichen. Nach eigener Auskunft zeichnet der Arbeitskreis Jodmangel für die - alle Gesundheits- und Ernährungsbereiche durchdringenden - Maßnahmen, auch auf gesetzlicher Ebene, zur Durchsetzung der Zwangsjodierung in Deutschland verantwortlich und wird, ebenfalls nach eigenen Angaben, von den Pharmafirmen SteriPharm, Sanofi Aventis, die Jodtabletten herstellen und den Salzfirmen Südsalz, Esco,  und AkzoNobel finanziell unterstützt. Was der AKJ ist und welche Ziele er verfolgt ist unter dem Link: http://jodmangel.de/der-arbeitskreis-jodmangel/ nachzulesen.

Stellungnahme, S. 1, Zeile 16/17, Zitat: „Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) kritisiert auf das Schärfste die tendenziöse und falsche Berichterstattung, die dem Bildungsauftrag einer öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt nicht entspricht.“ Zitat Ende.
Richtigstellung: die Berichterstattung des ZDF konzentrierte sich auf die bis dato vereinzelt (1998/2007/2012) in öffentlichen Medien zur Kenntnis genommene - von den Verantwortlichen in der öffentlichen Jodwerbung verschwiegene - Jodierung von tierischen Produkten in Deutschland über die Jodierung von Futtermitteln, auch im Biobereich, und jodhaltigen Euterdesinfektionsmitteln und basierte in allen Details auf nachprüfbaren Fakten.
Es entspricht folglich nicht den Tatsachen, wenn diese Berichterstattung als „falsch“ bezeichnet wird.
Jod muß als Zusatz in verpackten Lebensmitteln auf der Verpackung deklariert werden, s. „1. Verordnung zur Änderung der Vorschriften über jodiertes Speisesalz vom 19.6.1989“ und „Zweite Verordnung zur Änderung der Vorschriften über jodiertes Speisesalz vom 22.12.1993“, veröffentlicht in: Verwendung von Jodsalz bei der Herstellung von Lebensmitteln, Hrsg.: Arbeitskreis Jodmangel, November 1999, S, 8.
Milch, Butter, Joghurt, Quark, Sahne, kommen verpackt auf den Markt, wobei also die Vorschrift s. oben greifen muß, daß das dem tierischen Produkt über jodiertes Futter zugesetzte künstliche Jod deklariert werden muß. Dies geschieht jedoch in Deutschland bisher nicht.
Deswegen erfüllen öffentlich-rechtliche Fernsehanstalten gerade ihre ihnen überantwortete Informationspflicht, wenn sie der Bevölkerung Informationen zur Verfügung stellen, die den Bürgern von Verantwortlichen wissentlich vorenthalten werden, wie es seit 1985/86 mit der Jodierung des Viehfutters geschieht.
Laut Landespressegesetz von Rheinland-Pfalz erfüllt eine Berichterstattung „eine öffentliche Aufgabe, wenn sie in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt“ (a.a.O., §3, Zitiert aus: Dagmar Braunschweig-Pauli M. A.: „Basisartikel JOD. Basisinformationen zur „Generellen Jodsalzprophylaxe“, Verlag Braunschweig-Pauli Trier, 4. aktual. und erweiterte Auflage 2012, S. 8-9).
Die Berichterstattung des ZDF zur Viehfutterjodierung und ihre Folgen entspricht sowohl der Wahrheit als auch dem Bildungsauftrag einer öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt, s. Landespressegesetz von Rheinland-Pfalz.

Stellungnahme, S. 1, Zeile 18/19: Hier werden pauschal und ohne Angaben der Herausgeber, ohne Erscheinungsort und- datum, Zitat: „Publizierte Daten großer deutscher Bevölkerungsstudien und Langzeituntersuchungen des Robert Koch-Institutes“ erwähnt, deren Ergebnis eine „gerade ausreichende Jodversorgung in der Bevölkerung“ sei. „Keinesfalls kann hier von einer Gefährdung durch zu hohe Jodzufuhr in Deutschland ausgegangen werden.“ Zitat Ende.
Richtigstellung: In „Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes“, Hrsg: Dr. rer. nat. Hans-Ulrich Melchert, Dr. rer. nat. Bernd Görsch, Dr. rer. nat. Wulf Thierfelder, Robert Koch-Institut Berlin 2002, wird im Gegensatz zu der von der DGE angeführten Behauptung vor den „möglichen Risiken einer weitgehend unkontrollierten Massenjodierung“ von Lebens- und Futtermitteln“ gewarnt. „Daten auch aus den Bereichen der Morbidität“ (lat. Krankheitsstand, Anm. der Autorin) „und Mortalität“ (lat. Sterblichkeitsziffer, Anm. der Autorin) sollten „ zu gesundheitspolitischen Entscheidungen führen, bei denen das Wohl der iodexponierten Bürger Vorrang hat.“ (a.a.O., Klappentext).
In der Schlussbemerkung dieser Gesundheitsberichterstattung fassen die Autoren zusammen, Zitat: „Angesichts der Tatsache, dass in den letzten Jahren eine nahezu vollständige Iodierung von industriell angebotenen Lebensmitteln, Süßigkeiten und Fertiggerichten – auch von solchen, die als Dosenkonserven angeboten werden – erfolgt und auch Tiefkühlgerichte mit iodiertem Speisesalz in den Handel gebracht werden, ist es dringlich, den Iodstatus in der Bevölkerung nach diesen Maßnahmen zu überprüfen. Dies ist insbesondere deshalb notwendig, weil die Hersteller iodierter Lebensmittel zur Zeit keine zuverlässigen analytischen Daten über den tatsächlichen Gehalt der von ihnen angebotenen Einzelprodukte erheben und für epidemiologische Forschungen zur Verfügung stellen können.“ Und „Sowohl unter dem Gesichtspunkt der Gesundheitssicherung der Gesamtbevölkerung und zur Verhinderung einer möglichen Über-Iodierung als auch unter Berücksichtigung der Vermeidung von unnötigen Kosten im Gesundheitswesen sind Forschungsarbeiten zu diesen Fragen essentiell.“ (a.a.O., S. 21)

Stellungnahme, S. 1, Zeile31, Zitat: „Jodmangel ist die wichtigste Ursache für die Entstehung des Kropfes und von Schilddrüsenknoten.“ Zitat Ende.
Richtigstellung: Prof. Dr. med. Pfannenstiel, Zitat: „Mythos ist, daß jede Schilddrüsenvergrößerung Folge eines Jodmangels in der Nahrung ist.“ Zitiert aus: „Einführung zum 14. Wiesbadener Schilddrüsen-Gespräch“ in: Neue und vergessene Aspekte der Therapie von Jodmangelstrumen. Verhandlungsbericht des 14. Wiesbadener Schilddrüsengespräches, Februar 1996, Hrsg: P. Pfannenstiel, L.-A. Hotze, pmi Verlagsgruppe GmbH, Frankfurt/Main, S. 9.
Prof. Dr. med. R. Hampel, Zitat: „Abgesehen von den geschilderten Pathomechanismen der Strumaentstehung im Jodmangel spielen weitere und noch nicht bekannte Faktoren eine Rolle.“ (zitiert aus dem Vortrag „ Pathogenese, Differentialdiagnose und Epidemiologie der Jodmangelstruma im Wandel der Zeit – eine Flurbereinigung“ in: Neue und vergessene Aspekte der Therapie von Jodmangelstrumen. Verhandlungsbericht des 14. Wiesbadener Schilddrüsengespräches, Februar 1996, Hrsg: P. Pfannenstiel, L.-A. Hotze, pmi Verlagsgruppe GmbH, Frankfurt/Main, S. 14.)

Stellungnahme, S. 1, Zeile 32/33, Zitat: „Alle epidemiologischen Studien haben gezeigt, dass mit der Beseitigung des Jodmangels die Häufigkeit von Strumen und Knoten in der Bevölkerung gesenkt werden kann.“ Zitat Ende.
Richtigstellung: Auf die Frage des Kongressteilnehmers A. M. Steffe, Reutlingen, ob „sich die Befindlichkeit der Bevölkerung in der ehemaligen DDR aufgrund der im Vergleich zu Westdeutschland optimierten Jodversorgung gebessert“ habe, und „Kann man im Rahmen der Argumentation für eine Strumaprophylaxe mit Jodidtabletten sagen, daß es den Betroffenen dann besser geht?“, antwortete R. Hampel, Rostock, Zitat: „Eine Verbesserung der Befindlichkeit tritt sicher nicht ein. … Bei lange bestehenden Kröpfen … besteht im Prinzip keine Chance mehr für eine Prophylaxe mit Jod.“ Zitat Ende. (zitiert aus „Diskussion zum Beitrag Hampel“, a.a.O., S. 26.)

Stellungnahme, S. 1, Zeile39/40, Zitat: „Es gibt keine Schilddrüsenerkrankung und auch keine andere Erkrankung, bei der eine jodarme Ernährung erforderlich oder hilfreich ist.“ Zitat Ende. Und
Stellungnahme, S. 2, Zeile 1/ 2, Zitat: „Selbst bei einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse kann jodiertes Speisesalz zu keiner Verschlechterung führen.“ Zitat Ende.

Richtigstellung: In der Medizin gibt es den Begriff „jodinduziert“, was „durch Jod ausgelöst“ bedeutet. Unter anderem können Hyperthyreosen jodinduziert sein; sie werden in der Medizin „jodinduzierte Hyperthyreosen“ genannt (s.u.a. Pschyrembel. Medizinisches Wörterbuch).
Auf die Frage „Welche Nachteile hat Jodid gegenüber der Hormontherapie?“ antwortet Prof. Dr. med. Bauch: „Bei Vorliegen funktioneller Autonomien kann es bei Dosen über 200 Mg Jodid/die zur jodinduzierten Hyperthyreose kommen.“ (Zitiert aus Vortrag „Medikamentöse Therapie der Jodmangelstruma – Geschichte der Strumatherapie und aktuelle Renaissance bewährter Therapieprinzipien – was, wann, warum und wie man Rezidive vermeidet.“ In: „Einführung zum 14. Wiesbadener Schilddrüsen-Gespräch“ in: Neue und vergessene Aspekte der Therapie von Jodmangelstrumen. Verhandlungsbericht des 14. Wiesbadener Schilddrüsengespräches, Februar 1996, Hrsg: P. Pfannenstiel, L.-A. Hotze, pmi Verlagsgruppe GmbH, Frankfurt/Main, S.35/36)
Zitat aus anderer Quelle: „In Ländern mit hoher Jodidzufuhr ist die Prävalenz von Immunthyreopathien (Morbus Basedow, Hashimoto-Thyreoiditis) höher als im endemischen Jodmangelgebiet. Die medikamentöse Therapie des Morbus Basedow erfordert bei erhöhter Jodversorgung höhere Thyreostaticadosen als bei jodarmer Ernährung. … Zwei Erkrankungen, mit denen der Dermatologe und Allergologe konfrontiert wird, können durch Jod ausgelöst werden: Dermatitis herpetiformis Duhing und Jodallergie.“ Zitat Ende. (Zitiert aus: „Zusammenfassung“, in: R. Großklaus, A. Somogyi (Hrsg.): Notwendigkeit der Jodsalzprophylaxe, bga-Schriften 3/94, S. 6)

In der Diskussion zu dem Vortrag von Prof. Dr. med. K.-H. Bauch, Chemnitz fragt G. Seifert, Bitburg: „Gibt es eine durch Jod induzierte Autoimmunthyreoiditis?“ Prof. Bauch antwortet, Zitat: „Bei höhergradiger Jodexposition … kann eine präexistent bestehende, zunächst nicht relevante Autoimmunthyreopathie zu einer manifesten Thyreoiditis vom Typ Hashimoto führen.“ Zitat Ende. (Zitiert aus Diskussion zu „Medikamentöse Therapie der Jodmangelstruma – Geschichte der Strumatherapie und aktuelle Renaissance bewährter Therapieprinzipien – was, wann, warum und wie man Rezidive vermeidet.“ In: „Einführung zum 14. Wiesbadener Schilddrüsen-Gespräch“ in: Neue und vergessene Aspekte der Therapie von Jodmangelstrumen. Verhandlungsbericht des 14. Wiesbadener Schilddrüsengespräches, Februar 1996, Hrsg: P. Pfannenstiel, L.-A. Hotze, pmi Verlagsgruppe GmbH, Frankfurt/Main, S. 44)

Bei der Autoimmunerkrankung Morbus Basedow - aber auch bei einer Hyperthyreose – kommt es „meist nach höhergradiger Jodexposition“ zur sogenannten „Thyreotoxischen Krise“. „Diese thyreotoxische Krise ist ein akut lebensbedrohlicher Zustand“. (Fettdruck im Original, Anm. der Autorin) „Die extrem hohe Mortalität von 10 bis 50% läßt sich nur senken, wenn prophylaktische Maßnahmen wahrgenommen werden, … Wirksamste Prophylaxe (Fettdruck im Original, Anm. d. Aut.) ist die Vermeidung der Jodkontamination.“ (zitiert aus: Prof. Dr. med. Peter Pfannenstiel/Prof. Dr. med. Lothar-Andreas Hotze: „Thyreotoxische Krise“, in: Sonderdruck aus top medizin 10/96:42-43)

Stellungnahme, S. 2, Zeile 9/10, Zitat: „Es ist bislang nicht durch epidemiologische Studien belegt, dass die Fälle von Autoimmunthyreoiditis in Deutschland zunehmen.“ Zitat Ende.
Richtigstellung: In der Dissertation „Einfluss der renalen Elimination auf die Serumspiegel des nicht hormongebundenen Jods bei Patienten mit Morbus Hashimoto“ von Tom Wuchter, Medizinische Fakultät der Charité-Universitätsmedizin Berlin, 2007, 1. Gutachter Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann, werden – s. Literaturverzeichnis S. 59-66 – internationale epidemiologische Studien herangezogen. Zitat: „Bei leichter bzw. starker Jodüberversorgung ist eine steigende Prävalenz von Autoimmunthyreoiditiden zu beobachten (Lauberg et.al. 2001).“ (a.a.O., S. 3)
Zitat: „Bleibt die hohe Jodexposition über einen längeren Zeitraum bestehen, kann diese eine Hypothyreose mit Entwicklung einer Struma zur Folge haben. Zweitens führt bei genetisch prädisponierten Individuen eine höhere Jodexposition zu einer gesteigerten Autoimmunität. … (Markou et al. 2001)“ (a.a.O., S. 3)
Zitat: „Zusätzlich wurden in Versuchen mit Tieren, die zu Autoimmunthyreoiditiden neigen, bestätigt, dass eine hohe Jodaufnahme zu einer beschleunigten Autoimmunreaktion führt (Mooij et al. 1993; Bagchi et al. 1995, Rasooly et al. 1996). Patienten mit einer jodinduzierten Hypothyreose können durch Jodkarenz (Verzicht auf stark jodhaltige Speisen, Getränke, Medikamente etc.) in eine euthyreote Stoffwechsellage zurückgeführt werden. Dies gilt sowohl für antikörpernegative als auch für antikörperpositive Hypothyreosen.“
Eine japanische (Kasagi et al. 2003) und eine koreanische (Yoon et al. 2003) Studie „steht im Einklang mit den klinischen Beobachtungen in der Schilddrüsenambulanz des Krankenhauses am Urban, dass latent hypothyreote Patienten mit positiven Schilddrüsenautoantikörpern durch eine einfache Reduzierung der Jodaufnahme eine euthyreote Stoffwechsellage wiedererlangen können.“ Zitat Ende. (a.a.O., S. 5)
Laut der Mitteilung in einer WDR-Sendung („Planet Wissen“) von 2009 ist allein der Prozentsatz der an Morbus Hashimoto Erkrankten bis 2009 auf 12,5% der Bevölkerung angestiegen (von 0% vor der Jodierung!), Tendenz steigend.

Schlußbemerkung
„Die vorhandene Literatur zur Kropfforschung belegt, daß die Mitglieder des Arbeitskreises Jodmangel, dessen Sprecher Prof. Dr. med. Roland Gärtner auch Mitglied in der DGE ist, als Vorbild für ihre Neuauflage der Jodmangeltheorie und der auf sie aufbauenden Jodsalzprophylaxe unter den vorausgegangenen Kropfforschern nicht, wie es eigentlich selbstverständlich gewesen wäre, die aktuellen bzw. die nach dem 2. Weltkrieg erarbeiteten Forschungsergebnisse zur Kropfentstehung und Kropfbehandlung wählten (s. u.a. Hellmut Haubold „Der Kropf, eine Mangelerkrankung“ , München 1955).
Unter Umgehung der aktuellen Forschungen stützen sie sich seit ihrer Gründung 1984 in ihren Aussagen – Jodmangel = Kropfentwicklung, Jodzufuhr = Kropfverhinderung, Bedeutung der Jodausscheidung im Harn für den Nachweis des Jodstatus, und in der z.T. heimlichen Vorgehensweise – s. heimliche Viehfutterjodierung! - auf die damals schon über 40 Jahre zurückliegenden, von der Forschung längst widerlegten Aussagen des Schweizer Arztes Dr. med. Hansjakob Wespi-Eggenberger (s. Artikel i.d. Münch. Medizin. Wochenschrift, 1942) .
Der AKJ folgt damit einem Mediziner, der im Vergleich mit anderen, aber auch jüngeren Kropfforschern ein geradezu euphorischer Verfechter der einseitigen „Jodmangeltheorie“ war, der die Salzjodierung als die einzige Methode zur Verhinderung bzw. Behandlung von Strumen – allerdings nur die „Struma diffusa“- darstellt, und der für eine heimliche Salzjodierung plädiert. Zitat: „Es hat sich immer wieder gezeigt, daß es am besten ist, wenn die Einführung des jodierten Kochsalzes „stumm“ erfolgt, d.h. ohne Propaganda oder große Volksaufklärung, sondern einfach so, daß durch Verfügung der verantwortlichen Regierung an Stelle des gewöhnlichen Kochsalzes jodiertes in den Handel und zum Verkauf gebracht wird.“ Zitat Ende (a.a.O., S. 205.)“ (Zitat nach dem Vortrag von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.: „Das Märchen vom Jodmangel“, München, 27.10.2013, auf dem Schilddrüsensymposium “Schilddrüsengesundheit“ von NATURA NATURANS, der Arbeitsgemeinschaft für Traditionelle Abendländische Medizin vom 26./27. 10. 2013.)

Wichtiger Hinweis: Interviews mit dem international renommierten Schilddrüsenspezialisten Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann, Berlin, (1. Gutachter der Diss. Von Tom Wuchter, s.o.) zu Morbus Hashimoto „Augen auf im Jodverkehr“, Morbus Basedow „Bitte bitte kein Jod dazu!“ undÜberjodierung kann Schwangerschaft verhindern und Mutter und Kind gefährden „Bitte französisch denken!“
sind auf der Website der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow – und Hypthyreosekranken www.jod-kritik.de, Startseite, seit 2013 verfügbar . Hinweise u.a. auch zu ihnen waren Gegenstand der Korrespondenz (s. www.jod-kritik.de, Startseite) die Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. 2012 und 2013 mit zwei ZDF-Redakteurinnen zwecks Vorbereitung der ZDF-Sendung „In unserem Essen versteckt“ führte.

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M. A., Trier, 11.04.2014.

Ross ohne Reiter


Kommentar zur Terra Xpress-Sendung des ZDF „In unserem Essen versteckt“ am 30. März 2014, 18Uhr30.

Mit der Terra Xpress - Sendung „In unserem Essen versteckt“ des ZDF (http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2121886/In-unserem-Essen-versteckt ), der inzwischen 3. kritischen Fernsehberichterstattung über die Jodierung in Deutschland (s. mdr 1998, zdf-DWMÜ 2012) - sind wieder Hoffnungen vieler jodgeschädigter Betroffener erfüllt worden, die auf Sendungen über die Jodproblematik und in ihrer Folge auf möglichst schnelle Entschärfung der jodierten Lebensmittelsituation warten.

Bei Betroffenen ist Jod, wo es drin und deklariert ist und drin und nicht deklariert ist, und wem es schadet, aber schon seit 1995 ein Thema, seit nämlich die Gründer der ersten Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken (Dr. Heinrich Pauli und Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.) die Jodierung des Viehfutters – auch im Biobereich – entdeckten (Dr. Pauli), recherchierten und darüber Artikel und Bücher schreiben (Braunschweig-Pauli M.A.) und seit 19 Jahren diese Informationen an Betroffene weitergeben und in Zeitungsartikeln und Sachbüchern und auf der Website www.jod-kritik.de veröffentlichen.

Von den politisch Verantwortlichen und u.a. Mitgliedern des Arbeitskreis Jodmangel wurden und werden die damals schon bekannten Gesundheitsschäden, die durch zusätzliches Jod im Essen verursacht werden können, entweder bagatellisiert oder abgestritten.

Gerade die „In unserem Essen versteckt“ besonders herausgestellte Futtermitteljodierung – auch im Biobereich! -, ist ein von Verantwortlichen und einigen Medizinern in seiner Brisanz immer noch unterschätztes und auch ignoriertes Problem.
Die alte Taktik, Jodschäden und die von ihnen betroffenen Menschen zu ignorieren und gegebenenfalls zwangsweise zu jodieren, funktioniert seit zwei Jahrzehnten (s. Dagmar Braunschweig-Pauli: „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, 2000/2007/2012) bis heute, wie die inhumanen Äußerungen von Prof. Gärtner in der ZDF-Sendung zeigen. Gerade zu diesen Bemerkungen, die offensichtlich Grundrecht 2,2, und das Freiwilligkeitsprinzip negieren, erreichten mich empörte Zuschauerreaktionen!

Trotzdem war diese dritte Fernsehsendung vor allem über die bislang verheimlichte Viehfutterjodierung ein weiterer Schritt in die größere Öffentlichkeit!

Unverständlich bleibt es deshalb leider , warum bei der redaktionellen Arbeit zu dieser ZDF-Sendung zwar in Sachen Viehfutterjodierung, auch im Biobereich, Euterdesinfektion mit jodhaltigen Desinfektionsmitteln (s. D.Braunschweig-Pauli zuerst 1996: „Nutzvieh als Jodträger“, 11. Zeile) und ihren Folgen auf die Lebensmittelkette einschließlich sogar der Übernahme des von Dagmar Braunschweig-Pauli geprägten Begriffes „künstliche Jodierung“ (s. Text der Ankündigung auf der Website des ZDF) auf die Basisrecherchen von Dagmar Braunschweig-Pauli zurückgegriffen wurde, ihre anderen, nicht weniger wichtigen Hinweise aber völlig ignoriert wurden:

Hinweis auf den renommierten Schilddrüsenspezialisten Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann, seine aktuellen wissenschaftlichen Ergebnisse und sein Interview über die Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto, die eine Folge der Überjodierung ist und seit Beginn der Jodierung von 0% auf über 12,5,% angestiegen ist (nachzulesen auf www.jod-kritik.de/Startseite);

Hinweis auf das Jod-Video von 2011, in dem Prof,. Hengstmann, eine auf Medizinrecht spezialisierte Juristin und die seit 19 Jahren mit dem Thema Zwangsjodierung befaßte Journalistin interviewt werden;

Hinweis auf die Laboruntersuchungen des Bundesinstitutes für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig unter Leitung von Prof. Dr. Gerd Flachowsky, mit weit höheren Jodmengen in deutscher Milch infolge des erlaubten Jodzusatzes von 5 mg Jod/kg Futter: demnach befinden sich 1522 Mikrogramm Jod in 1 Liter Milch. Das ist mehr als das Siebenfache der von der WHO angegebenen kritischen Tagesdosis von 200µg Jod pro Tag.

Im Anschluß an die Fakten zur Viehfutterjodierung hätten sich Betroffene hilfreiche Informationen gewünscht, nämlich die, WIE man sich im durchjodierten Deutschland, wenn man das künstlich zugesetzte Jod nicht verträgt, noch ernähren kann, bzw. WIE man unter den vielen jodierten Lebensmitteln die wenigen unjodierten herausfindet und WOHER man sie bekommt.

Neben den Informationen über die Tierfutterjodierung – auch im Biobereich - wurden den beiden ZDF-Redakteurinnen, die für die Vorbereitung dieser Sendung mit Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. korrespondierten (s. Korrespondenz unten), von dieser natürlich auch über die von ihr zusammengestellten Informationen zu nicht künstlich jodierten Lebensmitteln informiert. Obwohl gerade diese Lebensmitteltipps für das gesunde Überleben in Deutschland eigentlich unverzichtbar sind und unbedingt in diese
Sendung gehört hätten – z.B. anstelle der unerhört provokanten Äußerungen von Prof. Gärtner -, fehlten sie in dieser Sendung leider völlig.

Last not least: Einen Hinweis darauf, daß die Urheberin dieser Informationen zur Tierfutterjodierung mit allen ihren Weiterungen (s. Chronik: Tierfutterjodierung) Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
ist, suchte man in dieser Sendung ebenfalls leider vergeblich, s. UrheberrechtsG § 11 (s. www.jod-kritik.de/urheberrecht/)

Man hat zwar das Ross genannt – aber nicht den Reiter, respektive die Reiterin.

Wichtig zu wissen für alle, die das künstliche Jod im Essen meiden müssen:
Seit der Entdeckung (Dr. Pauli) der Viehfutterjodierung und weiteren Recherchen und Veröffentlichungen dazu (D. Braunschweig-Pauli M.A.) wird von beiden als wichtigste Hilfe für Betroffene zunächst der „Leitfaden einer von künstlichen Jodzusätzen freien Ernährung“ mit dem Titel „Was wir noch essen können“ herausgegeben. Aus dieser von D. Braunschweig-Pauli M.A. seit 1995 vielfach aktualisierten Einkaufshilfe ist der inzwischen 182 Seiten umfassende Einkaufsratgeber „Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze“ entstanden.
„Die 8 Faustregeln für undjodiertes Einkaufen“, S. 20-31, sind für jeden unverzichtbar, der künstliche Jodzusätze im Essen meiden muß/will.

Forderungen:

1. Deklaration und Mengenangabe sämtlicher Jodeinträge in die Lebensmittelkette – auch die, die über das Viehfutter in die Ausgangsprodukte gelangen.

2. Für alle Verbraucher in sämtlichen Lebensmittelmärkten erhältliche garantiert nicht künstlich über das Viehfutter jodierte tierische Produkte wie Milch, Sahne, Butter, Quark, etc. Eier, Fleisch etc. Vorschlag: Einfuhr unjodierter Milch/Milchprodukte aus Polen, Frankreich, Irland, Italien.

3. Daß von jeder Produktgruppe mindestens ein weiterhin mit unjodiertem Speisesalz hergestelltes Produkt auf dem Markt bleibt.

4. Offizielle Anerkennung jodinduzierter Gesundheitsschäden.


Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M. A., Trier, 31.03.2014

ZDF-Sendung_Tierfutterjodierung




Ankündigung


Das ZDF Wissensmagazin Terra Xpress sendet am 30 März 2014, um 18Uhr30 eine Dokumentation über die Tierfutterjodierung in Deutschland und ihre Auswirkungen auf Lebensmittel und Gesundheit, bzw. ihre Problematik, daß durch sie zuviel Jod aufgenommen wird, was zu z.T. schwersten gesundheitlichen Nebenwirkungen und Schilddrüsenerkrankungen führt.
Die Ankündigung ist unter dem Link:
http://terra-xpress.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/e87692c5-fc3d-343f-9919-3c272096d86f/20283532 zu finden.

Der Wortlaut der Ankündigung dieser ZDF-Sendung auf der Homepage des Senders zeigt, daß meine Informationen, die ich zwei ZDF-Redakteurinnen auf ihre Anfragen infolge ihrer Recherchen zu dieser Sendung seit dem 14. Mai 2012 - s. unten stehende eMail-Korrespondenz - vollständig zur Kenntnis genommen und dieser ZDF- Dokumentation auch in vollem Umfang zu Grunde gelegt worden sind.

Für alle Betroffenen und diejenigen, die es noch nicht sind bin ich sehr froh darüber, daß die sogenannte generelle Jodierung der Lebensmittel mit dieser Sendung zur besten Sendezeit (18Uhr30) endlich zur öffentlichen Diskussion gestellt werden wird.


Allen Interessierten gebe ich hiermit die Dokumentation der Korrespondenz, die ich seit fast 2 Jahren für diese Sendung mit zdf-Redakteuren geführt, habe zur Kenntnis:



Am 14. Mai 2012
erhielt ich eine Anfrage einer ZDF Redakteurin aus Berlin, die für eine Filmproduktionsfirma im Auftrag des ZDF Wissensmagazin Terra Xpress recherchierte:

Anfrage Zitat:

„Sehr geehrte Frau Braunschweig-Pauli,

… Ich arbeite für die Filmproduktionsfirma … im Auftrag des ZDF Wissensmagazin Terra Xpress. Zurzeit arbeiten wir an einem Beitrag zum Thema der Jodversorgung bzw. zum Jodverbrauch in Deutschland.

Bei meiner Recherche bin ich auf Ihre Website gestoßen, welche ich sehr interessant fand.

Mich interessiert zurzeit folgendes Thema sehr:

Werden die Lebensmittel in Deutschland stärker jodiert als im Ausland?

Besitzen Sie zufällig Statistiken über die verschiedene Jodierung von Lebensmitteln in den europäischen Mitgliedsstaaten? Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir weiterhelfen könnten!

Herzlichen Dank schon einmal im Voraus für die Beantwortung meiner Fragen.

Ich freue mich auf eine baldige Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

S.B.“(Name ist der Empfängerin bekannt)



Noch in derselben Stunde beantwortete ich diese Anfrage in der Hoffnung, daß sich durch die geplante Sendung über die Jodierung in Deutschland endlich etwas an der für inzwischen viele Millionen Menschen unerträglichen Ernährungssituation - verursacht durch die Jodierung, vor allem durch die Tierfutterjodierung - ändern könnte:

Meine Antwort im Wortlaut:

Von:
Jodkritik.de [mailto:mail@jod-kritik.de]
Gesendet: Montag, 14. Mai 2012 17:17
An: …..
Betreff: Re: Jodierung Von Lebensmitteln in Deutschland im Vergleich zum Ausland

„Trier, den 14. Mai 2012

Sehr geehrte Frau B.,

vielen Dank für Ihre Anfrage zur Jodierung in Deutschland und dem europäischen Ausland.

Zu Ihrer ersten Frage "Werden die Lebensmittel in Deutschland stärker jodiert als im Ausland?"

Meine Antwort: Der Begriff "Ausland" muß noch dahingehend differenziert werden, daß es neben Deutschland auch noch zwei andere Länder gibt, in denen Salz und Viehfutter jodiert sind: nämlich Österreich und die Schweiz.

Das europäische Ausland - also ohne Österreich und der Schweiz - jodiert, wenn überhaupt, meist nur das Salz. In Restaurants etc. wird oft auch nicht jodiert (in Amerika grundsätzlich nicht, weil Jodsalz nicht koscher ist und die jüdische Bevölkerung dann gar nichts mitessen könnte), Fertigprodukte haben als Salzdeklaration überwiegend nur "Salz" bzw. "Sel", "Salt" etc. , sind also im Gegensatz zu vielen deutschen (österreichischen und schweizerischen) Fertigprodukten nicht mit Jodsalz hergestellt.
Hinzu kommt, daß im europäischen und nicht europäischen Ausland die hohe Jodierung der tierischen Produkte wie Milch, Butter, Joghurt, Quark, Eier, Fleisch etc. über das Futter im Gegensatz zu Deutschland (Österreich, Schweiz) weitestgehend wegfällt, so daß es zu keiner Addition der verschiedenen Jodmengen aus verschiedenen Lebensmitteln kommt.

Folgende drei Hauptpunkte sind zu berücksichtigen:

1. Die Empfehlung, Salz und Futtermittel zu jodieren, ist eine EU-Maßnahme, zu der auch die Mengenangabe gehört, wieviel Jod a) dem Salz und b) 1kg Futtermittel zugesetzt werden darf. Die von der EU für Futtermittel erlaubten Jodzusatzmengen sind seit zwischen 2002-2006 wegen der nicht auszuschließenden Gesundheitsgefährdung - infolge der weit im toxischen Bereich liegenden Jodmengen (s. dazu meinen angehängten Artikel über die nach oben korrigierten Jodmengen in deutscher Milch) , die mit den jodierten tierischen Produkten (z.B. Milchprodukte, Eier, Folgeprodukte etc.) aufgenommen werden - von 40 mg Jod/kg Futter auf z.Zt. 5mg Jod/kg Futter abgesenkt worden.
Laut den genannten Laboruntersuchungen (FAL) ist aber auch noch bei dieser reduzierten erlaubten Jodmenge in Futtermitteln ein Jodeintrag von 1522 µg Jod in 1 Liter Milch möglich. Zum Vergleich: die WHO warnt ab einem Tagesverbrauch von 200 µg Jod vor der Gefahr einer jodinduzierten Hyperthyreose. Die Jodmenge, die beim Zusatz der erlaubten Jodmenge in Futtermitteln in z.B. 1 Liter Milch enthalten ist, übersteigt also die als gesundheitlich unbedenklich angenommene Jodmenge um das 7-fache.

2. Zu den europäischen Ländern, die die (unkontrollierte und unkontrollierbare) Mehrfachjodierung über Salz und Futtermittel betreiben zählen neben Deutschland auch Österreich und die Schweiz.

3. In anderen europäischen Ländern wie z.B. Italien, Spanien, Portugal, Irland, Schottland (eine genaue Aufstellung nach aktuellem Wissensstand befindet sich in: Dagmar Braunschweig-Pauli "Kochen& Einkaufen ohne Jodzusätze", Trier, 2. Aufl. 2012, S. 24) wird die von der EU empfohlene Jodierung von Salz und Lebensmitteln - im Gegensatz zur unausweichlichen Mehrfachjodierung in Deutschland - weit weniger intensiv betrieben, so daß dort der Bürger immer die Wahl hat, ob er jodierte oder nicht jodierte Produkte essen möchte.
Diese freie Entscheidung ist in Deutschland nicht möglich, da bei uns die meisten tierischen Grundnahrungsmittel über das jodierte Viehfutter bereits vor- und hochjodiert sind.
Wichtig: In Frankreich ist "die Anwendung von jodiertem Salz in verarbeiteten Lebensmitteln ... verboten." (Zitiert aus: "Kochen & Einkaufen", s.o., S. 15).

Erfahrungswerte von Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen die in Deutschland (Österreich und der Schweiz) praktisch unausweichlichen künstlichen Jodzusätze meiden müssen zeigen, daß die Jodierung des Viehfutters und von verarbeiteten Lebensmitteln in den oben genannten anderen europäischen Ländern trotz Empfehlung der EU oft gar nicht oder wenn, dann nur sehr zurückhaltend (! Medikamentierung!) vorgenommen wird. So können Menschen in Deutschland (laut offiziellen Angaben - ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer - sind bei uns bereits über 1/3 der Bevölkerung betroffen), Österreich und der Schweiz mit Lebensmitteln aus diesen anderen europäischen Ländern überleben und oft sogar wieder gesund werden, indem sie die sie krank machenden inländischen jodierten Lebensmittel durch nicht künstlich jodierte Lebensmittel aus dem (nicht nur europäischen!) Ausland ersetzen können.

Zu Ihrer zweiten Frage "Besitzen Sie zufällig Statistiken über die verschiedene Jodierung von Lebensmitteln in den europäischen Mitgliedsstaaten?"

Meine Antwort: Leider nicht. Neben der erwähnten Zusammenstellung derjenigen europäischen und nicht europäischen Länder im Einkaufsbuch "Kochen&Einkaufen" (unter "Faustregel IV: Nationalitätenkennzeichen, die Jodbetroffene unbedingt kennen sollten", a.a.O., S. 23f.), deren Produkte bis jetzt von Menschen mit jodinduzierten Erkrankungen (z.B. M.Hashimoto, M. Basedow, Überfunktion, Unterfunktion, Heiße und Kalte Knoten, Jodallergie, Jodakne etc.) vertragen werden, gibt es von mir keine spezielle Statistik.

Für weitere Fragen stehe Ihnen aber auch gerne telefonisch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.


PS. Weitere Informationen zur Jodproblematik finden sich in meinen anderen Büchern:
"Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod", München, 5. akt. Aufl. 2012,
"Basisartikel JOD. Basisinformationen zur "generellen Jodsalzprophylaxe", Trier, 4. akt. Auflage April 2012,
"Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum." Die Schlüsselbiografie einer jodinduzierten Erkrankung, Trier, 3. akt. Aufl. Mai 2012,
"Grundinformation der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, 4. akt. Aufl. April 2012
"Die Jodartikel-Sammlung: Artikel über spezielle jodinduzierte Erkrankungen", Trier, 1. Aufl. 2011.“


Schon eine Stunde später erhielt ich die Empfangsbestätigung:

Antwort, 14.05.2013, 18Uhr10, Zitat:

„Sehr geehrte Frau Braunschweig-Pauli,

vielen herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort und die Beantwortung meiner Fragen!

Sie haben mir in meiner Recherche weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüßen

S. B.“ (der Name ist der Empfängerin bekannt)



Dann, nach genau einem Jahr, kam die zweite Anfrage - diesmal an mehrere Selbsthilfegruppen - für diese ZDF-Sendung, aber von einer anderen Redakteurin, auf die ich ebenfalls antwortete, allerdings nicht mehr so euphorisch schnell wie ein Jahr zuvor:

Meine Antwort im Wortlaut:


-------- Original-Nachricht --------

Betreff: Ihre Anfrage zum TV-Beitrag über "Zusatzstoffe in Lebensmitteln..."Datum: Sun, 28 Jul 2013 20:21:47 +0200Von: Jodkritik.de <mail@jod-kritik.de>An:

„Sehr geehrte Frau W.,

Frau Ines Kern hat mir Ihre Anfrage zu dem TV-Beitrag über "Zusatzstoffe in Lebensmitteln, die uns gesünder machen" geschickt, und ich freue mich sehr darüber, daß Sie auch die Jodierung der Lebensmittel in Ihre kritische Betrachtung mit einbeziehen.

Seit 1995 beschäftige ich mich mit der Jodproblematik und den gravierenden gesundheitlichen Auswirkungen der Jodierung der Lebens- und Futtermittel und habe 1995/96 zusammen mit meinem Mann die erste SHG für Jodgeschädigte - die "Deutsche
Selbsthil "Deutscheelbsthilfegruppe SHGthyreosekranken" - gegründet.
Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken" gegründet.

Ich bin an einer Mitarbeit zu diesem Thema interessiert und bin überzeugt, daß sich auch der Schilddrüsenspezialist Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann aus Berlin zu Ihren Fragen - z.B. zu Hashimoto und L-Thyroxin - äußern würde.
Prof. Hengstmann berät meine Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken seit Jahren und hat mit mir in diesem Jahr zwei Interviews (s. www.jod-kritik.de) über durch Jod ausgelöste Gesundheitsprobleme - Morbus Hashimoto und Unfruchtbarkeit bzw. Fehlgeburten - gemacht.
Es gibt auch ein Informationsvideo zur Jodproblematik aus dem Jahre 2011, das u.a. auch auf der Website www.jod-kritik.de (Website der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken) anzuschauen ist. Prof. Hengstmann nimmt darin in einem Telefoninterview Stellung zu den Fragen.

Was man in Deutschland überhaupt noch kaufen kann, wenn man das zusätzliche Jod in den Lebensmitteln nicht verträgt, habe ich seit 1996, nachdem mein Mann die Jodierung von Tierfutter, auch im Biobereich, entdeckt hatte, in mehreren jeweils aktualisierten Einkaufslisten von nicht künstlich jodierten Lebensmitteln zusammengetragen, den infolge der Tierjodierung praktisch weitläufig verdeckten Jodeintrag in die Lebensmittel entwirrt, und in Form von "Die 8 Faustregeln für "unjodiertes" Einkaufen" und Einzelinformationen den Betroffenen zur Verfügung gestellt. Die z.Zt aktuelle Fassung dieser Spezialinformationen ist mein Einkaufsbuch "Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze" (2. Aufl. 2012).

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosedkranken

An der Pferdsweide 60, 54296 Trier
Tel.: 0651/ 9963677 und 0651/ 180 97 32
eMail: mail@jod-kritik.de
Internet: www.jod-kritik.de“

Die Antwort der zweiten ZDF-Redakteurin ließ diesmal sehr viel länger auf sich warten. Drei Monate später erhielt ich die Empfangsbestätigung meiner eMail:

Empfangsbestätigung der ZDF-Redakteurin am 15.08.2013
Zitat:

„Sehr geehrte Frau Braunschweig-Pauli,
herzlichen Dank für Ihre Email.
Bitte entschuldigen Sie, dass ich mich erst jetzt melde.
Vielen Dank für die vielen Informationen. Dazu habe ich ein paar Fragen:

- wie hat Ihr Mann die Jodierung im Tierfutter, selbst im Biobereich, festgestellt? Gibt es dazu Ergebnisse? Mit welchem Labor haben Sie zusammengearbeitet?
- haben Sie selbst auch Nahrungsmittel analysieren lassen? Bei welchem Labor?
- welche Nahrungsmittel sollten wir uns einmal genauer ansehen?

Danke auch für Ihren Buchtip. Das werde ich mir gleich einmal ansehen.
Dem Kontakt zu Herrn Prof. Hengstmann werde ich einmal im Internet nachgehen.

Viele Grüße,
F. W. „(Name ist der Empfängerin bekannt)



Ich antwortete wieder umgehend :

-------- Original-Nachricht -------- Betreff: Re: Ihre Anfrage zum TV-Beitrag über "Zusatzstoffe ini Lebensmitteln..."Datum: Thu, 15 Aug 2013 10:31:26 +0200Von: Jodkritik.de <mail@jod-kritik.de>An: Kopie (CC):



Sehr geehrte Frau W.,

haben Sie herzlichen Dank für Ihre Antwort und Ihr Interesse.

Ihre Fragen kann ich wie folgt beantworten:
1) wie hat Ihr Mann die Jodierung im Tierfutter, selbst im Biobereich, festgestellt? -


Antwort zu 1) Mein Mann hat sich von unserem damaligen Biobauern - Demeterbauer - die Futtersäcke zeigen lassen. Auf ihnen waren 100 mg Jod/kg Futtermittel deklariert gewesen. Es existiert eine Kopie von dieser Deklaration des Futtersackes.

2)Gibt es dazu Ergebnisse?


Antwort zu 2) Die beiden mir bis jetzt bekannt gewordenen unabhängigen Laboruntersuchungen von Jod in Milch in Deutschland stammen von der "Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft" (FAL) in Braunschweig, Leiter: Prof. Dr. Gerhard Flachowsky, nach denen - Stand 2008 - bei einer Fütterung von 5 mg Jod/kg Futter der Jodeintrag in 1 Liter Milch (bzw. entsprechende Menge eines Milchproduktes) 1522 Mikrogramm Jod beträgt.
Diese Laboruntersuchung war eine Korrektur ("nach oben") der vom selben Institut vorgenommenen Laboruntersuchung von 2006, nach der der Jodeinrtrag bei derselben Jodmenge im Futter zu einem Analysewert von 1380 Mikrogramm Jod pro Liter Milch geführt hatte.

3) Mit welchem Labor haben Sie zusammengearbeitet?


Antwort zu 3) Ich stütze mich auf die Laboruntersuchungen der FAL.

4) haben Sie selbst auch Nahrungsmittel analysieren lassen?


Antwort zu 4) Nein, ich habe keine Nahrungsmittel im Labor untersuchen lassen aus Mangel an finanziellen Mitteln. Finanzielle Mittel, die eine Laboruntersuchung ermöglicht hätten, habe ich für meine 1995/96 gegründete "Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken" zu keiner Zeit erhalten, wie andere SHG zum Beispiel.

5) Bei welchem Labor? - s. Antwort zu 4)

6) welche Nahrungsmittel sollten wir uns einmal genauer ansehen?


Anwort zu 6) Die für mich noch offene Frage in Sachen Jodierung der Lebensmittel bezieht sich auf die Herkunft desjenigen Jodes, das ins Salz und die Futtermittel kommt. Ich halte es für sinnvoll zu klären, woher dieses künstliche Jod, das ins Salz und die Futtermittel gegeben wird, stammt, und ob sich in einer Laboruntersuchung eventuell Rückstände/Verunreinigungen feststellen lassen.

Sonst habe ich über die vielfältige Problematik der deklarierten und nicht deklarierten Jodierung in Deutschland ausführlich recherchiert und auch publiziert.
Auf meine diesbezüglichen Ausführungen (u.a. aus "Jod-Krank", 2000) bezieht sich in grundlegenden Argumentationen und unter Benutzung von mir neugeprägter Jod-Begriffe wie "Mehrfachjodierung" z.B. auch das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg, 2002, S. 89ff.

Was bis jetzt in der Behandlung der Jodproblematik fehlt ist:
1. der Kontakt der Verantwortlichen mit den Betroffenen, wie das bereits - auf Grund meiner Veröffentlichungen - 2005 in der Schweiz, in Zürich der Fall war.
Wir deutschen Jodgeschädigten werden von Politikern nach wie vor "wie Luft" behandelt.

2. die Klärung der juristischen Problematik: es gibt in der Bundesrepublik Deutschland KEIN einziges Gesetz - vom Grundgesetz, Strafrecht über das Medizinrecht bis Arzneimittel- und Lebensmittelrecht - das die Jodierung unterstützt.
Tatsächlich haben die Kritiker der gegenwärtigen Zwangsjodierung in Deutschland SÄMTLICHE deutschen Gesetze auf ihrer Seite.
Jodgeschädigte haben auf der Grundlage deutschen Rechtes wegen der ihnen aufgezwungenen Jod-Krankheiten Anspruch auf Entschädigung bzw. Rente (analog d. Entschädigungen, die z.B. von Pharmafirmen an Geschädigte bezahlt werden).

Auch darüber habe ich ausführlich geschrieben, gestützt auf die juristischen Ausführungen unseres juristischen Beraters, Regierungsdir. a.D. Konrad Ullrich, die auch auf www.jod-kritik.de veröffentlich sind.

Wir wären alle sehr erleichtert, wenn wir uns in unserem Lande wieder wie gleichwertige Bürger fühlen könnten, denen nicht das Grundrecht Art 2., Abs 2: "Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit" entzogen worden ist.
In meinen Vorträgen sage ich immer:
"Ich lebe, arbeite und zahle Steuern in einem Land, das mich über die Jodierung der Lebensmittel vergiftet, krank macht und ausgrenzt.
Ich bin wieder gesund und lebensfroh und belastbar geworden - nur mit Lebensmitteln aus dem Ausland.
Ausgegrenzt aus dem geselligen Leben in Deutschland bin ich aber immer noch - solange die Zwangsjodierung bestehen bleibt.
Die deutsche Zwangsjodierung ist verfassungswidrig.

Mit allen guten Wünschen
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.



Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Journalistin / Sachbuchautorin
Verlag Braunschweig-Pauli

An der Pferdsweide 60
54296 Trier, Deutschland
T: +49 (0)651 - 9963677

M: info@verlagbraunschweigpauli.de und mail@jod-kritik.de
Internet: www.verlagbraunschweigpauli.de und www.jod-kritik.de“


Ende der eMail-Korrespondenz mit den beiden zdf-Redakteurinnen.

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli, Trier, 29.03.2014

Neujahrsgruß für 2014



Am letzten Tag des Jahres 2013 möchte ich allen Jodgeschädigten und Gesundheitsbewußten Mut machen.

Nach 18 Jahren Jodkritik kann ich endlich über erkennbare Fortschritte hin zu einer Lockerung der Jodierung von Lebensmitteln berichten.

Das hier sind die Silberstreifen am Horizont der Zwangsjodierung in Deutschland:

Marktführer der Lebensmittelproduktion steigen aus der Jodierung ihrer Produkte aus – s. „Jodausstieg“ auf www.jod-kritik.de.

Der Begriff „unjodiert“ auf Deklarationen von verpackten Lebensmitteln hat sich zu einem Qualitätshinweis entwickelt – s. unter „Jod-Deklaration“ auf www.jod-kritik.de.

Die Kritik an der Zwangsjodierung der Lebensmittel wird zunehmend in Print-Medien zur Kenntnis genommen – s. Schrot&Korn, 11/2013, „Jod: Zuviel des Guten“, S. 77-80, und Spiegel-Magazin, Nr. 50, 09.12.2013, „Würze für den Geist“, S. 146-147.

Ich danke allen, die bereits von der Jodierung ihrer Produkte auf das wieder von ALLEN Verbrauchern vertragene nicht künstlich jodierte Speisesalz umgestiegen sind.

Ich danke allen, die versuchen, bei ihrer Lebensmittelproduktion auf künstliche Jodzusätze zu verzichten, und allen, die mithelfen, daß Lebensmittel wieder für ALLE ohne gesundheitliche Schäden zu genießen sind.

Ich danke allen ehrenamtlichen Mithelfern der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken.

Für das neue Jahr 2014 wünsche ich von ganzem Herzen Gesundheit und Lebensfreude und immer naturbelassene Lebensmittel!

Ihre Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow – und Hyperthyreosekranken, Trier, den 31. Dezember 2013

Jodausstieg

Brandt Zwieback stellt gesamtes Zwiebacksortiment auf jodfreies Salz um.

Unfall-Erstversorgung

Unfall-Erstversorgung

Bei einem Erste-Hilfe-Kurs (Deutsches Rotes Kreuz) am 21. 09. 2013 erfuhren die Teilnehmer vom Kursleiter, daß in Rettungswagen keine Desinfektionsmittel mehr mitgeführt und verwendet werden, weil es zu häufig Unverträglichkeiten gegen Inhaltstoffe von Desinfizienzien gäbe, die mit dem Risiko eines Schockes – lebensbedrohlicher Zustand – verbunden seien.
Eine Desinfektion ist eine ärztliche Maßnahme und darf nur vom Arzt angeordnet werden.
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, 23.09.2013

Vortrag zum Jodvideo

DER VORTRAG ZUM VIDEO

Überjodierung kann Schwangerschaft verhindern

Interview mit Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann, Berlin, zur Situation der Überjodierung in Deutschland, und welche Auswirkungen sie auf die Entstehung einer Schwangerschaft, ihren Verlauf und die Gesundheit von Mutter und Kind haben kann.
Das Interview führte Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Journalistin, Trier.

Bitte französisch denken!*

Überjodierung kann Schwangerschaft verhindern und Mutter und Kind gefährden.
Warum vorjodierte Lebensmittel bereits die Entstehung einer Schwangerschaft verhindern und bei einer bereits bestehenden Schwangerschaft zu Fehlgeburten und Mißbildungen beim Kind führen können. Zudem sind Frauen im gebährfähigen Alter besonders durch die Überjodierung gefährdet, an Morbus Hashimoto oder Morbus Basedow zu erkranken.

Sehr geehrter Herr Professor Hengstmann, es gibt eine beeindruckende Fernsehreportage der Journalistin Anna Hilpert über Sie und eine Ihrer Patientinnen, die durch die von Ihnen vorgenommene Therapieumstellung - d.h. kein zusätzliches Jod bei bestehender Unterfunktion bereits VOR Beginn der Schwangerschaft – nach einer Fehlgeburt endlich ein gesundes Kind zur Welt gebracht hat. Und diese zauberhaften Bilder bleiben im Kopf haften: eine junge Mutter (Sibille Banowski) sitzt mit ihrem nur wenige Monate alten Baby an einem sonnigen Tag am Ufer des Landwehrkanals auf dem Rasen vor Ihren Krankenhaus Am Urban in Berlin und lacht und hebt ihren vergnügt strampelnden Clemens glücklich vor sich in die Höhe und man hört den Kleinen vor Vergnügen jauchzen.

Frage: In der Reportage berichtet Sibille Banowski, daß sie nach einer Fehlgeburt von ihrer Hausärztin zu Ihnen überwiesen wurde, weil diese einen Zusammenhang zwischen der Fehlgeburt und einer Schilddrüsenerkrankung vermutete. Sibille Banowskis Ärztin hatte ihr Jodtabletten verordnet, offenbar ohne zu ahnen, daß sie mit der erhöhten Jodgabe bei Sibille Banowski, die seit Jahren unter einer nicht erkannten Schilddrüsenfehlfunktion litt, ihrer Patientin und deren ungeborenem Kind genau das Verkehrte verordnet hatte. Was war passiert?

Hengstmann: Da die Schilddrüsenfehlfunktion z. Zt der Fehlgeburt nicht bekannt war, gibt es medizinisch zwei Erklärungsmöglichkeiten: daß es sich entweder um eine Unter- oder um eine Überfunktion gehandelt hat. Wahrscheinlich ist in diesem Falle die hyperthyreote Phase einer jodinduzierten (= durch Jod ausgelöste) Hashimoto Thyreoiditis, bei der es schneller zur Fehlgeburt kommen kann.

Frage: In der Reportage sagen Sie: „Schilddrüsenfunktionsstörungen führen sehr sehr sehr häufig zu Frühabort, d.h. daß die Fehlgeburtenrate sehr sehr hoch wird, sehr sehr hoch wird, und muß man auch noch dazu sagen, wenn eine nicht ausreichende Schilddrüsenhormonversorgung in der werdenden Mutter ist: die Mißbildungsrate geht auch noch oben.“
Können Sie uns das vielleicht noch etwas näher erklären?

Hengstmann: Gesetzt den Fall, die werdende Mutter leidet unter einer jodinduzierten, also durch Jod ausgelösten Hashimoto-Erkrankungen, kann die durch diese Erkrankungen verursachte verminderte Schilddrüsenhormonbildung zur Entwicklungsstörung des kindlichen Gehirnes führen. Eine Beeinträchtigung des Gehirns bzw. des zentralen Nervensystems (ZNS) gehört zu den am häufigsten beobachteten Mißbildungen, wenn eine an durch Jod ausgelöster Hashimoto-Erkrankung leidende Schwangere zusätzlich Jod – in Form von Jodtabletten oder Jodsalz oder jodierten Lebensmitteln – zu sich nimmt.
Zur Erklärung: eine jodinduzierte Hashimoto-Erkrankung ist eine sogenannte Autoimmunhypothyreose. Genetische Disposition und hohe Jodzufuhr sind ihre Hauptbedingungen. Antikörper führen zu einem Verlust von Schilddrüsenzellen, und der Bedarf des Körpers kann nicht mehr gedeckt werden. Die Krankheit entwickelt sich langsam, über Monate, Jahre bis zu zehn Jahren. Die Symptome der Hypothyreose sind u.a. trockene, fahl-gelbliche und kühle Haut, die Stimme ist rauh und tief, es herrscht eine gesteigerte Kälteempfindlichkeit, die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit ist vermindert, es kommt zu Gelenkbeschwerden.*1

Frage: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß eine Schwangere zu der Risikogruppe gehört, die durch zu viel Jod in Jodsalz, jodierten Lebensmitteln wie Brot, Milch etc., an einer, wie Sie sagen, „jodinduzierten“, also durch Jod ausgelösten Hashimoto-Thyreoiditis erkrankt? Gibt es Zahlen?

Hengstmann: Ja, durchaus. Die Wahrscheinlichkeit, als Schwangere oder in der Zeit davor an einer durch zuviel Jod ausgelösten Hashimoto-Erkrankungen zu erkranken liegt derzeit in Deutschland bei etwa 20%. Ein wichtiger Hinweis darauf, daß man zu dieser Risikogruppe gehören könnte, ist es, wenn Familienangehörige bereits an Hashimoto erkrankt sind.

Frage: Wenn 20% der Frauen zur Hashimoto-Risikogruppe gehören, gehören also 80% nicht dazu. Wie kann man das aber herausfinden, wer zu dieser Risikogruppe gehört und wer nicht?

Hengstmann: Grundsätzlich gehört bei allen, die schwanger werden wollen, und erst recht in der Folge von Fehlgeburten, die Diagnostik (MAK, TSH und Farb-Ultraschall) VOR den Beginn einer Schwangerschaft. Bei positiven Antikörpern gilt dann: es ist strikt darauf zu achten, daß die (Hashimoto-Risiko-)Schwangere bewußt wenig Jod zu sich nimmt, also KEINE Jodtabletten verordnet bekommt und und keine zusätzlich jodierten Lebensmittel, kein Jodsalz und keine jodierten tierischen Lebensmittel wie Milch, Joghurt, Quark (durch die Viehfutterjodierung in Deutschland, Österreich und der Schweiz) etc zu sich nimmt.
Mein Tipp zum Ausweichen: französische oder polnische Milch, letztere ist in sogenannten Polenläden zu bekommen.

Frage: Ich zitiere noch einen anderen wichtigen Ausspruch von Ihnen aus der Reportage. Sie sagen: „Die schlimmsten „Jodvergifter“ sind Ärzte. Da sehe ich in der gedankenlosen Verwendung von Jodid in der Schwangerschaft etwas, was in meinen Augen abgestellt gehört.“
Wie könnte man das in der Praxis umsetzen?

Hengstmann: Wie ich bereits in meiner vorherigen Antwort gesagt habe: erst muß die Diagnostik erfolgen, ob eine Schwangere zur Risikogruppe gehört, also deren Diagnostik positive Antikörper vorweist und/oder in deren Familie bereits Hashimoto vorkommt. Wenn ja, gilt strikte Jodabstinenz bei Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch, der sich bislang nicht erfüllt hat.
Besonders sind dabei natürlich die betreuenden Mediziner in der Pflicht, nicht gedankenlos gleich jeder Schwangeren Jodtabletten zu verordnen, ehe nicht die Diagnostik gemacht worden ist. Außerdem müssen die Ärzte, die nicht zur Risikogruppe gehörenden Schwangeren Jodtabletten – die dosierte Jodmengen enthalten! – verordnen, genau über die zusätzlich den Lebens- und Futtermitteln beigesetzten, unkontrolliert hohen Jodmengen genau Bescheid wissen und diesen enorm hohen Jodanteil in der täglichen Nahrungsaufnahme bei ihrer Jodtherapie natürlich mitberücksichtigen

Frage: In den Medien wird ja nach wie vor von einem Jodmangel und seinen gesundheitsgefährdenden Auswirkungen auch auf Mutter und Kind berichtet. In einem neueren Artikel im „Tagesspiegel“ vom 22. Mai 2013 kommt bei seiner Überschrift „Schwangerschaft Je weniger Jod, desto geringer der IQ des Kindes“, sogar die Angst auf, mit einer vorsichtigen Jodaufnahme der Intelligenz des eigenen Kindes zu schaden.
Wie ist Ihre Meinung zu diesem Artikel?

Hengstmann: Es ist weniger der vermeintliche Jodmangel, der dem Kind schaden kann. Die Entwicklung der Intelligenz des Kindes ist vor allem vom Thyroxingehalt im Blut der Mutter abhängig. Bei zuwenig Thyroxin im mütterlichen Blut kann es zur Störung der Entwicklung des kindlichen Gehirns kommen.

Frage: Herr Professor Hengstmann, was raten Sie Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch im gegenwärtigen Deutschland der sogenannten Hochjodierung?

Hengstmann: Frauen, die nicht schwanger werden können, müssen auf der genannten Schilddrüsendiagnostik bestehen, vor allem bei bekannter sogenannter „Familien-Anamnese“.
Bei Schwangere mit dieser Familien-Anamnese kann man davon ausgehen, daß sie zu der Risikogruppe von 20% gehören, und da gilt wieder: strikte Jodabstinenz bei medizinischer Therapie wie der Verordnung von Jodtabletten und, wie ebenfalls bereits erwähnt, sorgfältigste Auswahl von nicht künstlich jodierten Lebensmitteln.

Frage: Die Zahl der Hashimoto-Erkrankungen ist in den letzten Jahren, in denen in Deutschland (auch in Österreich und der Schweiz) die Lebens- und Futtermittel jodiert werden, kontinuierlich angestiegen. Wie kann ich als Schwangere denn sicher sein, daß ich nicht vielleicht doch zur größer werdenden Risikogruppe der jodinduzierten Hashimoto-Kranken und nicht zu der gleichzeitig schwindenden Gruppe der bis jetzt noch nicht Gefährdeten gehöre? Manchmal ist man ja betroffen, und ist der erste Hashimoto-Fall in der Familie.

Hengstmann: Diagnostik, wie gesagt, da hilft nur die beschriebene Diagnostik.

Frage: Was möchten Sie Ihren Kollegen ans Herz legen, die Paare mit Kinderwunsch und Schwangere betreuen?

Hengstmann: Schilddrüsendiagnostik und bitte nie „blind“ Nahrungsergänzungsmittel, Jodtabletten oder Ähnliches verschreiben – und selbstverständlich Schwangere mit entsprechender Hashimoto-Diagnostik vor jodierten deutschen (österreichischen und schweizer) Lebensmitteln warnen.

Frage:
Welche Maßnahmen sollte Ihrer Meinung nach die Gesundheitspolitik ergreifen, um Schwangere und Kinder vor den Folgen zu hoher Jodversorgung zu schützen?

Hengstmann: Ich war im Bundestag und habe mit den Politikern gesprochen. Mein Rat: Bitte französisch denken! Denn in Frankreich ist ja bekanntermaßen die Jodierung von Lebensmitteln wegen der Gesundheitsgefährdung seit 2008 verboten.*2



Dagmar Braunschweig-Pauli:
Herr Professor Hengstmann, ich danke Ihnen sehr herzlich für dieses sehr wichtige Interview über die möglichen Gefahren der gedankenlosen Verwendung von zusätzlichem Jod in der Zeit vor und während der Schwangerschaft und wünsche mir, daß Ihre Forschungsergebnisse allen Frauen zu glücklich verlaufenden Schwangerschaften und gesunden Kindern verhelfen.
Und ich erhoffe mir natürlich auch wie Sie, daß unsere Gesundheitspolitik sich im Interesse unserer Gesundheit und der der nächsten Generationen möglichst schnell ein Beispiel an der gesundheitsbewußten Einstellung der französischen Regierung nimmt!

Anmerkungen:

* s. Verbot der Lebensmitteljodierung in Frankreich nach dem Bericht „Entwicklung der ernährungswissenschaftlichen Auswirkungen der Einführung von jodierten Lebensmittelkomponenten“ der französischen Lebensmittelsicherheitsbehörde AFSSA (Agence Francaise de Sécurité Sanitaire des Aliments)“ zitiert in: Dagmar Braunschweig-Pauli: „Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze“, Trier 2009/2012, S. 15.

*1 In: Vortrag von Prof. Dr. med. J.H.Hengstmann: „Latente/manifeste Hypothyreose“, 3. Urban-Schilddrüsen-Symposium, Vivantes Klinikum Am Urban, Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Berlin.

*2 s. Sternchen-Anmerkung

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 4. Juli 2013

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Professor Dr. med. Jürgen Hengstmann darf dieses Interview auf der Website www.jod-kritik.de veröffentlicht werden.

Hashimoto-Interview

Hashimoto-Interview

Interview über Morbus Hashimoto mit Professor. Dr. med. Jürgen H. Hengstmann, Berlin.Die Fragen stellte Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. Trier am 12. 01./ 10.04. 2013 Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Professor Dr. med. Hengstmann darf dieses Interview auf der Website www.jod-kritik.de veröffentlicht werden. An dieser Stelle bedanke ich mich sehr herzlich bei Herrn Professor Dr. med. Hengstmann dafür, daß er sich die Zeit zu diesem Interview genommen und es für diese Website der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Baseodw- und Hyperthyreosekranken, Trier, zur Verfügung gestellt hat.
Thema: Morbus Hashimoto

„Augen auf im Jodverkehr“
Sehr geehrter Herr Prof. Hengstmann, herzlichen Dank auch im Namen der steigenden Zahl von Jodgeschädigten, daß Sie sich Zeit für dieses Interview zum Thema „Morbus Hashimoto“ genommen haben. Sie haben diese Autoimmunerkrankung wiederholt als „die Seuche des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet, und wer sich heute über diese Schilddrüsenerkrankung informieren möchte, stößt sehr schnell auf Ihren Namen. Auf Grund Ihrer international bekannten wissenschaftlichen Tätigkeit, Vorträgen und Interviews und von Ihnen betreuten Doktorarbeiten gelten Sie als einer der erfahrensten Schilddrüsenspezialisten Deutschlands und darüber hinaus auch im Ausland.

1. Frage: Sie werden vielfach auch von Jodgeschädigten und Journalisten aus dem europäischen Ausland angerufen und um Ihren medizinischen Rat gebeten. Aber wie kam es dazu, daß unter der Vielzahl von Schilddrüsenerkrankungen ausgerechnet Hashimoto zu Ihrem Spezialgebiet wurde?
Hengstmann: Das liegt daran, daß ich viele Jahre die Schilddrüsenambulanz des Krankenhauses Am Urban in Berlin geleitet habe. 20 % meiner Patienten dort – das waren immerhin gut 400 Menschen - hatten Hashimoto.
Durch die Vielzahl der Hashimoto-Erkrankungen in meiner Schilddrüsenambulanz bin ich auf die Bedeutung von Hashimoto aufmerksam geworden.

2. Frage: Herr Professor Hengstmann, wodurch wird Hashimoto ausgelöst bzw. bei genetischer
Veranlagung bereits in jungen Jahren statt im hohen Alter ausgelöst?
Hengstmann: Wie ich bereits in meinem Interview bei RBB Quivive Thema
Jod - zu wenig oder zu viel? aus dem Jahre 2007 (nachzusehen im Internet
bei: http://www.youtube.com/watch?v=hsn19BNmqs8) gesagt habe,
ausschließlich durch Jod und zwar durch die Überjodierung bei genetischer
Disposition
.
Die Menge macht es, weswegen im Schnitt über 170
Mikrogramm Jod/ Tag nicht überschritten werden sollen!
Der tägliche Jodbedarf hängt vom Körpergewicht ab, deshalb kann er individuell durchaus auch unter den 170 Mikrogramm liegen.

3. Frage: Herr Professor, wie entwickelt sich Hashimoto, und was sind ihre ersten Warnzeichen? Bei
Frauen und bei Männern?
Hengstmann: Hashimoto beginnt mit einer Überfunktion, entwickelt sich dann innerhalb von ca. 10 Jahren meist ohne erkennbare Symptomatik, in denen sich die Schilddrüse selber zerstört, und endet in einer Unterfunktion.
Zu Ihrer Frage nach Hashimoto-Warnzeichen bei Frauen: wenn junge Frauen bei Kinderwunsch nicht schwanger werden, sollte an Hashimoto gedacht werden. Hashimoto führt zu Unfruchtbarkeit. Dann sind die TSH-Werte zu hoch, wodurch es unmöglich ist, schwanger zu werden.
Weitere Warnzeichen bei Frauen sind Störungen der Menstruation, eine tiefe, rauhe Stimme, stumpfe Haare und Haarausfall, ein gestörter Fettstoffwechsel, Fettleibigkeit und Gefäßveränderungen.
Zu Ihrer Frage nach Hashimoto-Warnzeichen bei Männern: gestörter Fettstoffwechsel, Fettleibigkeit und Gefäßveränderungen und eine tiefe, raue Stimme..

4. Frage:
Hashimoto hat sich ja seit Beginn der Jodierung mit über 12,5% Betroffenen in Deutschland
(Stand von 2009) zu einer der häufigsten Schilddrüsen-Erkrankungen überhaupt entwickelt. Können Sie aufgrund Ihrer Erfahrung sagen, wie häufig Hashimoto-Erkrankungen in Deutschland ohne die
Hochjodierung
seit über 20 Jahren wären?
Hengstmann: Ganz ganz selten. Das waren früher – ohne die beweisenden diagnostischen Möglichkeiten die, wie wir Mediziner sagten - „Fälle für den Hörsaal“. Aber bei hoher Jodzufuhr durch Jodsalz und jodierte Lebens- und Futtermittel, wie sie seit über zwanzig Jahren in Deutschland praktiziert wird, tritt Hashimoto sehr viel früher, oft Jahrzehnte früher auf.
Etwa 20-30% der Bevölkerung insgesamt sind Menschen mit der genetischen Veranlagung für die Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto. Diese Erkrankung tritt in jodarmen Gegenden, wie früher Deutschland oder viele andere Gebiete auf der Welt, wenn überhaupt, erst im höheren Alter ab ca. 70 Jahren auf. Das hängt mit der Jodaufnahme zusammen: in jodarmen Gegenden tritt bei genetischer Disposition Hashimoto ganz ganz spät auf.

5. Frage: Was raten Sie Hashimoto-Patienten?
Hengstmann: Jodkarenz! Jodkarenz! Mein Satz lautet immer „Augen auf im Jodverkehr!“ Ich rate meinen Patienten, ihre Ernährung zu ändern – d.h. kein Jod, keine deutsche Milch, kein Sushi „ und nicht nach Japan versetzen lassen“.
Und bei Frauen im gebärfähigen Alter sind die zwei wichtigsten Fragen, ob eine Schwangerschaft geplant ist und b) ob die Patientin bereits schwanger ist.

6. Frage: Wie kann Hashimoto diagnostiziert werden?
Hengstmann: Hashimoto wird über die Antikörperwerte im Blut (TAK und
MAK) und mit farbkodierter Ultraschalluntersuchung diagnostiziert.
Das ist am Beispiel der unten folgenden Aufnahmen aus dem Aufsatz „Color
Doppler sonography in hypothyroidism“, von L.Schulz. Uwe Seeberger und
Jürgen H. Hengstmann in European Journal of Ultrasound 16 (2003) 183-189,
gut zu erkennen.

SD-Ultraschallaufnahme s. Antwort 6

Sehr geehrter Herr Professor Hengstmann, ich danke Ihnen auch im Namen all der Schilddrüsenpatienten, auf deren Anliegen Sie hier so genau eingegangen sind, für dieses ausführliche und sehr aufschlußreiche Interview!

Copyright by Prof. Dr. med. Jürgen H. Hengstmann, Berlin und Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.,Trier.

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Professor Dr. med. Hengstmann darf dieses Interview auf der Website www.jod-kritik.de veröffentlicht werden.

Krankheiten durch Jod

Neue Themenreihe: Krankheiten, die durch Jod ausgelöst bzw. verschlimmert werden

1. Thema: Niere

2. Thema: ADHS

3. Thema: Morbus Hashimoto

4. Thema: Morbus Basedow

5. Thema: Diabetes Typ I

6. Thema: Jodwirkungen auf Nerven und Psyche


Aktualisiert am 23.01.2014

Jodvideo2011