Hoher Sauerstoffbedarf durch jodierte Lebens- und Futtermittel.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 06.10.2020

 

Hoher Sauerstoffbedarf durch jodierte Lebens- und Futtermittel.

 

Wahrscheinlich wissen es selbst die meisten Jodgeschädigten nicht, daß sie durch ihre jodinduzierte Schilddrüsenerkrankung einen erhöhten Sauerstoffbedarf haben, durch den sie, wenn sie die Maskenpflicht befolgen müssen, in akute Lebensgefahr durch Ersticken geraten können.

 

Vom zusätzlichen Jod in den Lebens- und Futtermitteln aufgrund der sogenannten „Jodsalzprophylaxe“ wird folgende Kettenreaktion ausgelöst: das zusätzliche Jod  - über den individuellen Bedarf hinaus -  stimuliert die Schilddrüse, so daß sie vermehrt Schilddrüsenhormone ausschüttet.

Die jodinduziert vermehrten Schilddrüsenhormone verursachen einen höheren Energiestoffwechsel und einen höheren Sauerstoffbedarf.

Schilddrüsenhormone können den Sauerstoffverbrauch also steigen, aber auch sinken lassen, wie bei Schilddrüsenunterfunktion und Morbus Hashimoto.

 

Der steigende Sauerstoffbedarf vieler Menschen wird in Deutschland seit 1985 durch zusätzliches Jod in Futtermitteln und seit Anfang der neunziger Jahre in Salz verursacht, so daß durch das zusätzliche Jod die Produktion von Schilddrüsenhormonen und dadurch auch der höhere Sauerstoffbedarf dauerhaft gesteigert werden. „Schilddrüsenhormone“ wirken „stoffwechselsteigernd: Sauerstoff – und Energieverbrauch sowie Thermogenese erhöhen sich unter ihrem Einfluss.“ (s. www.amboss.com/wissen/schiilddrüse)

 

Eine durch die Jodierung gesteigerte Schilddrüsenhormonproduktion haben beispielsweise alle diejenigen Menschen, bei denen das zusätzliche Jod in den Lebensmitteln z.B. eine Jodallergie, eine Überfunktion (=Hyperthyreose) der Schilddrüse, sogenannte „Heiße Knoten“ und die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow verursacht oder verstärkt hat.

 

Und dies ist der Punkt, bei dem die seit über dreißig Jahren in Deutschland praktizierte gesundheitspolitische Maßnahme der sogenannten „Jodsalzprophylaxe“ mit der gegenwärtigen Maskenpflicht zwangsläufig kollidieren muß.

 

Es ist in der Medizin unbestritten, daß durch das Tragen von Masken das Einatmen deutlich erschwert wird. Man muß  ja gegen den Widerstand der Masken einatmen. Das Einatmen gegen den Widerstand der Maske erfordert eine größere Anstrengung und ist gleichzeitig mit einer verminderten Sauerstoffaufnahme verbunden.

Man kann also durchaus sagen, daß Menschen infolge des Maskentragens weniger Sauerstoff aufnehmen können.

 

Ebenso unbestritten ist es in der Medizin, daß die Menschen mit - oft -  jodinduzierten Schilddrüsenerkrankungen infolge der durch die Jodzusätze erhöhten Schilddrüsenhormonproduktion auch einen erhöhten Sauerstoffbedarf haben.

Dasselbe gilt auch bei nicht jodinduzierten Schilddrüsenüberfunktionen, Morbus Basedow und Heißen Knoten.

 

Diese bereits seit drei Jahrzehnten jodgeschädigten Menschen, die seit Beginn der Zwangsjodierung fast keine deutschen, weil meist jodierten Lebensmittel – auch im Biobereich - mehr essen können, sehen sich nun zusätzlich zur existentiell bedrohlichen Ernährungssituation auch noch durch die Maskenpflicht mit der neuen Gefahr des Erstickens konfrontiert.

 

Seit Beginn der Maskenpflicht erhält die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken vermehrt Hinweise von Jodallergikern und Menschen mit Überfunktion und Morbus Basedow dergestalt, daß dem Tragen der Masken im Alltag, beim Einkaufen, Busfahren etc. Herzrasen, schwere Atemnot und Erstickungsanfälle folgen.

 

Schon nach wenigen Minuten des Maskentragens kommt es bei Menschen mit Jodallergie, Schilddrüsenüberfunktion und Morbus Basedow zu Druckgefühl im Hals auf der Höhe der Schilddrüse. Dieses Druckgefühl im Hals hält u.U. längere Zeit an, auch nach dem Abnehmen der Maske.

 

Weitere Folgen des Maskentragens sind Herzrasen, erhöhter Puls, Wärmestauung und Verminderung der Konzentrationsfähigkeit, Schwindelgefühle bis zu somnambulen Zuständen und Atemnot bis zu Erstickungsanfällen, die mit Todesangst verbunden sind.

 

Der Schilddrüsenspezialist Prof. Dr. med. Rainer Hehrmann schreibt über den erhöhten Pulsschlag bei Schilddrüsenüberfunktion: „Diese rasche Pulsschlagfolge führt dazu, daß das Herz nicht mehr so effektiv pumpen kann wie bei ruhigem, regelmäßigem Pulsschlag. In der Konsequenz führt dies zu den Zeichen einer Herzschwäche mit Rückstau des Blutes und damit von Flüssigkeit in die Lunge und auch in die anderen Organe, insbesondere die Extremitäten. Klinisch äußert sich das darin, daß die Patienten unter Luftnot klagen,“(a.a.O., S. 110)

 

Betroffene fühlen sich infolge dieser gravierenden Masken-Wirkungen schwach und nicht mehr voll oder sogar gar nicht mehr arbeitsfähig. Auch das Autofahren ist auf Grund der eingeschränkten Konzentrationsfähigkeit praktisch nicht mehr möglich.

 

Alle genannten Symptome halten nach dem Abnehmen der Maske oft längere Zeit an. In Einzelfällen blieb auch noch an den folgenden Tagen ein Druckgefühl im Schilddrüsenbereich, zudem ein Gefühl der Erschöpfung und Abgeschlagenheit und das krampfartige Bedürfnis, tief einzuatmen und nach Luft zu ringen.

 

Benommenheit und somnambuler Zustand können bei einem krisenhaften Verlauf zum oft letal (=tödlich) verlaufenden Koma führen.

 

Die schwerste Atemnot mit akuter Erstickungsgefahr kann zu einem vollständigen Kehlkopfverschluß führen, einem Ödem des Kehlkopfes, dem Larynx-Ödem, bei dem praktisch kein Sauerstoff mehr eingeatmet werden kann. Betroffene berichten von einer totalen Sauerstoffblockade innerhalb von Sekunden, bei der der Betroffene blaurot anläuft und auf Grund des plötzlich fehlenden Sauerstoffs zusammenbricht. Dem in Todesnot einsetzenden krampfhaften Einatmen, ohne daß dadurch jedoch Sauerstoff in die Lunge geraten kann, folgt beim Ausatmen des restlichen Sauerstoffes ein durchdringender Pfeifton.

 

Diese lebensbedrohliche Atemnot des Larynx-Ödems verursacht akute Lebensgefahr durch Ersticken (s. Giftnotruf Nürnberg, 06.08.1998: „Kaliumjodid und Natriumjodid: „Toxizität“; Für die allergische Reaktion von Kaliumjodid und Natriumjodid auf den Kehlkopf: „akute Lebensgefahr mit Angioödem und Larynx-Ödem.“)

 

Die Zahl der Schilddrüsenkranken hat sich - parallel zur Jodierung der Lebens- und Futtermittel - nach Auskunft von Experten wie u.a. dem Schilddrüsenspezialisten Prof. Dr. Dr. med. Peter Scriba allein bis 2006 auf über 33 % erhöht, was einem Drittel der Bevölkerung entspricht.

 

Auf der Basis der medizinischen Quellen kann man sagen, daß nahezu alle diese Schilddrüsenkranken infolge der Jodierung einen erhöhten, sozusagen jodinduzierten Sauerstoffbedarf haben.

 

Jetzt befinden sich diese Schilddrüsenkranken in einer Zwickmühle: einerseits können sie der Jodierung fast nicht ausweichen und entwickeln durch die jodgetriggerten Schilddrüsenhormone gezwungener Maßen die meist jodinduzierten Erkrankungen und in ihrer Folge einen ebenso unausweichlichen erhöhten Sauerstoffbedarf.

Andererseits unterliegen sie der atmungsbehindernden Maskenpflicht, was bei ihrem - meist - jodinduzierten hohen Sauerstoffbedarf kontraproduktiv ist.

Schilddrüsenkranke mit  - auch jodinduziertem - erhöhten Sauerstoffbedarf werden durch die Maskenpflicht gezwungen, viel weniger Sauerstoff aufzunehmen als ihrem - oft jodinduziert-  erhöhten Sauerstoffbedarf entspricht.

 

Literatur

Giftnotruf Nürnberg, 06.08.1998: „Kaliumjodid und Natriumjodid: „Toxizität.“

Hehrmann, Prof. Dr. med. Rainer: Schilddrüsenerkrankungen. Ursachen, Erkennen, Verhütung und Behandlung, Stuttgart 1995, S. 25f: , „Die Schilddrüsenhormone sind im gesamten Organismus für einen normalen Ablauf der verschiedenen physiologischen Vorgänge erforderlich und führen in der Regel zu einer Aktivierung von Stoffwechselprozessen und damit auch zu einem vermehrten Verbrauch von Sauerstoff und Energie.“, derselbe zum hohen Pulsschlag S. 110f.

Pfannenstiel, Prof. Dr. med. Peter/ Schwarz, Dr. phil. Werner: Nichts Gutes im Schilde. Krankheiten der Schilddrüse, Stuttgart 1994, S. 36f.

www.amboss.com/wissen/schiilddrüse

Braunschweig-Pauli M.A., Dagmar: Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod, Herbig-Verlag München 2003/2006/2008/2010/2013, s. Larynx-Ödem, S.146.

 

©Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, 06. Oktober 2020.


Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe*1

Verfasser: Dr. Timo Böhme, MdL

Ludwigshafen am Rhein, den 14.08.2020

Mitteilung – Bitte um Verbreitung

 

Mit einem Vorwort von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Mitbegründerin und Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken.

 

Auf diesen Tag warte ich seit 25 Jahren: Heute, am 17. August 2020, erhielt die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken die Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“*1 von Dr. Timo Böhme, MdL im Landtag Rheinland-Pfalz, mit der Bitte um Verbreitung. 

 

Dr. Timo Böhme ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD-Landtagsfraktion und Fachsprecher für Soziales, Arbeit und Landwirtschaft. Seine „Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“ ist die kritische Aufarbeitung sämtlicher gesundheitspolitischer und grundrechtlicher Aspekte der sogenannten Jodprophylaxe seit ihrem Beginn vor über dreißig Jahren.

 

Seit 1995, als ich zusammen mit meinem Mann Dr. Heinrich Pauli die „Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow und Hyperthyreosekranken gegründet hatte, warte ich sehnlichst auf diesen Moment, daß sich eine Persönlichkeit aus Politik, Medizin oder Justiz der Jodproblematik annimmt. Für mich und alle anderen Jodallergiker bedeutet die tägliche Nahrungsaufnahme immer das Risiko eines tödlich verlaufenden allergischen Schockes. Trotz der zugegebenen Kenntnis über die schweren und z.T. tödlich verlaufenden jodinduzierten Erkrankungen setzte die Kohl-Regierung mit Horst Seehofer als Gesundheitsminister ohne Rücksicht auf diejenigen Menschen, die durch die Jodierung erstmals krank oder bei bestehender Erkrankung noch kränker wurden, die Jodierung der Lebens- und Futtermitteljodierung „flächendeckend“ durch. Unsere Proteste, daß damit unser Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit verletzt sei, wurden ignoriert. Wir wurden und werden grundsätzlich wie Luft behandelt.

 

2020 kann ich allen Betroffenen in meiner Selbsthilfegruppe und allen Gesundheitsbewußten mitteilen, daß die Jodproblematik und mit ihr unser jahrzehntelanges, durch die Jodierung verursachtes Leiden mit der Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“ endlich den Weg in eine größere Öffentlichkeit gefunden hat. Deshalb danke ich Dr. Timo Böhme von Herzen dafür, daß er die Jodprophylaxe wahrheitsgemäß und im Sinne unserer freiheitlichen Demokratie als das bezeichnet, was sie tatsächlich ist, Zitat: Die Jodprophylaxe war und ist in ihrer bestehenden Form grundgesetzwidrig und ein Verstoß gegen das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit!“ (s. Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“, a.a.O., S. 1) 

 

*1 "Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe erscheint demnächst als Buch.

 

Dagmar Braunschweig-Pauli M. A, Sprecherin Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, 17.August 2020