Die Website nicht nur für Jodallergiker

Video Zwangsjodierung

Jodvideo - 2011 in Garmisch-Partenkirchen aufgenommen.


Sie befinden sich auf der Website von "Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken", Trier.
www.jod-kritik.de
 ist die Website über die heimliche Zwangsjodierung unserer Lebens- und Futtermittel.

Diese Website dient der Information für Menschen mit Jodallergie, Jodunverträglichkeit, Morbus Basedow, Morbus Hashimoto, Über- und Unterfunktion der Schilddrüse, Kalten und Heißen Knoten, Schilddrüsenkrebs und einer Vielzahl jodinduzierter Erkrankungen an anderen Organen.

Alle hier genannten Fakten sind wissenschaftlich belegt.

 

Einzelne Nachfragen können in der medizinischen Fachliteratur - s. Literaturnachweis - nachgelesen werden.

Alle Angaben über die gegenwärtige Lebensmittelsituation sind ohne Gewähr, da sich Herstellungsweise und Zutaten der Lebensmittel jederzeit ändern können. Deshalb muß die Deklaration immer wieder daraufhin kontrolliert werden, ob sich an ihrer Zusammensetzung eventuell etwas geändert hat.

Wichtig:
 Die Jodallergie ist in den mir bisher bekannten Fällen erworben worden, d.h. sie wurde durch die Überjodierung in Form von Jodsalz, jodierten Lebensmitteln und auf Grund der meist unbekannten Viehfutterjodierung über jodierte tierische Produkte ausgelöst.

 

Eine Jodallergie kann jeder entwickeln - manchmal über Nacht.

 

Eine Jodallergie ist nur dann therapierbar, wenn auf jegliche zusätzliche Jodzufuhr  verzichtet wird, die wie folgt in den Körper gelangt: a) in Lebensmitteln, b)  über die Haut in Form von Desinfektionsmittel, Heftpflastern und Verbandsmaterial und c) über die Atmung in Form von Joddämpfen beim Kochen mit Jodsalz,, Aerosolen durch Salzkristall-Lampen, Duftkerzen oder Silberjodid  (=Hagelflieger).

 

Arbeitsschwerpunkte und Ziele der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken in Trier

 

Die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken in Trier  ist ein freier Zusammenschluß von Betroffenen, die durch die Zwangsjodierung der Lebens- und Futtermittel erstmalig jodkrank geworden sind, beziehungsweise deren bereits bestehende Schilddrüsenerkrankung sich durch die unausweichliche Jodzufuhr in fast allen Lebensmitteln weiter verschlechtert hat.

 

Das Wichtigste überhaupt für alle Hilfesuchenden ist zu erfahren, welche deutschen Lebensmittel noch nicht künstlich jodiert sind, also was sie überhaupt noch essen können in Deutschland.

 

Diese verzweifelt gesuchten Informationen stellte die Mit-Gründerin und Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken  in Form einer "Grundinformation" und einer "Liste noch nicht künstlich jodierter Lebensmittel" zusammen.

 

Die  Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken in Trier  informiert außerdem über juristische Aspekte  der Zwangsjodierung und stellte  2005  Strafanzeige gegen die Hauptverantwortlichen der Zwangsjodierung, die laut StGB §223ff. aufgrund

 

1. unterbliebener, eingehender Information über die Risiken und Nebenwirkungen und

 

2. das nicht eingeholte persönliche Einverständnis für diesen therapeutischen Eingriff  eine "gemeingefährliche Körperverletzung" darstellt und strafbar ist.

 

Die Forderungen der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken an alle Politiker und alle Parteien Deutschlands:

 

  1. Demokratische und öffentliche Diskussion unter Einbeziehung aller Parteien über die seit 1985/86 in der Bundesrepublik stattfindende heimliche Jodierung des Viehfutters und der ab ca. 1992 öffentlich gemachten sogenannten „Jodsalzprophylaxe“.

 

  1. Klärung der juristischen Aspekte der von Betroffenen als Zwangsmedikation wahrgenommenen medizinischen Maßnahme in Bezug auf

a)     Das Grundgesetz, Art. 1, Absatz 2: „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“.

b)     §223ff. StGB Körperverletzung und § 224 ff. StGB Gefährliche Körperverletzung

c)       Medizinrecht: Jede medizinische Maßnahme, der keine persönliche Einwilligung des Patienten zugrunde liegt, ist Körperverletzung.

 

d)     Arzneimittelrecht: Jod als medikamentös wirkender Stoff ist apothekenpflichtig; Jod in Medikamenten ist meist  rezeptpflichtig.

 

e)     Lebensmittelrecht: Lebensmitteln dürfen keine Medikamente bzw. medikamentös wirkende Zusatzstoffe beigemischt werden.

 

  1. Aufarbeitung der internationalen Medizinforschung über Jod, Jodschäden und jodinduzierte Erkrankungen. 
  1. Notruf Allen Jodgeschädigten, die durch die Jodierung fast sämtlicher Lebensmittel in Deutschland in die tägliche Lebensgefahr

a)     eines anaphylaktischen Schockes - Jodallergiker

b)     einer thyreotoxischen Krise – Morbus Basedow/Überfunktion/ Heiße Knoten

gezwungen worden sind, muß der Notrufknopf kostenlos zur Verfügung gestellt werden!!!

 

  1. Sofortige Beendigung von Mobbing, Einschüchterung  und Verleumdung wegen  berechtigter jodkritischer Meinungsäußerungen.
  1. Schadensersatz und Schmerzensgeld für Jodopfer sofort!

 

Die vielen Anfragen von Jodkranken - auch aus dem Ausland - und auch von Ärzten, die ihre jodkranken Patienten sachgerecht behandeln wollen, erforderten die ökonomischere Verbreitungsmöglichkeit aller Informationen über nichtjodierte Lebensmittel durch eine Vielzahl von Sachartikeln zur Jodproblematik,  Buchveröffentlichungen und im Internet auf www.verlagbraunschweigpauli.de und www.jod-kritik.de.

 

Bis jetzt hat Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. acht Sachbücher zur Jodproblematik geschrieben, die alle auf wissenschaftlichen, internationalen Forschungsergebnissen und jahrzehntelangen Recherchen der Autorin basieren.

 

Diese Jodsachbücher von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. stellen eine bis dato einmalige Spezial-Bibliothek zu gesundheitlichen Jodschäden dar.

 

1996 schrieben Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.  und Dr. Heinrich Pauli (+ 2000) gemeinsam die "Grundinformation der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken". Ab 2000 wird die Grundinformation von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. alleine weiter aktualisiert und ergänzt. 


2000 erschien von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A die erste Jodbiografie „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, die sie ab 2007 und 2012 im Selbstverlag Braunschweig-Pauli neu und aktualisiert  herausgibt ( Verlag Braunschweig-Pauli Trier 2007/12/).

 

2002 erschien von Dagmar Braunschweig-Pauli der inzwischen vergriffene Ratgeber „Krankmacher JOD. Alles Wissenswerte auf einen Blick“, Verlag Norbert Messing, Bad Schönborn.

 

2003 erschien von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. das einzige Lexikon der Jodkrankheiten „Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod“, im Herbig-Verlag München (2003/2006/2008/2010/2013).

 

2008 veröffentlichte Dagmar Braunschweig-Pauli ihren „Basisartikel JOD. Basisinformationen zur „generellen Jodsalzprophylaxe“ mit Artikeln über die Jodierung in Deutschland und der Schweiz, den juristischen Aspekten für medizinische Maßnahmen und den 8 Faustregeln für „unjodiertes" Einkaufen.

 

2009 veröffentlichte Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. ihren großen Einkaufsratgeber "Kochen & Einkaufen ohne Jodzusätze", Trier (2009/12), der auf der Basis ihres 1995 entstandenen „Leitfaden einer von künstlichen Jodzusätzen freien Ernährung“ aufbaut und ihn mit vielen Rezepten und Geschichten rund ums Einkaufen, Kochen und Essen erweitert.

 

2011 erschien "Die Jod-Artikel-Sammlung" mit 14 Sachartikeln u.a. über Brustkrebs, Depressionen, Impotenz, Jod-Akne, Jod in der Schwangerschaft, Herzerkrankungen, Krebs, Lichtallergie, also über spezielle jodinduzierte Erkrankungen, die Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. von 1997 – 2008 in verschiedenen Gesundheitszeitschriften veröffentlicht hat.

 

Ihre wissenschaftliche Dokumentation der Jodwirkungen auf die Gesundheit setzt Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. seit Frühjahr 2018 in ihrem Verlag Braunschweig-Pauli mit der neuen Wissens-Reihe „Jod-Spezial“ fort. Band 1  dieser „Jod-Spezial“- Reihe von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. ist

 

2018  „Liebe & Partnerschaft vertragen kein Jod“.

Denn auch auf dem Gebiet von Liebe und Partnerschaft verursacht die zusätzliche Jodierung von Lebens- und Futtermitteln, die über den individuellen Jodbedarf hinausgeht, vielfältige gesundheitliche und zwischenmenschliche Probleme, die medizinisch dokumentiert und unter Medizinern meist auch bekannt sind. In öffentlichen Medien hingegen werden diese negativen Jodwirkungen auf Partnerschaft und Sexualität kaum thematisiert.

Für Jodallergiker besteht z.B. bei einem Kuss genauso Lebensgefahr wie für Nußallergiker, einen anaphylaktischen Schock zu erleiden.

Ebenfalls in der Medizin bekannt ist, daß Impotenz und Unfruchtbarkeit durch ein Überangebot von Jod in der Nahrung verursacht werden kann.

Und laut einer amerikanischen Studie konnte nachgewiesen werden, daß es in Bevölkerungen, in denen Jodsalz eingeführt wurde, u.a. zu einer signifikanten Abnahme der Spermienproduktion kam.

Betroffene bleiben oft lange oder generell im Ungewissen, woher ihre Probleme im zwischenmenschlichen Bereich kommen und wie sie möglicherweise wieder beseitigt werden könnten. Diese Wissens - Lücke füllt „Liebe & Partnerschaft vertragen kein Jod“, der 1. Band der Reihe „Jod-Spezial“.

Die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken ist seit ihrer Gründung 1995 unabhängig und ohne jegliche Förderung, die Selbsthilfegruppen im Allgemeinen zusteht.

 

Anlässlich jüngerer Medienberichte darüber, daß Patientenselbsthilfegruppen oft Gefahr laufen, durch Sponsoring ihre Unabhängigkeit zu verlieren, stellt die Leiterin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., fest: Die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, die 1995/96 von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. und Dr. Heinrich Pauli (+) gegründet worden ist, wurde  zu keiner Zeit und wird weiterhin in keiner Weise gesponsort oder unterstützt. 

 

Die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken arbeitet seit 1995/96 100% auf ehrenamtlicher Basis, und sämtliche Artikel und Informationen, die von ihrer Gründerin und Sprecherin Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. verfaßt und den Betroffenen der Zwangsjodierung zur Verfügung gestellt wurden und werden, basieren auf  sorgfältigstem Studium medizinischer und juristischer Fachliteratur (s. Literaturnachweis).

 

Die Arbeit der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken ist - im Sinne des Landespressegesetz von Rheinland-Pfalz, a.a.O., S. 83 - ausschließlich sachorientiert.

 

 Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin und Mit-Gründerin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken in Trier, aktualisiert 27.01.2020.

 

 


Hoher Sauerstoffbedarf durch jodierte Lebens- und Futtermittel.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.                                                                                                          54296 Trier, den 06.10.2020

 

 

Hoher Sauerstoffbedarf durch jodierte Lebens- und Futtermittel.

 

Wahrscheinlich wissen es selbst die meisten Jodgeschädigten nicht, daß sie durch ihre jodinduzierte Schilddrüsenerkrankung einen erhöhten Sauerstoffbedarf haben, durch den sie, wenn sie die Maskenpflicht befolgen müssen, in akute Lebensgefahr durch Ersticken geraten können.

 

Vom zusätzlichen Jod in den Lebens- und Futtermitteln aufgrund der sogenannten „Jodsalzprophylaxe“ wird folgende Kettenreaktion ausgelöst: das zusätzliche Jod - über den individuellen Bedarf hinaus - stimuliert die Schilddrüse, so daß sie vermehrt Schilddrüsenhormone ausschüttet.

 

Die jodinduziert vermehrten Schilddrüsenhormone verursachen einen höheren Energiestoffwechsel und einen höheren Sauerstoffbedarf.

Schilddrüsenhormone können den Sauerstoffverbrauch also steigen, aber auch sinken lassen, wie bei Schilddrüsenunterfunktion und Morbus Hashimoto.

 

Der steigende Sauerstoffbedarf vieler Menschen wird in Deutschland seit 1985 durch zusätzliches Jod in Futtermitteln und seit Anfang der neunziger Jahre in Salz verursacht, so daß durch das zusätzliche Jod die Produktion von Schilddrüsenhormonen und dadurch auch der höhere Sauerstoffbedarf dauerhaft gesteigert werden. „Schilddrüsenhormone“ wirken „stoffwechselsteigernd: Sauerstoff – und Energieverbrauch sowie Thermogenese erhöhen sich unter ihrem Einfluss.“ (s. www.amboss.com/wissen/schiilddrüse)

 

Eine durch die Jodierung gesteigerte Schilddrüsenhormonproduktion haben beispielsweise alle diejenigen Menschen, bei denen das zusätzliche Jod in den Lebensmitteln z.B. eine Jodallergie, eine Überfunktion (=Hyperthyreose) der Schilddrüse, sogenannte „Heiße Knoten“ und die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow verursacht oder verstärkt hat.

 

Und dies ist der Punkt, bei dem die seit über dreißig Jahren in Deutschland praktizierte gesundheitspolitische Maßnahme der sogenannten „Jodsalzprophylaxe“ mit der gegenwärtigen Maskenpflicht zwangsläufig kollidieren muß.

 

Es ist in der Medizin unbestritten, daß durch das Tragen von Masken das Einatmen deutlich erschwert wird. Man muß  ja gegen den Widerstand der Masken einatmen. Das Einatmen gegen den Widerstand der Maske erfordert eine größere Anstrengung und ist gleichzeitig mit einer verminderten Sauerstoffaufnahme verbunden.

 

Man kann also durchaus sagen, daß Menschen infolge des Maskentragens weniger Sauerstoff aufnehmen können.

 

Ebenso unbestritten ist es in der Medizin, daß die Menschen mit - oft -  jodinduzierten Schilddrüsenerkrankungen infolge der durch die Jodzusätze erhöhten Schilddrüsenhormonproduktion auch einen erhöhten Sauerstoffbedarf haben.

Dasselbe gilt auch bei nicht jodinduzierten Schilddrüsenüberfunktionen, Morbus Basedow und Heißen Knoten.

 

Diese bereits seit drei Jahrzehnten jodgeschädigten Menschen, die seit Beginn der Zwangsjodierung fast keine deutschen, weil meist jodierten Lebensmittel – auch im Biobereich - mehr essen können, sehen sich nun zusätzlich zur existentiell bedrohlichen Ernährungssituation auch noch durch die Maskenpflicht mit der neuen Gefahr des Erstickens konfrontiert.

 

Seit Beginn der Maskenpflicht erhält die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken vermehrt Hinweise von Jodallergikern und Menschen mit Überfunktion und Morbus Basedow dergestalt, daß dem Tragen der Masken im Alltag, beim Einkaufen, Busfahren etc. Herzrasenschwere Atemnot und Erstickungsanfälle folgen.

 

Schon nach wenigen Minuten des Maskentragens kommt es bei Menschen mit Jodallergie, Schilddrüsenüberfunktion und Morbus Basedow zu Druckgefühl im Hals auf der Höhe der Schilddrüse. Dieses Druckgefühl im Hals hält u.U. längere Zeit an, auch nach dem Abnehmen der Maske.

 

Weitere Folgen des Maskentragens sind Herzrasen, erhöhter Puls, Wärmestauung und Verminderung der Konzentrationsfähigkeit, Schwindelgefühle bis zu somnambulen Zuständen und Atemnot bis zu Erstickungsanfällen, die mit Todesangst verbunden sind.

 

Der Schilddrüsenspezialist Prof. Dr. med. Rainer Hehrmann schreibt über den erhöhten Pulsschlag bei Schilddrüsenüberfunktion: „Diese rasche Pulsschlagfolge führt dazu, daß das Herz nicht mehr so effektiv pumpen kann wie bei ruhigem, regelmäßigem Pulsschlag. In der Konsequenz führt dies zu den Zeichen einer Herzschwäche mit Rückstau des Blutes und damit von Flüssigkeit in die Lunge und auch in die anderen Organe, insbesondere die Extremitäten. Klinisch äußert sich das darin, daß die Patienten unter Luftnot klagen,“(a.a.O., S. 110)

 

Betroffene fühlen sich infolge dieser gravierenden Masken-Wirkungen schwach und nicht mehr voll oder sogar gar nicht mehr arbeitsfähig. Auch das Autofahren ist auf Grund der eingeschränkten Konzentrationsfähigkeit praktisch nicht mehr möglich.

 

Alle genannten Symptome halten nach dem Abnehmen der Maske oft längere Zeit an. In Einzelfällen blieb auch noch an den folgenden Tagen ein Druckgefühl im Schilddrüsenbereich, zudem ein Gefühl der Erschöpfung und Abgeschlagenheit und das krampfartige Bedürfnis, tief einzuatmen und nach Luft zu ringen.

 

Benommenheit und somnambuler Zustand können bei einem krisenhaften Verlauf zum oft letal (=tödlich) verlaufenden Koma führen.

 

Die schwerste Atemnot mit akuter Erstickungsgefahr kann zu einem vollständigen Kehlkopfverschluß führen, einem Ödem des Kehlkopfes, dem Larynx-Ödem, bei dem praktisch kein Sauerstoff mehr eingeatmet werden kann. Betroffene berichten von einer totalen Sauerstoffblockade innerhalb von Sekunden, bei der der Betroffene blaurot anläuft und auf Grund des plötzlich fehlenden Sauerstoffs zusammenbricht. Dem in Todesnot einsetzenden krampfhaften Einatmen, ohne daß dadurch jedoch Sauerstoff in die Lunge geraten kann, folgt beim Ausatmen des restlichen Sauerstoffes ein durchdringender Pfeifton.

 

Diese lebensbedrohliche Atemnot des Larynx-Ödems verursacht akute Lebensgefahr durch Ersticken (s. Giftnotruf Nürnberg, 06.08.1998: „Kaliumjodid und Natriumjodid: „Toxizität“; Für die allergische Reaktion von Kaliumjodid und Natriumjodid auf den Kehlkopf: „akute Lebensgefahr mit Angioödem und Larynx-Ödem.“)

 

Die Zahl der Schilddrüsenkranken hat sich - parallel zur Jodierung der Lebens- und Futtermittel - nach Auskunft von Experten wie u.a. dem Schilddrüsenspezialisten Prof. Dr. Dr. med. Peter Scriba allein bis 2006 auf über 33 % erhöht, was einem Drittel der Bevölkerung entspricht.

 

Auf der Basis der medizinischen Quellen kann man sagen, daß nahezu alle diese Schilddrüsenkranken infolge der Jodierung einen erhöhten, sozusagen jodinduzierten Sauerstoffbedarf haben.

 

Jetzt befinden sich diese Schilddrüsenkranken in einer Zwickmühle: einerseits können sie der Jodierung fast nicht ausweichen und entwickeln durch die jodgetriggerten Schilddrüsenhormone gezwungener Maßen die meist jodinduzierten Erkrankungen und in ihrer Folge einen ebenso unausweichlichen erhöhten Sauerstoffbedarf.

 

Andererseits unterliegen sie der atmungsbehindernden Maskenpflicht, was bei ihrem - meist - jodinduzierten hohen Sauerstoffbedarf kontraproduktiv ist.

 

Schilddrüsenkranke mit  - auch jodinduziertem - erhöhten Sauerstoffbedarf werden durch die Maskenpflicht gezwungen, viel weniger Sauerstoff aufzunehmen als ihrem - oft jodinduziert-  erhöhten Sauerstoffbedarf entspricht.

 

 

Literatur

 

Giftnotruf Nürnberg, 06.08.1998: „Kaliumjodid und Natriumjodid: „Toxizität.“

Hehrmann, Prof. Dr. med. Rainer: Schilddrüsenerkrankungen. Ursachen, Erkennen, Verhütung und Behandlung, Stuttgart 1995, S. 25f: , „Die Schilddrüsenhormone sind im gesamten Organismus für einen normalen Ablauf der verschiedenen physiologischen Vorgänge erforderlich und führen in der Regel zu einer Aktivierung von Stoffwechselprozessen und damit auch zu einem vermehrten Verbrauch von Sauerstoff und Energie.“, derselbe zum hohen Pulsschlag S. 110f.

Pfannenstiel, Prof. Dr. med. Peter/ Schwarz, Dr. phil. Werner: Nichts Gutes im Schilde. Krankheiten der Schilddrüse, Stuttgart 1994, S. 36f.

www.amboss.com/wissen/schiilddrüse

Braunschweig-Pauli M.A., Dagmar: Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod, Herbig-Verlag München 2003/2006/2008/2010/2013, s. Larynx-Ödem, S.146.

 

©Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, 06. Oktober 2020.

 

 

 

„Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“ von Dr. Timo Böhme, MdL*

 

Mitteilung – Bitte um Verbreitung

 

Mit einem Vorwort von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Mitbegründerin und Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken.

 

Auf diesen Tag warte ich seit 25 Jahren: Heute, am 17. August 2020, erhielt die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken die Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“ von Dr. Timo Böhme, MdL im Landtag Rheinland-Pfalz, mit der Bitte um Verbreitung. 

 

Dr. Timo Böhme ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD-Landtagsfraktion und Fachsprecher für Soziales, Arbeit und Landwirtschaft. Seine „Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“ ist die kritische Aufarbeitung sämtlicher gesundheitspolitischer und grundrechtlicher Aspekte der sogenannten Jodprophylaxe seit ihrem Beginn vor über dreißig Jahren.

 

Seit 1995, als ich zusammen mit meinem Mann Dr. Heinrich Pauli die „Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow und Hyperthyreosekranken gegründet hatte, warte ich sehnlichst auf diesen Moment, daß sich eine Persönlichkeit aus Politik, Medizin oder Justiz der Jodproblematik annimmt. Für mich und alle anderen Jodallergiker bedeutet die tägliche Nahrungsaufnahme immer das Risiko eines tödlich verlaufenden allergischen Schockes. Trotz der zugegebenen Kenntnis über die schweren und z.T. tödlich verlaufenden jodinduzierten Erkrankungen setzte die Kohl-Regierung mit Horst Seehofer als Gesundheitsminister ohne Rücksicht auf diejenigen Menschen, die durch die Jodierung erstmals krank oder bei bestehender Erkrankung noch kränker wurden, die Jodierung der Lebens- und Futtermitteljodierung „flächendeckend“ durch. Unsere Proteste, daß damit unser Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit verletzt sei, wurden ignoriert. Wir wurden und werden grundsätzlich wie Luft behandelt.

 

2020 kann ich allen Betroffenen in meiner Selbsthilfegruppe und allen Gesundheitsbewußten mitteilen, daß die Jodproblematik und mit ihr unser jahrzehntelanges, durch die Jodierung verursachtes Leiden mit der Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“ endlich den Weg in eine größere Öffentlichkeit gefunden hat. Deshalb danke ich Dr. Timo Böhme von Herzen dafür, daß er die Jodprophylaxe wahrheitsgemäß und im Sinne unserer freiheitlichen Demokratie als das bezeichnet, was sie tatsächlich ist, Zitat: Die Jodprophylaxe war und ist in ihrer bestehenden Form grundgesetzwidrig und ein Verstoß gegen das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit!“ (s. Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“, a.a.O., S. 1)

 

Dagmar Braunschweig-Pauli M. A, Sprecherin Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, 17.August 2020

 

*Die Dokumentation "Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe" von Dr. Timo Böhme erscheint in Kürze als Buchveröffentlichung. 

 

 Auszug aus dem Vorwort:  „Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“ ist ein grundlegendes Dokument zu dieser nunmehr über dreißig Jahre andauernden gesundheitspolitischen Maßnahme Jodprophylaxe, die für alle Bürger gerade durch die Futtermitteljodierung unausweichlich ist. Die gesundheitlichen Auswirkungen dieser generellen Jodierung wurden nicht ausreichend mit Statistiken, wissenschaftlichen Studien und Sicherheitsforschung begleitet und kontrolliert.  Unverständlicherweise hat auch noch keine öffentliche Debatte zu den Ergebnissen der Jodprophylaxe stattgefunden. Dazu schreibt Dr. Böhme in „Offener Brief zur Jodprophylaxe“, adressiert an Bundesministerin Julia Klöckner und Bundesminister Jens Spahn: „Es ist aus meiner Sicht nicht zu verantworten, dass nach mehr als dreißig Jahren Jodprophylaxe und den nunmehr vorliegenden Erkenntnissen, die deutsche Politik zu diesem Thema weiter schweigt. Alle deutschen Bürger sind von dieser Mission betroffen, gegebenenfalls auch mit nicht vernachlässigbaren Auswirkungen auf ihre Gesundheit. … Jod wirkt nicht nur schilddrüsenvermittelt, es entfaltet eine direkte Wirkung auf alle Organe des Körpers. Die Hinweise, Sorgen und Bedenken der Betroffenen wurden weder vom Arbeitskreis Jodmangel e.V. noch von der deutschen Politik ernst genommen. Im Gegenteil: Es besteht eine eindeutige Tendenz dazu, die Kritik an der Jodprophylaxe zu ignorieren und zu verdrängen.“ Damit befinden sich Dr. Böhmes Erkenntnisse und Schlussfolgerungen zur Jodprophylaxe völlig im Einklang mit den Stellungnahmen des international anerkannten Schilddrüsenspezialisten und langjährigen Chefarztes der 13 Schilddrüsenambulanz am Urban-Krankenhaus in Berlin, Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann, Zitat: „Es ist ein ausgeprägter ärztlicher Kunstfehler, jedem ungefragt Jod zu geben.“ (2011) In Bezug auf Morbus Basedow, eine von zwei meist jodinduzierten Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, sagte Prof. Dr. Hengstmann 2013: „Hohe Jodmengen bei MORBUS BASEDOW könnte man meiner Meinung nach auch als MORDVERSUCH ansehen – wenn man die tödlichen Folgen der hohen Jodmengen bei einer Morbus Basedow-Erkrankung kennt und billigend in Kauf nimmt! Dr. Böhmes „Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“ bestätigt auf Grund von offiziellen Daten die von Medizinern und Betroffenen befürchtete Gesundheitsgefährdung durch die Jodierung, Zitat „dass die Prävalenz der Schilddrüsenerkrankungen enorm gestiegen ist! Sie liegt heute bei ca. plus 200% im Vergleich zur Ausgangssituation 1984 – 1991! … „eine stark steigende Tendenz ist erkennbar, welche Anlass zu großer Besorgnis sein sollte!“ Sein Fazit lautet: 14 I. Die Jodprophylaxe in der bestehenden Form hat das Heilsversprechen nicht eingelöst! II. Die Jodprophylaxe war und ist in ihrer bestehenden Form grundgesetzwidrig und ein Verstoß gegen das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit! III. Die Jodprophylaxe ist intransparent und ein Verstoß gegen das Recht auf Selbstbestimmung! IV. Die Jodprophylaxe weist einen problematischen selektiven Charakter auf! Aus der zeitlichen Abfolge dieser „Chronik und Kritik zur Jodprophylaxe“ seit 1970 zeichnet sich zudem eine Strategie ab, die Parallelen zwischen den politischen Maßnahmen zur Jodprophylaxe und den aktuellen Corona-Maßnahmen erkennen lässt. Zitat Böhme: „Unter dem Eindruck einer vorgeblichen Krise  wurden in beiden Fällen die freie Entscheidung der Bürger und meiner Ansicht nach auch Grundrechte massiv eingeschränkt.“

 

 


Jodabstinenz ergänzt Schutz vor Infektionen!

 

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.,                                                                                                                          26.05.2020

 

Jodabstinenz ergänzt Schutz vor Infektionen!

 

Gegenwärtig wird die Angst vor Infektionen auch durch Pressemeldungen wachgehalten.

 

Dabei kann man in medizinischen Fachveröffentlichungen nachlesen, daß man die Infektanfälligkeit durchaus wirkungsvoll verhindern bzw. signifikant vermindern kann, indem man auf jodierte Produkte, z.B. Jodsalz, jodierte Fertigprodukte und über das Futter – oft auch im Biobereich – jodierte tierische Produkte wie Milch, Joghurt, Eier etc.  in der Ernährung verzichtet. Diesen gesunden Jodverzicht nennt der Berliner Schilddrüsenspezialist Prof: Dr. med Jürgen Hengstmann „Jodabstinenz“. (s. Hengstmann-Interviews auf dieser Website)

 

 

Zitat aus dem Lexikon der Jodkrankheiten "Die Jod-Lüge" von Dagmar Braunschweig-Pauli:

Infektanfälligkeit. Jod reizt die Schleimhäute, weswegen es zu einer erhöhten Infektanfälligkeit kommt. Die Atemwege sind empfänglicher für Krankheitserreger, es kommt zu grippalen Infekten mit Fieber, Gliederschmerzen, Schupfen, Husten, Heiserkeit und Nebenhöhlenentzündungen.

Otto Leeser beschreibt „solche Patienten“ als „schlapp, nervös gereizt“ und sie „bekommen ihre Infekte“. „Schnupfen und Konjunktivitis sind außerordentlich heftig. Oft sitzt der Schmerz über der Nasenwurzel. Neben anfallsartigem Niesen kann sich ein asthmatischer Zustand einstellen.“ (a.a.O., S. 224)

Jodallergiker, denen es gelingt, sich mit ausländischen, unjodierten Produkten zu ernähren, konnten häufig eine geringere Infektanfälligkeit bei sich feststellen.“ Zitat Ende  aus „Die Jod-Lüge“.

 

H.P.T. Ammon schreibt in seinem „Handbuch für Ärzte und Apotheker“ auf Seite 898: „Schnupfen und Bronchitis sind Zeichen des Jodismus nach hohen Joddosen. … Zusammen mit der Jodallergie finden sich Bronchitis, Bronchospasmen, Konjunktivitis und Jodschnupfen, Asthma bronchiale und Rheumatoide Vaskulitis …“. Zitat Ende.

 

Prof. Dr. med Peter Pfannenstiel schreibt in „Nichts Gutes im Schilde“ , auf Seite158 über die Infektanfälligkeit bei der – meist durch zu viel Jod verursachten – Autoimmunerkrankung Morbus Basedow, Zitat: „Das Immunsystem, sonst Schutz- und Trutzbieter gegen Krankheiten, die von außen und innen über den Körper hereinzubrechen drohen, ist hier selber ein Glied in der Ursachenkette,…“Zitat Ende.

 

Seit der Gründung meiner Selbsthilfegruppe „Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken“  1995 kann ich auf Grund der vielen tausend Feedbacks von Jodbetroffenen sagen: nach Aussagen der Jodgeschädigten sinkt die Infektanfälligkeit signifikant, wenn auf jodierte Lebensmittel verzichtet werden kann.

Die Verantwortung dem gegenwärtigen und prognostizierten Infektionsrisiko gegenüber erfordert meiner Meinung nach auch ein Umdenken dergestalt, daß jodierte Lebensmittel nicht nur ausschließlich unter dem politischen Aspekt einer notwendigen Prophylaxemaßnahme gesehen werden, sondern auch unter dem – bisher vernachlässigten -  medizinischen Aspekt der Risiken und Nebenwirkungen von Jodzusätzen, zu denen u.a. auch die Absenkung der körpereigenen Immunabwehr gehören.

 

Literatur:

Ammon, Hermann P.T.: „Arzneimittelneben- und Wechselwirkungen. Ein Handbuch für Ärzte und Apotheker, Stuttgart 1991, S. 898/899.

Braunschweig-Pauli, Dagmar: „Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod, München 2003/2006/2008/2010/2013, S. 116/117.

Leeser, Otto: „Lehrbuch der Homöopathie. Mineralische Arzneistoffe“, Bd.II. Ulm 1961, S. 224.

Pfannenstiel, Peter/ Schwarz, Werner: „Nichts Gutes im Schilde“, Stuttgart 1994, S. 158.

 

©by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 26.05.2020.

 

Masken-Attest kann Ihr Leben retten!


12. September 2020

Masken-Attest kann Ihr Leben retten!

 

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.                                                                                                                      

Sprecherin Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken

www.jod-kritik.de

 

Jodallergiker – Masken-Attest kann Ihr Leben retten!

 

Die gegenwärtige Masken-Pflicht führt auch Jodallergiker und Menschen mit jodinduzierten Atemwegserkrankungen in den Zwiespalt zwischen Gehorsam (bei Androhung eines hohen Bußgeldes)  und sicherer Lebensgefahr: denn wenn  Jodallergiker, Jodsensible und Schilddrüsenkranke der Masken-Pflicht nachkommen, können sie gleichzeitig mit den bekannten Atemwegserkrankungen wie Atemnot, entzündlichen Prozessen der oberen und unteren Atemwege, Asthma bronchiale, anaphylaktische Reaktionen, subkutanen Schwellungen von Haut und Schleimhäuten mit Glottis Ödem, erschwerter Inspiration bis Atemnot und Ersticken rechnen.

 

Einziger Ausweg aus dieser Gesundheits-Falle ist z.Zt. ein ärztliches Attest, daß der Betreffende aus gesundheitlichen Gründen der Lebensgefahr KEINE Maske tragen darf.

 

Viele Betroffene erhalten aber von ihren Ärzten kein Attest, so daß diese Menschen eigentlich nur entscheiden können, das Haus nicht zu verlassen, nicht einkaufen oder spazieren zu gehen. 

 

Um sich trotzdem von der Maskenpflicht sowie Mund-Nasen-Bedeckung zu befreien, gibt es meiner Meinung nach noch den Ausweg, sich selbst z.B. wenn man in Baden-Württemberg lebt, auf den

 

1. § 3 Absatz (2) Nr. 2 der Corona Verordnung Baden-Württemberg in der Fassung vom 01.07.2020  zu berufen und zu erklären,  "dass mir das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aus gesundheitlichen und sonstigen Gründen nicht möglich und nicht zumutbar ist."

 

2. Es gibt weitere gesundheitliche, politische, religiöse und Vernunfts- Gründe, die mir das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht möglich  machen und auch nicht zumutbar sind.

 

              a)  "Gesundheitliche Gründe / Eingriff in Körperliche Unversehrtheit, Art 2 II S.1 GG:

-          Freies Atmen mit Mund-Nase-Bedeckung nicht möglich

-          CO2 Rückatmung

-          Fehlende Möglichkeit der ordnungsgemäßen Desinfektion der Mund-Nasen-Bedeckung gemäß der WHO Empfehlungen

-          Feuchtes Klima unter der Mund-Nasen-Bedeckung, gerade bei Hitze

-          Kopfschmerzen und Schwindel beim Tragen einer Maske.

                       b) Politische Gründe:

               Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Maske) ist mit meiner politischen" Überzeugung  "nicht vereinbar, da die sog.                           

             „Maskenpflicht“ für mich ein Symbol politischer Unterdrückung darstellt, gegen die ich protestiere.

                     c)  Gesunder Menschenverstand / Infektionsschutz:
                  Die Masken bieten keinerlei Schutz gegen Viren oder Bakterien und erzeugen ein falsches Gefühl von vermeintlicher Sicherheit.

                       d)  Religiöse Gründe:

                   Jede Art einer Vermummungspflicht lehne ich als Akt der Unterdrückung ab und zeige damit auch meine Solidarität mit allen                   

                   unterdrückten Menschen auf der Welt, welchen untersagt wird, ihr Gesicht zu zeigen." (folgt  z.T. und zitiert aus dem Musterbrief     

           „BEFREIUNG VON  DER  MASKENPFLICHT/MUNDNASEBEDECKUNG“ von QUERDENKEN-711, Stuttgart aus https://www.gesetze-     

             bayern.de/(X(1)S(supda0djt5ku2f0krpoeytxq))/Content/Document/BayIfSMV_6/true?AspxAutoDetectCookieSupport=1)

 

Maskenpflicht ist Ländersache. Das zdf veröffentlichte am 30.08.2020 eine Übersicht über die Verpflichtung zur Maskenpflicht in allen  Bundesländern unter: https://www.zdf.de/nachrichten/politik/coronavirus-bundeslaender-lockerungen-100.html 

 

Für den Freistaat Bayern gilt z.B. ab dem 09.09.2020 eine Änderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 08.09.2020  u.a. , Zitat: "... ab einer Teilnehmerzahl von 200 Personen ist in der Regel Maskenpflicht anzuordnen.“ (Zitiert aus https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-507/)

 

Es empfiehlt sich zudem, selber regelmäßig zur recherchieren, ob und wo sich Änderungen bei der Maskenpflicht ergeben haben bzw. ergeben werden.

 

Alle Angaben ohne Gewähr, da sich die Gesetzeslage jederzeit ändern kann.

 

Quellen

QUERDENKEN-711, Stuttgart: Musterbrief „BEFREIUNG VON  DER  MASKENPFLICHT/MUNDNASEBEDECKUNG“.

 https://www.gesetze-bayern.de/(X(1)S(supda0djt5ku2f0krpoeytxq))/Content/Document/BayIfSMV_6/true?AspxAutoDetectCookieSupport=1

https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-507/

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/coronavirus-bundeslaender-lockerungen-100.html

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.: „Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod. Lexikon der Jodkrankheiten, Herbig-Verlag, 2003/06/08/10/13, S. 57ff.

 

 Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 06.05.2020/12.09.2020 aktualisiert




Fata Morgana - "Masernschutzgesetz"

Fata Morgana - „Masernschutzgesetz“ ist juristisch gar nicht möglich.

Am 14. November 2019 ist das sogenannte „Masernschutzgesetz“ im Bundestag gegen die Stimmen der Opposition angenommen worden.

Ich wundere mich darüber, daß es denjenigen Abgeordneten, die diesem von der CDU eingereichten Gesetz zu einer Zwangsimpfung gegen Masern zugestimmt haben, offensichtlich nicht klar war, daß sie damit ein Gesetz verabschiedet haben, daß es auf Grund unserer Grundrechtes GG2,2: „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ überhaupt nicht geben kann.

Das abgesegnete „Masernschutzgesetz“ ist damit sozusagen die „Fata Morgana“ eines Gesetzes und laut Verfassungsgericht ungültig, Zitat Hans-Jürgen Papier, Gerichtspräsident des Karlsruher Verfassungsgerichtes: „Der Schutz der Menschenwürde ist strikt und einer Einschränkung nicht zugänglich,“ … „Der Staat darf selbst im Notfall kein Menschenleben opfern. …Kein Gesetzgeber kann daran etwas ändern. Denn die Menschenwürde – jenes unverrückbare, durch keine Mehrheit einschränkbare Fundament der Verfassung – gilt auch für Todgeweihte.“ (zitiert aus den beiden Leit-Artikeln „Karlsruhe verbietet Flugzeug-Abschuss“ und „Selbst der sichere Tod macht nicht rechtlos“ von Wolfgang Janisch, DPA, in: Fränkischer Tag, Bamberg, 16. Februar 2006, S. 1 und 2.)

Diese Ausführungen der Karlsruher Verfassungsrichter gelten nach wie vor für sämtliche politischen Vorstöße, die sich gegen die Menschwürde und das Recht auf Leben richten, z.B. die geplante Masern-Zwangsimpfung, die die Menschwürde all jener mißachtet, die diesen Eingriff in ihre körperliche Integrität - aus welchem Grund auch immer! – verweigern und die allen Jodallergikern das Recht auf Leben

abspricht, da Jodallergiker durch eine Zwangsimpfung mit dem Masernimpfstoff, der jodhaltige tierische Substanzen aus Schwein und Rind enthält, in akute Lebensgefahr geraten und durch einen jodinduzierten allergischen Schock und einen jodinduzierten Erstickungsanfall zu Tode kommen würden.

 

Juristisch bedeutet das geplante Gesetz zur Masernzwangsimpfung DEN Türöffner für weitere medizinische Zwangsmaßnahmen, die

vom Grundgesetz zur Menschenwürde und dem Recht auf Leben undkörperliche Unversehrtheit verhindert werden sollen.

 

Es ist alarmierend, daß ausgerechnet von einem Gesundheitsminister der Vorstoß gemacht wird, dieses unveränderbare Grundrecht auf „Schutz

der Menschenwürde“  und „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ durch die Forderung nach der Masern-Zwangsimpfung anscheinend außer Kraft zu setzen.

 

 Grundgesetz GG1,1 und GG2,2

 

GG1,1. „Schutz der Menschenwürde“ und GG2,2,: „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit

 

Der juristische Aspekt für eine Masern-Zwangsimpfung wird gegenwärtig praktisch völlig außer Acht gelassen, dabei ist es

tatsächlich unser Grundgesetz zur Menschenwürde und Recht auf Leben, das die geplante Masern-Zwangsimpfung strikt unmöglich

macht.

 Das deutsche Grundgesetz schützt die „körperliche Unversehrtheit“ des Einzelnen, selbstverständlich auch die der Jodallergiker,  vor ungewollten

Medizinischen Eingriffen mit dem unveränderlichen GG 2,2: „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“. Zitat: „Das Grundrecht auf Leben und  körperliche Unversehrtheit hat keine Vorläufer in der deutschen Verfassungsgeschichte. Es ist eine Reaktion auf die Verbrechen der

nationalsozialistischen Zeit („Endlösung der Judenfrage“, Vernichtung „rassisch wertlosen“ oder „lebensunwerten“ Lebens,   Zwangssterilisationen,

Zwangsversuche am lebenden Menschen, Folterungen).“ (zitiert aus Pieroth/Schlink: „Grundrechte. Staatsrecht II“, Heidelberg 2004, S. 93ff.).

 

Gegenwärtig  wird oft zur Untermauerung der Argumente für eine Masernzwangsimpfung  auch behauptet, daß der Einzelne eine Verpflichtung seiner Umwelt gegenüber habe, sich impfen zu lassen. Diejenigen, die sich zu dieser Argumentation einer „Verpflichtung zur Masernimpfung“  hinreißen lassen wissen es  wahrscheinlich nicht bzw. ignorieren es, daß sie sich damit im Dunstkreis nationalsozialistischen Gedanken-Ungutes bewegen, Zitat: „Ein entscheidender Faktor (der Pervertierung der Medizin im Nationalsozialismus) war die Diffamierung und Ausgrenzung immer

weiterer Menschengruppen zum Wohle des übergeordneten Ganzen und die immer offenere Forderung nach einer „Pflicht zur Gesundheit“.  Eine

Medizin,  die derartige Forderungen unterstützt, musste unbarmherzig und unter den entsprechenden politischen Voraussetzungen unmenschlich und barbarisch werden.“ (zitiert aus: Renate Jäckle: „Pflicht zur Gesundheit und  Ausmerze“, in: Dachauer Hefte, 4, Medizin im NS-Staat: Täter, Opfer, Handlanger,  1988, Seite 77).

 

                           Tierische Inhaltstoffe

 

Es geht  um die umstrittenen Inhaltstoffe der Masern-Zwangsimpfung aus tierischen Bestandteilen von Schwein, Rind und Hühnern, weil sie über die Viehfutterjodierung (in Deutschland seit 1985) nahezu alle jodiert sind.

 

Nach meinen bisherigen Informationen ist gebräuchlichen Impfstoffen oft gemeinsam, daß sie Inhaltstoffe aus tierischen Produkten enthalten. 

Die tierischen Produkte in Impfstoffen sind meist die Gelatine aus Schweine- und Rinderschlachtabfällen (= hydrolylierte Gelatine)  und Hühnerembryonenzellen.

 

Bei einem Dreifachimpfstoff gegen Mumps, Masern, Röteln wird im Beipackzettel Gelatine (= hydrolysierte Gelatine) aus Schweine- und Rinderschlachtabfällen genannt (s. Rote Liste, a.a.O.).

 

Hydrolysierte Gelatine“ wird aus Schlachtabfällen von Schweinen und Rindern gewonnen.

Bei einem Einfach-Impfstoff gegen Masern werden Hühnerembryozellen, in denen der Masern-Virus gezüchtet wurde, im Beipackzettel genannt.

 

Wichtig: Auch weiterverarbeitete tierische Substanzen enthalten noch das den lebenden Tieren über das Futter verabreichte Jod und bedeuten damit eine potentiell tödliche Gefahr für alle Menschen, die dieses Jod nicht vertragen. Jodallergiker schweben durch tierische Rückstände in Impfstoffen in unmittelbarer Lebensgefahr, einen tödlichen anaphylaktischen Schock oder einen tödlichen Erstickungsanfall  (=Larynx-Ödem) zu erleiden.

 

Seit Beginn der heimlichen Hochjodierung des Viehfutters 1985 in Deutschland für Nutzvieh wie Schweine, Rinder, Geflügel und Zuchtfische

oft auch im Biobereich – sind auch tierische Produkte, die zum Verzehr für Menschen gedacht sind, hochjodiert und müssen deshalb von Menschen, die dieses zusätzliche Jod aus gesundheitlichen Gründen nicht vertragen, strikt gemieden werden.

Auch in Österreich und der Schweiz wird das Viehfutter jodiert.

 

Deshalb sind über die Jodierung  der Futtermittel – leider oft auch im Biobereich – die meisten tierischen Produkte aus Deutschland, Österreich

und der Schweiz  jodiert, so daß auch die Schweine- und Rindergelatine, die laut Angabe zu den Inhaltstoffen oft in Masernimpfstoffen enthalten ist, aus diesen drei deutschsprachigen Ländern aller Wahrscheinlichkeit nach jodiert ist.

 

Um einen tödlichen anaphylaktischen Schock oder einen ebenfalls tödlichen Erstickungsanfall zu vermeiden, dürfen Jodallergiker auf gar

keinen Fall mit Impfstoffen zwangsgeimpft werden, die jodhaltige Schweine – und Rindergelatine und andere jodhaltige tierische

Produkte enthalten, da die Einbringung von jodhaltigen Stoffen in den Körper Jodallergiker in akute Lebensgefahr bringt.

 

Betroffen sind alle Jodallergiker, die meisten Schilddrüsenkranken und Jodempfindlichen (meist ohne schilddrüsenkrank zu sein), Menschen mit

Morbus Hashimoto, Morbus Basedow, Über- und Unterfunktion (auch latent), Heißen und Kalten Knoten und Schilddrüsenkrebs etc.. Sie alle

dürfen aus gesundheitlichen Gründen kein zusätzliches Jod zu sich nehmen, auch nicht über eine Impfung.

 

Wer die Jodproblematik kennt achtet seitdem darauf, das für ihn gesundheitsschädliche Jod, das über die Jodfütterung in nahezu sämtlichen

tierischen Produkten steckt, durch Verzicht auf den Verzehr tierischer Produkte  und bei medizinischen Behandlungen wie Desinfektion,

Verbandsmaterial und Impfungen zu vermeiden.

Der international renommierte Schilddrüsenspezialist Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann spricht in diesem Falle von der unverzichtbaren „Jodkarenz“.

 

Wichtig:

Die tierischen Produkte in den derzeitigen Masern-Impfstoffen sind meist die Gelatine aus Schweine- und Rinderschlachtabfällen und Hühnerembryonenzellen.

Schweine – und Rindergelatine gehören zu den Inhaltstoffen eines der aktuell bekannten  Masernimpfstoffe.

 

Auf Grund dieser Inhaltstoffe  von Schweine- und Rindergelatine stellt die  Masern-Zwangsimpfung  eine unmittelbare Lebensbedrohung für alle

Jodallergiker dar.

 

Die Zwangs-Masernimpfung bedeutet sozusagen den “goldenen Schuß“ fürJodallergiker.

 

Laut geltendem Medizinrecht hat der einzelne Bürger das letzte Wort bei sämtlichen medizinischen Eingriffen, Impfungen und Prophopylaxemaßnahmen, egal, was der/die Mediziner, die Gesundheitspolitik etc. meinen.

 

Literatur

 Rote Liste unter: https://www.patienteninfo-service.de/a-z-liste/m/m-m-rvaxproR/Apotheken-Umschau: https://www.patienteninfo-service.de/a-z-liste/m/m-m-rvaxproR/

 Pieroth/Schlink: „Grundrechte. Staatsrecht II“, Heidelberg 2004, S. 93ff.

  Renate Jäckle: „Pflicht zur Gesundheit und  Ausmerze“, in: Dachauer Hefte, 4, Medizin im NS-Staat: Täter, Opfer, Handlanger,  1988, Seite 77

 Ring/AP: Bundespräsident Köhler lehnt aktive Sterbehilfe in Deutschland ab“, in: Die Welt.de, 8. Oktober 8. Oktober 2005.

 Wolfgang Janisch, DPA, „Karlsruhe verbietet Flugzeug-  Abschuss“ und „Selbst der sichere Tod macht nicht rechtlos“ , zwei Titel-

  Artikel in: Fränkischer Tag, Bamberg, 16. Februar 2006, S. 1 und 2.

 

©Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 04.12.2019/aktualisiert 29.01.2020.


Impfpflicht - Schweine-und Rindergelatine in Masernimpfstoffen

Achtung!

Diese Informationen sind  überlebenswichtig für Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken und für alle Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen kein zusätzliches Jod haben dürfen.

Tierische, jodierte Bestandteile in Masernimpfstoffen?
Schweine - und Rindergelatine als pharmakologische Hilfsstoffe in Impfstoffen möglich.*1

Jodhaltige tierische Produkte in Masernimpfstoffen!
Die gegenwärtige Debatte um die geplante Impfpflicht gegen Masern wirft viele Fragen auf, die bis jetzt nicht zufriedenstellend beantwortet bzw. fast gar nicht zur Kenntnis genommen, auf jeden Fall aber noch nicht hinreichend öffentlich diskutiert wurden.

So wird zwar pauschal die „Masern-Impfpflicht“ gefordert, aber der Bürger, der sich diese „Masern-Impfpflicht“ aufzwingen lassen soll erfährt weder, ob es sich bei der geforderten Masernimpfung um eine Einfach – oder Mehrfach-Impfung handelt, noch welche Inhaltstoffe in den ihm demnächst aufgezwungenen Masernimpfstoff enthalten sind.

Einfach- und Mehrfachimpfungen unterscheiden sich wesentlich durch ihre Inhaltstoffe.

Nach meinen bisherigen Informationen*2 ist beiden Impfstoffen offensichtlich gemeinsam, daß sie Inhaltstoffe aus tierischen Produkten enthalten.

Seit Beginn der heimlichen Hochjodierung des Viehfutters 1985 für Nutzvieh wie Schweine, Rinder, Geflügel und Zuchtfische - oft auch im Biobereich - sind auch tierische Produkte, die zum Verzehr für Menschen gedacht sind, hochjodiert und müssen deshalb von Menschen, die dieses zusätzliche Jod aus gesundheitlichen Gründen nicht vertragen, strikt gemieden werden.
Betroffen sind Jodallergiker, die meisten Schilddrüsenrkranken und Jodempfindlichen (meist ohne schilddrüsenkrank zu sein),
Menschen mit Morbus Hashimoto, Morbus Basedow, Über- und Unterfunktion (auch latent), Heißen und Kalten Knoten und Schilddrüsenkrebs etc.. Sie alle dürfen aus gesundheitlichen Gründen kein zusätzliches Jod zu sich nehmen. Wer die Jodproblematik kennt achtet seitdem darauf, das für ihn gesundheitsschädliche Jod, das über die Jodfütterung in nahezu sämtlichen tierischen Produkten steckt, durch Verzicht auf tierische Produkte zu vermeiden.

Der international renommierte Schilddrüsenspezialist Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann spricht in diesem Falle von der unverzichtbaren „Jodkarenz“.

Wichtig: Auch weiterverarbeitete tierische Substanzen enthalten noch das den lebenden Tieren über das Futter verabreichte Jod und bedeuten

damit eine potentiell tödliche Gefahr für alle Menschen, die dieses Jod nicht vertragen.

 

 Nach meinen bisherigen Informationen*2 ist beiden Impfstoffen offensichtlich gemeinsam, daß sie Inhaltstoffe aus tierischen Produkten enthalten.

Seit Beginn der heimlichen Hochjodierung des Viehfutters 1985 für Nutzvieh wie Schweine, Rinder, Geflügel und Zuchtfische - oft auch im Biobereich - sind auch tierische Produkte, die zum Verzehr für Menschen gedacht sind, hochjodiert und müssen deshalb von Menschen, die dieses zusätzliche Jod aus gesundheitlichen Gründen nicht vertragen, strikt gemieden werden.
Betroffen sind Jodallergiker, die meisten Schilddrüsenrkranken und Jodempfindlichen (meist ohne schilddrüsenkrank zu sein),
Menschen mit Morbus Hashimoto, Morbus Basedow, Über- und Unterfunktion (auch latent), Heißen und Kalten Knoten und Schilddrüsenkrebs etc.. Sie alle dürfen aus gesundheitlichen Gründen kein zusätzliches Jod zu sich nehmen. Wer die Jodproblematik kennt achtet seitdem darauf, das für ihn gesundheitsschädliche Jod, das über die Jodfütterung in nahezu sämtlichen tierischen Produkten steckt, durch Verzicht auf tierische Produkte zu vermeiden.

Der international renommierte Schilddrüsenspezialist Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann spricht in diesem Falle von der unverzichtbaren „Jodkarenz“.

Wichtig: Auch weiterverarbeitete tierische Substanzen enthalten noch das den lebenden Tieren über das Futter verabreichte Jod und bedeuten 

Neben Jod in Desinfektionsmitteln und Verbandsmaterial (halogenorganische Substanzen) befindet sich Jod über die erwähnte Jodfütterung in Form der sogenannten „hydrolysierten Gelatine“ auch in pharmakologischen Hilfsstoffen wie der Schweine- und Rindergelatine.

Hydrolysierte Gelatine“ wird aus Schlachtabfällen von Schweinen und Rindern gewonnen.

Auch dieses Jod, das durch die Verarbeitung der - über das Jodfutter - hochjodierten Schweine- und Rinderschlachtabfälle in die pharmakologischen Hilfsstoffe gelangt, muß von denjenigen Menschen strikt gemieden werden, die durch das zusätzliche Jod
in akute Lebensgefahr geraten können.

Dieses Jod aus tierischen Substanzen in Medikamenten und Impfstoffen ist für Jodallergiker, Jodempfindliche und Schilddrüsenerkranke genauso lebensgefährlich und deshalb genauso tabu wie jodierte Lebensmittel und Jodsalz.

Die von Gesundheitsminister Jens Spahn geforderte Masern-Pflichtimpfung wäre demnach – sofern keine uneingeschränkte, lebenslange Impfbefreiung von sämtlichen Impfungen mit Impfstoffen mit tierischen Hilfsstoffen für Jodallergiker, Jodempfindliche und Schilddrüsenkranke gesetzlich verankert wird - für alle genannten Jodrisikogruppen mit dem tödlichen Risiko eines tödlich verlaufenden anaphylaktischen Schockes, einer thyreotoxischen Krise (Todesrate über 50 %), dem plötzlichen Herztod oder einer tödlich verlaufenden Embolie - im Herzen = plötzlicher Herztod, im Gehirn = Schlaganfall, in der Lunge = Lungenembolie, in Gefäßen = Thrombose - infolge einer jodinduzierten Erythrozytenagglutination verbunden.

Das geplante Gesetz zur Masern-Impfpflicht ist in seiner gegenwärtig bekannten Fassung für alle diejenigen, die durch Jod in Lebensgefahr geraten, ein sicheres Todesurteil – der „Goldene Schuß“ sozusagen.

Die Jodallergie wird übrigens nicht vererbt.

Die Jodallergie wird erst durch eine Überjodierung ausgelöst – man schläft als Nicht-Jodallergiker ein und wacht als Jodallergiker wieder auf.

Die Jodallergie kann JEDEN treffen.

Als Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow – und Hyperthyreosekranken fordere ich hiermit die sofortige Einbringung einer „uneingeschränkten, lebenslangen Impfbefreiung für sämtliche Impfstoffe mit tierischen Inhaltstoffen für Jodallergiker, Schilddrüsenkranke und Jodempfindliche“ in das geplante Gesetz zur Masern-Impfpflicht.

*1 Pharmakologische Hilfsmittel aus tierischen Bestandteilen

Jodallergiker - Vorsicht bei Antiallergika!

lodallergiker sind jetzt in der Sommer- und Insektenzeit infolge häufiger Insektenstiche doppelt gefährdet, nämlich einmal durch eine mögliche allergische Reaktion auf einen lnsektenstich, und zusätzlich möglicherweise durch das gegen diese allergische Reaktion verordnete Antiallergikum, wenn dieses jodhaltige Hilfsstoffe enthiält.

Solche iodhaltigen Hilfsstoffe sind u.a.

- der jodhaltige Lebensmittelfarbstoff ,,Erythrosin" {E127} als möglicher Bestandteil von Kapselummantellungen,
- jodhaltige Laktose, weil aus der Miich von in Deutschiand, Österreich und der Schweiz, meist aus über das Futter jodierten Küihen gewonnen, und

- jodhaltige Gelatine, wenn diese aus Knochen von Schweinen und Rindern gewonnen wird, die ebenfalls in Deutschland, Österreich und der

  Schweiz meist mit künstlich jodiertem Futter gefüttert werden.

Aktuelle Erfahrungen zeigen, rlaß diese Problematik der möglicherweise auch über den Futterweg jodierten Hilfsstoffe u.a. in Antiallergika und deren wahrscheinlichen negativen Wirkungen auf Jodallergiker bei Betroffenen und Herstellern sowie medizinischem Pflege- und Notfallpersonal kaum bekannt sind und demzufolge auch eher selten in Beipackzetteln genannt werden.

Im Namen der Deutschen SHG der |odallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreoskranken mache ich als ihre Sprecherin hiermit Jodallergiker, die Hersteller von Antiallergika und das medizinische Pflege - und Notfallpersonal auf diesen möglicherweise lebensgefährlichen. aber im medizinischen Alltag fast vöiliig unberücksichtigten Sachverhalt der in Antiallergika möglicherweise enthaltenen und aller Wahrscheinlichkeit nach über das Futter jodhaltigen Hilfsstoffe wie z.B. Laktose (aus Milch) und Gelatine (aus Schweine - und Rinderschlachtabfällen) aufmerksam.

Zur Sicherheit von ]odallergikern sollten - wegen dieses wahrscheinlichen und nicht zu kontrollierenden, oft lebensgefährlichen Jodeintrages - grundsätzlich keine Hilfsstoffe tierischer Herkunft in pharmakologischen Erzeugnissen, vor allem Antiallergika, aber auch Impfstoffen, verwendet werden.

*2 Bitte immer die Inhaltstoffbeschreibung im Beipackzettel beachten: aktuelle Veränderungen sind möglich.

©Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosedkranken, Trier, den 25. 07.2019. Aktualisierte Fassung des Artikels von Dagmar Braunschweig-Pauli: "Jodallergiker - Achtung bei Antiallergika!!!", Erstveröffentlichung am 06.08.2012.

Impfpflicht geplant

 

Geplante Impfpflicht verletzt Grundgesetz, Medizin- und Strafrecht.

Gesundheitsminister Jens Spahn plant die Impfpflicht für Masern, die praktisch kaum einen Spielraum mehr für eine individuelle Entscheidung gegen diesen faktischen Impfzwang zulassen soll.

Es wird dabei immer nur - im Singular! - von der Impfpflicht für Masern gesprochen. Den offiziellen Verlautbarungen nach soll es sich dabei also nur um eine Einfachimpfung gegen Masern handeln.

Aber gibt es in Deutschland überhaupt eine Einfachimpfung gegen Masern? Oder ist es nicht vielleicht so, daß nur Mehrfachimpfungen gegen Masern, Mumps und Röteln verfügbar sind, so daß aus der vermeintlichen Einfachimpfpflicht gegen Masern in Wirklichkeit eine Dreifachimpfpflicht gegen Masern, Mumps und Röteln wird? Wodurch sich natürlich auch die Risiken und Nebenwirkungen mindestens verdreifachen.

Warum wird uns das nicht gesagt?

Gilt jetzt in Deutschland vielleicht auch das Medizinrecht nicht mehr, dem gemäß vor jeder medizinischenTherapie und Prophylaxe die wahrheitsgemäße Aufklärung über die Risiken und Nebenwirkungen der geplanten medizinischen Maßnahme erfolgen muß, andernfalls es sich bei der entsprechenden medizinischen Maßnahme um Körperverletzung gemäß §§ 223 ff. StGB handelt, die strafbar ist?

Jede medizinische Zwangsmaßnahme ist pauschal, nicht individuell, medizinisch nicht zu verantworten, nicht im Sinne unserer Human-Medizin und weder vom Grundgesetz noch Straf- und Medizinrecht umzusetzen.

Juristisch bedeutet eine medizinische Zwangsmaßnahme einen Eingriff in die individuelle Integrität des Menschen und ist - ohne persönliche Einwilligung - Körperverletzung gemäß §§223ff. StGB bzw. gefährliche Körperverletzung nach § 224 StGB und strafbar. Der Versuch ist strafbar.

Das Grundrecht Artikel 2, Absatz 2: "Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit" schließt eingedenk der Medizingräuel der Nazis medizinische Zwangsmaßnahme ausnahmslos aus.

Das GG 2,2 wurde bewußt als Reaktion auf die medizinischen Gräuel der Nazimedizin nach 1945 neu geschaffen, um eine Wiederholung der medizinischen Willkür und Menschenverachtung zu verhindern.

Keine Chance für Zwangsimpfungen!

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 20. Juli 2019


Fahnen auf Halbmast hängen!

Gedanken anläßlich der 70-Jahr-Feierlichkeiten des bundesdeutschen Grundgesetzes.

© by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, 2009/2019.

Nicht alle Grundrechte werden in Deutschland so geschützt und beachtet, wie es sein müßte: Ich denke da an das unter allen Umständen unantastbare Grundrecht Artikel 2, Abs.2, das "Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit", das durch die staatlich empfohlene sogenannte "generelle Jodsalzprophylaxe" in Deutschland praktisch völlig außer Kraft gesetzt wird.

Denn durch die künstliche Jodierung in Form dieser „generellen Jodsalzprophylaxe“ der meisten Futter- und Lebensmittel seit 1985, die nahezu sämtliche Grundnahrungsmittel betrifft, werden Menschen, die dieses zusätzliche Jod aus gesundheitlichen Gründen meiden müssen, zutiefst in ihrem Grundrecht“ auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ verletzt.

Der Verzehr künstlich jodierter Lebensmittel, denen in Deutschland seit 1985 kaum auszuweichen ist, macht die Jodempfindlichen erstmalig krank und die bereits Schilddrüsenkranken noch kränker und Jodallergiker und Menschen mit Überfunktion und Morbus Basedow geraten durch diese Jodlebensmittel in akute Lebensgefahr.

Ich finde es makaber, daß Politiker, darunter einige, die seit 1995 von der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken über die Verletzung des GG 2,2 infolge dieser Zwangsjodierung von Jodgeschädigten informiert sind - manche von ihnen sind sogar an der praktischen Umsetzung der „generellen Jodsalzprophylaxe“ von Anfang an beteiligt gewesen - nun das 70. Jahrgedächtnis unserer Grundrechte feiern, als würden diese wirklich in Deutschland respektiert.

Was jedenfalls unser unantastbares Grundrecht 2,2, „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ angeht würde ich als Jodallergikerin und Mitgründerin und Leiterin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken eher die Fahnen auf Halbmast hängen.

©Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Erstveröffentlichung der Fassung dieses Artikels aus dem Jahr 2009 am 14. Mai 2009, 11:12 Uhr, bei NOOWS NACHRICHTEN / noows.de. Anläßlich der diesjährigen Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag des Grundgesetzes aktualisierte die Autorin ihren Artikel „Fahnen auf Halbmast hängen!“ am 20. Juli 2019.


Zirbeldrüse-aktiv nur bei niedrigem Jodspiegel

Die Zirbeldrüse gehört zum Regelkreis der endokrinen, Hormon bildenden Organe und ist wesentlich an der Regulierung u.a. von Schilddrüse, Nebenschilddrüsen, Nebennieren, Brust- und Geschlechtsdrüsen, dem Darm und der Hypophyse beteiligt.

Wichtig: nach der Schilddrüse ist die Zirbeldrüse dasjenige Hormon produzierende Organ im Körper, in dem am meisten Jod gespeichert wird.

Ist die Zirbeldrüse sehr aktiv, hemmt sie dadurch die Ausschüttung von Hormonen anderer endokrinen Organe, z.B. auch der Schild- und Nebenschilddrüse, so daß eine Art „Anti-Stress-Wirkung“ entsteht (s. Warnke, a.a.O., S. 98).

Die aktive Zirbeldrüse kann man als „Anti-Stress“-Organ bezeichnen.

In ihrer Nachtaktivität verwandelt die Zirbeldrüse das in ihrer Tagesaktivität produzierte Hormon Serotonin in das Hormon Melatonin um. (Quay 1974).

Wichtig: das nachts von der Zirbeldrüse produzierte Hormon Melatonin hemmt die Jodaufnahme, Zitat: „Nachts sinkt deshalb die Jodaufnahme der Schilddrüse beträchtlich.“ (nach. Warnke “Melatoninblockade“, a.a.O., S. 98).

Melatonin blockiert die Jodaufnahme.
Die Zirbeldrüse kann bei hohem Jodspiegel der Schilddrüse nachts nicht arbeiten.
Ein hoher Jodspiegel verhindert die Nachtaktivität der Zirbeldrüse.

Die Nachtaktivität der Zirbeldrüse erfordert einen niedrigen Jodspiegel.

Tipp:
einer nachtaktiven Zirbeldrüse zuliebe sollte man vor allem abends auf künstliche Jodzusätze wie Jodsalz, künstlich jodierte Lebensmittel und über das Viehfutter jodierte tierische deutsche Produkte, meist auch im Biobereich, verzichten.

Ein gesunder Schlaf und ein stressfreier Alltag werden es Ihnen danken.

Literatur:
Warnke, Ulrich: Die Öffnung des 3. Auges. Quantenphilosophie unseres
Jenseits-Moduls, Scorpio-Verlag München 2017, S. 96ff.

Quay, W.B.: Pineal Chemistry, C.C. Thomas, Springfields, III. 1974.

© by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 25. Juni 2019. Erstveröffentlicht auf www.jod-kritik.de .

Aerosole mit Jodmolekülen


Aktuelle Warnung vor jodhaltigen Aerosolen! Lebensgefahr!

Da Jod über sämtliche Körperflüssigkeiten ausgeschieden wird, kann Jod auch über Husten und Niessen im öffentlichen Raum in die Luft gelangen.

Über diesen Weg gelangen Jodmoleküle, die von fast allen in Deutschland lebenden, über die jodierten Lebensmittel zwangsjodierten Menschen ausgehustet und ausgenieeßt werden, in Form von Aerosolen in die Atemluft.

Diese jodhaltigen Aerosole bedeuten für Jodallergiker, die sich im öffentlichen Raum wie Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, öffentlichen Verkehrsmitteln etc. bewegen, akute Lebensgefahr.

Die eingeatmeten Aerosole mit Jodmolekülen verursachen bei Jodallergikern einen akuten, lebensbedrohlichen Erstickungsanfall – s. Larynx-Ödem, in: Die Jod-Lüge, S. 146 -, der SOFORT NOTÄRZTLICH versorgt werden muß.

©Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken,

Trier, den 05.05.2019.


Vortrag von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. über "Das Märchen vom Jodmangel" auf Einladung von "Natura Naturans", München, am 27.10.2013.

Forderungen Deutsche SHG der Jodallergiker

Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken:

Forderungen der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken an alle Politiker und alle Parteien Deutschlands

1. Demokratische Diskussion unter Einbeziehung aller Parteien über die seit 1985/86 in der Bundesrepublik stattfindende heimliche Jodierung des Viehfutters und der ab ca. 1992 öffentlich gemachten sogenannten „Jodsalzprophylaxe“.

2. Klärung der juristischen Aspekte der von Betroffenen als Zwangsmedikation wahrgenommenen medizinischen Maßnahme in Bezug auf
a) das Grundgesetz, Art. 1, Absatz 2: „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“.
b) das Strafrecht §223ff. StGB Körperverletzung und § 224 StGB Gefährliche Körperverletzung
c) Medizinrecht: Jede medizinische Maßnahme, der keine persönliche Einwilligung des Patienten zugrunde liegt, ist Körperverletzung,

     s. Selbstbestimmungsrecht.
d) Arzneimittelrecht: Jod als medikamentös wirkender Stoff ist apothekenpflichtig; Jod in Medikamenten - Schilddrüsenhormone - ist immer

     rezeptpflichtig.
e) Lebensmittelrecht: Lebensmitteln dürfen keine Medikamente bzw. medikamentös wirkende Zusatzstoffe beigemischt werden.

3. Aufarbeitung der internationalen Medizinforschung über Jod, Jodschäden und jodinduzierte Erkrankungen.

4. Notruf – Allen Jodgeschädigten, die durch die Jodierung fast sämtlicher Lebensmittel in Deutschland in die tägliche Lebensgefahr
a) eines anaphylaktischen Schockes - Jodallergiker
b) einer thyreotoxischen Krise – Morbus Basedow/Überfunktion/ Heiße Knoten
gezwungen worden sind, muß der Notrufknopf kostenlos zur Verfügung gestellt werden!!!

5. Sofortige Beendigung von Mobbing, Einschüchterung und Verleumdung wegen berechtigter jodkritischer Meinungsäußerungen.

6) Schadensersatz und Schmerzensgeld für Jodopfer sofort!

© Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, den 06.05.2019.


Notfall-Maßnahmen

Notfall-Maßnahmen nach Silberjodid-Freisetzung

Die schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden: In Rheinland-Pfalz ist seit mindestens fünf Jahren heimlich eine giftige Kontamination der Atemluft in Form der Ausbringung von Silberjodid in Wolken erlaubt und wird seitdem - zum Schaden von Bürgern und Umwelt - heimlich durchgeführt, ohne Warnung und Vorankündigung, wie es in Katastrophenfällen und beim Freisetzen von giftigen Substanzen in die Umwelt gesetzlich verpflichtend ist.

Die betroffenen Bürger erfahren es m.W. zu keinem Zeitpunkt, daß sie sich durch die Freisetzung des sehr giftigen Silberjodids in der Luft z.T. in tödlicher Gefahr befinden. Ungeschützt sind sie dem Silberjodidgemisch, das mit dem Regen auf sie herabregnet und das sie als Aerosolen mit Silberjodidmolekülen mit der Luft einatmen, ausgeliefert.

Gefahrenzeitraum für Jodregen und Jodluft in Rheinland-Pfalz
Die Hagel – und damit Hagelfliegersaison dauert von April bis Oktober.
In dieser Zeit dürfen durch Hagelflieger Silberjodidgemische in die Wolken gesprüht werden.

Gefahrenhinweise gemäß „Sicherheitsdatenblatt“, erstellt 02.02.2017, Carl Roth GmbH + Co KG, Schoemperlenstr. 3-5, D-76185 Karlsruhe, Deutschland, www.carlroth.de für Silberjodid sind, in Stichworten zitiert:
„H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung“ …
„P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden“ … „Schutzbrille mit Seitenschutz verwenden“. … „geeignete Schutzhandschuhe tragen“…. Atemschutz ist erforderlich bei: Staubentwicklung“….“Das Eindringen in die Kanalisation oder in Oberflächen- und Grundwasser verhindern.“
Es besteht „Explosionsgefahr: Alkalimetalle“.
Silberjodid wird unter „Gefährliche Verbrennungsprodukte“ geführt.
„12.1 Toxizität
Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung
(Akute) aquatische Toxizität
Sehr giftig für Wasserorganismen
(Chronische) aquatische Toxizität
Kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
12.2. Prozess der Abbaubarkeit

Die Methoden zur Bestimmung der biologischen Abbaubarkeit sind
bei anorganischen Substanzen nicht anwendbar.“

Notfall-Maßnahmen während und nach der Freisetzung von Silberjodid:Bitte informieren Sie sich unter www.carlroth.de über die Gefahren und Schutzmaßnahmen nach Freisetzung des als sehr giftig gekennzeichneten Silberjodidgemisches. Schließen Sie Fenster und Türen und meiden Sie Außenbereiche.
Halten Sie Atem- bzw. Gastmasken, Schutzbrillen mit Seitenschutz und Ganzkörper-Schutzanzüge griffbereit.
Vermeiden Sie Hautkontakt mit dem kontaminierten Regen.
Waschen Sie kontaminiertes Obst und Gemüse aus dem Gebiet, in dem Silberjodidgemische versprüht worden sind, sorgfältig vor dem Verzehr.


Quellen:

„Hagelabwehr aus der Luft – Technik, Wirksamkeit, Kosten“ von Dr. Wilfried Zipse in: Vortrag DLR Mosel anläßlich der 53. Kreuznacher Winzertagung 2009, S. 23. „Wettermacher“ von Thomas Olivier/ ww, in: General-Anzeiger Bonn, 07./08. 0 8. 2004. „Die Wettermacher. Hagelabwehr in Stuttgart“ von chb in: transmission September 2004, S. 30 und 33. „Rheinland-Pfalz: Zweite Cessna zur Hagelbekämpfung im Einsatz“, https://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Pflanze/Rheinland-Pfalz-Zweite-Cessna-zur-Hagelbekaempfung-im-Einsatz_article1407904226.html„Hagel-Alarm! Unwetterpiloten“ von Thomas Olivier in: Rheinischer Merkur, 21.07.2005.

Link zur Antwort von Staatsministerin Ulrike Höfken auf die Kleine Anfrage „Hagelabwehr mit Silberjodid“ von Dr. Timo Böhme: www.Landtag Rheinland-Pfalz Drucksache 17/9603 zu Drucksache 17/9479.

„Sicherheitsdatenblatt“, erstellt 02.02.2017, Carl Roth GmbH + Co KG, Schoemperlenstr. 3-5, D-76185 Karlsruhe, Deutschland, www.carlroth.de

Braunschweig-Pauli, Dagmar: Aerosole –akute Lebensgefahr für Jodallergiker! Aktuelle Warnung vor jodhaltigen Aerosolen!

Da Jod über sämtliche Körperflüssigkeiten ausgeschieden wird, kann Jod auch über Husten und Niessen im öffentlichen Raum in die Luft gelangen.

Durch die Freisetzung von Silberjodid durch Hagelflieger in Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg können auch über diesem Weg Jodmoleküle in die Atemluft und den Regen gelangen.

Diese jodhaltigen Aerosole bedeuten für Jodallergiker, die sich im öffentlichen Raum beim Einkaufen, Restaurantbesuchen, öffentlichen Verkehrsmitteln, Sport, bei Spaziergängen und Gartenarbeit etc. bewegen, akute Lebensgefahr.

Die eingeatmeten Aerosole mit Jodmolekülen verursachen bei Jodallergikern einen akuten, lebensbedrohlichen Erstickungsanfall – s. Larynx-Ödem, in: Die Jod-Lüge, S. 146 -, der SOFORT NOTÄRZTLICH versorgt werden muß. ©Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, den 05.05.2019.

©Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, 54296 Trier, den 08.09.2019, www.jod-kritik.de


Brauchen wir 190 Millionen Jodtabletten?

Jodsalzprophylaxe als Jodsättigung für Super-Gau gedacht?

Anfang August 2019 hat das Bundesamt für Strahlenschutz rund 190 Millionen Jodtabletten bestellt.“ (Zitat aus der Online-Wiedergabe der Tagesschau unter: https://www.tagesschau.de/inland/jod-tabletten-101.html, 22.08.2019)

Mit diesem gigantischen Jodtablettenvorrat für „ 8,4 Millionen Euro netto“ (Zitat aus s. o.) will man im Katastrophenfall, also im Falle eines Super-Gaus, die Bevölkerung – mit Ausnahme der über 45-Jährigen - ausreichend mit Jod-Tabletten für eine sogenannte „Jodblockade“ der Schilddrüse versorgen können.

Viele Jodgeschädigte, Menschen mit jodinduzierten Autoimmunerkrankungen Morbus Basedow und Morbus Hashimoto, Überfunktion, Heißen Knoten, Jodallergie und Jodkrebs haben deshalb bei der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken nachgefragt, was es mit diesem Jodtablettenkauf auf sich habe und wie sie sich im Falle eines Super-Gaus verhalten könnten.

Hochdosierte Jod-Tabletten werden spätestens seit in Kraft treten der Atomenergie als sichere Schutzmaßnahme gegen die atomare Strahlung bei einem Super-Gau angesehen.

Das stimmt so aber nicht. „Jodtabletten schützen nicht gegen Strahlung von außerhalb des Körpers oder gegen andere radioaktive Stoffe als Jod“. (s. „Wegweiser. Medizinische Katastrophenhilfe. Handbuch für d. Katastrophenschutz“, a. a..O., S. 159) Und „Gegen die Aufnahme anderer radioaktiver Stoffe in den Körper oder gegen Bestrahlung des Körpers von außen schützen Jodtabletten nicht.“ (a.a.O., S. 156)

Jod-Tabletten sollen also nur dieses eine Organ, die Schilddrüse, vor der Aufnahme von radioaktivem Jod zum Teil – nicht ganz! - schützen, um eine spätere Entstehung von Schilddrüsenkrebs vielleicht zu verhindern. Der übrige Körper bleibt nach wie vor ungeschützt gegenüber radioaktivenm Jod und andere radioaktive Stoffe, die bei einem Super-Gau ebenfalls frei werden. Das heißt im Klartext: Durch die hohe atomare Strahlung nach einem Super-Gau wird der gesamte Körper verstrahlt, was unweigerlich zum Tode führen muß, egal, ob die Schilddrüse durch eine hohe Jodaufnahme vor der Strahlung mit radioaktivem Jod geschützt ist oder nicht.
Als Lebensrettungsmaßnahme ist die sogenannte „Jodblockade“ bei einem Reaktorunfall nach Stand der Forschung bis jetzt eher ungeeignet. Nach Aussagen von Wissenschaftlern - s. u.a. „Wegweiser. Medizinische Katastrophenhilfe. Handbuch für den Katastrophenschutz“ – ist die Jodblockade nur eingeschränkt wirksam. Ein vollständiger Strahlenschutz wird von der Jodblockade nicht geleistet. Nach einer Verstrahlung stirbt man, mit Jodblockade stirbt man auch, aber mit einer vielleicht weitgehend vor radioaktivem Jod geschützten Schilddrüse.
Es gibt bis jetzt keinen wissenschaftlichen Nachweis für einen gesicherten Schutz vor radioaktiver Strahlung und der Freisetzung giftiger Substanzen durch einen Super-Gau.

Abgesehen davon, daß die Jodblockade der Schilddrüse mit Jod-Tabletten in dem Umfang, wie sie von der Bevölkerung meist wahrgenommen wird eher zwecklos ist, ist sie aus gesundheitlichen Gründen auch nicht für jeden Bürger geeignet. Menschen mit bekannter oder unbekannter Jodallergie und Schilddrüsenerkrankungen, bei denen es durch eine hohe Jodzufuhr zu einem krisenhaften Zustand, genannt „thyreotoxische Krise“, kommen kann, wie z.B. bei Überfunktion, Morbus Basedow, sogenannten Heißen Knoten und latenter Hyperthyreose, dürfen keinesfalls an der Jodblockade teilnehmen. Das Risiko, durch die große Jodmenge infolge der Jodblockade in die tödlich verlaufende thyreotoxische Krise zu fallen ist größer als das eventuelle Strahlenrisiko.
Laut Prof. Dr. Peter Pfannenstiel verläuft die thyreotoxische Krise zu über 50 % tödlich. Pfannenstiel schätzt die Dunkelziffer der tödlich verlaufenden thyreotoxischen Krisen als hoch ein.

Unabhängig von den bereits genannten krankheitsbedingten Hindernissen für die Einnahme von hochdosierten Jod-Tabletten im Katastrophenfall sind – laut Handbuch für d. Katastrophenschutz - alle Menschen über 45 ebenfalls von der Katastrophenmaßnahme durch Jodtabletten ausgeschlossen. Auch hier wird oft als Grund

dafür die größere Gefahr einer jodinduzierten tödlichen Krise bei Menschen über 45 angegeben, da viele von ihnen an einer latenten Überfunktion der Schilddrüse leiden. Zwar ist diese oft noch nicht als manifeste Krankheit diagnostiziert worden, aber das Risiko einer tödlich verlaufenden thyreotoxischen Krise auch bei latenter Hyperthyreose ist den Verantwortlichen für den Katastrophenschutz zu groß.

Die schwerwiegenden Kontraindikationen, Unverträglichkeiten und Risiken der Jodblockade der Schilddrüse, die unbedingt beachtet werden müssen, und die die Einnahme von Jod-Tabletten im Falle eines Super-Gaus absolut verbieten, werden hier aus dem erwähnten „Wegweiser. Medizinische Katastrophenhilfe. Handbuch für d. Katastrophenschutz, Hrsg. Ärztekammer Niedersachsen, Berliner Allee 20, 3000 Hannover 1, (a.a.O., S.164) wie folgt zitiert:

Zitat:Unverträglichkeiten und Risiken:
Überempfindlichkeit gegenüber Jod: Personen mit echter Jodüberempfindlichkeit dürfen keine Jodtabletten einnehmen.“ (s. Handbuch für d. Katastrophenschutz, a.a.O., S. 156)
Zitat: „Echte Kontraindikationen sind: „a) Dermatitis herpetiformis Duhring (selten; durch Jod pemphigusartiges Bild verstärkt, Magen-Darm-Erscheinungen treten häufig auf),
b) echte Jodallergie (…)
c) große Strumen mit beträchtlicher Einengung der Trachea;
d) unbehandelte autonome Adenome der Schilddrüse.

Die Patienten mit den beiden erstgenannten Krankheitsbildern sind im allgemeinen den betreffenden Hausärzten bekannt. Sie sind darauf aufmerksam zu machen, daß sie sich nicht an der Jodprophylaxe beteiligen dürfen.
Da das Ausmaß der Reaktionen im Einzelfall nicht vorhersehbar ist, muß das langfristige und unbestimmte Risiko einer Strahleneinwirkung auf die Schilddrüse als geringer eingeschätzt werden als die sofortigen und möglicherweisen schweren Folgen einer allergischen Reaktion.
Durch die Gabe von hohen Jodmengen kann eine Größenzunahme der Schilddrüse verursacht werden, die eine bereits bestehende höhergradige Trachealstenose“ (=
„Einengung der Luftröhre“, s. Pschyrembel, 259. Aufl., 2002, S. 1675, Anm. d. Aut.) “verschlimmert.
Bei unbehandelten autonomen Adenomen besteht die Gefahr der Überproduktion von Schilddrüsenhormonen, schlimmstenfalls der Provozierung einer thyreotoxischen Krise“ (= krisenhafte Situation, über 50% tödl. Verlauf, Anm. d. Aut.). „Daher sollten auch diese Personen keine Jodtabletten einnehmen. (…)(s. „Wegweiser. Medizinische Katastrophenhilfe. Handbuch für d. Katastrophenschutz, a.a.O., S. 164) Zitat Ende.

Jodblockade bei Schwangeren und Stillenden

Zitat:
„Embryonen nehmen frühestens ab der 13. Schwangerschaftswoche Jod in der Schilddrüse auf. Ab dem 6. Bis 9. Monat ist die Jodspeicherung in der fetalen Schilddrüse erheblich. Damit ist auch die Notwendigkeit einer Blockade der Schilddrüse des älteren Feten gegeben … Die empfindliche embryonale Schilddrüse kann gelegentlich einen Jodkropf mit Hypothyreose bilden. …“. (s. „Wegweiser. Medizinische Katastrophenhilfe. Handbuch für d. Katastrophenschutz, a.a.O., S. 161) Zitat Ende.

Zitat: „ Jodallergie:
In seltenen Fällen kann eine nicht bekannte Jodallergie bei Einnahme von Jodtabletten erstmals manifest werden. Dabei können allgemeine allergische Erscheinungen und zusätzlich infolge vermehrter Schleimhautsekretionen Jucken
und Brennen in den Augen, „Jodschnupfen“, Reizhusten, Durchfälle, Kopfschmerzen infolge Sinusitis u. ä. Symptome auftreten. Besonders bei vorbestehender Dermatitis herpetiformis Duhring sind lebensbedrohliche Reaktionen möglich, …“ (s. „Wegweiser. Medizinische Katastrophenhilfe. Handbuch für d. Katastrophenschutz, a.a.O., S. 166) Zitat Ende.

Auch im „arznei-telegramm“ 2/91 wird nachdrücklich vor den, Zitat „Risiken der breit gestreuten hochdosierten Jodprophylaxe in Katastrophenfällen“ gewarnt. Sie seien „kaum überschaubar, da Erfahrungen fehlen. Es muß gewährleistet sein, daß Personen mit Jodüberempfindlichkeit oder Schilddrüsenerkrankungen sowie Dermatitis herpetiformis DUHRING von der Hochdosisprophylaxe ausgeschlossen werden.“ Zitat Ende.

Das Fazit dieses arznei-telegramms ist, Zitat: „Durch rechtzeitige Blockade der Schilddrüse mit Jodid läßt sich bei Reaktorunfällen die Einlagerung von Radiojod in die Schilddrüse vermindern. …Welche Bedeutung

in einer solchen Situation dem isolierten Schutz der Schilddrüse zukommt, läßt sich schwer abschätzen. Die hochdosierte Jodprophylaxe kann zwar die Schilddrüse vor Strahlenschäden bewahren, ist aber kein universell wirksamer Strahlenschutz. Im Ernstfall kann die Prophylaxe ein trügerisches Sicherheitsgefühl hervorrufen.“ Zitat Ende

Jodierung der Leben- und Futtermittel - Dauer- Katastrophenschutzmaßnahme?

In eine ganz andere Richtung scheinen die politischen Absichten bei der in Deutschland seit 1985 zuerst heimlich als Futtermitteljodierung und später in den neunziger Jahren als offizielle „generelle Jodsalzprophylaxe“ praktizierten Lebens- und Futtermitteljodierung zu gehen, glaubt man den Entschließungen z.B. des 54. Bayerischen Ärztetages 2001.

2001 befaßten sich Bayerische Ärztekammern mit dem logistischen Problem der Verteilung von Jodtabletten im Ernstfall und reflektierten darüber, daß die damals bereits in Gang gesetzte „generelle Jodsalzprophylaxe“ eine geeignete Katastrophenschutzmaßnahme sei. Denn die Jodierung nahezu sämtlicher Lebens- und Futtermittel führe in der gesamten Bevölkerung zu einer permanent jodgesättigten Schilddrüse, wodurch das Problem, im Falle eines Reaktorunfalles nicht rechtzeitig die Jodtalbetten verteilen zu können, behoben sei.

Zitat
aus dem öffentlichen Vortrag „Krank durch Jod. Ein Jahrhundertirrtum?“ von Dagmar Braunschweig-Pauli M. A. vom 4. April 2002 in Berlin-Kreuzberg:

Aus den „Entschließungen“ des 54. Bayerischen Ärztetages, in: Bayerisches Ärzteblatt 11/2001, S. 543.
Zitat: „Jodversorgung der Bevölkerung. 1. Der 54. Bayerische Ärztetag appelliert an das Problembewußtsein der Ärzteschaft, für eine
Verbesserung der Jodversorgung vor allem bei Kindern und Schwangeren zu sorgen.

Abgesehen von der Prophylaxe von Jodmangelschäden (Struma, autonome Zellen) nimmt eine mit Jod ausreichend versorgte Schilddrüse weniger radioaktives Jod auf als eine „Jodmangel“- Schilddrüse.
2. Bevorratung und Verteilung von Jod im Katastrophenfall ist nicht gelöst.“
Zitat Ende.

Dieser 2001 von der Bayerischen Ärztekammer vorgebrachte Aspekt, daß eine generell - durch die sogenannte „Jodsalzprophylaxe“ in Form von zusätzlichem Jod in Lebens- und Futtermitteln – jodgesättigte Schilddrüse eine gute Vorsorge im Falle eines Super-Gaus wäre, mag oberflächlich gesehen vielleicht überzeugen, hat aber folgenden Haken: bei dieser tatsächlich seit inzwischen über drei Jahrzehnten praktizierten Jodprophylaxe werden diejenigen Menschen, die aufgrund der genannten Kontraindikationen bei einem Reaktorunfall gemäß den Richtlinien des Katastrophenschutzes NICHT an der Jodblockade der Schilddrüse durch Einnahme von Jodtabletten teilnehmen dürfen, völlig ignoriert, als gäbe es diese Menschen gar nicht. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Damit steht die Jodprophylaxe im Widerspruch zu den Bedingungen des Katastrophenschutzes, in denen der unbedingte Schutz dieser Jodrisikomenschen gefordert wird. Statt dessen werden Jodsensible und Schilddrüsenkranke durch die gesundheitspolitisch umgesetzte Jodsalzprophylaxe der permanenten hohen Jodexposition ungeschützt ausgeliefert und dem hohen Risiko einer meist tödlichen thyreotoxischen Krise und des ebenfalls meist tödlichenanaphylaktischen Schockes schutzlos ausgesetzt.

Mit der sogenannten „generellen Jodsalzprophylaxe“ hat man sich in den letzten drei Jahrzehnten - und ein Ende ist bis jetzt noch nicht abzusehen - offensichtlich für eine dauerhafte Katastrophenmaßnahme mit Jod und - im Widerspruch zu den offiziellen Bedingungen des Katastrophenschutzes - für die fortgesetzten gravierenderen Jodschäden für die Bevölkerung entschieden.

Nun hat diese Zwangsjodierung seit 1985 – gemäß der Entschließungen des 54. Bayerischen Ärztetages – tatsächlich flächendeckend zu einer dauerhaften Jodsättigung nahezu sämtlicher bundesdeutschen Schilddrüsen geführt, was nach Ansicht der Bayerischen Mediziner offensichtlich als ausreichender Katastrophenschutz angesehen wurde.
Gleichzeitig bedeutet das, daß wir Bundesbürger im durch- und hochjodierten Deutschland praktisch dauerhaft eine für den Katastrophenfall prophylaktisch jodgesättigte Schilddrüse besitzen und deshalb keine weiteren zusätzlichen Jodmengen, z.B. in Form der aktuell neu bestellten 190 Millionen Jodtabletten, mehr zu uns nehmen müssen. Jodgesättigte Schilddrüsen nehmen kein weiteres Jod mehr auf.

Deshalb stellen sich im Zusammenhang mit der aktuellen Bestellung der 190 Millionen Jodtabletten u.a. zwei Fragen:

1. Warum und wozu wurde dieser Vorrat von 190 Millionen Jodtabletten geordert, wenn wir hochjodierten Bundesbürger die Jodtabletten wegen der bereits bestehenden Jodsättigung unserer Schilddrüsen doch gar nicht brauchen?

2. Wer bezahlt diese 190 Millionen Jodtabletten, die von den jodgesättigten deutschen Bürgern nicht gebraucht werden?


Quellen:

https://www.tagesschau.de/inland/jod-tabletten-101.html, 22.08.2019
Ärztekammer Niedersachen (Hrsg.), Red.: Bose, H. Eberhard, Dr. med: Wegweiser Medizinische Katastrophenhilfe: Schwerpunkt ärztl. Hilfe bei Großunfällen u. zivilen Katastrophen; Handbuch für d. Katastrophenschutz, 1982, S. 161 ff..
arznei-telegramm 2/91, S. 19.
Bayerisches Ärzteblatt 11/2001, S. 538.
Pfannenstiel, Peter/ Schwarz, Werner: Nichts Gutes im Schilde. Stuttgart 1994.
Braunschweig-Pauli, Dagmar: Öffentlicher Vortrag „Krank durch Jod. Ein Jahrhundertirrtum?“, Berlin, Forum Berufsbildung e.V., am 4. April 2002.
Braunschweig-Pauli, Dagmar: „Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod. Das Lexikon der Jodkrankheiten“, Herbig-Verlag München, 6. Aufl.2013.

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M. A., Sprecherin Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow – und Hyperthyreosekranken, Trier, 27. 08. 2019.

Große Anfrage "Jodprophylaxe" im Landtag RLP


Der Jodskandal, der einsernst unterm Deckel gehalten wird.

Die seit 3 Jahrzehnten schwelende Jodproblematik, die für Millionen Jodgeschädigte zu einer ausgegrenzten, gesundheitsschädlichen und lebensbedrohlichen Lebenssituation geführt hat, wird von Politikern endlich nicht mehr „wie Luft“ behandelt, sondern in Form einer demokratischen Debatte auf landespolitischer Ebene diskutiert, zunächst im Landtag von Rheinland-Pfalz:

„Landtag Rheinland-Pfalz, 17. Wahhlperiode, Drucksache 17/8085, 21.12.2018

Große Anfrage „Jodprophylaxe und staatliche Kontrolle der Lebensmitteljodierung und ihre Auswirkungen“ der Fraktion der AfD von Dr. Timo Böhme, MdL.“

Auf diese demokratische politische Debatte über die Jodproblematik wartet die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken und mit ihr alle Jodgeschädigten seit Beginn der Zwangsjodierung.

Im Folgenden ist der gesamte Text der Großen Anfrage zur Jodprophylaxe der Fraktion der AfD von Dr. Timo Böhme, MdL. als Zitat wiedergegeben mit – als solche gekennzeichneten - Antworten von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. zu denjenigen Fragen, zu denen auf Grund von Krankheitsdokumentationen seit 1995 und Recherchen in medizinischer Fachliteratur von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Mitbegründerin und Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow – und Hyperthyreosekranken in Trier, verläßliche Erkenntnisse vorliegen.
Die Folgen der seit über drei Jahrzehnten betriebenen Jodierungspolitik auf Gesundheit und Gesellschaft faßt Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. Am Schluß der „Großen Anfrage zur Jodprophylaxe“ in 10 Punkten zusammen.

Unter folgendem Link http://opal.rlp.de/starweb/OPAL_extern/servlet.starweb

können der vollständige Text dieser Großen Anfrage mit insgesamt 31 Fragen sowie die „Antwort zu Drs 17/8085 Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten 11.02.2019 Drucksache 17/8301“ eingesehen werden.

„LANDTAG RHEINLAND-PFALZ Drucksache 17/8085
17.Wahlperiode 21. 12. 2018

G r o ß e A n f r a g e
der Fraktion der AfD

Jodprophylaxe und staatliche Kontrolle der Lebensmitteljodierung und ihre Auswirkungen

Seit 1970 durften aufgrund einer EU-Verordnung Futtermittel für Tiere auf bis zu 40 mg Jod/kg Futtermittel künstlich mit Jodangereichert werden. Zudem liegen für Deutschland Hinweise aus der wissenschaftlichen Literatur vor, die auf einen Beginn derSpeisesalzjodierung in 1983 in der DDR (20 mg Jod/kg Speisesalz) und in 1989 in der BRD hinweisen. Seit dieser Zeit, also übereinen Zeitraum von mindestens 35 Jahren, wurde schrittweise und letztlich ausnahmslos die gesamte deutsche Bevölkerung jodiertund mit künstlich jodierten tierischen Lebensmitteln versorgt. Bei Baby- und Kleinkindnahrung bzw. bei Lebensmitteln fürkalorien arme Ernährung sind Mindestjodgehalte vorgeschrieben. Von der Möglichkeit einer Festlegung einheitlicher Höchst-gehalte von Jod in Lebensmitteln nach Verordnung (EG) 1925/2006 hat die EU, aber auch Deutschland, bisher keinen Gebrauchgemacht. Entsprechende Veröffentlichungen vonseiten staatlicher Institutionen bzw. des Arbeitskreises Jodmangel e. V. und derDeutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. empfehlen die Nutzung von Jodsalz und jodierten Nahrungsmitteln im Haushalt undin der Gemeinschaftsverpflegung. Eine Kennzeichnungspflicht im Hinblick auf die Verwendung von Jodsalz im Gaststätten-gewerbe, in der Gemeinschaftsverpflegung und bei lose verkaufter Ware besteht indes nicht. Auch sind Jod bzw. die daraus abge-leiteten Jodierungsmittel wie z. B. Natrium- und Kaliumjodat nicht als Allergene anerkannt und damit auch nicht Teil der ver-pflichtenden Ausschilderung von allergenen Stoffen im Lebensmittel- und Gaststättengewerbe. Daraus ergibt sich eine nur einge-schränkte Wahrnehmbarkeit und kaum mögliche Quantifizierbarkeit der Jodaufnahme aufseiten der Verbraucher, wobei dieErhöhung der Jodaufnahme durch die Futtermitteljodierung, z. B. bei Ei- und Eiprodukten, Milch- und Milchprodukten undInnereien, weder kennzeichnungspflichtig noch in ihrer Quantität vom Verbraucher nachvollziehbar ist und war. Menschen, diesensibel auf die künstliche Erhöhung der Jodgehalte in Speisen und Lebensmitteln reagieren, haben somit keine Möglichkeit, dieJodaufnahme aus Nahrungsmitteln zu kontrollieren oder gar zu vermeiden.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Landesregierung:

Jodsensible Menschen in Rheinland-Pfalz
Jodbedarf und Jodsensibilität sind individuelle Merkmale von Menschen, welche auch im Hinblick auf die Lebenssituation (Alter,Schwangerschaft) oder eventuelle Erkrankungen der Schilddrüse variieren (Struma, Morbus Basedow, Morbus Hashimoto). Jod-sensible bzw. jodkranke Menschen haben sich in Deutschland und auch in Rheinland-Pfalz zu Selbsthilfegruppen zusammen-geschlossen (z. B. Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken). Diese Selbsthilfegruppen ver-treten die Interessen der von der Jodierung beeinträchtigten Bürger und beraten diese im Hinblick auf die Vermeidung von jodiertenNahrungsmitteln und den Umgang mit entsprechenden Erkrankungen.

1.Wie viele jodsensible Bürger leben nach Kenntnis der Landesregierung in Rheinland-Pfalz?“
Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker: Die genaue Zahl der jodsensiblen Bürger in RlP ist auch der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow – und Hyperthyreosekranken nicht bekannt. Aber allein im ersten Jahr nach ihrer Gründung zählte die Deutsche SHG der Jodallergiker in Trier 52 Fälle von jodinduzierten, fachmedizinisch diagnostizierten Erkrankungen, s. Zitat aus dem öffentlichen Vortrag von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.„Jodiertes Speisesalz“ am 24.04.1996 in der Trierer Ärztekammer, S. 5f.:

„In der Trierer Selbsthilfegruppe der Jodallergiker sind 52 Fälle untersucht, davon sind 45 Frauen.
Von diesen sind 4 an Morbus Basedow erkrankt, eine operiert (Ektomie), 31 Hyperthyreotiker, davon 8 operiert, 2 Allergiker, davon eine schilddrüsengesund. 6 sind ohne ärztlich erkennbaren Schilddrüsenbefund. Aber ebenso wie bei den 31 Überfunktionskranken traten bei ihnen in direktem zeitlichen Zusammenhang mit dem Beginn der Jodierungsaktion Beschwerden auf.
Die operierten Patienten behielten die Jodempfindlichkeit auch nach der Operation.
Von den sieben männlichen Betroffenen ist eines ein Kind von acht Jahren, einer ist hyperthyreosekrank und operiert, 6 den TSH-Werten zufolge schilddrüsengesund, aber seit Beginn der Jodprophylaxe Überfunktionssymptome zeigend.
Das Alter der Betroffenen reicht von 8 bis 87 Jahren. Die meisten Betroffenen lebten gesundheitsbewußt, bevorzugten biologisch hergestellte Lebensmittel und oft auch Jodsalz im Haushalt.“ Zitat Ende.

Diese 52 Fallbeispiele sind gleichzeitig ein Schlaglicht auf die Jodschaden-Situation in ganz Deutschland, sozusagen ein „pars pro toto“:Frauen sind weit häufiger von – auch jodinduzierten – Schilddrüsenerkrankungen betroffen als Männer. Der bundesweite Anteil von Morbus Basedow – Kranken und Jodallergikern dürfte im gleichen Verhältniß wie die erste kleine Statistik auch auf die ca. 80 Millionen Bundesbürger hochgerechnet werden können.Von Anfang an wurde die zusätzliche Jodaufnahme über Jodsalz – von den sehr hohen Jodmengen in tierischen Produkten über das jodierte Viehfutter wußten wir damals noch gar nichts – von vielen Medizinern und Betroffenen für die steigende Zahl von Schilddrüsenerkrankungen verantwortlich gemacht.Schilddrüsengesunde zeigten unter Jodzusätzen oft die gleichen Jodsymptome wie Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Übelkeit, Koliken, Hautausschläge etc. wie Schilddrüsenkranke.Jodinduzierte Empfindlichkeit bleibt auch nach einer Operation bestehen – die durch Jodzusätze krank gemachten Menschen leiden von da ab ein Leben lang, ohne daß ihnen bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt von verantwortlicher Seite Hilfe zuteil würde.Morbus Hashimoto-Erkrankungen kamen in dieser ersten Statistik von jodinduzierten Erkrankungen der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken noch nicht vor, da die sich über etwa 10 Jahre im Verborgenen entwickelnden Krankheitszeichen noch gar nicht diagnostiziert waren. Die ersten Betroffenen mit der auschließlich durch Überjodierung hervorgerufenen Hashimoto-Erkrankung meldeten sich erst ab etwa 2002 bei der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow – und Hyperthyreosekranken. Von diesem Zeitpunkt an waren etwa zwei Drittel der täglichen Anrufe von Jodgeschädigten bei der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow – und Hyperthyreosekranken von Betroffenen mit der Diagnose Hashimoto Thyreoiditis. Morbus Basedow - Kranke und Jodallergiker bildeten die nächst häufige Gruppe mit jodinduzierten Erkrankungen, gefolgt von jodinduzierter Erst-Überfunktion bzw. durch die Jodierung verstärkte latente Überfunktion, jodinduzierten autonomen Bereichen und jodinduzierter Unterfunktion.
„2. Wie viele jodsensible Bürger sind nach Kenntnis der Landesregierung davon an Morbus Basedow erkrankt?“

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker: 2009 wurde für die gesamte Bundesrepublik der Anstieg an Basedow-Erkrankten von 1% (bei Einführung der Jodprophylaxe) auf 4 %veröffentlicht, Tendenz steigend. Diese Zahl entspricht ziemlich exakt den Meldungen von Betroffenen bei der Deutschen SHG der Jodallergiker und wird von vielen behandelnden Ärzten, allen voran von Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann, Berlin, damals Chefarzt der Schilddrüsenambulanz im Urbankrankenhaus, bestätigt.

„3. Wie viele jodsensible Bürger sind nach Kenntnis der Landesregierung davon an Morbus Hashimoto erkrankt?“

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.,Deutsche SHG der Jodallergiker:2009wurde die Zahl von Hashimoto-Erkrankungen, die vorder Jodierung so gering war, daß sie nicht in Prozenten ausgedrückt werden konnte, mit 12,5 %,Tendenz steigend, angegeben. Das entspricht den Zahlen der Ratsuchenden bei der Deutschen SHG der Jodallergiker und den Erfahrungswerten des Berliner Schilddrüsenspezialisten Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann, s. sein Interview „Augen auf im Jodverkehr“, www.jod-kritik.de. O-Ton Prof. Hengstmann: „Hashimoto ist die Seuche des 21. Jahrhunderts“. Laut Prof. Hengstmann sind aktuell mindestens 25 % der Bevölkerung mit Hashimoto betroffen, Tendenz steigend, weil weiter jodiert wird. Da sich diese Autoimmunerkrankung über mindestens 10 Jahre schleichend entwickelt, ehe sie diagnostiziert wird, sind Hashimoto-Erkrankungen eine Zeitbombe. Völlig ignoriert wird bei dieser Zwangsmediaktion mit Jod für die eigene Bevölkerung, daß in Deutschland inzwischen sehr viele Menschen aus anderen Ländern leben, die sogar noch empfindlicher auf die Zwangsjodierung reagieren als Deutsche. Welche ethnischen Gruppen besonders von der Zwangjodierung geschädigt werden, wird in Tom Wuchters Dissertation „Einfluß der renalen Elimination auf die Serungsspiegel des nicht hormongebundenen Jods bei Patienten mit Morbus Hashimoto“, Medizinische Fakultät der Charité Berlin 2007 dokumentiert. Nach Auskunft von Prof. Hengstmann im Jahre 2008, der diese Dissertation angeregt und betreut hat, sind in seiner Praxis nahezu 98 % der Menschen aus anderen ethnischen Gruppen von Hashimoto betroffen., Zitat: „Die Menschen kommen gesund nach Deutschland, bekommen die „Jodkeule“, und entwickeln Hashimoto. Ergebnis: Fehlgeburten und Unfruchtbarkeit. Auch hier sind die Frauen siebenmal häufiger betroffen als die Männer.“ Zitat Hengstmann Ende.

„4. Haben die Landesregierung und ihre zuständigen Behörden in der Vergangenheit Kontakte zu den Selbsthilfegruppen der jod-sensiblen Menschen aufgenommen und sind mit diesen in einen Dialog getreten?“

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker:
Nein!
Die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken war über mindesten 10 Jahre bis etwa 2006 die einzige SHG für Jodgeschädigte in Deutschland.
Zwar versteht sich die 1996 gegründete Schilddrüsen-Ligaals Dachverband aller Schilddrüsenselbsthilfegruppen, aber die Deutsche SHG der Jodallergiker, die von 1995 bis ca. 2006 meiner Kenntnisse nach die einzige SHG für Schilddrüsenkranke war ist der Schilddrüsen-Liga nicht beigetreten.
Seit 1995 bis heute haben weder Landesregierung noch Behörden Kontakt zur Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken aufgenommen noch sind sie mit der Deutschen SHG für Jodallergiker in einen Dialog eingetreten.
Im Gegenteil wurdensehr viele Schreiben der Deutschen SHG der Jodallergiker über die gravierenden Jodschäden mit den offiziellen Texten zur Jodmangel- und Eiszeittheorie beantwortet und als gegenstandslos

dargestellt.

Bereitstellung von nicht künstlich jodierten Lebensmitteln

Über Futtermittelzusätze jodierte Lebensmittel sind im Hinblick auf ihren Jodgehalt nicht gekennzeichnet. Jodsensible Menschen können unjodierte Lebensmittel daher nur aus Produktionsketten beziehen, in denen bewusst auf eine künstliche Jodierung der Futtermittel und den Einsatz von Jodsalz verzichtet wurde. Diese Lebensmittel müssten entsprechend gekennzeichnet sein.


5. Gibt es nach Kenntnis der Landesregierung in Rheinland-Pfalz Anbieter von Lebensmitteln, bei denen sichtbar gekennzeichnet und nachweislich auf die künstliche Jodierung von Futtermitteln und den Einsatz von Jodsalz verzichtet wird?

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker: Konkrete Hinweise und Veröffentlichungen zu „Lebensmittel ohne künstliche Jodzusätze“ werden seit 1995 nur von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., der Mitgründerin und Sprecherin der Deutschen SHG Gruppe der Jodallergiker, Morbus Basedow – und Hyperthyreosekranken herausgebracht, zuletzt erweitert und aktualisiert in: „Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze“, Verlag Braunschweig-Pauli, Trier, 2009, 2014, mit einem Vorwort von Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann. Durch Mitteilungen von Bäckern und anderen Lebensmittelproduzenten wissen wir, daß jeder öffentliche Hinweis auf unjodierte Lebensmittel – ob in Form einer aufgrdruckten Deklaration oder als Hinweisschild am Markstand - sofort zur Kenntnis genommen und mit einem Verweis geahndet wurde. O-Ton eines Bäckermeisters: „Die Leute von“ einer großen deutschen Krankenkasse „haben uns die Türe eingerannt, damit wir wieder jodieren. Aber das werden wir nicht tun, weil zu viele unserer Kunden jodierte Backwaren nicht vertragen.“

Hinweisschilder an Markständen oder auf Werbeträgern, die auf den Verzicht von Jodzusätzen in ihren Produkten hinwiesen, wurden allerdings oft schnell wieder entfernt. Der Druck auf Lebensmittelproduzenten, die zugaben, kein Jod zu verwenden, war zu groß. Unmerklich und schleichend war ein Klima der Angst und Einschüchterung entstanden.

6. Wenn ja, wer bietet diese Lebensmittel an und wo können sie bezogen werden?

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker: Bezugsquellen für unjodierte Lebensmittel können bis jetzt nur auf der Website der Deutschen SHG der Jodallergiker www.jod-kritik.de unter „Überlebensmittel“ und in dem genannten Einkaufsratgeber „Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze“ von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. nachgelesen werden. Aus diesen Veröffentlichungen wird mittlerweile vielfach zitiert (oft auch falsch oder ohne auf die Autorin als Urheberin ihrer Recherchen, s. Viehfutterjodierung, zu verweisen). Unjodierte, verpackte Lebensmittel werden mit „Speisesalu“ oder „unjodiertes Speiselsalz“ deklariert. Aber eine bewußte Werbung für diese unjodierten Produkte findet man m. W. noch nicht statt, da die Lebensmittelproduzenten aus ihren Erfahrungen der letzten Jahrzehnte wissen, daß ein öffentliches Bekenntnis zu unjodierter Produktionsweise aller Wahrscheinlichkeit nach mit unmittelbar folgenden Unannehmlichkeiten verbunden sein würde. Der Deutschen SHG sind zahlreiche Beispiele über Einschüchterungen wegen des offentlich gemachten Verzichtes auf undjodierte Lebensmittelproduktion bekannt.

7. Wie wird der Verzicht auf künstliche Jodierung in Richtung der Zulieferer um- und durchgesetzt?

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker: Ein Verzicht auf künstliche Jodierung in Deutschland geschieht laut Protokoll der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken bis jetzt nur über unterschiedliche Deklarationen, die mit Hilfe der von Dagmar Braunschweig-Pauli recherchierten Details interpretiert werden können. Beispielsweise kann man von einem Produkt mit großer Sicherheit annehmen, daß es nicht künstlich jodiert worden ist, auch nicht über das 'Viehfutter, wenn wie folgt deklariert wird: „Speisesalz“; „Hergestellt in...“ z.B. Frankreich, Italien, UK, Israel, Zypern, Irland, um nur einige für Jodgeschädigte bis jetzt als sicher erfahrene Herkunftsländer zu nennen. Allerdings ohne Gewähr, da die Jodierung ja eine EU-Maßnahme ist und eine Änderung zum - für Viele - gesundheitsschädlichen Jodzusatz leider Jederzeit geschehen kann. Interessant ist die Deklaration auf einem Bio-Eis: „Hergestellt in Italien mit Milch aus Deutschland.“ Diese Deklaration bedeutet für Jodgeschädigte die lebensrettende Warnung: „Achtung! Milch aus Deutschland! Praktisch generell jodiert, auch meist im Biobereich.Lebensgefahr!“ Selbst in Krankenhäusern wird oft generell jodiert, auch wenn auf dem Aufnahmebogen als Unverträglichkeit u.a. „Jodallergie“steht.

Jodallergiker, die „Jodallergie“ als Unverträglichkeit ankreuzen, bekommen trotzdem jodiertes Essen. Wer diesem Jod im Krankenhausessen ausweichen muß, damit er keinen meist tödlich verlaufenden anaphylaktischen Schock riskiert, ist auf Obst oder mitgebrachtes Essen von Angehörigen angewiesen. Interessant:abgerechnet wird m. Erfahrung nach das Jod-Essen für Jodallergiker in manchen Krankenhäusern trotzdem mit der Krankenkasse, obwohl ja gar keine Leistung erbracht wurde. Eine privat versicherte Jodallergikerin mußte beispielweise dieses Jodessen vollständig bezahlen, obwohl sie es aus gesundheitlichen Gründen komplett gemieden, also gar nicht verzehrt hatte.

Der Einsatz von Jodsalz bei der Herstellung von Lebensmitteln in der EU und damit auch in Deutschland ist kennzeichnungspflichtig. Trotzdem sind viele Lebensmittel nicht eindeutig gekennzeichnet. Vor allem abhängig vom Herkunftsland der Ausgangsprodukte und dem Land der Verarbeitung bzw. finalen Herstellung des Lebensmittels werden unterschiedliche Kennzeichnungen verwendet. So geben die Kennzeichnungen nicht immer nur „Speisesalz“ (ohne Jodzusatz) oder jodiertes Speisesalz an, sondern auch Salz, Kochsalz, etc. Die so gekennzeichneten Produkte dürften kein jodiertes Salz enthalten, da zusammengesetzte Zutaten entsprechend gekennzeichnet werden müssen (als jodiertes Speisesalz oder getrennte Angabe zum Jod-Zuschlagstoff).


8. Welcher Prozentsatz an angebotenen Nahrungsmitteln ist nach Kenntnis der Landesregierung im Lebensmitteleinzelhandel von Rheinland-Pfalz im Schnitt eindeutig gekennzeichnet, sodass der Einsatz von jodiertem Salz bei der Herstellung vom Verbraucher erkannt bzw. ausgeschlossen werden kann?

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker: Da der wohl größte Jodeintrag über das jodierte Viehfutter in die Nahrungskette gelangt und an den auf diese Weise hochjodierten Milchprodukten (s. Laborergebnisse der FAL, Braunschweig), Eiern, Fleisch und Wurst etc. keine Deklaration angebracht werden muß, ist das Hauptproblem, daß der Jodeintrag über die Jodzusätze im Viehfutter nicht kenntlich gemacht werden muß. So kommen signifikant hohe Jodmengen in tierische Produkte, leider oft auch im Biobereich, die weder als Jodeintrag noch in ihrer Jodmenge bekannt gemacht werden, und die Verbraucher bleiben völlig im Ungewissen darüber, daß sie sich tatsächlich allein über Milchprodukte mit Jod vergiften können.

Für den Verbraucher / Jodgeschädigten gibt es keine Wahlmöglichkeit zwischen exakt als jodiert und exakt als unjodiert deklarierten Produkten. Die meisten Lebensmittel mit tierischen Anteilen sind Mischprodukte: deklariert wird „Jodsalz“ oder „Speisesalz“, wobei der Zusatz „unjodiert nur sehr sehr vereinzelt vorkommt, der Jodeintrag an sich über das Viehfutter und die dadurch in das tierische Produkt gelangte Jodmenge werden konsequent nicht deklariert.

Neben den unbekannten und unbekannt hohen Jodmengen über tierische Produkte ist das größte Problem für Jodkranke, daß unverpackte Lebensmittel wie Back- und Wurstwaren nicht im Laden deklariert werden müssen. Die verpflichtende Information über Lebensmittelzusätze, die in jedem Geschäft vorhanden sein soll, wird meist nicht an Kunden weitergeben. Oft sind die Verkäufer von den Nachfragen zu dem in den Produkten verwendeten Salz genervt oder überfordert. So kommt es durchaus häufig zu falschen Auskünften und zum Verkauf von jodierten Produkten an Kunden, die vorher mit ihrer Frage deutlich gemacht hatten, daß sie aus gesundheitlichen Gründen keine jodierten Produkte essen dürfen.

9. Wie werden die Verbraucher über die Aussagen der verschiedenen Salz-Kennzeichnungen aufgeklärt?

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker: Meines Wissens werden die Verbraucher nicht explizit über die Aussagen der verschiedenen Salz-Kennzeichnungen aufgeklärt. Die bisher einzig verläßlichen Informationen über die verschiedenen Salzdeklarationen und „verdeckte „Jodfallen““ finden sich in Dagmar Braunschweig-Paulis Veröffentlichungen „Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze“, Kapitel: „Die 8 Faustregeln für „unjodiertes“ Einkaufen“, S. 19ff. und in, Dieselbe, „Basisartikel Jod“, Kapitel „VIII. Die 8 Faustregeln für „unjodiertes Einkaufen“, S. 77ff.

Lose verkaufte Lebensmittel wie Bäckereiwaren, Wurstwaren, verarbeitete Fleischwaren aber auch verarbeitete Lebensmittel welche auf Wochenmärkten angeboten werden wie z.B. eingelegte Oliven, gewürztes Gemüse, Salate, Pasten, Würzpasten, Käseprodukte, Eierprodukte, eingelegte Meeresfrüchte, etc. sowie an Ständen verkaufte Lebensmittel wie Döner, Pizzen, Würste, mariniertes Fleisch, Kartoffelsalate, Krautsalate, etc. sind auf die Verwendung von Jodsalz nicht gekennzeichnet. Jodsensible Bürger sind vom Verzehr dieser Produkte ausgeschlossen.

10. Welcher Prozentsatz lose verkaufter Lebensmittel ist in Rheinland-Pfalz nach Kenntnis der Landesregierung nicht mit jodiertem Salz versetzt?

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker: Über den Prozentsatz loser verkaufter Lebensmittel , die nicht mit Jodsalz versetzt sind, ist der Deutschen SHG der Jodallergiker nichts bekannt. Ob lose verkaufte Lebensmittel unjodiert sind, muß man am jeweiligen Marktstand bzw. im jedweiligen Laden etc. einzeln erfragen und darauf hoffen, daß man eine wahrheitsgemäße Antwort erhält. Da das für Jodallergiker aber ein lebensgefährliches Abenteuer ist, verzichten viele auf dieses Risiko, und verzichten lieber auf viele Lebensmittel. Das Essen in Restaurants ist wegen des meist verwendeten Jodsalzes UND besonders der nicht identifizierbaren Jodeinträge und Jodmengen in tierischen Produkten praktisch nicht mehr möglich. Denn auch wenn der Bitte nachgekommen wird, das Jodsalz durch unjodiertes zu ersetzen, bleibt immer noch die unkalkulierbare, hohe Jodmenge, die über die Verwendung von tierischen Produkten – über das jodierte Viehfutter - wie Eiern, Butter, Sahne, Quark, Joghurt, Fleisch, Wurst und Käse im Restaurantessen enthalten ist.

11.Wie viele Betriebe des Lebensmittelhandwerks in Rheinland-Pfalz verzichten nach Kenntnis der Landesregierung verlässlich auf jodiertes Salz bei der Herstellung ihrer Waren?

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker: Einige Betriebe des Lebensittelhandwerks in Rheinland-Pfalz, die verläßlich auf jodiertes Salz bei der Herstellung ihrer Waren verzichten, sind u.a. auf www.jod-kritik.de/Überlebensmittel aufgeführt bzw. in dem Einkaufsratgeber „Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze“ von Dagmar Braunschweig-Pauli genannt, wenn dafür die schriftliche Erlaubnis vorliegt. Es gibt durchaus einige Betriebe, die nicht jodieren, aber in Veröffentlichungen nicht genannt werden wollen, um Repressalien zu vermeiden. Bei Jodgeschädigten sind diese Betriebe meist bekannt, man informiert sich natürlich gegenseitig, aber eher „unter der Hand“.

12. Wie wird dieser Verzicht für den Verbraucher transparent gemacht?

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker: Der Verzicht auf Jodsalz in der Lebenmittelproduktion wird m.W. überhaupt nicht transparent gemacht. Wie erwähnt, wird der Verzicht auf Jodzusätze deshalb oft nicht gerne publik gemacht, weil man zu Recht befürchten muß, unter Druck gesetzt zu werden, doch noch oder wieder Jod zuzusetzen. Wer sich öffentlich zu unjodierten Produkten bekennt weiß, daß diesem Bekenntnis häufig eine Art Jod-Mobbing auf dem Fuße folgen kann. Wer nicht jodiert, wird als „Jodgegner“ bezeichnet. In dem Artikel „Jodversorgung in Deutschland“ von Prof. Dr. med. Wieland Meng und Prof. Dr. med.Peter C. Scriba in „Deutsches Ärzteblatt/Heft 39/2002, wird eine „entschiedene Begegnung von Jodgegnern“ gefordert.

13. Bis zu welchem Prozentsatz wird Jodsalz bei den Anbietern von Gemeinschaftsverpflegung in Rheinland-Pfalz eingesetzt?

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli

M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker: In „Fakten zur Jodversorung in Deutschland.“, Eine Information des Arbeitskreis Jodmangel, 1997, S. 4, findet sich ein Hinweis auf die Häufigkeit der Verwendung von Jodsalz in Gemeinschaftsverpflegungen, Zitat: „Außerdem bietet eine wachsende Zahl von Kantinen und Großküchen (mehr als 80%) Speisen mit Jodsalz an. Die Gastronomie verwendet lt. Ernährungsbericht 1996 zu rund 70% Jodsalz.“

14. Gibt es Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung in Rheinland-Pfalz welche bewusst auf Jodsalz verzichten?

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker: Der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken ist bis jetzt (Stand Mai 2019) – aus den genannten Gründen - kein Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung in Rheinland-Pfalz bekannt geworden, der den bewußten Verzicht auf Jodsalz in seiner Küche öffentlich macht. Der Deutschen SHG der Jodallergiker und Morbus Basedow-Kranken sind aber Restaurants bekannt, in denen kein Jodsalz verwendet wird und auch auf Wunsch keine deutschen tierischen Produkte – mit Ausnahme von Wild aus Wäldern, in denen ausschließlich weiße, weil unjodierte Lecksteine aufgestellt sind - verwendet werden. Eine Veröffentlichung dieser Lokale empfielt sich aus genannten Gründen leider nicht. Auf Wunsch informiert die Deutsche SHG der Jodallergiker Betroffene, in welchen Restaurants sie ohne Jodgefahr speisen können, sozusagen „... essen, ohne tot vom Stuhl zu fallen“ (aus der Überschrift des biographischen Artikels „Ich will essen, ohne tot vom Stuhl zu fallen“ über die Musikwissenschaftlerin Dagmar Braunschweig-Pauli in: Trierischer Volksfreund, 6. Juli 2008, Rubrik: „Menschen … ganz nah!“ von Christine Cüppers.

Bestimmung und Kontrolle von Jodgehalten in Futtermitteln

Mit der Verordnung (EG) 1831/2003 wurde das Verfahren für die Zulassung, das Inverkehrbringen und die Verwendung von Futtermittelzusatzstoffen und die Festlegung von Bestimmungen für die Überwachung und Kennzeichnung von Futtermittelzusatzstoffen EU-weit verbindlich geregelt. Nachdem die Europäische Kommission eine Stellungnahme der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eingeholt hatte, senkte sie den Höchstgehalt von Jod in Futtermitteln für Milchkühe und Legehennen auf 5 mg/kg ab (in der Vergangenheit waren bis zu 40 mg/kg möglich). Die Behörde war in ihrer Stellungnahme zu dem Ergebnis gekommen, dass Modellberechnungen für Milch und Eier nach dem Worst-Case-Scenario, die auf dem zu diesem Zeitpunkt zugelassenen Jod-Höchstgehalt in Futtermitteln beruhten, darauf schließen ließen, dass die Obergrenze für Erwachsene und Jugendliche möglicherweise überschritten würde. Die Absenkung erfolgte daher, um das Risiko schädlicher Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu verringern.

15. Welche Höchstmengen an Jod (in mg/kg Futter) waren vor der Reduzierung auf 5 mg/kg im Jahr 2005, in Deutschland und in Rheinland-Pfalz als Zusatz zu Futtermitteln zugelassen? (Darstellung bitte ab Beginn der Jodprophylaxe in RLP mit den jeweiligen Höchstgehalten und Zeitpunkten der Absenkung bzw. Begrenzung.)

16. Wer bzw. welche Behörden haben in Rheinland-Pfalz die Einhaltung der Höchstmengen bei der Zumischung von Jod zu Futtermitteln überprüft und kontrolliert? (Darstellung bitte ab Beginn der Jodprophylaxe in RLP.)

17. Welche Höchstmengen an Jod wurden in Mineralfuttermitteln und Kraftfuttermitteln als Grenze akzeptiert (bitte nach Nutztierarten aufschlüsseln und Berechnungsgrundlage für die Ration beifügen)?

18. Wurden die Anlagen der Futtermittelhersteller auf ihre exakte Einstellung bzw. Dossierung bei der Jodzumischung überprüft? Wenn ja, wie viele Anlagen bei welchen Futtermittelherstellern wurden wann geprüft? (Darstellung bitte über Kalenderjahre ab Beginn der Jodprophylaxe in RLP.)

19. Wer bzw. welche Behörden haben in Rheinland-Pfalz Futtermittel auf ihre Jodgehalte analysiert und geprüft? (Darstellung bitte ab Beginn der Jodprophylaxe in RLP.)

20. Wie viele Futtermittelproben von welchen Futtermitteln wurden in den einzelnen Kalenderjahren auf ihre Jodgehalte analysiert und geprüft? (Darstellung bitte ab Beginn der Jodprophylaxe in RLP.)

21. Wie viele Überschreitungen der zulässigen Höchstmengen wurden bei der Dosierung von Jodzusätzen bzw. in Futtermitteln festgestellt und wie hoch waren die entsprechenden Werte in mg/kg Futtermittel? (Darstellung nach Kalenderjahren ab Beginn der Jodprophylaxe in RLP.)

22. Bei welcher Größenordnung lagen die Maximalwerte der Jodzufuhr für Nutztiere (in mg Jod pro Tier und Tag, bitte Berechnungsgrundlage, Formel und Nutztierart angeben)?

Bestimmung und Kontrolle von Jodgehalten in Lebensmitteln

Die Anreicherung von Lebensmitteln ist EU-weit über die Verordnung (EG) 1925/2006 geregelt. Danach darf Lebensmitteln Jod als Mineralstoff oder Mineralstoffverbindungen nach Maßgabe dieser Verordnung zugesetzt werden. Eine Festlegung einheitlicher Höchstgehalte erfolgte bislang nicht. Auch in Deutschland gibt es keine Höchstgrenze für Jod in Lebensmitteln. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und seine Vorgängereinrichtung das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) empfehlen seit Ende des Jahres 2001 einen Höchstwert von 500 µg/Tag für Jugendliche und Erwachsene. Auch für jodsensible Menschen wird dieser Grenzwert als verträglich eingestuft, obwohl er den angenommenen Tagesbedarf bereits um bis zu 400% überschreitet.

23. Wer bzw. welche Behörden haben in Rheinland-Pfalz die Jodgehalte von Lebensmitteln analysiert und geprüft. (Darstellung bitte ab Beginn der Jodprophylaxe in RLP.)

24. Wie viele Proben von welchen Lebensmitteln wurden in den einzelnen Kalenderjahren auf ihre Jodgehalte analysiert und geprüft? (Darstellung bitte ab Beginn der Jodprophylaxe in RLP.)

25. Welche Jodgehalte wurden in den einzelnen Lebensmitteln gemessen? (Darstellung bitte pro Kalenderjahr mit Median, Höchstwert und Quantile im Boxplot.)

26. Haben die Veterinärämter Proben aus Schlachtkörpern entnommen und auf Jodgehalte geprüft? Wenn ja, welche Ergebnisse wurden dabei erzielt?

27. Wer prüfte und prüft noch heute die Korrektheit der Kennzeichnung von Lebensmitteln im Hinblick auf die Verwendung von Jodsalz und gegebenenfalls dessen Ausschluss, auch bei Produkten aus dem Ausland?

28. Wie, in welchem Umfang und mit welchen Ergebnissen wurden Produkte auf die korrekte Kennzeichnung im Hinblick auf die Verwendung von Jodsalz und gegebenenfalls dessen Ausschluss überprüft?

Erkennung jodbedingter Erkrankungen

Eine Überdosierung von Jod, sowohl in Menge und Dauer der Aufnahme, kann eine Vielzahl von Erkrankungen verursachen. Die entsprechenden Symptome (z.B. Herz-Kreislaufstörungen, Autoimmunerkrankungen), sind oftmals im Hinblick auf ihre Ursachen nicht eindeutig zuzuordnen.


29. Wie werden Ärzte in Aus- und Weiterbildung auf die Erkennung von jodbedingten Erkrankungen nach Kenntnis der Landesregierung geschult?

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker: Der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken ist nicht bekannt, daß Ärzte in Aus- und Weiterbildung auf die Erkennung von jodbedingten Erkrankungen geschult würden. Im Gegenteil:Von einer jungen Medizinerin erhielt Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. 2017 die Mitteilung, daß im Medizinstudium kaum über jodinduzierte Erkrankungen gelehrt würde, denn, Zitat: „wir leben ja in einem Jodmangelgebiet, da gibt es keinen Jodüberschuß, also auch keine durch Jod ausgelösten Erkrankungen.“Zitat Ende.

Beispiel: Ab der 258. Auflage, 1998, sind aus dem „Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch“ die Begriffe „Jodismus“ und „Jodallergie“ auf Rat von Experten (darunter Jodbefürworter) entfernt worden. Jodallergische Erkrankungen und Jodismus, auch Jodvergiftung, können seitdem von Medizinern nicht mehr im Pschyrembel nachgeschlagen werden. Folge dieser Eliminierung von medizinischen Begriffen: Patienten mit Jodallergie und Jodismus sind seitdem praktisch nicht mehr sachgerecht im durchjodierten Deutschland behandelbar und leben in ständiger Lebensgefahr, wenn sie nicht konsequent auf jodierte Lebensmittel aus Deutschland verzichten können.

30. Welche Fachbücher, Kurse bzw. Ausbildungsunterlagen werden hierzu nach Kenntnis der Landesregierung herangezogen?

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker: Fachbücher, Kurse bzw. Ausbildungsunterlagen zur Jodproblematik befassen sich fast ausschließlich mit sogenannten „Jodmangelkrankheiten“. Für Erkrankungen, die durch zuvielJod verursacht werden, gibt es seit Beginn der Zwangsjodierung nur wenige wissenschaftliche Publikationen (s. u.a. Dr. Max O. Bruker/Ilse Gutjahr, Dagmar Braunschweig-Pauli), die wohl mit folgender Notiz gemeint sind: „Der relativ kleine Anteil von Jodgegnern macht allerdings relativ viel von sich her.“, in: „Fakten zur Jodversorgung in Deutschland“, Herausgegeben vom AKJ, 1997. Wie oben erwähnt, wurde aus demPschyrembel. Klinisches Wörterbuch“ 1998 in der 258. Auflage der Begriff „Jodismus“, und 2002 in der 259. Auflage der Begriff „Jodallergie“ entfernt. Auf die Beschwerde von Dagmar Braunschweig-Pauli beim De Gruyter-Verlag in Berlin, daß mit dem Wegfall der zentralen Begriffe „Jodismus“ und „Jodallergie“ für meist tödlich verlaufende jodinduzierte Erkrankungen gerade in der Zeit der extremen Überjodierung viele schwere jodinduzierte Erkrankungen gar nicht mehr von Medizinern im Pschyrembel nachgeschlagen werden könnten, was zu lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen führen würde, die von Medizinern aber aus unverschuldeter Unwissenheit nicht mehr als solche erkannt werden würden, erhielt sie vom De Gruyter-Verlag die Erklärung, daß die Entfernung der Begriffe „Jodismus“ und „Jodallergie“ auf Empfehlung von Experten erfolgt sei.

31. Gab es nach Kenntnis der Landesregierung in der Vergangenheit, vor allem in den Jahren sehr hoher Jodeinsätze bis 2005, Fälle von jodbedingten Erkrankungen in Rheinland-Pfalz und wie wurden diese dokumentiert?

Antwort Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Deutsche SHG der Jodallergiker: Gesammelte Erfahrungsberichte der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken zeigen, daß jodbedingte Erkrankungen seit Beginn der Zwangsjodierung praktisch explodiert sind, aber Jod als Krankheitsverursacher in der Diagnostik praktisch generell vermieden wird. So wird die „Jodakne“ beispielsweise als „Altersakne“ bezeichnet. Für solche ausweichenden Diagnosen prägte Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. Den Begriff „Alibi-Diagnosen“. Auch Allergologen, die Jodallergikern früher einen Jodallergie-Ausweis ausgestellt hatten, nahmen diese Diagnose später wieder zurück mit dem Argument, daß es keine Jodallergie gäbe. Der Begriff „Jodallergie“ steht ja auch seit 2002 nicht mehr im Psychrembel.

Auf Grund dieser Streichung lebenswichtiger Jodbegriffe verfaßte Dagmar Braunschweig-Pauli zeitnah das Lexikon der Jodkrankheiten „Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod“, Herbig-Verlag ab 2003, um die nicht dem internationalen Wissensstand entsprechenden Wissenslücken in einigen deutschen medizinischen Nachschlagewerken mit ihrem dem internationalen medizinischen Standard entsprechenden Lexikon der Jodkrankheiten schnellstmöglich zu schließen.

Dokumentiert werden jodbedingte Krankenheiten in Rheinland-Pfalz – und im gesamten Bundesgebiet - m. W. nur von der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow – und Hyperthyreosekranken.

Die Folgen dieser Jodmangel-Politik, um die sich bis jetzt kein Verwortlicher kümmert, sind:

Eine kranke Bevölkerung
mit jodinduzierten Krankheiten, nicht nur an der Schilddrüse, sondern an allen Organen. Über den individuellen Bedarf hinaus ist Jod ein Ganzkörpergift und zählt zu den kanzerogensten Zusatzstoffen in Lebensmitteln. Jodzusätze in Lebensmitteln erhöhen die Nitrosaminbildung um mindestens das Sechsfache.

Ein Milchtourismus ins benachbarte Ausland, auch über den Kanal nach England, um unjodierte tierische Produkte, neben Milch, Quark, Joghurt, Sahne, Käse etc. auch Eier, Fleisch, Geflügel etc. und unjodierte Babynahrungzu kaufen.

Ein Patiententourismuszu Ärzten im Ausland, die, wenn nötig, auch Jod als Krankheitsursache diagnostizieren.

Ein kultureller Absturzeiner ganzen Bevölkerung durch fast vollständiges Ausgrenzen von Jodgeschädigten aus allem, was mit Essen und damit Geselligkeit zu tun hat. Für Jodgeschädigte gibt es in Deutschland praktisch keine Teilnahme mehr am geselligen Leben.

Ein Vertrauensverlust hinsichtlich deutscher Medizin auf ganzer Linie.
Ein Vertrauensverlust hinsichtlich deutscher Lebensmittel.
Ein Vertrauensverlust hinsichtlich deutscher Medien, die sich von Jodbefürwortern von Anfang an auf die medizinisch keineswegs zu rechtfertigende Jodmangellinie haben einschwören lassen.
Ein Vertrauensverlust hinsichtlich der etablierten Parteien, die sich bis jetzt praktisch überhaupt nicht um die verzweifelte Ernährungssituation einer signifikant hohen Zahl von Jodgeschädigten – in zweistelliger Millionenzahl- kümmern, obwohl sie seit 1995 vielfach und wiederholt von Betroffenen darüber informiert worden sind.

Eine unverhältnismäßig hohe finanzielle Belastung der Jodgeschädigten dadurch, daß sie sehr viel Zeit und Geld aufwenden müssen, um teurere ausländische Produkte oder im Ausland selbst ihre verträglichen, weil nicht künstlich jodierten Lebensmittel zu kaufen. Auch die Kosten für oft lebensrettende zusätzliche Medikamente oder die sachgerechte Behandlung ihrer jodinduzierten Erkrankung im Ausland tragen die Jodgeschädigten meist aus eigener Tasche. Durch die praktisch unausweichliche Zwangsjodierung der Lebensmittel werden Menschen infolge einer medizinischen Zwangsmaßnahme, die das Grundrecht Art. 2, Absatz 2: „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ verletzt, krank gemacht, aus der Gesellschaft ausgeklinkt, und mit der dadurch verursachten finanziellen Zusatzbelastung völlig allein gelassen.

Ein beklemmendes Klima der Angst und Einschüchterung vor z.T. existenzvernichtenden Repressalien.

Verantwortlich für die Antworten und die Darstellung der Folgen der Jodmangel-Politik: Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, den 5. Mai 2019.


Organspende und ihre Problematik

Nachdem der Erfolg der verschiedenen Werbekampagnen für die allgemeine Akzeptanz für Organspenden nach Meinung von Politikern ausgeblieben ist, plädiert nun der Gesundheitsminister Jens Spahn dafür, daß jeder Bürger ein Organspender sein solle, wenn er einer Organspende nicht schriftlich widersprochen hat. Damit ist der schon einmal gescheiterte Vorschlag, daß Menschen, die KEINE Organspende machen wollen, diesen Wunsch in einer Art "Anti-Organspende-Ausweis" festhalten sollten, erneut im Gespräch. Angesichts unseres Grundgesetzes ist so ein Vorschlag natürlich absurd.

Zur Erinnerung: Laut GG Art. 2, Abs. 2 hat jeder deutsche Staatsbürger "das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit", was selbstverständlich auch die Unversehrtheit nach dem Tode bzw. nach der Diagnose „Hirntod“ bei noch lebendigem Leibe (!) mit einschließt. Und dieses Grundgesetz gilt uneingeschränkt in ALLEN entsprechenden Fällen, und nicht erst dann, wenn man einen Hinweis - wie den in Vorschlag gebrachten "Anti-Organspende-Ausweis" - bei sich trägt, daß an einem KEINE Organentnahme, also KEINE Grundrechtsverletzung (s. GG Art. 2, Abs. 2) vorgenommen werden darf.

Durch die Jodierung fast sämtlicher Lebens- und Futtermittel in Deutschland muß die Organspende, aber auch die Blut- und Gewebespende noch unter dem völlig neuen, bisher kaum beachteten Aspekt gesehen werden, daß die Organ-, Blut- und Gewebespenden - auch bei sonst passenden Parametern - nicht für alle Organempfänger geeignet sind.

Das sind sie nämlich besonders dann nicht, wenn es sich bei den Organempfängern z.B. um

Jodallergiker oder Jodempfindliche oder Morbus Basedow- oder Morbus Hashimoto- Patienten handelt, denen bei der Transplantation ein - in aller Regel über die tägliche jodierte Nahrung - jodhaltiges Organ eingepflanzt werden würde. Zwar hätten die Betroffenen dann ein gesundes Organ, aber sie befänden sich in akuter Lebensgefahr, auf das ebenfalls mit transplantierte Jod mit einem anaphylaktischen Schock oder einer thyreotoxischen Krise oder einer anders gearteten krisenhaften Verschlimmerung der bestehenden Schilddrüsenerkrankung zu reagieren.

Diese bisher noch nicht thematisierte Problematik der Jodorgane wird hier mit einem Auszug aus dem Kapitel "Blut- Gewebs- und Organspende" aus "Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum" von Dagmar Braunschweig-Pauli, Trier 2012, S. 282 – 291, kurz dargestellt:
"Blut- und Gewebespenden und Organtransplantationen bergen für Jodallergiker ebenfalls aus Gründen der Jodanreicherung im Blut und in allen Organen und Geweben, Knochen etc. infolge der jodierten Ernährung ein hohes Risiko eines anaphylaktischen Schockes. Jodallergiker, die auf die Spende eines Organs bzw. auf Blut-und Gewebespenden angewiesen sein möchten, sind deshalb gut beraten, bei der Suche nach dem passenden Spender auch darauf zu bestehen, daß bekannt ist, ob dieser für ihn ausgesuchte Blut-, Organ- bzw. Gewebespender sich auch mit nicht künstlich jodierten Speisen ernährt hat. Andernfalls ist das Risiko eines anaphylaktischen Schockes infolge der Einpflanzung eines jodangereicherten Organs bzw. Gewebes nicht mit Sicherheit auszuschließen. … Ein Ausweg aus dieser Jodfalle könnte es sein, daß Blut-, Organ- und Gewebespender grundsätzlich

auf ihrer Blut-. Organ- und Gewebespende bzw. auf ihrem Spenderausweis vermerken lassen, daß sie Jodallergiker sind und somit ihre organische Spende auch ohne künstliche Jodsätze." ( a. a. O., 3. aktualisierte Neuaufl. Trier 2012, Anhang,S. 291)

Welche Menschen generell KEINE Organe spenden dürfen, weil man ihre Organe auf Grund bestimmter Vorerkrankungen gar nicht gebrauchen kann, wird in den Werbebroschüren für Organspende – meiner Kenntnis nach – nicht erwähnt. „Wie in einer Stellungnahme der DKMS (Deutsche Knochenmarksspendedatei) einem Betroffenen auf eine Anfrage mitgeteilt wurde, kommen wegen einer „möglichen Übertragbarkeit“ Menschen mit den Autoimmunerkrankungen Morbus Hashimoto“ (bereits 2009 bei 12,5,% der Bevölkerung, Tendenz steigend, Anm. d. Aut.) „und Morbus Basedow“ (bereits 2009 bei 6 % der Bevölkerung, Tendenz steigend, Anm. d. Aut.) eher nicht als Organspender in Frage. Damit scheiden in Deutschland mindestens die 18,5 % Menschen mit den genannten Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse als Organspender aus.“

Neben der hohen Anzahl (mind. 18,5 %) von Autoimmunerkrankungen, bei denen die Organe nicht verwendet werden dürfen, sind Organe von Menschen mit ansteckenden Erkrankungen wie Tollwut, Tuberkulose o.ä. ebenfalls nicht für eine Transplantation geeignet.

Daß das Krebsrisiko bei Organempfängern erhöht ist, und daß es seit gut 20 Jahren bereits die sehr gut erforschte und längst erfolgreich in der Praxis angewendete „Xenotransplantation“ gibt, für die menschliche Organe nicht gebraucht werden, erfährt der Bundesbürger ebenfalls nicht aus den Organ-Werbe-Prospekten. (s. Dagmar Braunschweig-Pauli, Jod-Krank, 2012, a.a.O., S. 288ff)

Zwei weitere Fragen stellen sich:

1. Wird den nicht für eine Transplantation geeigneten Menschen, falls sie Organspender sind, mitgeteilt, daß ihre Organe gar nicht verwendet werden können?

2. Werden ihre Organe in diesen Fällen trotzdem entnommen und, wenn ja, was passiert dann mit diesen nicht verwendbaren Organen, die ja in Deutschland nicht implantiert werden dürfen?

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 03.09.2018



Tierfutterjodierung - Tierfutter-Skandal

In dieser Chronik finden sich die häufigsten Fragen, die sich im Zusammenhang mit der inzwischen allgemeiner bekannten Jodierung des Viehfutters ergeben und die mir, Dagmar Braunschweig-Pauli, in Telefonaten, eMails, auf meinen Vorträgen und der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken gestellt werden:

Woher weiß man überhaupt, daß es die Tier- bzw. Viehfutterjodierung in Deutschland gibt? Denn offiziell wurde davon ja nie etwas im Zusammenhang mit der sogenannten „generellen Jodsalzprophylaxe" gesagt.

Wie kam das trotz peinlicher Geheimhaltung aber doch alles an die Öffentlichkeit bzw. wer hat das erstmals herausgefunden und wann? -

Im Dezember 1995 entdeckte mein Mann Dr. Heinrich Pauli, Wissenschaftler der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, auf der Suche nach der für uns bislang unbekannten Jodquelle in unseren Lebensmitteln die Joddeklaration von 100 mg Jod für 1 Kg Futter auf biozertifiziertem Viehfutter im Stall eines Demeterbauern.

Wer hat das erstmals in allen Details recherchiert und seitdem umfassend veröffentlicht? –

Seit Dezember 1995 recherchiere ich, Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Musikwissenschaftlerin und Sachbuchautorin, über die Viehfutterjodierung, auch im Biobereich, und schreibe darüber Informationen, Artikel*1 und Sachbücher*2, in denen ich den unkontrollierten Jodeintrag in Lebensmitteln infolge der Viehfutterjodierung als das Hauptproblem bezeichne, das das uns garantierte Freiwilligkeitsprinzip unterläuft und zur unausweichlichen Zwangsjodierung geführt hat, in deren Folge es zu einem extremen Anstieg von sogenannten jodinduzierten Erkrankungen kommt.

In Vorträgen, Sachartikeln, u.a. "Nutzvieh als Jodträger" und "Jodierte Haustiere" (1996) und den Sachbüchern "Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum", Andechs 2000, Trier 2007/2012, "Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod", Herbig Verlag München 2003/06/08/10/13, "Basisartikel JOD", Trier 2008/12, und "Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze", Trier2009/12/14, seit 2001 auch auf meiner Website www.jod-kritik.de, mache ich auf die Viehfutterjodierung als das Kardinalproblem der Jodierung aufmerksam.

Dies sind die Quellen des inzwischen allgemein gewordenen Grundwissens zur Viehfutterjodierung mit seinen vielen Facetten, auch im Biobereich - s. auch jodhaltiges Euterdesinfektionsmittel - und ihren Weiterungen in Folgeprodukten, Medikamenten (u.a. Hilfsstoffe), Blut- und Organspenden etc..

Ich bezeichne die Zwangsjodierung über diese heimliche und dadurch unausweichliche Viehfutterjodierung in Deutschland in meinen Vorträgen und Veröffentlichungen als "den größten Medizinskandal in Deutschland nach 1945".

Mit meinen Recherchen und Veröffentlichungen über die Viehfutterjodierung, auch im Biobereich, habe ich DEN Jodskandal erstmals 1996 an die Öffentlichkeit gebracht.

Hinweis:
Aus gegebenem Anlaß folgt ein wichtiger Hinweis für alle, die sich ebenfalls mit der Viehfufterjodierung befassen:

Im Sinne des Urheberrechtes gemäß §13 Anerkennung der Urheberschaft, muß bei jeder Veröffentlichung bzw. Dokumentation zur heimlichen Viehfutterjodierung in Deutschland, deren öffentliche Bekanntmachung allein durch die Recherchen von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. erfolgte, diese als Urheberin ihrer Recherchen mit ihren entsprechenden Erstveröffentlichungen (s.o.) genannt bzw. zitiert werden.

Denn auf Dagmar Braunschweig-Paulis Recherchen und Fakten zur Viehfutterjodierung, von denen man aller Wahrscheinlichkeit nach ohne Dagmar Braunschweig-Paulis unbeirrte langjährige Forschungsarbeit bis heute noch nichts wüßte, basiert das heute allgemeine Wissen über die Viehfutterjodierung und bauen zwangsläufig alle weiteren Dokumentationen zur Viehfutterjodierung auf.

Unwissenheit, oberflächliche Recherche oder Ignorieren der Hauptquellen und ihrer Urheberin sind keine Entschuldigung für eine fehlende Quellenangabe, die, angesichts der seit 19 Jahren allgemein bekannten Urheberschaft von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., als Urheberrechtsverletzung gedeutet werden könnte.

Die Chronik der Entdeckung und Veröffentlichung der Viehfutterjodierung (nicht nur) in Deutschland

1995
Nach meiner Schilddrüsenoperation im November 1995 hielt ich mich weiter strikt an die Diätanweisungen meines Arztes: es gab keine Verwendung von jodiertem Salz im Haushalt (vorher auch schon nicht, weil wir künstlich veränderte Lebensmittel immer schon abgelehnt hatten!), wir vermieden alle Fertigprodukte, auf denen Jodsalz deklariert war, wir tranken kein jodhaltiges Sprudelwasser, benutzten keine jodhaltige Zahnpasta, und hatten keinen Urlaub an der Nordsee geplant – wegen der dort jodhaltigen Luft. Und Brot, das in dieser Zeit fast ausschließlich jodiert zu bekommen war, backte ich zeitweise selber, bis ein befreundeter Bäcker sich erbarmte und mir bzw. meiner Familie das Brot backte.
Natürlich führte ich genau darüber Buch, welche Lebensmittel ich vertrug, und woher sie kamen.
Gemüse, Obst und Fleisch und Eier kauften wir direkt bei unserem Demeterbauern im Hofladen.
Milchprodukte wie Milch, Joghurt, Quark, Sahne, Käse kauften wir wie immer im Reformhaus.
Trotzdem war das Resultat nach jeder Nahrungsaufnahme: Herzrasen, Hautprobleme=Furunkelbildung, Haarausfall, Sehstörungen, Schlafstörungen, Zittern der Hände, Zappelbeine, Nervosität, Erschöpfung, und immer öfter Kreislaufzusammenbrüche. Später kamen Atemprobleme (Larynxödem, s. Jod-Lüge, S. 57ff, 146) hinzu.
Zuerst hatten wir nur die Düngemittel in Verdacht, daß sie über einen eventuellen Jodzusatz diese Symptome auslösen würden.
Später wußten wir, daß jodierter Biodung die Ursache für die Jodsymtpmatik war. Aber soweit waren wir Anfang Dezember 1995 noch nicht.

Zunächst zerbrachen wir uns den Kopf darüber, wieso sich bei mir nach dem Verzehr von Bioprodukten so starke Jodsymptome zeigten.
Auf meiner Liste der unverträglichen Lebensmittel standen Eier, Milch, Quark, Butter, Sahne, Joghurt, Fleisch, Wurst und Käse – alles Bio, und offensichtlich alles jodiert.

Unsere schwierigste Frage war: wie kommt das zusätzliche Jod in noch unverarbeitete Lebensmittel wie rohes Fleisch, Milch und Sahne in der Flasche, in verschlossene Joghurt-Becher und Quark-Töpfe, und in Eier???

Was war der gemeinsame Nenner all dieser tierischen Produkte? - Das Futter!!!

Als uns diese Tatsache bewußt wurde, begriffen wir die Tragweite dieser – von den offiziellen Gesundheitsbehörden und Jodbefürwortern geflissentlich verheimlichten – Maßnahme.

Mein Mann, Dr. Heinrich Pauli, Wissenschaftler der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, machte sich sofort am nächsten Tag zu unserem Demeterbauern auf, erklärte ihm unser Anliegen, und wie wir darauf gekommen waren, und ließ sich die Deklarationen auf den Säcken des biozertifizierten Futters zeigen.

Unsere Schlußfolgerung bestätigte sich: Jod war auf den Futtersäcken deklariert, und zwar 100 mg Jod/ Kg Futter.*3 Das entsprach – geht man von den Jodanalysen des Bundesinstituts für Landwirtschaft in Braunschweig (FAL) aus – einer Menge von 30.440 Mikrogramm Jod pro Liter Milch.

Nach dem ersten Schock und Entsetzen über die weitreichenden Konsequenzen dieser Tierfutterjodierung, die sich, wie sich dann bei weiteren Recherchen ergab, auf praktisch alle Futtermittel erstreckte, beschlossen mein Mann und ich, für unsere gerade gegründete Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken I. eine Grundinformation*4 mit allen wichtigen Fakten zur Zwangsjodierung – wie wir sie nannten – zu schreiben, und II. eine Lebensmittelliste*5 mit all denjenigen Lebensmitteln zusammen zustellen, die noch ohne künstliche Jodzusätze und deshalb für Menschen, die das zusätzliche Jod nicht vertrugen, noch verträglich waren.

Weihnachten 1995

In den Weihnachtsferien setzten mein Mann und ich uns an unsere Schreibtische und verfaßten

„Grundinformation“*6 und
II.„Was wir noch essen können. Leitfaden einer von künstlichen Jodzusätze freien Ernährung“*7
Dieser Leitfaden ist ab Januar 1996 bis Anfang 2004 immer wieder ergänzt und aktualisiert und ungezählte Male von uns auf eigene Kosten gedruckt und an verzweifelte Jodgeschädigte abgegeben worden.
Einige von ihnen haben später selber Selbsthilfegruppen gegründet und/oder jodkritische Websites eröffnet.
Die erste Website, auf der unsere Informationen veröffentlicht wurden, war die von Martiin Lipka, der unsere Texte 1998 für die Veröffentlichung auf seiner Website von uns zur Verfügung gestellt bekam und "Grundinformation" und "Was wir noch essen können" unmittelbar danach hochlud.
Die Basisinformationen für die nach unserer SHG gegründeten Selbshilfegruppen für Jodgeschädigte waren zuerst immer unsere „Grundinformation“ und „Was wir noch essen können. Leitfaden einer von künstlichen Jodzusätzen freien Ernährung“. Auf diese Weise sind Heinrichs Entdeckung und meine Recherchen über die Jodierung des Viehfutters, die von Seiten der Behörden und allen für die Jodierung Verantwortlichen konsequent verschwiegen wurden, allmählich allgemein bekannt geworden, bis durch den Druck dieser anwachsenden Informationslawine schließlich auch die bis dahin von der Jodwerbung eher überzeugten Medien sich diesem Thema „Tier- bzw. Viehfutterjodierung“ nicht mehr verschließen konnten.

Aus diesem Leitfaden zitiere ich hier diejenigen Passagen, die sich auf die Tierfutterjodierung beziehen.
Hierbei handelt es sich um Zitate aus einem Text von 1995 auf dem Wissenstand dieser Zeit. Seitdem hat sich im Bereich der Lebensmittel viel verändert, möglicherweise auch in dem hier zitierten Text. Deswegen verweise ich auf meine aktuellen Informationen zur Jodsituation und die inzwischen von mir auf Grund meiner gesammelten Erfahrung zusammengestellten „8 Faustregeln für unjodiertes Einkaufen“. Diese finden sich in meinem aktuellen Ratgeber „Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze“, 3. Auflage 2014.

S. 1, Sp.1: „Was wir noch essen können.
Leitfaden einer von künstlichen Jodzusätze freien Ernährung
„Die meisten Leser der folgenden Zeilen werden ungläubig den Kopf schütteln, wie viele Nahrungs- und Genußmittel mittlerweile künstlich mit Jodid angereichert sind oder auf andere Weise Jodid enthalten. Die von den beteiligten Interessengruppen erzeugte Jodhysterie hat hier gründliche Früchte getragen. Trotz der scheinbaren Vielfalt des Nahrungsangebotes ist Deutschland für zahlreiche Schwerstbetroffene eine Hungerwüste. …“

S.1, Sp.2: „Im Dezember 1993 wurde die Lebensmittelzusatzstoffverordnung geändert. Anders als vorher müssen Jodzusätze bei unverpackten Lebensmitteln nicht mehr angezeigt werden. Bei verpackten genügt eine Angabe innerhalb der Deklaration der Inhaltstoffe. Nur wenn dort „Salz“ oder genauer „Speisesalz“ steht, sind diese Lebensmittel nicht künstlich mit Jod angereichert. Das heißt aber heute nicht mehr, daß sie frei davon sind. Die von den Jodbefürwortern erreichte „möglichst frühe Einschleusung des Jodes in den Ernährungskreislauf“ birgt für die Jodrisikogruppe heimtückische Gefahren.
Alle Produkte, in denen deutsche Milch oder deutsches Fleisch verarbeitet sind, sind seit der Tierfutterjodierung hoch jodhaltig.
Geradezu lächerlich erscheint auf diesem Hintergrund der Hinweis der Jodbefürworter, einer Überjodierung sei schon dadurch vorgebeugt, daß sich ja niemand das Essen versalzen wolle.

Fleisch
Durch den größten „Coup“ der Jodbefürworter, die Tierfutterjodierung (siehe unsere Grundinformation und unsere „Kurzinformation für ökologisch interessiert Milcherzeuger“), gibt es heute kaum mehr Fleischwaren aus deutscher Erzeugung, die nicht künstlich jodangereichert sind, auch nicht bei Biobauern.

Die wenigsten Verbraucher, ja selbst die wenigsten Erzeuger wissen davon. Auf der prinzipiell sicheren Schiene sind Sie nur mit Wild. Aber Vorsicht: auch das Damwild in Zuchtgehegen und das Wild in manchen Forstrevieren hat Zugang zu jodierten Salzlecken! Die Futtermittelindustrie hat sich nicht entblödet, statt der bisher üblichen weißen Salzlecken jetzt braune anzubieten: jodiert. Aber das vorsichtigste Waldtier, das Reh, nimmt sie nicht an. …“

S.3, Sp. 1: „Eier
Der neueste Hit: „Jodeier“. Wie so oft wird Jod zum Zauberstab, der einem Produkte von im übrigen mäßiger Qualität einen Marktvorteil verschaffen soll. …
Das Jod ist undeklariert eingeschmuggelt in die sogenannte „Mineralstoffvormischung“. Der Bauer weiß es gar nicht. …
Wir selbst kaufen alle Milchprodukte sowie französische Eier in der Luxemburger Filiale des französischen Konzernriesen AUCHAN.“

S. 4, Sp.2: „Milch und Milchprodukte
Diese Sparte ist das große Sorgenkind.
Tierfutterjodierung wäre besonders deshalb geradezu klagefähig, weil sie die Jodrisikogruppe, und wer weiß schon, ober er nicht dazugehört, hier vor Zwänge stellt, denen der Geschädigte kaum noch ausweichen kann.
Alle Milchprodukte deutscher Erzeugung sind mehr oder wenigrt durch Jodzusätze kontaminiert, auch die von Bio-Erzeugern. (Siehe unsere Info für ökologisch interessierte Milcherzeuger).
Wir verhandeln mit einem deutschen Hersteller, ein Mineralstoffgemisch herzustellen, das keine künstlichen Jodzusätze enthält. Obwohl die Tiere solche Zusätze vor allem mit der Winterfütterung erhalten, reicht das aufgebaute Joddepot, um die Milcherzeugnisse ganzjährig ungenießbar zu machen. Es ist ein Aberwitz, daß Mitglieder unserer norddeutschen Gruppen bis zu vier Stunden Fahrzeit in Kauf nehmen (eine Fahrt), um sich in Polen mit H-Milch, H-Sahne, Käse und Butter einzudecken, und die Mitglieder Mitglieder unserer süd- und südwestdeutschen Gruppen in gleicher Weise nach Frankreich fahren müssen. verträglich.“

Kasten: „Im Ergebnis läuft die den deutschen Erzeugern untergejubelte Viehfutterjodierung zunächst auf eine empfindliche Umsatzeinbuße („Ich weiß nicht, ich vertrage einfach keinen Joghurt mehr!“), am Ende auf einen völligen Prestigeverlust („Warum haben die einem das nicht gesagt?“) der deutschen Landwirtschaft hinaus.“
Die einzige für unsere Risikogruppe geeignete, in Deutschland erhältliche Buttermarke ist die irische Kerrygold. Die Iren sind so vernünftig, den deutschen Jodunsinn nicht mitzumachen. Leider nicht überall erhältlich ist der vorzügliche Cheddar Käse „Dubliner“ von Kerrygold.
Ansonsten sind Joghurt, Dickmilch, Quark und Käse aller Art für die Jodrisikogruppe tabu, ein schweres Ernährungshandicap.
Als Milchersatz bleibt allein Sojamilch.

S. 5, Sp. 1: Fein heraus ist, wer pflanzliche Speisefette bevorzugt. Es gibt eine ganze Reihe kochsalzfreier Margarinen. … Aber Vorsicht: es darf keine Milch als Emulgator verwendet werden. Deshalb auf den Zusatz achten: „Frei von Milchbestandteilen“ oder in der Deklaration: „Eiweiß = 0. … Die Hersteller sollen ein solches Produkte um Himmels willen lassen, wie es ist!
Neben dem Kerrygold „Dubliner“ sind französische, spanische und italienische Käse (z.B. spanischer Schafskäse) in der Regel problemlos, sofern nicht aus deutscher Milch hergestellt. Wir beziehen aus einem kleinen Hunsrücker Käseladen italienischen, französischen, irischen Käse, die köstlich und absolut verträglich sind. (M.M. Müller, Hausbayerstraße 8, 56291 Pfalzfeld, Telefon 06746/9301, Fax 06746/9302). Bisher getestet haben wir die Sorten „Grana Padano“ (ein harter, auch zum Reiben geeigneter Parmesan) und „Provollone“ (ein sehr haltbarer köstlicher Käse, ursprünglich aus Sizilien). Nicht billig, aber köstlich und sparsam. Der Provollone „Piccantino“ ist auch in guten Kaufhäusern zu haben. Im Grunde sind Sie mit jedem original-italienischen Käse auf der sicheren Schiene. Auch führen viele Bioläden Käse italienischer ökologischer Erzeuger, bei denen die verarbeitete Milch bestimmt nicht aus Deutschland stammt. …

Knusper&Knasper

Bitte berücksichtigen Sie hier, daß sehr viele Nahrungs- und Genußmittel u.a. mit oder aus Milch hergestellt sind: z.B. Schokolade (eine sehr gute spanische Schokolade ohne jodierte Milch gibt es im Versand „Gutes aus Klöstern“, Tattenbachstraße 20, D- 80538 München).“

S. 5, Sp. 2: „Hurra! Endlich habe ich ein nichtjodiertes Gebäck gefunden: Es ist das schottische „Shortbread“ von Joseph Walkers, und es gibt kein köstlicheres Buttergebäck als dieses! Weltklasse! Die sparsamen Schotten können es. Das meiste aus dem umfangreichen Programm ist in jedem Teeladen zu haben. …

Soßen – und Kochhilfen

Das Problem liegt hier darin, daß die Hersteller keine unjodierten deutschen Ausgangsprodukte mehr erhalten und daß viele Produkte Milcheiweiß enthalten. Im Ganzen ist diese Produktgruppe deshalb ein Tummelplatz für die Mehrfachjodierung. Bedenken Sie, daß auch Brühwürfel tabu sind. Sie enthalten das Jod möglicherweise gleich dreifach: über das verarbeitete Fleisch, über das zugesetzte Jodsalz, und über das Milcheiweiß. …

S. 6, Sp. 1: „Mehlspeisen und Kartoffelveredelungsprodukte

Weder gewöhnliche Eiernudeln noch Nudeln mit jodiertem Salz sind für die Jodrisikogruppe verwendbar. Gehen Sie sicher und kaufen Sie Nudeln, die nur aus Hartweizengrieß und Wasser hergestellt sind. … Die Italiener machen Nudeln aus Hartweizengrieß und Wasser. Die Italiener verstehen etwas von Teigwaren. Bei Nudelsoßen müssen Sie im Einzelnen die Verwendung von Jodsalz anhand der Inhaltsdeklaration überprüfen. Eine ganze Reihe von Ketchups sind unjodiert. …
Ein Lichtblick für Jodgeschädigte sind die köstlichen Klöße und Kartoffelpuffer des fränkischen Herstellers Henglein. …“

S. 6, Sp. 2: „Eis- und Tiefkühlkost

Die Convenience-food ist fest im Griff der Jodierer. Die Großen liefern so gut wie kein Reingemüse mehr. Statt Möhren: „Möhren in Rahmsoße“, statt Spinat: „Rahmspinat“, und schon ist über die Sahne Jod drin. …
Auf Eisgenüsse müssen Jodallergiker in der Regel verzichten, es sei denn es handelt sich um reines Fruchteis….“

S. 6/7, Sp. 1: „Sonderhinweise und Aktuelles

Zudem hat die Tierfutterjodierung Auswirkungen, die sich jeder Kontrolle entziehen. Organischer Dünger, wie ihn gerade die Bio-Erzeuger verwenden, enthält das vorher dem Tierfutter zugesetzte künstlich hergestellte Jodid als Ausscheidungsprodukt der Tiere. Durch diesen unseligen Zusammenhang können Jodallergiker jetzt auf organisch gedüngte Erzeugnisse pflanzlicher Herkunft (Spargel, Erdbeeren u.a.) allergisch reagieren. …“

Notmaßnahmen

Einige Mitglieder sind dadurch, daß sie fast nichts mehr zu essen bekommen, bis auf 40 kg Körpergewicht abgemagert. Versuchen Sie langsam und vorsichtig, Ihre Ernährung wieder zu verbessern. Zur Kohlenhydrat- und Kalorienzufuhr: Argentinisches Rinderfilet, Geflügel aus Polen, Ungarn oder Frankreich, Kartoffeln, Reis, selbstgebackenes Brot, Bananen, zwischendurch Datteln (hervorragend bei türkischen Händlern). Fett und Mineralstoffe: Kerrygold-Butter, Avocados, spanischer, italienischer, französischer Käse.

S. 7, Sp. 2: …
Wenn Sie auf Milch nicht verzichten können: versuchen Sie Kontakt zu Polen oder zu Franzosen zu bekommen, deren Familien Ihnen H-Milch und H-Sahne (Z.B. „Milly Mleko UHT 3,5 tluszczu von Ovita Nutricia“, oder „ Lait des Campagnes francaise, lait sterilisé UHT von AUCHAN) im Paket schicken können. 1 Liter H-Milch kostet in Polen 80 Pfennig.

Urlaub in deutschen Landen?

Fehlanzeige! Für uns „sichere“ Urlaubsländer sind Polen, Ungarn, die Slowakei, Frankreich, Spanien, Italien, Portugal (– hier aber Vorsicht: Portugal importiert deutsche H-Milch) und vor allem Irland und Schottland. Patienten mit jodverursachten schweren Herz-Rhythmusstörungen erlebten einen Irland-Aufenthalt als wahre Erholung, da – anders als in Deutschland möglich – vom Tag der Ankunft an eine 100%-ige Ernährung ohne künstliche Jodanreicherung zur Verfügung stand.“

Anmerkungen
*1 Aus über hundert Sachartikeln zur Jodproblematik habe ich die meiner Meinung nach 14 wichtigsten in "Die Jodartikel-Sammlung.Artikel über spezielle jodinduzierte Erkrankungen" 2009 im Verlag Braunschweig-Pauli separat herausgegeben, um sie für Betroffene jederzeit zugänglich zu machen.
Diese Artikel sind:
1. Brustkrebs durch Jod (Erstveröffentlichung 2000)
2. Jod führt zu Depressionen
und anderen psychischen Erkrankungen (Erstveröffentlichung 1996/97 in der Artikelserie "Jodunverträglichkeiten" von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A)
3. Impotent durch Jod? (Erstveröffentlichung 2002)
4. Jod-Akne (Erstveröffentlichung 1996/97)
5. Jod in der Schwangerschaft (Erstveröffentlichung 2001)
6. Jod in der Suppe (Erstveröffentlichung 2002)
7. Jodinduzierte Herzerkrankungen (Erstveröffentlichung 2003)
8. Jod – Spurenelement und Gift (Erstveröffentlichung 2008)
9. Jod – zuviel davon macht krank! (Erstveröffentlichung 2000)
10. Krebskrank durch Jod? (Erstveröffentlichung 1996/97
11. Lichtallergie durch Jod? (Erstveröffentlichung 2001)
12. Rinder-Tuberkulose durch jodiertes Viehfutter (Erstveröffentlichung 2002)
13. Nutzvieh als Medikamententräger (Erstveröffentlichung 1996/97)
14. Jodiertes Viehfutter – ein Gesundheitsrisiko für den Menschen! (Erstveröffentlichung 2009)

*2 Sachveröffentlichungen zur Jodproblematik:
Braunschweig-Pauli, Dagmar/Dr. Heinrich Pauli: Grundinformation der Deutschen Selbsthilfegruppe der
Jodallergiker, Morbus Basedow und Hyperthyreosekranken, 1. Aufl. Trier, 1995/96, 4. Aktualisierte Neuauflage
Trier 2012, 5. aktualisierte Neuauflage voraussichtlich April 2014
Braunschweig-Pauli, Dagmar: Jod-Krank, der Jahrhundertirrtum, Andechs 2000/Trier 2007, 2012. Dieselbe: Krankmacher Jod. Bad Schönborn 2002.
Dieselbe: Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod, München 2003, 5. akt. Neuauflage 2010, 6. Aufl. 2013.
Dieselbe/ Norbert Messing: Der kritische Einkaufsführer JOD, Bad Schönborn 2004.
Dieselbe: Basisartikel JOD. Basisinformationen zur „generellen Jodsalzprophylaxe„, Trier 2008, 4. Aktual. Neuauflage Trier 2012. Trier 2009, 2. Aktual. Neuauflage Trier 2012, 3. Auflag. Trier 2014. Mit einem Vorwort des
Berliner Schilddrüsenspezialisten Professor Dr. med Jürgen Hengstmann und einem Geleitwort von Frank Rösner,
ehem. Schatzmeister der FDP in Garmisch-Partenkirchen.
Dieselbe: Die Jodartikel-Sammlung. 14 Artikel über spezielle jodinduzierte Erkrankungen, Trier 2011. *3 Archiv Braunschweig-Pauli/1995, M1
*4 Archiv Braunschweig-Pauli/1995, M1
*5 Archiv Braunschweig-Pauli/1995, M1
*6 1. Aufl. Trier 1995 / 96. (verbesserte Nachdrucke 2004 / 2006)
2. aktual. Auflage November 2008
3. Auflage Februar 2010
4. aktual. Auflage April 2012
5. aktual. Neuauflage Frühjahr 2014
*7 Diese Liste wurde bis 2004 in Form eines Manuskriptes von uns ständig aktualisiert. 2004 waren so viele neue Aspekte dazubekommen, daß meine Recherchen zu unjodierten Lebensmitteln erstmals als kleiner Ratgeber - mit einem Vorwort des Verlegers - „Der kritische Einkaufsführer JOD“ In Buchform erschien, der allerdings sehr schnell auch wieder überholt war und seitdem nicht mehr aufgelegt wird. Wegen verschiedener Hürden, die sich auf Grund meiner jodkritischen Arbeit ergaben - u.a. die Verlagsgründung, um alle nötigen, auch die kleineren Publikationen über die Jodproblematik veröffentlichen zu können - konnte der wiederum aktualisierte und stark erweiterte Einkaufsratgeber für unjodierte Lebensmittel erst 2009 als „Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze“im eigenen Verlag Braunschweig-Pauli, Trier, erscheinen:
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Kochen und Einkaufen ohne Jodzusatze
Ein Rezept- & Einkaufsbuch für Jodempfindliche und Gesundheitsbewußte
Mit feinen Rezepten aus Mamsells Küche
IS BN 978-3-9811477-2-8
Copyrigt 2009 Verlag Braunschweig-Pauli, Trier, 1. Auflage November 2009
2. Auflage, April 2012
3. Auflage Februar 2014

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 15.05.2014


Lithium im Trinkwasser? Eine weitere Zwangsmedikation in Sicht?

Am 24. August 2017 wurde auf www.aerzteblatt.de/nachrichten/77832/Lithium-im-Trinkwasser-koennte-vor-Dement-schuetzen der Artikel „Lithium im Trinkwasser könnte vor Demenz schützen“, © rme/aerzteblatt.de, veröffentlicht.

Dieser Artikel basiert auf einer im Jama Psychiatry (2017; doi:10.1001/jamapsychiatry.2ß17.2362) erwähnten „bevölkerungsbasierten Fall-Kontroll-Studie“, derzufolge es Zusammenhänge zwischen lithiumhaltigem Trinkwasser und geringerer Häufigkeit von Altersdemenz zu geben scheint.

Der Australier „John McGrath vom Queensland Brain Institute in Brisbane“ brachte auf Grund dieses vermuteten Zusammenhanges – der allerdings noch durch weitere Forschungen bestätigt werden müßte - die Idee auf, Trinkwasser mit Lithium anzureichern. (Zitate nach der Quelle s.o.).

Bei dieser „Idee“ bleibt unberücksichtigt, daß eine Medikation über Grundnahrungsmittel in Deutschland weder vom Grundgesetz, noch vom Medizinrecht, noch von den Richtlinien für Lebensmittel, die keine Medikamente enthalten dürfen, gedeckt ist, sondern gemäß §§ 223ff. StGB Körperverletzung bzw. gemäß §§ 224 StGB Gefährliche Körperverletzung darstellt.

Da der gegenwärtig praktizierten Jodsalzprophylaxe aber eine ähnlich gelagerte „Idee“ zugrunde liegt, die ebenso durch keines der geltenden Gesetze gedeckt ist, und trotzdem praktisch generalstabmäßig umgesetzt worden ist, sollte man sich über die neue „Idee“ für eine Zwangsmedikation des Trinkwassers, diesmal durch Lithium, so abstrus sie ist, Sorgen machen.

Lithium (Li) wird in Form einer Lithiumtherapie therapeutisch als sogenanntes „Antidepressivum“ bei der Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen, z.B. „manisch-depressiven Verlaufsformen“ (s. Ammon, a.a.O., S. 283) eingesetzt.

Mit Lithium kann man also Menschen erfolgreich ruhig stellen – nach dem Motto: „Ruhe ist die erste Bürgerpflicht!“ (Zitat Graf von der Schulenburg-Kehnert)

Eine medizinische Lithiutherapie – für die aber die persönliche Einwilligung des Patienten vorliegen muß, andernfalls sie Körperverletzung gemäß §§223 StGB darstellt - ist mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. „Im Gegensatz zur bisherigen Auffassung sind die durch Lithium entstandenen Schäden bei Absetzen nicht in jedem Fall voll reversibel.“ (s. Ammon, a.a.O., S. 287)

So wird nach Absetzen der Lithiumtherapie über eine “Lithium-Entzugssymptomatik” diskutiert und darüber, dass „die REM-Phasen bei Lithiumsalzen verkürzt zu sein“ scheinen. Auch „Manien können leicht nach plötzlichem Lithium-Absetzen auftreten.“ (s. Ammon, a. a. O., S. 294)
“…und nach Gabe von therapeutischen Lithiumdosen können Muskelzuckungen und Tremor auftreten, die manchmal nur initial, manchmal aber auch dauernd vorhanden sind. Die Häufigkeit beträgt beim Lithium 10-50%“ (s. Ammon, a. a. O., S. 295) Weitere Nebenwirkungen von Lithium werden wie folgt beschrieben: „Auch können nach Lithiumgabe in 30% der Anwendung Muskelschwäche … auftreten.“ (s. Ammon, a. a. O., S. 296)
“Auf das mögliche Auftreten eines Diabetes insipidus unter einer Lithium-Therapie sollte geachtet werden.“
Durch von Lithium verursachte Ödeme kann „eine latente Herzinsuffizienz manifest werden“.

Mit einer pauschalen Lithiumgabe über Salz hat man schon in Amerika schlechte Erfahrungen gemacht.

So ersetzte man in den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den USA Kochsalz durch Lithiumchlorid, und „es traten in der Folge Lithiumintoxikationen auf, ….“ (s. Ammon, a. a. O., S. 300)

Besonders die Schilddrüse scheint durch zusätzliche Lithiumgaben geschädigt zu werden.
“Auswirkungen einer Lithiumbehandlung auf die Schilddrüsenfunktion” sind u.a. „Hypothyreoidismus mit oder ohne Kropf“ … und „hängt also mit der Einnahme von Iod mit der Nahrung zusammen. Bei einer mehr als 12 Monate dauernden Lithiumtherapie wurde in 2-15% der Fälle eine benigne euthyreote Struma beoachtet.“ (s. Ammon, a. a. O., S. 302) “Da Lithiumsalze eine Hypothyreose und/oder Kropf auslösen können, sollte die gleichzeitige Anwendung von Iodid-Präparaten vermieden werden …“ (s. Ammon, a. a. O., S. 310)

In der Schwangerschaft ist Lithium “Kontraindiziert in den ersten 4 Monaten” (s. Rote Liste, a. a. O., Orange, S. 311) weil es die Plazenta überwindet. „Lithium erfordert von allen psychotropen Stoffen die größte Sorgfalt in der Anwendung. Eine erhöhte Zahl von Mißbildungen konnte bei den Psychopharmaka nur bzgl. des Lithium sicher nachgewiesen werden.“(s. Ammon, a. a. O., S. 304)

Die Auflistung der Gegenanzeigen und Kontraindikationen bei einer Lithiumanwendung sind umfangreich und umfassen praktisch alle Erkrankungen des ZNS, Schwangerschaft und Stillzeit, Herzinsuffizienz, Leberschäden, Morbus Addison, hypothyreote Struma und Psoriasis. (s. Ammon, a. a. O., S. 305)

Früher war es auch in deutschen psychiatrischen Einrichtungen selbstverständlich, daß bei einer gleichzeitigen Anwendung von lithiumhaltigen Antidepressiva kein Jodsalz und natürlich auch keine jodierten Lebensmittel verwendet werden durften.

Zwar ist dieses Wissen noch verschiedentlich in Fachkreisen präsent, aber ob es auch noch so strikt in der Praxis, also der Ernährung von psychisch Kranken, die lithiumhaltige Antidepressiva erhalten und deshalb keine zusätzlichen Jodgaben bekommen dürfen, angewendet werden kann, ist bei der gegenwärtigen durchjodierten Ernährungslage in Deutschland infolge der Jodierung von Lebens- UND Futtermitteln eher fraglich.

Marschiert die Zahl der behandlungsbedürftigen – und überwiegend jodinduzierten - Schilddrüsenerkrankungen nach Schätzung von Experten (s. Arzneiverordnungsreport 2004, S. 45) auf die 50% der Bevölkerung zu, so dürfte bei einer Zugabe von Lithium in Trinkwasser auch noch die im Moment noch nicht betroffene andere Hälfte der Bevölkerung ebenfalls unnötig krank (gemacht) werden.

Literatur

Ammon, Hermann P.T. (Hrsg.): Arzneimittelneben- und Wechselwirkungen. 3Stuttgart 1991.

Rote Liste ® 2009, Frankfurt/Main, Teil: Orange, S. 311f.
Schwabe, Ulrich/ Paffrath, Dieter (Hrsg.): Arzneiverordnungsreport 2004, Springer-Verlag 2004, S. 45.

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier den 17.09.2017



Milchkrise durch Jodmilch.

 

Warnungen vor der sicheren Milchkatastrophe als Folge der Viehfutterjodierung seit 1995 von Verantwortlichen ignoriert.

 

Seit 1985/86 wird in Deutschland das Viehfutter jodiert, zunächst heimlich, und auch oft im Biobereich.

Die vielen Menschen, die seitdem plötzlich durch Milch und Milch- und Folgeprodukte schwere Krankheitssymptome bis hin zu lebensbedrohlichen Ohnmachten und Kreislaufzusammenbrüchen entwickelt haben, stellten allmählich fest, daß die Ursache für ihre Krankheitsprobleme außer in deutschen Milchprodukten auch in anderen deutschen tierischen Produkten wie Eier, Geflügel, Fleisch etc. zu finden war.

Die wenigsten von ihnen wissen, daß ihre durch Milchprodukte ausgelöste Krankheitssymptomatik meist nur an dem künstlichen Jod liegt, das über die Viehfutterjodierung in die Milch gelangt ist.

Die meisten Betroffenen wissen es tatsächlich gar nicht, daß ihre vermeintliche Milchunverträglichkeit - oft auch als Laktoseunverträglichkeit diagnostiziert – in Wirklichkeit eine Jodunverträglichkeit ist und von dem künstlichen Jod ausgelöst wird, das über das Viehfutter in die deutsche Milch gelangt.

Laut Laborbericht der FAL in Braunschweig können das zur Zeit – trotz der bereits abgesenkten erlaubten Jodmenge für Viehfutter - 1522 µg Jod/ Liter Milch sein. Das ist mehr als das Siebenfache der von der WHO als kritisch eingestuften Tageshöchstmenge von 200 µg Jod pro Tag!

Und Menschen nehmen außer Milch und Milchprodukten ja noch mehr Nahrungsmittel zu sich, z.B. Brot – meist auch jodiert, oder Fertiggerichte – ebenfalls meist jodiert, oder Restaurantessen – meist ebenfalls jodiert, etc. etc.

Sie meisten Betroffenen weichen deshalb instinktiv auf ausländische, unjodierte Milchprodukte aus, die sie - trotz Diagnose Laktoseunverträglichkeit - vertragen.

Auf diesen Milchtourismus wurde Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. bereits vor 10 Jahren von einer Kassiererin in einem ausländischen Supermarkt angesprochen, die sie fragte, warum so viele Deutsche, z.T. sogar mit Bussen aus anderen deutschen Bundesländern ! angereist, hauptsächlich Milch und Milchprodukte und Eier bei ihnen einkaufen würden. Sie und ihre Kolleginnen würden sich schon lange darüber wundern.
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. erklärte der Kassiererin, daß infolge der nahezu unausweichlichen Viehfutterjodierung in Deutschland – leider meist auch im Biobereich – die Milchprodukte in Deutschland für eine wachsende Zahl Menschen gesundheitlich unverträglich, z.T. sogar lebensgefährlich seien. Und so seien viele Betroffene dazu übergegangen, sich im Ausland ihre unjodierte Milch, unjodierte Milchprodukte und Eier etc. zu beschaffen.

Andere Betroffene, die nicht in der Nähe einer Grenze wohnen, kaufen Soja-, Hafer- oder Mandelmilch.
Wieder andere werden Veganer .
Unter Veganern befinden sich nämlich viele Jodgeschädigte als Zwangsveganer, wie sie sich selber nennen, weil Ihnen ja nichts anderes übrig bleibt, wenn sie einigermaßen gesund im durchjodierten Deutschland überleben wollen.

An dieser politisch selbstgemachten Milchkrise kommt inzwischen kein Politiker mehr vorbei. Aber man sucht die Ursache in der falschen Richtung.

Das einzige Mittel, diese seit der Jodierung sich zuspitzende Milchkrise zu beenden ist, die Jodierung des Viehfutters sofort zu stoppen!

Denn dann können die deutschen Milch-Verbraucher endlich, nach drei Jahrzehnten, wieder unbesorgt nicht jodbelastete deutsche Milch im eigenen Land kaufen.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. inserierte in ihrer Verzweiflung u.a. am 22. Januar 1996: „HILFE! Wie viele andere Schilddrüsenkranke vertrage ich keine künstlich mit Jod angereicherten Lebensmittel. Wo aber gibt es noch Brot, Wurst, Käse, Tomatenmark oder Suppenwürfel ohne Jodsalz? Zahle für garantiert ohne Jodsalz(!) hergestelltes Brot und für Käse bis zum Fünffachen des üblichen Preises. Zuschriften unter…“ . Zitat ende (zitiert aus. „Jod-Krank“, a.a.O. S. 96).

Viele Betroffene, die sich bei der Deutschen SHG der Jodallergiker melden, sind ebenfalls bereit, 2 Euro und mehr für 1 Liter deutsche Milch zu bezahlen, wenn diese UM HIMMELS WILLEN OHNE KÜNSTLICHE JODERSÄTZE IST!

Stoppt Viehfutterjodierung – Stoppt Jodmilch!

2009
schrieb Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. einen offenen Brief (s.u.) an die damals in Berlin vor dem Kanzleramt sich im Hungerstreik befindlichen Milchbäuerinnen, der nichts an Aktualität verloren

hat. Im Gegenteil, dieser offene Brief an die Bäuerinnen im Hungerstreik ist aktueller denn je.

Offener Brief
an die Bäuerinnen im Hungerstreik vor dem Kanzleramt in Berlin, Trier, den 18. Mai 2009
An die Bauerinnen im Hungerstreik vor dem Kanzleramt in Berlin

Liebe Bäuerinnen im Hungerstreik!

Von Anfang an habe ich Ihre Proteste in Berlin, die nun in Ihren verzweifelten Hungerstreik vor dem Kanzleramt übergegangen sind, mit Interesse und großem Verständnis verfolgt.
Und in der letzten Woche hatte ich in verschiedenen Internet-Zeitungen Leserbriefe zur Erklärung Ihres Problems veröffentlicht.
Um Sie aber direkt zu erreichen, schreibe ich Ihnen diesen “Offenen Brief“, und ich bitte einen Berliner Freund, ihn Ihnen zu überbringen:

Wahrscheinlich wissen Sie gar nicht, dass Sie sozusagen einer gigantischen Fehlinformation “ins Messer gelaufen” sind und nun mit Ihrer Milch und allen Milchprodukten Lebensmittel erzeugen, die immer weniger Menschen in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen vertragen.

Denn Deutsche Milchprodukte sind Ladenhüter, und warum?

Weil der Tipp, jodiertes Viehfutter zu füttern, seit 1985/86 dazu geführt hat, dass die über das Futter künstlich jodierten Tiere hochjodhaltige Milchprodukte, Fleisch, Eier etc. liefern, die die Konsumenten dieser Produkte erstmals krank - vor allem schilddrüsenkrank – gemacht haben.

Und diese wachsende Zahl von Jodkranken - laut WDR-Sendung im Februar 2009 beläuft sich allein die Zahl der jodinduzierten Hashimoto-Erkrankungen auf über 10 Millionen Menschen - , zu denen außerdem u.a. über 4% Basedow-Kranke, Jodallergiker, Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion und Unterfunktion, Schilddrüsenkrebs, Osteoporose, ADHS und Alzheimer gehören, vertragen aus gesundheitlichen Gründen keine wie auch immer gearteten
künstlich jodierten Lebensmittel mehr. Also auch nicht Ihre Milchprodukte.

Dabei suchen wir Jodgeschädigten verzweifelt nach unjodierten Milchprodukten und fahren weite Strecken ins Ausland, z.B. nach Frankreich, Belgien und Polen, sogar mit der Fähre nach England, um unjodierte Milchprodukte zu kaufen.

Und ich habe für Betroffene in meiner Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyrosekranken , die nicht ins benachbarte Ausland fahren konnen, inzwischen ein Rezept für “Ersatzsahne” und “Ersatzmilch” entwickelt.

Schon 1995 gab ich in unserer Tageszeitung eine Anzeige auf und schrieb, dass ich für garantiert unjodierte Milchprodukte bis zum fünffachen Preis bezahlen würde. Auch andere Jodgeschadigte würden 2 oder 3 und sogar 4 Euro für einen garantiert nicht künstlich jodierten Liter Milch bezahlen.

Aber bis jetzt konnten wir nur wenige Bayerische Demeter-Bauern dazu bewegen, ihr Viehfutter nicht mehr zu jodieren. Leider wird diese geringe Menge unjodierter Milch zum einen in den Molkereien mit jodierter Milch vermischt, zum anderen ist es so wenig, das wir immer noch keine deutschen, garantiert unjodierten Milchprodukte für alle haben.

Ich möchte Sie wissen lassen, dass es Millionen von Jodgeschädigten in Deutschland gibt, die nichts lieber täten, als Ihre Milch zu kaufen, wenn diese um Himmels Willen bloß ohne künstliche Jodzusätze - über jodiertes Futter, jodierte Lecksteine - wäre!

Ein Königreich für unjodierte deutsche Milch!

Ich bitte Sie von ganzem Herzen:
Produzieren Sie Milch und Milchprodukte ohne künstliche Jodzusätze, und (nicht nur!) die Jodgeschädigten werden überglücklich Ihre Produkte kaufen.

Im Moment schreibe ich an einem Kochbuch “Kochen und Einkaufen ohne Jodzusatze”, und meine Angaben zur Milch sind leider sehr mager: in Deutschland gibt es - mit den bereits genannten, nur wenigen zugänglichen Ausnahmen - z. Zt nur die nach meinem Rezept herzustellende unjodierte “Ersatzmilch” und “Ersatzsahne”.

Sie, liebe Bäuerinnen im Hungerstreik, könnten den Zustand, dass man in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen fast keine deutschen Milchprodukte mehr essen kann, schnell ändern! Bitte, tun Sie es!

Stellen Sie auf unjodiertes Viehfutter um, und Ihre finanzielle Lage wird sich schnell ändern!

Denn die aus Not ins Ausland abgewanderten Milchkunden (=Milchtourismus) werden gerne wieder Ihre Milch kaufen, wenn die in Deutschland produzierte Milch endlich wieder unjodiert ist und damit für Viele nicht mehr schwere Gesundheitsschäden auslöst.

Für Nachfragen und Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit allen guten Wünschen dafür, dass Sie bald wieder rentable Milchwirtschaft betreiben können, weil Ihre Milch endlich wieder von der großen und wachsenden Zahl Menschen, die KEINE KÜNSTLICHEN JODZUÄTZE vertragen, GEKAUFT wird!

Herzlichst Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.,
Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, den 18. Mai 2009, www.jod-kritik.de

Copright by Dagmar Braunschweig-Pauli M. A., Trier 2009, zitiert in: „Kochen und Einkaufen ohne künstlich Jodzusätze, Verlag Braunschweig-Pauli Trier, .1-3. Auflage 2009, 2014, S. 145 ff.:

Literatur

Braunschweig-Pauli, Dagmar: Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod“, Herbig-Verlag München, 6. Aufl. 2013, S. 203ff.
Braunschweig-Pauli, Dagmar: „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum, Verlag Braunschweig-Pauli Trier, 3. Aktual. Aufl. 2012, S. 139ff, 198ff, 261ff.

Weitere Literatur zum Thema Zwangsjodierung s. www.jod-kritik.de
Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 29. Mai 2016


Silberjodid darf freigesetzt werden

 

 

Offener Brief an die Umweltministerin von Rheinland-Pfalz.

Betrifft: Silberjodid gegen Hagel – Giftregen über Rheinland-Pfalz

Sehr geehrte Frau Ministerin Höfken,

Sie beantworten die Kleine Anfrage „Hagelabwehr mit Silberjodid“ des Abgeordneten Dr. Timo Böhme (AfD) vom 16.07.2019 im Landtag Rheinland-Pfalz mit der Bestätigung, daß der Einsatz von Hagelfliegern, die Silberjodidgemische gegen Hagel sprühen, erlaubt ist, Zitat: „ Die erforderliche Erlaubnis für eine Ausnahme von dem Verbot, Stoffe aus Luftfahrzeugen abzulassen, wurde erteilt.“ Zitat Ende.Zur Frage Nr. 1 von Dr. Timo Böhme, Zitat, „Inwieweit … der Einsatz von Silberjodid in der Umwelt den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere im Hinblick auf die geforderten Schutz-. Erste Hilfe- und Entsorgungsvorgaben“ entspricht, stellen Sie summarisch zusammen mit den Antworten auf die Fragen 5 und 6 fest, Zitat: „Silberjodid ist kein typischer Luftschadstoff und immissionsrechtlich nicht überwachungsbedürftig“. Und „Eine routinemäßige Überwachung der Auswirkung des Einsatzes von Silberjodid auf Mensch und Umwelt erfolgt nicht“. Zitat Ende.

Im Jahre 2015 sind Ihren Angaben zufolge, Zitat, „Begleituntersuchungen des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Rheinland-Pfalz erfolgt, um festzustellen, ob das Ausbringen von Silberjodidgemischen zu einem messbaren Anstieg der Silberkonzentration im Boden oder in Gewässern führt“. Zitat Ende. Außerdem ist der Oberen Naturschutzbehörde jedes Jahr, Zitat, „ein Bericht über die durchgeführten, erlaubten Einsätze der Hagelflieger vorzulegen, welche insbesondere darüber informiert, wann
und wo die Einsätze stattfanden und welche Menge an Silberjodid(-Gemisch)beim jeweiligen Einsatz im jeweiligen Bereich ausgebracht wurden“. Zitat Ende.

Auf die Frage Nr. 2 nach den Gefahren, die „beim Einsatz von Silberjodid für Menschen und Umwelt in den Gebieten, in denen Hagelflieger Silberjodid versprühen“ bestünden, antworten Sie, Zitat: „Nach den Vorschriften der chemikalienrechtlichen Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen – Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 – fällt Silberjodid in die Klasse der umweltgefährdenden Stoffe. Es wird mit dem Piktogramm GBS09 (Fisch und Baum) als umweltgefährdender Stoff gekennzeichnet. Es gilt u.a. der Gefahrenhinweis H410: „Sehr giftig für Wasserorganismen mit

langfristiger Wirkung“. Silberjodid hat eine sehr hohe akute chronische aquatische Toxizität.“ Zitat Ende.

Vereinzelte Presseartikel darüber, daß mithilfe sogenannter „Hagelflieger“ Hagelwolken aufgelöst würden, indem aus Flugzeugen Silberjodid-Acetonlösung in die Hagelwolken gesprüht würde, haben die Menschen in Rheinland-Pfalz, die aus gesundheitlichen Gründen kein zusätzliches Jod haben dürfen, natürlich auch nicht aus der Luft, in Panik versetzt.

Leider bestätigen Ihre Antworten die schlimmsten Befürchtungen der Jodgeschädigten in Rheinland-Pfalz., denen nach den Lebensmitteln, die meist alle jodiert sind, durch die Freisetzung von Silberjodidgemischen auch noch die Luft zum Atmen genommen wird.

Für Jodallergiker besteht – genau wie bei der Aufnahme von jodierten Lebensmitteln – auch durch die Freisetzung von Jod in die Atemluft und in Regen die tödliche Gefahr, z.B. einen anaphylaktischen Schock oder einen akuten Kehlkopfverschluß (Larynxödem= Erstickungsgefahr) – zu erleiden.

Bei Menschen mit Überfunktion, Heißen Knoten und Morbus Basedow besteht durch Jodkontamination über die Nahrungsaufnahme sowie durch Einatmen das Risiko einer oft letal verlaufenden thyreotoxischen Krise.

Auf diese gesundheitlichen Gefahren, die durch die Berieselung mit Jod-Regen und das Einatmen von Jod-Aerosolen für Menschen mit
Schilddrüsenerkrankungen, Jodallergie und Jodsensibilität entstehen, gehen Sie in Ihren Antworten nicht ein.

Auch die international erprobten gesundheitlich weniger problematischen Alternativen zur Silberjodid-Hagelabwehr, wie z.B. Zement, das in Rußland erfolgreich eingesetzt wird (s. in: „Die Wettermacher. Hagelabwehr in Stuttgart“ von chb in: transmission September 2004, S. 33), lassen Sie unerwähnt.

Die bekannten Gründe für den Einsatz von Hagelfliegern sind offensichtlich rein wirtschaftlicher Natur. Damit glaubt man Schäden in Landwirtschaft – z.B. in Obst- und Weinanbauregionen – und der Automobilindustrie – z.B. in Stuttgart – zu verhindern oder zu minimieren.

Unter Wissenschaftlerin ist die Methode zur Auflösung einer Hagelwolke mit Silberjodid umstritten, da sie sich wissenschaftlich nicht beweisen läßt.

Ich fasse noch einmal zusammen: In Rheinland-Pfalz ist seit mindestens fünf Jahren heimlich, ohne offizielle Information der Bürger, eine giftige Kontamination der Atemluft in Form der Freisetzung von Silberjodid in Wolken erlaubt und wird seitdem zum Schaden von Bürgern und Umwelt heimlich durchgeführt.

Eine Warnung und Vorankündigung, wie es in Katastrophenfällen und beim Freisetzen von

giftigen Substanzen in die Umwelt gesetzlich verpflichtend ist, erfolgte m.W. zu keiner Zeit.

Deshalb fordere ich im Interesse der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken,

von jetzt ab rechtzeitig über die geplanten Hagelflüge informiert zu werden, zur zukünftigen Verhinderung krisenhafter Notfälle infolge des durch Hagelflüge bislang heimlich verursachten Silberjodid-Regens und der Silberjodid-Atemluft; diese Daten werden dann unter der Rubrik „Hagelflüge in RLP“ auf www.jod-kritik.de einsehbar sein.

darüber informiert zu werden, wann, wo, zu welcher Zeit und für wie lange das für uns gesundheitsgefährdende Silberjodid durch Hagelflieger freigesetzt wird, damit wir die für uns möglichen Sicherheitsmaßnahmen gegen Jod-Aerosole und Jod-Regen treffen
können.

eine komplette Liste mit Datum, Ortsangabe und Zeitspanne der in den letzten fünf Jahren durchgeführten Silberjodid-Freisetzungen über Rheinland-Pfalz.

Sehr geehrte Frau Höfken, mit diesem Offenen Brief über die Problematik der Freisetzung von Silberjodidgemischen durch Hagelflieger in Rheinland-Pfalz appelliere ich an Sie als Umweltministerin der Partei Bündnis 90/Die Grünen, für die der Schutz von Mensch, Tier und Umwelt zum Kern des Parteiprogrammes gehört, sich des Schutzes der jodgefährdeten Menschen in Rheinland-Pfalz anzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 7. September 2019

Quellen:

Der Wortlaut der Kleinen Anfrage „Hagelabwehr mit Silberjodid“ des Abgeordneten Dr. Timo Böhme (AfD) und der Antworten von Staatsministerin Frau Ulrike Höfken, Bündnis 90/ Die Grünen, ist auf der Website des Landtages Rheinland-Pfalz unter Drucksache 17/9603 zu Drucksache 17/9479 nachzulesen.

Die Artikel über die Hagelflieger aus den Jahren 2004, 2005, 2009 und 2014 sind wahrscheinlich noch im Internet nachzulesen.
„Hagelabwehr aus der Luft – Technik, Wirksamkeit, Kosten“ von Dr. Wilfried Zipse in: Vortrag DLR Mosel anläßlich der 53. Kreuznacher Winzertagung 2009, S. 23. „Wettermacher“ von Thomas Olivier/ ww, in: General-Anzeiger Bonn, 07./08. 0 8. 2004. „Die Wettermacher. Hagelabwehr in Stuttgart“ von chb in: transmission September 2004, S. 30 und 33. „Rheinland-Pfalz: Zweite Cessna zur Hagelbekämpfung im Einsatz“, https://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Pflanze/Rheinland-Pfalz-Zweite-Cessna-zur-Hagelbekaempfung-im-Einsatz_article1407904226.html„Hagel-Alarm! Unwetterpiloten“ von Thomas Olivier in: Rheinischer Merkur, 21.07.2005.

„Sicherheitsdatenblatt“, erstellt 02.02.2017, Carl Roth GmbH + Co KG, Schoemperlenstr. 3-5, D-76185 Karlsruhe, Deutschland, www.carlroth.de

©Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, www.jod-kritik.de


Die Autorin

Bücher zum Thema





Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. ist gebürtige Duisburgerin.

Ihr Erstberuf ist Musikerin: an der Folkwang -Hochschule in Essen studierte sie Klavier, Orgel und Cello, legte dort die staatliche Musiklehrerprüfung ab und besuchte die Meisterklasse Klavier.

Ihr Zweitberuf ist Wissenschaftlerin: an der Bonner Friedrich-Wilhelms-Universität studierte sie Musikwissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte, spezialisierte sich auf mittelalterliche Musikhandschriften und schrieb über die Musikhandschrift Codex St. Emmeram aus dem 15. Jahrhundert ihre Magisterarbeit. Weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen folgten bis zu ihrer jodinduzierten Erkrankung 1995.

Als freie Journalistin schreibt sie Musikkritiken und Buch-Rezensionen und Feuilletons.

Aus den für ihre eigenen Kinder geschriebenen Kinderliedern veröffentlichte sie 1992 im Sellier-Verlag, München,
16 Kinderlieder unter dem Titel: "Paulis Schnurpsellieder".

Als Sachbuchautorin schreibt sie neben Standardwerken über die aktuelle Jodproblematik wie „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, die erste Jodbiografie (2000/2007/2012), „Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod“, das einzige Lexikon der Jodkrankheiten (2003/2006/2008/10) und "Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze" (2009/2012), das sich als einziger Leitfaden für nicht jodierte Lebensmittel infolge ständiger Aktualisierungen aus ihrer ersten Liste von Lebensmitteln ohne künstliche Jodzusätze entwickelt hat, weitere viel beachtete Gesundheitsratgeber wie "38 Heilsteine für ein gesundes Leben" und "Die Heilkraft des Knoblauchs" und "Gesund mit Kartoffeln", alle Herbig-Verlag, früher München, jetzt Stuttgart.

Als Gründerin und Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, der ersten SHG der Jodgeschädigten überhaupt, verfasste sie bereits 1996 für Betroffene die „Grundformation“ und den „Leitfaden einer von künstlichen Jodzusätzen freien Ernährung“.

Ihre Informationen über die gegenwärtige Zwangsjodierung unserer Lebensmittel werden seit 2001 auf ihrer Website www.jod-kritik.de veröffentlicht, darüberhinaus in Form von Sachbüchern, Sachartikeln und Ratgebern ständig aktualisiert wie das Lexikon der Jodkrankheiten "Die Jod-Lüge", der „Basisartikel JOD“, die „Grundinformation", „Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze" und „Die Jodartikelsammlung".

Als Referentin hält sie nicht nur Vorträge über die Jodproblematik, sondern auch über musikwissenschaftliche Themen.

Mit der DVD "Das Märchen vom Jodmangel" steht die erste vollständige Aufzeichnung eines Vortrages der Autorin zur Jodproblematik, den sie auf dem Schilddrüsensymposium von natura-naturans am 27. Oktober 2013 in München gehalten hat, zur Verfügung.

Dagmar Braunschweig-Paulis Jod-Kritik findet zunehmend breitere Aufmerksamkeit und Anerkennung, aus ihren Veröffentlichungen und Vorträgen wird zitiert (und leider auch abgeschrieben, oft ohne Angaben zu ihr als Urheberin), ihre SHG ist seit ihrer Gründung Vorbild vieler anderer SHGruppen von Jodgeschädigten im In- und Ausland.

DAGMAR BRAUNSCHWEIG-PAULI M.A.

Aktualisiert am 20. September 2019