Überlebensmittel*

 

*Alle Angaben über die gegenwärtige Lebensmittelsituation sind ohne Gewähr, da sich Herstellungsweise und Zutaten der Lebensmittel jederzeit ändern können. Deshalb muß die Deklaration immer wieder daraufhin kontrolliert werden, ob sich an ihrer Zusammensetzung eventuell etwas geändert hat.

 

„Zutaten aus der EU“- Deklaration mit Tücken.

 

 

"Zutaten aus der EU" - Hinter dieser EU-Deklarationen können sich auch jodierte tierische Zutaten aus Deutschland verstecken.

 

Verdeckte Jodmengen bei Produkten mit der Deklaration "Zutaten aus der EU" möglich.

Jod als Zusatzstoff unterliegt der sogenannten Deklarationspflicht und muß in der EU z.B. in Form von „Jodsalz“ und „Jodiertes Kochsalz“ verpflichtend umgesetzt werden.

 

Allerdings gibt es offensichtlich verdeckte Jodmengen auch in einigen Produkten mit der Deklaration „Zutaten aus der EU“. Hinter der Deklaration „Zutaten aus der EU“ können sich auch Zutaten aus tierischen Produkten aus Deutschland verstecken, die über das jodierte Viehfutter jodiert sind und trotzdem nicht als jodiert kenntlich gemacht werden müssen.

 

So führte der ahnungslose Verzehr von Produkten wie Plätzchen oder Crème Fraiche aus verschiedenen europäischen Ländern mit der Deklaration „Zutaten aus der EU“ in jüngerer Vergangenheit bereits bei vielen Jodallergikern zu allerschwersten Jod-Attacken wie Kreislaufzusammenbrüchen, Erstickungsanfällen und Durchfällen bis hin zur Dehydrierung und vollständigen Entkräftung.

 

Deswegen weist die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken hier darauf hin, daß sich unter den Produkten mit der Deklaration „Zutaten aus der EU“ oft auch Produkte mit - über das jodierte Viehfutter - hochjodierten deutschen Milchprodukten oder Eiern befinden können.

 

Die Mitteilungen von Jodallergikern an die Deutsche SHG der Jodallergiker zeigen, daß das Risiko mittlerweile sehr hoch ist, daß ein Produkt mit der Deklaration „Zutaten aus der EU“ in Wahrheit ein vorjodiertes, aber nicht als jodiert deklariertes Produkt sein kann.

Zwar ist diese Deklaration „Zutaten aus der EU“ gemäß der EU-Deklarationsverpflichtung korrekt, aber durch die nicht als jodiert deklarationspflichtigen jodierten tierischen Zusatzstoffe aus Deutschland entsteht über die nicht differenzierte EU-Deklaration eine Art unerkannte Umsetzung der sogenannten „stummen“ Jodierung, wie sie in historischen Quellen  von 1944, 1990 und 1996 von Medizinern angedacht und sogar bis in die jüngste Vergangenheit weiter favorisiert wird.

 

 

"Stumme"  Jodierung seit dem Nationalsozialismus im Gespräch

 

Beispielsweise findet eine „stumme“ Jodierung - auch in Form von jodiertem Viehfutter, das zu vorjodierten tierischen Produkten führt, die nicht der Deklarationspflicht unterliegen – wiederholt in der medizinischen und gesundheitspolitischen Literatur Erwähnung und Akzeptanz. Sichere Quellen dafür sind Dr. med. Hansjakob Wespi-Eggenberger 1944, Dr. med. Günter Pahlke 1990 und Prof. Dr. med. Reiner Hampel 1996.

 

Schon seit dem 3. Reich wird eine „stumme“ Jodierung ohne Kenntlichmachung der Jodzusätze protegiert, wie es Dr. med. Hansjakob

Wespi -Eggenberger empfohlen hatte, Zitat: „Es hat sich immer wieder gezeigt, daß es am besten ist, wenn die Einführung des jodierten

Kochsalzes „stumm“ erfolgt, d.h. ohne Propaganda oder große Volksaufklärung, sondern einfach so, daß durch Verfügung der

verantwortlichen Regierung an Stelle des gewöhnlichen Kochsalzes jodiertes in den Handel und zum Verkauf gebracht wird. Man

vermeidet damit am leichtesten neurotische Reaktionen bei überängstlichen Individuen.“ Zitiert aus: „Die Jodprophylaxe des Kropfes; ihre

Grundlagen und ihre Erfolge“ von Dr. med. Hansjakob Wespi-Eggenberger, I. Oberarzt, Universitäts-Frauenklinik Zürich, in: Münchner

med. Wochenschrift Nr. 15/16, 1944, S.205.

Diese Idee einer heimlichen Jodierung, z.T. auch über jodiertes Viehfutter, blieb auch nach dem 3. Reich bis zum Beginn der zweiten Jodierung Anfang der neunziger Jahre und darüber hinaus erhalten:

 

1.     Zitat Pahlke 1990: „Eine „stumme“ Prophylaxe wäre grundgesetzwidrig. Die vielfach erhobene Forderung, das jodierte Speisesalz ohne

 

entsprechende Kennzeichnung als „Regelsalz“ einzuführen, ist deshalb nicht durchführbar. Das Freiwilligkeitsprinzip muß im Geltungsbereich

 

des Grundgesetzes konsequent angewendet werden, auch wenn gute medizinische Gründe für eine andere Handhabung sprechen.“ Zitat

 

Ende aus: „Jodmangel in Deutschland,“ von Pahlke, Dir. U. Prof. Dr. med. Günter, Leiter der Abtlg. Ernährungsmedizin am Max von

 

Pettenkofer-Institut des BGA, in: Bundesgesetzblatt 12/90, S. 545-546.

 

 

2.    Zitat Hampel, 1996: „Durch die Jodierung des Viehfutters“ (ab 1986 in der DDR, Anm. d. Autorin) „kam es zu einer Verbesserung der

 

Jodversorgung um 20 Mg/Tag. Leider ist diese Maßnahme im Rahmen der Wiedervereinigung nur noch auf freiwilliger Basis möglich.“ In:

 

„Neue und vergessene Aspekte der Therapie von Jodmangelstrumen. Verhandlungsbericht des 14. Wiesbadner Schilddrüsengespräches“,

 

Februar 1996, S. 24f.

 

Was Prof. Dr. Reiner Hampel aus Rostock zu diesem Zeitpunkt offensichtlich noch nicht wußte ist, daß in der BRD sogar schon seit 1985 das Viehfutter jodiert wurde (s. Prof. Dr. Josef Köhrle (Hrsg.)., a.a.O., S. 209 ff.) ohne die Bevölkerung davon in Kenntnis zu setzen.

 

 

Hilfreiche Deklarationsergänzungen

 

Hier sind drei Beispiele für hilfreiche Deklarationsergänzungen auf Produkten mit Zutaten von Milch und Eiern, aus denen sich- allerdings mit der grundsätzlich gebotenen Vorsicht! –  meist ableiten läßt, ob verdecktes Jod über vorjodierte Milch und Eier darin enthalten sein könnte oder nicht:

 

„In Frankreich hergestellt.“ – In Frankreich ist die Jodierung von industriell hergestellten Lebensmitteln wegen der durch Jod bestehenden Gesundheitsgefahr verboten, s. Dagmar Braunschweig-Pauli: „Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze“, a.a.O., S. 15.

Aber Vorsicht: Nach Mitteilungen von Jodallergikern an die Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow – und Hyperthyreosekranken kommen in Frankreich trotzdem auch mit Jodsalz deklarierte Produkte in den Handel.

Bitte beachten Sie immer die Deklaration!

 

„Cheddar aus Irland, abgepackt in Deutschland.“- Erfahrungen von Jodallergikern, die bis jetzt alle durch Nachfragen bestätigt wurden zeigen, daß diese Produkte bis jetzt – bitte trotzdem immer selber nachkontrollieren! – auch von Jodallergikern vertragen werden können.

 

„Hergestellt in Italien mit Milch aus Deutschland:“ - Deklaration auf einem Bio-Eis.

Diese Deklaration bedeutet für Jodallergiker und alle, die kein zusätzliches Jod vertragen   eine Warnung, denn Milch, Milchprodukte und Eier etc. aus Deutschland sind praktisch grundsätzlich, oft auch im Biobereich, über das jodierte Viehfutter vorjodiert.

Siehe dazu „Die 8 Faustregeln für „unjodiertes“ Einkaufen“ von Dagmar Braunschweig-Pauli in: „Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze“, a.a.O., S. 19 – 31.

 

 

Literatur:

Braunschweig-Pauli, Dagmar: „Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze“, Verlag Braunschweig-Pauli, Trier, 3. aktual. Auflage 2014.

Pahlke, Dir. u. Prof. Dr. med. Günter, Leiter der Abtlg. Ernährungsmedizin am Max von Pettenkofer-Institut des BGA: „Jodmangel in Deutschland,“ Bundesgesetzblatt 12/90, S. 545-546.

Pfannenstiel, P/Hotze, L.-A. Hrsg.: „Neue und vergessene Aspekte der Therapie von Jodmangelstrumen. Verhandlungsbericht des 14. Wiesbadner Schilddrüsengespräches“, Februar 1996.

Köhrle, Prof. Dr. Josef (Hrsg).: „Mineralstoffe und Spurenelemente. Molekularbiologie – Interaktion mit Hormonsystem – Analytik“. 12. Jahrestagung der Gesellschaft für Mineralstoffe und Spurenelemente, Würzburg 1996, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mgH Stuttgart 1998.

Wespi-Eggenberger, Dr. med. Hansjakob I. Oberarzt, Universitäts-Frauenklinik Zürich, in: 

Münchner med. Wochenschrift Nr. 15/16, 1944, S.205: „Die Jodprophylaxe des Kropfes; ihre

Grundlagen und ihre Erfolge.“

 

 

©Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, 12.06.2020

 

 

 

 

Jod-Deklaration in Deutschland

JOD-DEKLARATION IN DEUTSCHLAND 

Über die Deklaration von Jodzusätzen in Lebensmitteln sind viele Vebraucher, aber auch einige mir bekannt gewordene Bäcker, oft nicht ausreichend oder leider gar nicht informiert.
So wurde der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow - und Hyperthyreosekranken schon öfter mitgeteilt, daß auf verpacktem Brot "Salz" deklariert war, obwohl die Bäckereifachverkäuferin auf die Frage, welches Salz in der Bäckerei verwendet würde, mit "Jodsalz" antwortete. Anschließende Nachfragen bei der Leitung der Bäckerei ergaben dann, daß in dieser Bäckerei tatsächlich Jodsalz verwendet wurde, womit die Deklaration "Salz" auf den Brotverpackungen nicht nur als falsch eingestuft werden muß, sondern als Verstoß gegen die Deklarationspflicht.
Eine solche falsche Deklaration von Jodsalz als "Salz" bedeutet eine akute gesundheitliche Gefährdung von Menschen, die dieses Jodsalz aus gesundheitlichen Gründen strikt meiden müssen.

Für Jodallergiker besteht durch den Verzehr von in gutem Glauben als sicheres Lebensmittel eingekauftes mit "Salz" deklariertes Produkt, das in Wirklichkeit aber nicht deklariertes Jodsalz enthält, die Gefahr des anaphylaktischen Schockes, der sofort intensivmedizinische Behandlung erfordert.

Menschen mit der seit der Zwangsjodierung durch die hohen Jodzusätze auf mindestens 4% angestiegenenen Autoimmunerkrankung Morbus Basedow müssen Jodsalz und künstliche Jodzusätze in allen Lebensmitteln ebenfalls strikt meiden, da bei ihnen durch zusätzliches Jod die sogenannte Thyreotoxische Krise ausgelöst werden kann, die oft zum Tode führt.
Der Schilddrüsenspezialist Prof. Dr. med. Pfannenstiel stellt bei einer jodinduzierten Hyperthyreose fest: " Die extrem hohe Mortalität von 10 - 50% läßt sich nur senken, wenn prophylaktische Maßnahmen wahrgenommen werden, ... Wirksamste Prophylaxe ist die Vermeidung der Jodkontamination." (zitiert aus: top medizin 10/99: 42-43)
In Amerika sind allein durch die Jodierung von Jodsalz 10.000 Tote dokumentiert. (Quelle: Der Spiegel, Ausgabe Nr. 50, Artikel: "Würze für den Geist" von Christoph Behrens, S. 146)

Menschen mit der allein durch hohe Jodzusätze - Jodsalz + jodierte tierische Produkte+jodierte Fertiglebensmittel etc - ausgelösten Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto, die seit Beginn der Zwangsjodierung in Deutschland von unter 1% auf mindestens 12,5 % (Quelle: WDR, 2009) angestiegen ist, dürfen ebenfalls keinerlei jodierte Lebensmittel, auch kein Jodsalz, zu sich nehmen.

In Deutschland ist, anders als in Amerika, die "Jodsituation" neben der Verwendung von Jodsalz noch durch die heimliche Jodierung des Viehfutters - bei der es nach Laboruntersuchungen der FAL in Braunschweig (2006) noch nach der Absenkung der erlaubten Jodmengen im Viehfutter von 40 µg Jod pro KG Futter auf 5 µg Jod pro KG Futter zu einem Jodeintrag von 1522 µg Jod in 1 Liter Milch kommt - verschärft.

Laut WHO steigt ab der täglichen Zufuhr von 200 µg Jod die Gefahr, eine Schilddrüsenerkrankung zu entwickeln.

Jod summiert sich: zum Jod im Jodsalz kommen die extrem hohen Jodeinträge in tierischen Produkten wie Milch, Butter, Sahne, Quark, Joghurt, Käse etc. sowie Jodzusätze in Halb- und Fertigprodukten und Produkten wie Schokolade, Eis, Pudding, Eierlikör, die tierische Produkte wie Milch, Butter, Eier etc. enthalten.

Deshalb kann man die Jodsituation in Deutschland nicht mit der Jodsituation anderer Länder, z.B. Amerika vergleichen, wo nur Jodsalz verwendet wird, und das natürlich auch nur auf freiwilliger Basis.

In Deutschland hingegen ist die Jodaufnahme unfreiwillig.
Über den heimlichen Jodeintrag - durch jodiertes Viehfutter - in tierischen Produkten und ihrer weiteren Verarbeitung in nahzu sämtlichen Lebensmitteln und Halb- und Fertiggerichten ist die Jodaufnahme praktisch unkontrollierbar und damit der freien Entscheidung, ob man dieses zusätzliche Jod zu sich nehmen möchte oder nicht, völlig entzogen.
Die Jodaufnahme in Deutschland ist - im Gegensatz z.B. zu Amerika, unfreiwillig, folglich eine Zwangsmaßnahme.

Wichtig zu wissen: Jod als medikamentös wirkender (und in Form der offiziellen "Jodsalzprophylaxe" auf die Schilddrüse medikamentös wirken sollender) Zusatzstoff in Lebensmitteln erschwert bzw. verhindert eine erfolgreiche medizinische Therapie von Schilddrüsenerkrankungen. Aktuell äußert sich dazu der Berliner Schilddrüsenspezialisten Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann in drei Interviews auf www.jod-kritik.de.

Jod als medikamentös wirkender Stoff ist eine Wirksubstanz, die als Arzneimittel gilt.
Laut AMG (Fassung vom 26.07.2000) ist ein Arzneimittel eine Wirksubstanz, "die in der Medizin zu diagnostischen, therapeutischen oder prophylaktischen Zwecken eingesetzt wird. Ein Arzneimittel ist allerdings kein Lebensmittel im Sinne des §1 des Lebensmittel - und Bedarfsgegenständegesetz." (Zitiert aus: Dagmar Braunschweig- Pauli "Basisartikel JOD", 2012, S. 32)

Für jede medizinische, auch prophylaktische, Maßnahme muß laut geltendem Medizin- und Grundrecht in Deutschland die persönliche Einwilligung eines jeden Bürgers eingeholt werden.

 

Für die sogenannte "generelle Jodsalzprophylaxe" in Deutschland fehlen - damit sie keine Körpderverletzung nach §§ 223ff StGB bzw. keine gefährliche Körperverletzung nach §224 StGB darstellt - ca. 80 Millionen Einwilligungen.

Wichtig ist zu wissen, daß es erlaubtermaßen deklarierte UND undeklarierte Jodzusätze in Lebensmitteln in Deutschland (aber auch in Österreich und der Schweiz) gibt.

1. Jodzusätze, die deklariert werden müssen, sind solche in Form von Jodsalz, wenn dies Lebensmitteln zugesetzt wird, die zum Verkauf verpackt werden.

Diese deklarierungspflichtigen Jodzusätze können u.a. auf Produktetiketten wie folgt deklariert sein: Jodsalz (oft im Fettdruck), jodiertes Salz, jodiertes Speisesalz, jodiertes Kochsalz, Kochsalz jodiert, jodiertes Nitritpökelsalz, Jodat.

2. Jodzusätze, die nicht deklariert werden müssen sind
a) solche in Form von Jodsalz, wenn dies Lebensmitteln zugesetzt wird, die lose in den Verkauf gebracht werden;
b) Jodzusätze, die über jodiertes Viehfutter - auch im Biobereich - in die Nahrungskette gelangen.

Im Fall der unter a) aufgeführten künstlichen Jodzusätze durch Jodsalz muß der Verkäufer Informationen über die den lose verkauften Lebensmitteln wie Brot, Wurst, etc. zugesetzten Inhaltstoffe für eine Verbrauchernachfrage zur Hand haben.
Denn: Jeder Verbraucher hat das Recht zu erfahren, welche Inhaltstoffe den Lebensmitteln, die er kaufen möchte, zugesetzt worden sind.

Im Falle der unter b) aufgeführten künstlichen Jodzusätze im Viehfutter muß davon ausgegangen werden, daß künstliche Jodzusätze auch in verpackten Lebensmitteln aus Deutschland (aber auch Österreich und der Schweiz) wie Schokolade, Kekse, Eis, Eierlikör etc., denen tierische Produkte wie Ei-Bestandteile z.B. in Form von Ei/Vollei, Eipulver, Eigelbpulver, Hühnerei-Eiweißpulver, Trockeneigelb, Eiweiß, und Milch-Bestandteile wie z.B. in Form von Molkereierzeugnis, Milch, Milchzucker, Milcheiweiß, Süßmolke, Süßmolkepulver, Magermilch, Magermilchpulver, Molke, Laktose, Käsepulver, Frischkäse, Aroma (mit Milch), Kann Spuren von Milch enthalten, Butter, tierische Fette, Sahne, Fleisch, Rindfleisch, Schweinefleisch bzw. Schweineschmalz etc. enthalten sind.
"Unjodiert": Wohl zur Klärung der oft für Verbraucher nicht eindeutigen Deklaration von Salz wird neuerdings in Deutschland, aber auch in Österreich der Begriff "Unjodiert" in Verbindung mit Salz benutzt, z.B. "unjodiertes Meersalz" und "unjodiertes Speisesalz" bei abgepacktem Brot oder auf Käseverpackungen.
Siehe dazu auch den folgenden Artikel „Unjodiert“ von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.:

Unjodiert - Neuer Qualitätsbegriff


„Unjodiert“ - Neuer Qualitätsbegriff etabliert sich.
Neue Deklaration „unjodiert“ kennzeichnet Wandel im Bewußtsein von Lebensmittelproduzenten und Verbrauchern.
Steigende Zahlen von Schilddrüsen- und anderen jodinduzierten Erkrankungen (z.B. Morbus Basedow und Morbus Hashimoto, Kalte und Heiße Knoten in der Schilddrüse, Schilddrüsenkrebs, Herzrhythmusstörungen, allergische Reaktionen, Nervosität und Schlafstörungen, Angst- und Panikattacken, Hyperaktivität und Depressionen in allen Altersgruppen und Impotenz), die kritische Verbraucher – nach eigenen gründlichen Recherchen und auch infolge der Aufklärung durch ihren Arzt völlig zurecht - auf die künstliche Jodierung fast sämtlicher Lebensmittel zurückführen, und die zu einem veränderten Kaufverhalten hin zu ausländischen Lebensmitteln geführt haben, sorgen inzwischen für einen erkennbaren, dem eindeutigen Kaufverhalten geschuldeten Wandel im Bewußtsein von Lebensmittelproduzenten.

"Unjodiert“ ist angesagt, weil immer mehr Verbraucher bei Lebensmittelproduzenten nach nicht künstlich jodierten Lebensmitteln fragen, und "unjodiert"heißt deshalb auch der neue Qualitätsbegriff, der jetzt immer öfter auf Inhaltsdeklarationen von Lebensmitteln in Verbindung mit Salz als „unjodiertes Meersalz“ und „unjodiertes Speisesalz“, u.a. bei abgepacktem Brot oder auf Käseverpackungen, erscheint.

Immer mehr Verbraucher ist es bewußt geworden, daß ihre meist gravierenden Gesundheitsprobleme durch die künstlich jodierten Lebensmittel ausgelöst worden sind, weshalb sie die als „jodiert“ deklarierten Produkte als für sie ungesund meiden.

Immer öfter und von immer mehr Verbrauchern wird nach „unjodierten“ Produkten gesucht.
Denn immer mehr Verbraucher wissen es allmählich, daß die meisten der jodinduzierten Erkrankungen nur dann erfolgreich therapiert werden können, wenn man die die Krankheit verursachenden bzw. die Krankheit verschlimmernden künstlichen Jodzusätze in Lebensmitteln meidet.

Auf diese Weise ist bereits schon vor Jahren eine Art „Milchtourismus“ ins benachbarte Ausland wie Frankreich, Luxemburg und Polen, aber auch über den Kanal nach England (um unjodierte Babynahrung zu kaufen) entstanden, seitdem sich die hohe Jodierung von Viehfutter in Deutschland und ihr zufolge ein hoher Jodeintrag in Milch (5mg Jod/pro kg Futter = 1522 µg pro L Milch/Milchprodukt) herumgesprochen hat.

Nun reagieren deutsche, aber auch österreichische Lebensmittelproduzenten auf die wachsende Nachfrage nach unjodierten Produkten, indem sie vermehrt unjodierte Lebensmittel in Verkehr bringen, um nicht noch mehr ihrer Kunden an nichtjodierende ausländische Lebensmittelproduzenten zu verlieren.
Es stimmt tatsächlich: eine „Abstimmung mit dem Einkaufskorb“ kann erfolgreich sein.

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, Fronleichnam 2013


Weitere Detail-Informationen zu deklariertem und nicht deklariertem Jod in Lebens- und Futtermitteln befinden sich im aktuellen Ratgeber "Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze. Ein Rezept- und Einkaufsbuch für Jodempfindliche und Gesundheitsbewußte" von Dagmar Braunschweig-Pauli, Trier, 2. aktual. Auflage 2012, S. 14ff. 

©by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 25.01.2014/ aktualisiert am 02.02.2020

Kultur-Seefisch und Wildfänge

Lachs

Auch bei Lachs und Seefisch muß die Deklaration von Jodeinträgen über die jodierten Futtermittel verbessert werden.

Von einer Jodallergikerin erreichte uns aktuell der Bericht darüber, daß sie nach dem Genuß von frischem Bio-Lachs vom Wochenmarkt heftige jodinduzierte Krankheitssymptome entwickelte.

Auf ihre Nachfrage am Fischstand auf dem Wochenmarkt, woher dieser Bio-Lachs komme und ob er eventuell mit jodiertem Futter aufgezogen worden sei, sagte man ihr, daß dieser Bio-Lachs aus einer Lachszucht - „Aquakultur“ – stammt und tatsächlich mit jodiertem Futter aufgezogen worden ist.


Weiter hieß es, daß junge Lachse, die das Standardgewicht noch nicht erreicht hätten, jodiertes Futter erhielten, um schneller an Gewicht zuzunehmen.

Jodiertes Futter wird demnach bei der Aufzucht von Lachsen offensichtlich als eine Art Mastmittel eingesetzt.
Diese Auskunft über das jodierte Lachsfutter, das gleichzeitig zur Mästung der jungen Lachse dient, erhielt die Jodallergikerin allerdings nur mündlich. Ihre Bitte um eine schriftliche Information zu diesem Sachverhalt wurde abgelehnt.

Wichtig zu wissen:
Bei Lachs und möglicherweise auch anderem Seefisch muß man zwischen nicht von Menschenhand gefüttertem Wildfang und von Menschenhand mit jodiertem Futter gefüttertem Kultur-Lachs bzw. Kultur-Seefisch unterscheiden.

Der in Meeres-Aufzuchtkulturen gezogene Lachs bzw. Seefisch unterliegt – genau wie Vieh aus konventioneller und oft Biolandwirtschaft –meist einer Fütterung mit jodiertem Futter.

Auch bei frischem Lachs und Seefisch muß also immer nachgefragt werden, woher die Fische kommen, um eine ungewollte Jodzufuhr mit z.T. lebensbedrohlichen Symptomen - Anaphylaktischer Schock, Thyreotoxische Krise, Jodvergiftung, akuter Erstickungsanfall - über die jodierten Kultur-Lachse bzw. Kultur-Seefische zu vermeiden.

Tipp: Fragen Sie bei Lachs und Seefisch am besten immer gleich nach Wildfängen.

©Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin „Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow – und Hyperthyreosekranken", Trier, 19.05.2019.


Jod Ausstieg

Im Namen der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow - und Hyperthyreosekranken bedanke ich mich herzlich dafür, daß mir die Firma Brandt Zwieback die Erlaubnis erteilt hat, ihre Firma namentlich mit ihrer Produktumstellung auf jodfreies Salz unter der neuen Rubrik "Jodausstieg" zu nennen.
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG

 der Jodallergiker, Morbus Basedow - und Hyperthyreosekranken, Trier, den 28. Juni 2013

Überlebensmittel - JODAUSSTIEG VON LEBENSMITTELPRODUZENTEN

Inzwischen nimmt die Zahl derjenigen Lebensmittelproduzenten zu, die zu den Erstjodierern gehört haben, mittlerweile aber vollständig aus der Jodierung ausgestiegen sind. Es lohnt sich also, auch die Deklarationen von Produkten wieder zu studieren, die man seit Beginn der Jodierung wegen ihrer vollständigen Jodierung hat meiden müssen.

Fragen Sie deshalb immer nach, da sich in der Lebensmittelproduktion immer etwas ändern kann. Beliebt sind u.a. Jubiläumsanlässe.
Darüber hinaus nimmt die Zahl derjenigen Lebensmittelproduzenten zu, die zu den Erstjodiern gehört haben, mittlerweile aber vollständig aus der Jodierung ausgestiegen sind.


Hoher Milchjodgehalt

Milchjodgehalt höher als bisher errechnet

Erlaubter Jodhöchstgehalt von 5mg Jod/kg Futter führt sogar zu 1522 µgJod/ l Milch.

Die Jodmenge von 1380 µg Jod/l Milch, die ich im Jodvideo (Oktober 2011) nenne, basiert auf den wissenschaftlichen Untersuchungen der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig von 2006. Laut diesen Laboruntersuchungen führt ein Jodzusatz von 10 mg Jod/kg Futter zu 2760 Mikrogramm Jod pro Liter Milch (genaue Quellenangabe s. Jod-Lüge, S. 227, s. dazu auch meine „Jodrechnung“ auf meiner Website www.jod-kritik.de).
2005 hatte die WHO die im Tierfutter erlaubte Jodmenge halbiert, also auf 5 mg Jod/kg Futtermittel herabgesetzt, so daß dieser neue Jodzusatz

nur noch zur Hälfte des oben errechneten Jodeintrages - 2760:2= - „nach Adam Riese“ also zu 1380 µg Jod in 1 Liter Milch hätte führen müssen.

.Es stellt ich nun aber heraus, daß die bislang auf Grund dieser Laboruntersuchungen errechneten Jodmengen von 1380 µgJod/l Milch – ich hatte diese Jodmenge im Jodvideo ja in Form von 13 ¾ Jodtabletten veranschaulicht -
inzwischen weiter nach oben korrigiert werden müssen.

Nach neueren Untersuchungen (aus: „Neue Untersuchungen zur Beeinflussung des Milchjodgehaltes durch Joddosis, Jodantagonisten und Jodspezies in der Milchkuhration“ der Proff. K. Franke, H. Wagner, U.Meyer und G. Flachowsky auf der 43. Kulmbacher Woche vom 6.-7. Mai 2008, veranstaltet vom

 

Max-Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, in: Kurzfassungen der Fachvorträge, S. 36/37) führte die Zugabe dieser Jodmenge „bei rapsfreier Ernährung“ zu einer durchschnittlichen Milchjodkonzentration von 1522µg/kg . Zitat aus der genannten Vortragsfassung: „Der Verzehr von einer Portion Milch pro Tag (0,2L) würde demzufolge bereits zu einer Aufnahme von ca. 300µg und somit zum Überschreiten des von der D-A-CH für den Menschen angegebenen Tagesbedarfes für Jod (180-200µg/d) führen. … Schlussfolgerungen Milch kann bei Jodsupplementation des Futters eine bedeutende Jodquelle für die Humanernährung darstellen. Allerdings bieten die hohen, bei dem futtermittelrechtlich erlaubten Höchstgehalt ermittelten Milchjodkonzentrationen Anlass zur erneuten Diskussion des Höchstgehaltes. …“ (a.a.O., S. 37)

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier, den 13.02.12


Unjodierte Milch

NEU! NEU! NEU!

Gut Kreuzchen in Aachen: Hier gibt es - nach den mir vorliegenden Informationen - die erste unjodierte Kuhmilch seit Beginn der Viehfutterjodierung 1985/86 in Deutschland.

Auszug aus der Website www.milchautomat-aachen.de:
"Einzigartig in der Region: ohne künstliches Jod und natriumarm.
In das Futter unserer Kühe kommt weder künstlich hergestelltes Jod noch raffineriertes Natriumchlorid. (www.wolfsblut.com/ohne-salz-kein-leben-hundefutter-wolfsblut.html)"

Bitte, fragen Sie immer auch nach weiteren unjodierten Produkten!

Info und Kontakt:
Ulrich und Ingrid Kronenberg, Gut Kreuzchen, Baumgartsweg 106, D- 52076 Aachen
Tel./Fax: 02408/2745;
eMail: ulrich.kronenberg@gmx.net
www.milchautomat-aachen.de

Aktualisiert am 04.08.2015