Erster Leserbrief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. zur Jodproblematik, der im Trierischen Volksfreund veröffentlicht wurde.

 

 Warnung notwendig

 

Leserbrief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, veröffentlicht am 30. September/ 1. Oktober 1995 in: Trierischer Volksfreund zu unserem Aufmacher „Trier Experten warnen: Essen nicht anreichern“ (TV vom 11. September):

 

Auf der Landkarte der Informationen und des Verbraucherschutzes gibt es weiße Flecken.

Einer davon ist die einseitige Darstellung von Ursache und Wirkung von Jodmangel und Jodierung, wie auch wieder in dem oben genannten Artikel, in dem nur die Verwendung von Jodsalz empfohlen wird, ohne gleichzeitig vor der Einnahme von Jodsalz zu warnen.

 

Eine Warnung ist aber unbedingt notwendig.

Denn Jod ist nicht ausschließlich gesund.

 

Jod ist gesund, wenn man noch nicht schilddrüsenkrank ist, und wenn keine Neigung zu Schilddrüsenerkrankungen in der Familie liegt.

Aber auch ausreichende Jodzufuhr schützt nicht unbedingt vor Schilddrüsenerkrankungen, wie die Zahlen von Schilddrüsenerkrankungen an der Nordsee belegen.

 

Schädlich ist Jod jedoch, wenn man bereits schilddrüsenkrank ist, also zum Beispiel an einer Überfunktion leidet oder autoimmune Bereiche (= heiße Knoten) in der Schilddrüse hat.

In diesen Fällen, die nicht so selten sind, wie allgemein angenommen wird, führt eine Jodeinnahme zu verstärkten Krankheitssymptomen wie Herzrasen, panischer Angst, Schlafstörungen und damit nach kurzer Zeit zur völligen Erschöpfung.

 

Diese Warnung jedoch, die unbedingt neben den Rat der Jodierung gestellt werden muß, sucht man in offiziellen Informationen vergebens.

So zum Beispiel bei der Kampagne zur allgemeinen Jodierung von Grundnahrungsmitteln, die die AOK im Frühsommer gestartet hatte.

 

Eine Umfrage bei den großen Backbetrieben der Region und einer überregionalen Metzgerei ergab, daß alle Betriebe auf Grund dieser Kampagne vollständig auf Jodsalz umgestellt hatten, „weil das doch gesund ist“.

Keiner der befragten Handwerksmeister war darüber informiert worden, daß Jod für bestimmte Schilddrüsenerkrankungen schädlich ist. Denn wenn sie es gewußt hätten, hätten sie, wie sie versicherten, doch nicht vollständig auf Jodsalz umgestellt.

 

In der gesamten Bundesrepublik ist bereits die vollständige Jodierung der Grundnahrungsmittel im Gange. Eine differenzierte Berichterstattung wäre da nur der unerwünschte Sand im Getriebe, und was man nicht weiß, macht einen nicht heiß. Nur reagiert die Schilddrüse wie ein Geigerzähler, allen Manipulationen zum Trotz.

 

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 29. September 1995.

 

Jodunverträglichkeit

 

Leserbrief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, veröffentlicht im Februar 1998 in: Schrot& Korn 10/97

 

Man kann sich im Moment durchaus mit ungesalzenen Nahrungsmitteln mit Jod vergiften, nämlich über sämtliche Rindfleisch- und Milchprodukte: der künstliche Jodzusatz in Mineralfuttergemischen ist von ursprünglich 40 mg auf 100 mg pro Liter/Kg Futtergemisch erhöht worden.

 

Außerdem ist in Deutschland ein hochjodhaltiges Euterdesinfektionsmittel im Gebrauch, das, noch ehe es sachgerecht (!) abgewaschen wird, über die Haut in den Tierkörper eindringt.

 

Das Rindvieh wird also von außen und von innen mit Jod angereichert.

 

Ein Liter Milch von solcher Art medikamentierten Kühen enthält das Vielfache der von der WHO angegebenen Höchstmenge an Jod.

 

Selbst die WHO würde die Jodmenge, die sich derzeit in unseren Milchprodukten befindet, als bedenklich einstufen, wenn man diese Jodmenge offiziell nachweisen könnte.

 

Das kann man aber nicht mehr, weil die Bundesanstalt für Milchforschung in Kiel die Laborstelle für Jodanalysen gestrichen hat. Argument: Ungenaue Analysewerte wegen des sehr schwierig zu analysierenden Stoffes.

 

Eine Nachfrage bei Tierärzten ergab, daß Rinder gar kein Jod haben dürfen, davon werden sie nämlich auch schilddrüsenkrank.

 

Sie sagen: „Schöne Haut trägt zu einem guten Körpergefühl bei“, und beschreiben die hautpflegenden Eigenschaften natürlicher Körperöle.

 

Das stimmt alles, wenn man nicht an Jodallergie und Jodakne leidet.

 

Dann nämlich kann einen kein Öl der Welt zu einer schönen Haut verhelfen.

 

Da wachsen schmerzhafte, dicke, rote Furunkel im Gesicht, am Hals, in den Ohren und am übrigen Körper, und es dauert Monate, ehe sie ausheilen – wofür aber neue nachwachsen.

 

Es bleiben tiefe Narben zurück, und auch diese lassen sich durch äußerliche kosmetische Behandlungen nicht mehr „besänftigen“.

 

Ehe meine Jodakne – im Zuge der totalen Jodierung sämtlicher Lebensmittel – ausbrach, hatte ich, wie man mir sagte, eine Haut „wie Milch und Honig“.

 

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Februar 1998.

 

Leserbrief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., veröffentlicht im Trierischen Volksfreund, 25./26.04.1998

 

Erhöhtes Krebsrisiko?

Zum Artikel „Rheinland-Pfälzer leiden oft unter Jodmangel“ (TV vom 17. April)

 

Es ist auffallend, wie beharrlich unsere Gesundheitsbehörden am Schlagwort „Jodmangel“ und an der undifferenzierten Jodmangel-Werbung festhalten.

 

Dabei hat das Bundesumweltamt in einer Studie von 1994 die Theorie vom Jodmangel-Gebiet grundsätzlich in Frage gestellt und die Kropfbildung auf überhöhte Nitratwerte in den Böden und Huminsäure im Grundwasser zurückgeführt.

 

Schlimmer jedoch als eine verhinderte Jodaufnahme durch Nitrate und Huminsäure ist aber der Sachverhalt, daß Jodide die Nitrosaminbildung bis um das Sechsfache erhöhen können. Mit anderen Worten: Jodide erhöhen das Krebsrisiko.

 

Die medizinische Fachwelt weiß darüber Bescheid.

 

Auf dem 14. Wiesbadener Schilddrüsengespräch 1996 wurde offen darüber diskutiert, daß in Japan, dem Land mit dem höchsten Jodvorkommen, ein Viertel der Bevölkerung aller Altersgruppen Schilddrüsen-Krebs hat.

 

Die Krebsrate in anderen Ländern nimmt in dem Maße ab, in dem ihre Jodzufuhr geringer ist.

 

Mit anderen Worten: Weniger Jod, weniger Krebs.

 

Vor der totalen Jodierung bildete Deutschland, von Schilddrüsen-Spezialisten als „Jodmangelgebiet“ beklagt, mit 2 bis 3 Prozent Schilddrüsen-Krebserkrankungen das internationale Schlußlicht.

 

Mittlerweils ist die Nahrungsmittelkette bei uns lückenlos jodiert, weil bereits sämtliches Tierfutter jodiert wird.

Keiner kann dem Jod in der Nahrung mehr ausweichen.

In einer Studie des sächsischen Gesundheitsministeriums von 1997 wurde nun eine erhöhte Schilddrüsen-Krebsinzidenz festgestellt.

 

Um einen gar nicht so sicheren Kropf zu vermeiden, wird der Bevölkerung mit der Jodierung ein erhöhtes Krebsrisiko zugemutet.

 

Ich halte dieses Vorgehen für im höchsten Maße unmenschlich.

 

©Dagmar Braunschweig-Pauli, Trier, 24. April 1998.

 

Gezüchtete Probleme

 

Leserbrief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, veröffentlicht am 21. Oktober 1999 in: Weser-Kurier und am 11. Dezember 1999 in: Fränkischer Tag, Bamberg Zum Artikel „Ein Teufelskreis der Emotionen“ vom 7. Oktober1999 in: Weser Kurier Probleme geradezu gezüchtet Betrifft: FT-Artikel „14 Prozent der Kinder hyperaktiv“ vom 6. Dezember 1999

 

Hyperaktive Kinder gehören zu den 15 Prozent jodgeschädigter Menschen in Deutschland.

 

In Leesers Lehrbuch der Homöopathie (Ulm 1961) steht dazu: „Hierher gehören auch viele von den Kindern, die in der Schule nicht stille halten können und ihre ganze Kraft verbrauchen, um ruhig zu sitzen und dabei immer nervöser und unkonzentrierter werden …“ Das erklärt sich aus der Wirkung des Jodes vor allem auf das Zentralnervensystem. Es führt zu hochgradiger Erregung, Angst und großer Unruhe, und der Mensch muß sich fortgesetzt beschäftigen.

 

Die gegenwärtige unkontrollierbare Hochjodierung züchtet nun geradezu Probleme mit Jod, die wir vorher nicht kannten.

 

Für Kinder, deren kleiner Körper überhaupt nicht zuviel von diesem nur in Spuren (!) unbedenklichen Stoff haben dürfen, ist die zum Teil toxische Jodmenge, vor allem in Fleisch- und Milchprodukten, außerordentlich schädlich.

 

Hinzu kommt, daß sich die Jodbefürworter nicht scheuen, Eltern aufzufordern, ihren Kindern mit Leistungsschwäche und Konzentrationsstörungen zusätzlich Jod zu geben, da diese Symptome auf Jodmangel zurückzuführen seien. Das ist so fern von medizinischer Fürsorgepflicht, daß man es nicht fassen kann. 

 

Übrigens ist Deutschland nie ein Jodmangelgebiet gewesen: im Gegenteil gibt es kein europäisches Land, in dem so viele jodhaltige Heilquellen vorhanden sind wie bei uns, von Aachen bis Bad Tölz.

 

©Dagmar Braunschweig-Pauli, Trier, Dezember 1999.

 

Bei manchen Krankheiten ist Jod schädlich

 

Leserbrief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, veröffentlicht am 16. Februar 2000 in: Abendzeitung München Zu: „Ohne Schilddrüse schlank mit Hormonen“ (AZ vom 11.2.)

 

In dem Bericht über die AZ-Telefonaktion mit Prof. Fritz Spelsberg wird nicht erwähnt, dass bestimmte Schilddrüsenerkrankungen es nötig machen, dass der Patient auf Jodsalz und jodierte Lebensmittel verzichten muss. Prof. Peter Pfannenstiel legt großen Wert darauf, dass Patienten auch über die Jodvermeidung informiert werden, z.B. bei einer ausgeprägten Schilddrüsenüberfunktion. Zu diesen Krankheiten gehören außer der Hyperthyreose auch die sogenannten Heißen Knoten und die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow. 

 

©Dagmar Braunschweig-Pauli, Trier, Februar 2000.

 

Jod in deutschem Fleisch

 

Leserbrief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, veröffentlicht am 28. Juli 2000 in:Süddeutsche Zeitung Nr. 172

 

Höhn kritisiert Rindfleisch-Beschluß als unzureichend/SZ vom 19 Juli

 

Der Vorschlag des Bundestages, deutsches Rindfleisch mit den deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold zu kennzeichnen, ist außerordentlich verbraucherfreundlich und grundsätzlich zu begrüßen.

 

So erkennen alle diejenigen Menschen, die das – über Futter und Euter-Desininfektionsmittel – jodierte deutsche Fleisch aus gesundheitlichen Gründen meiden müssen, gleich auf den ersten Blick, und ohne Brille oder Lupe, welche Fleischprodukte sie nicht kaufen dürfen.

 

©Dagmar Braunschweig-Pauli, Trier, Juli 2000.

 Schilddrüse – zuviel Jod??????????????

 

Leserbrief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, veröffentlicht am 31. Oktober 2001 in: www.netdoktor.de/

 

Jod ist ja nur ein Spurenelement, was heißt, daß der Mensch es wirklich nur in allerkleinsten Spuren braucht.

 

Jede Überdosierung dieses sonst giftigen Halogens ist daher gesundheitsschädlich.

 

Die Jodierung der Lebensmittel hat uns eine unkontrollierbare und unkontrollierbar hohe Jodierung der Nahrung eingetragen, weswegen auch die durch Jod ausgelösten Schilddrüsenerkrankungen enorm zugenommen haben.

 

Auch die durch Jod ausgelösten Überfunktionen und Autoimmunerkrankungen.

 

Ich wäre deshalb sehr, sehr vorsichtig, wenn ich mich wohlfühle, zusätzliches Jod einzunehmen.

 

Jodtabletten sind ja Medikamente.

 

Wer sich wohlfühlt braucht kein Medikament, oder?                    

 

©Dagmar Braunschweig-Pauli, Trier, Oktober 2001.

Nachhilfe in Demokratie

 

Leserbrief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, veröffentlicht am 17. Januar 2003 in: Deutsches Ärzteblatt, Jg. 100, Heft 3

Jodversorgung

 

Zu dem Medizin-Beitrag „Jodversorgung in Deutschland“ von Prof. Dr. med Wieland Meng und Prof. Dr. med. Peter c. Scriba in Heft 39/2002:

 

Nachhilfe in Demokratie

 

Entsetzt las ich in dem Artikel, dass die Autoren eine „entschiedene Begegnung von Jodgegnern“ fordern.

 

Hier soll wohl auf diejenigen Jagd gemacht werden, die berechtigte Kritik an der Jodierung üben.

 

Wir haben das Recht auf freie Meinungsäußerung.

 

Die Gegnerin der Zwangsjodierung (nicht der freiwiliigen Jodaufnahme!) lässt sich keinen Maulkorb verpassen.

 

Ich empfehle Nachilfe in Demokratie.

 

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Freie Journalistin (Medizin/NS-Medizin), Trier, Januar 2003.

 

Forumsbeitrag von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. Trier,

eingestellt bei http://www.stern.de/communitiy/forum (stern TV) am 7. August 2003

 

Schilddrüsenkrank durch Jod

 

Nach dem gestrigen Beitrag über Schilddrüsenerkrankungen in der Sendung „sternTV“ häufen sich die empörten Anrufe und Mails bei der Deutschen Selbsthilfegruppe der Jodalleriker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken in Trier.

 

Die Zuschauer, die auch alle Betroffene sind, machten ihrer Empörung über die einseitige und simple Darstellung, daß Jod nur gesund sei, und alle Schilddrüsenkranken nur deshalb krank seien, weil sie einen Mangel an Jod hätten, gehörig Luft.

 

Seit nahezu 10 Jahren wird in Deutschland die sogenannte „flächendeckende Jodprophylaxe“ praktiziert, und zwar unter bewußter Inkaufnahme von durch Jod ausgelösten Gesundheitsschäden, die ein Radiologe dann sogar als „Massenenttarnungen“ in Aussicht stellte.

 

Seitdem wird den meisten Lebensmitteln künstlich Jod zugesetzt, ebenso den Mineralfuttergemischen für Vieh und Geflügel, so daß fast alle Grundnahrungsmittel und ihre Folgeprodukte unausweichlich jodiert sind, von der Quelle an.

 

Damit sind alle Menschen den künstlichen Jodzusätzen ausweglos ausgeliefert.

Keiner kann mehr ausweichen.

Ergebnis: Menschen, die das viele Jod nicht brauchen, werden erstmalig krank: krank durch Jod.

 

Und Menschen, die bereits eine Schilddrüsenerkrankung wie Überfunktion, Heiße Knoten oder Morbus Basedow hatten, wurden durch das unausweichliche Jod in fast allen Lebensmitteln noch kränker.

 

Das ist justitiabel.

 

Die autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen Morbus Basedow (4%) und Morbus Hashimoto (6%), die in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen sind, gehen, wie es Prof. Hotze im Februar 2002 nach dem 20. Wiesbadener Schilddrüsengespräch der dpa mitgeteilt hat, auf die Jodierung zurück.

 

Das sind allein 10% Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, die es ohne die Zwangsjodierung bei uns nicht geben würde.

 

Man stelle sich vor, wie viele Millionen Menschen dann nicht krank, therapiebedürftig, arbeitsunfähig, und körperlich und seelisch völlig am Ende wären.

Man stelle sich weiter vor, wie viele Krankheitskosten man in diesen 10 Jahren hätte sparen können. Und sehr wahrscheinlich sogar wären die Krankenkassen ohne die Jod-Krankheiten nicht in Finanznöten.

 

Zuviel Jod, wie es durch die Zwangsjodierung praktisch unausweichlich in unserer Nahrung ist, löst außer Schilddrüsenerkrankungen aber noch andere, schwere und meist tödlich verlaufende Krankheiten aus:

 

Jodallergie (Gefahr des anaphylaktischen Schockes bei Jodaufnahme: damit ist Deutschland für Jodallergiker zu einem tödlichen Pflaster geworden!)

 

Diabetes Typ I

 

Tuberkulose (Jod reaktiviert eine latente Tuberkulose)

 

Herzinfarkt (indem z.B. durch eine allergische Reaktion die 4 ie Blutplättchen verklumpen und zu einem – meist tödlichen verlaufenden -Infarkt führen)

 

Krebs (Jod erhöht die Nitrosaminbildung um mindestens das 6-Fache)

In der medizinischen Fachliteratur werden diese und weitere durch Jod ausgelösten Gesundheitsschäden ausführlich diskutiert.

 

Eine zusammenfassende Darstellung davon bieten zwei Neuerscheinungen von Dagmar Braunschweig-Pauli zum Problem-Thema Zwangsjodierung, die alle diejenigen Fragen beantworten, die die Sendung offen gelassen hat: „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, und „Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod“.

 

Eins ist sicher: „sterntv“ hat mit dieser schlecht recherchierten und einseitigen Schilddrüsen-Sendung viele „Fans“ verloren. Herr Jauch übrigens auch.

 

Eine enttäuschte Zuschauerin sagte: „Der Jauch hat mich enttäuscht, von ihm hätte ich mehr Kritikfähigkeit erwartet. Nun hat er sogar noch mitgeholfen, daß wir wieder verkohlt wurden, was Jod angeht. Ich schaue mir diese Sendung bestimmt nie mehr an!“

 

Die Zwangsjodierung hat aus Deutschland ein Land von Schilddrüsenkranken gemacht.

 

In Anlehnung an Catos berühmten Satz „ceterum censeo carthaginem delendam esse“ (d.i.Latein und heißt übersetzt: „Im Übrigen meine ich, daß Karthago zerstört werden muß“.), mit dem er jede Senatsrede abschloß, sage ich: „Im Übrigen meine ich, daß die Zwangsjodierung beendet werden muß.“

 

Karthago ist tatsächlich zerstört worden.

 

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Journalistin, Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, 54296 Trier, www.jod-kritik.de 

 

Flyer - 10 Fragen zur Jodprophylaxe 

 

Flyer von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow und Hyperthyreosekranken, anläßlich des Selbsthilfetages während der Landesgartenschau in Trier im Juli 2004 10 Fragen zur Jodprophylaxe

 

„Jodprophylaxe“: 10 Fragen, die Sie sich noch nicht gestellt haben:

 

1. Sind Sie über die Risiken und Nebenwirkungen von Jod erschöpfend informiert worden?

 

2. Sind Sie wirklich damit einverstanden, durch künstliche Jodzusätze im Brot, in Fertigprodukten, Fleisch- und Milchprodukten u.v.m. z.B. Morbus Basedow, Morbus Hashimoto oder Diabetes Typ I, Tuberkulose, Krebs oder einen tödlichen Herzinfarkt bekommen zu können, damit die Kropfentwicklung vielleicht bei einigen Menschen geringer ausfällt? Übrigens: Am Kropf stirbt man nicht, und warum müssen Sie ein Medikament nehmen, das für andere Leute gedacht ist?

 

3. Haben Sie eingewilligt, mit Jod zusätzlich medikamentiert zu werden, ohne Untersuchung und ohne Diagnose, und also ohne Hinweis darauf, ob Sie dieses Medikament überhaupt brauchen? Ohne Ihre Einwilligung zu dieser Medikation ist die Jodierung Körperverletzung nach §§223ff StGB und damit strafbar.

 

4. Wissen Sie, wie hoch Ihre tägliche künstliche Jodaufnahme ist? Wenn ja, wissen Sie etwas, was niemand in Deutschland weiß, auch nicht die Jodbefürworter.

 

5. Wissen Sie, wieviel Jod Sie tatsächlich brauchen? Nennen Sie jetzt nicht die für Sie nicht geltenden bekannten Pauschalwerte .Sie sind ein ganz eigenes Individuum, und Ihre individuellen Werte werden dadurch überhaupt nicht berücksichtig.

 

6. Um eine Wiederholung der Nazi-Medizin-Greuel zu verhindern, wurde §2, Abs. 2 im Grundgesetz verankert: „Jeder Bürger hart das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“ Finden Sie, daß sich damit die Schadensinkaufnahme durch die sogenannte „Jodsalzprophylaxe“ für Millionen Bürger, die kein zusätzliches Jod vertragen, vereinbaren läßt?

 

7. Möchten Sie zu den ca. 15-20 % Jodgeschädigten gehören, die nichts Deutsches mehr essen können, ohne schmerzhafte Akne, Bindehautentzündung, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Zappelbeine, Angst-und Panikattacken, Depressionen, Impotenz, Lichtallergie, hervorquellende Augen, Über- und Unterfunktion, Autoimmunerkrankungen, Osteoporose, Tuberkulose und Krebs zu bekommen? Jodbefürworter sagen, daß es gut sei, diese Krankheiten zu „enttarnen“, dann könne man sie wenigstens behandeln. Möchten Sie, daß eine der genannten Krankheiten, z.B. Krebs, in jungen Jahren bei Ihnen künstlich ausgelöst, also enttarnt wird?

 

8. Möchten Sie auch – wie wir Jodgeschädigten – gesellschaftlich total ausgeklinkt sein und nirgendwo mehr mitessen und weder im Restaurant noch im Krankenhaus und Altenheim verköstigt werden können?

 

9. Wußten Sie, daß die Viehfutterjodierung die Jodierung unausweichlich macht – ade Freiwilligkeitsprinzip!

 

10. Möchten Sie durch die Zwangsjodierung zu Zwangsinvaliden gemacht werden?

 

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 2004. 

 

Rundschreiben - Die deutsche „Jodprophylaxe“ = Eine Grundrechtsverletzung!

 

Rundschreiben  Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow und Hyperthyreosekranken, an die Damen und Herren aus Regierung, Politik, Medizin und Ernährungswissenschaft, die nach Kenntnis für die deutsche „Jodprophylaxe“ Mitverantwortung tragen (s. Verzeichnis, Anlage 1), BRD, 20 Januar 2005

 

Betrifft: Die deutsche „Jodprophylaxe“ = Eine Grundrechtsverletzung!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Selbsthilfegruppe oder einzelne ihrer Mitstreiter haben wiederholt darauf hingewiesen, dass im Rechtsstaat Deutschland seit mehr als zehn Jahren das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit verletzt wird und in Verbindung damit strafbare Handlungen begangen werden, ohne dass es bisher auch nur den Versuch einer Widerlegung der von uns rechtlich eingehend begründeten Vorwürfe gegeben hat.

 

Allen in Deutschland lebenden Menschen werden – ob sie es wollen oder nicht – industriell hergestellte oder womöglich aus Industrie- und Krankenhausabfällen recycelte Jodzusätze eingeflößt, die lebensnotwendigen Nahrungsmitteln und Speisen beigemischt sind.

 

Die Verantwortung dafür tragen das Bundesgesundheitsministerium (früher Horst Seehofer, heute Ulla Schmidt) und nun auch das Verbraucherschutzministerium (Renate Künast), aber auch der Bundesrat, Bundesinstitute sowie sonstige Institutionen.

 

Selbstverständlich haben auch Profit orientierte Konzerne und Firmen wie Sanofi, Merck, Südsalz und andere über finanzielles Sponsoring erheblich zur flächendeckenden Ausweitung der sogenannten Jodprophylaxe beigetragen.

 

Von den vielen bisher angeschriebenen Adressaten hat bisher nur das 52 Referat 312 des Verbraucherschutz-ministeriums zwar sehr spät, aber halbwegs angemessen reagiert.

 

Nach einer ausführlich begründeten Eingabe erreichte uns Ende Mai 2004 folgender Bescheid: „Ich teile Ihnen mit, dass die in Ihrem Schreiben dargestellten Bedenken gegen die Verwendung von jodiertem Speisesalz in Lebensmitteln zur Bekämpfung des Jodmangels sehr ernst genommen werden.  Zu Ihren umfangreichen Ausführungen wurde eine detaillierte Prüfung unter Einbeziehung des Bundesinstitutes für Risikobewertung eingeleitet….“

 

Inzwischen hat dieses Bundesinstitut eine „aktualisierte Stellungnahme“ vorgelegt. Sie ist im Internet unter http://www.bgvv.de/cd/945 zu finden. 

 

Wir fragen uns, wie lange sie es noch hinnehmen wollen, dass ausgerechnet das Grundrecht des Art. 2 (2) GG, das die persönliche Integrität des Einzelnen vor nicht gewollten ärztlichen Heileingriffen und vor präventiven Massenmedikationen der oben beschriebenen Sorte schützen soll, in geradezu juristischer Perversion auf den Kopf gestellt und nun sogar als offizieller Rechtfertigungsgrund für eine solche verfassungswidrige Massenmedikation missbraucht wird?

 

Die aktualisierte Stellungnahme des BfR enthält zum Grundrechtsproblem nur den einzigen Satz: „In Anbetracht des hohen Risikos, in Deutschland an einem Jodmangel zu erkranken, erfüllt die Förderung der Nachhaltigkeit der Jodprophylaxe vielmehr den Anspruch auf Unversehrtheit von Leben und Gesundheit.“

 

Allein dieser Satz weist nach, dass sogar ein Bundesinstitut meint, die Bedeutung der Grundrechte, Freiheitsrechte des einzelnen Staatsbürgers zu sein, nicht beachten zu brauchen.

 

Es nützt wenig, dass im Bundestag oder in den Medien maßgebliche Politiker und bekannte Kommentatoren immer wieder fordern, die Grund- und Menschenrechte müssten weltweit strenger eingehalten und Minderheiten besser geschützt werden, wenn schon im eigenen Land über die zwar mit dem Tarn-Anstrich einer vorgetäuschten Freiwilligkeit versehen , dennoch eindeutige Grundrechtsverletzung namens „Jodprophylaxe“ hinweggesehen wird, obwohl eine beachtliche Verbraucherminderheit unter dieser rechtswidrigen Massenmedikation erheblich zu leiden hat.

 

Diese Minderheit benötigt keine medienwirksamen Allgemeinplätze, sondern konkrete parlamentarische und publizistische Unterstützung zur Sicherung ihrer Integrität vor ungewollten pharmakologischen Präventiv-Eingriffen!

 

Genau diese Unterstützung erwarten wir von Ihnen.

 

Wir wollen noch immer nicht glauben, dass bei uns staatliche Stellen mit Straftaten verknüpfte Grundrechtsverletzungen begehen dürfen, und alle schauen weg. 

 

Hochachtungsvoll

Dagmar Braunschweig-Pauli

Konrad Ullrich*

Und zwei weitere Mitglieder der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken

 * Jurist

Adressatenverzeichnis

(Anlage 1)

Von der Bundesregierung: Bundeskanzler Gerhard Schröder,  Otto Schily, Bundesminister des Innern,  Brigitte Zypries, Bundesministerin der Justiz,  Renate Schmidt, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen u. Jugend, Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherheit, Renate Künast, Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft,  Dr. Pia Noble im Referat 312 des Bundesministeriums für Verbraucherschutz usw.

Vom Deutschen Bundestag : Bundestagspräsident Dieter Thierse;

Präsidiumsmitglieder: Dr. Susanne Kastner, Dr. Norbert Lammert, Dr. Antja Vollmer, Dr. Hermann Otto Solms

Von der SPD-Fraktion:  Franz Müntefering, Erster Vorsitzender, Stellvertretende Vorsitzende: Nicolette Kressl; Michael Müller (Düsseldorf); Gudrun Schaich-Walch; Parlamentarische Geschäftsführer: Wilhelm Schmidt (Salzgitter); Petra Ernstberger; Dr. Uwe Küster; Hermann Bachmaier, Jusitiar, Sprecher(innen) der sachbezogenen Arbeitsgruppen (Ausschüsse): Christel Humme; Erika Lotz; Waltraud Wolff; Rudolf Bindig; Dr. Wolfgang Vodarg;

Von der CDU-CSU- Fraktion: Dr. Angel Merkel, Erste Vorsitzende; Michael Glos, Erster Stellvertretender Vorsitzender Stellvertretende Vorsitzende: Wolfgang Bosbach; Wolfgang Zöller; Prof. Dr. Maria Böhmer; Gerda Hasselfeldt; Arnold Vaatz; Parlamentarische Geschäftsführer: Volker Kauder; Dr. Peter Ramsauer; Peter Altmaier, Justitiar; Horst Seehofer, ehemaliger Gesundheitsminister; 

Von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Fraktionsvorsitzende: Katrin Göring-Eckardt; Krista Saager; Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer Dr. Reinhard Loske, Arbeitskreis II; Hans-christian Ströbele, AK III; Winfried Nachtwei, AK IV; Arnd Grewer, AK-Koordinator des Arbeitskreises II

Von der FDP Fraktion: Dr. Wolfgang Gerhardt, Vorsitzender; Stellvertr. Vors.:Rainer Brüderle, AK II; Dr. Werner Hoyer, AK I; Dr. Heinrich Kolb für AK III; Dr. Ole Diehl, Referat des AK I (Menschenrechte); Jörg von Essen, Parlamentar. Geschäftsführer; Siegrid Giersch, Referentin des AK II (Verbraucherschutz); Guido Westerwelle, Parteivorsitzender; Sabine LeutheuserSchnarrenberger,ehemalige Bundesjustizministerin;

Bundestags-Ausschuss für  Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirschaft: Dr. Herta Däubler-Gmelin, Ausschuss-Vorsitzende; Ulrike Höfken, Stellvertr. Vorsitzende, Mitglieder: Sören Bartol; Martin Dörmann; Elvira Drobinski-Weiß; Reinhold Hemker; Gustav Herzog; Gabriele Hiller-Ohm; Holger Ortel; Dr. Wilhelm Priesmeier; Reinhard Schultz (Everswinkel). Jella Teuchner; Waltraud Wolff (Wolmirstedt); Manfred Helmut Zöllmer; Artur Auernhammer; Peter Bleser; Peter-Harry Carstensen (Nordstrand); Gitte Connemann; Helmut Heiderich; Ursula Heinen; Uda Heller; Dr. Dieter peter Jahr; Julia Klöckner; Marlene Mörtler; Bernhard August SchulteDrüggelte; Kurt Segner; Cornelia Behm; Friedrich Ostendorf; HansMichael Goldmann; Dr. Christel Happaach-Kasan;

Vom Bundestagsausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherheit: Klaus Kirschner, Ausschussvorsitzender; Wolfgang Zöller, Stellvertr. Vorsitzender;

Vom Bundesrat MinPräs. Matthias Platzeck, Präsident des Bundesrates; MinPräs. Dieter Althaus, Erster Vicepräsident; Reg.Bürgerm. Klaus Wowereit, Zweiter Vicepräsident; MinPräs. Kurt Beck, Dritter Vicepräsident; Dirk Brouer, Direktor des Bundesrates; MinDir. Gerd Schmitt, Stellvertr. Direktor des Bundesrates; MinRät.Schmidt, Ausschusssekretärin des Gesundheitsausschusses;

Der Bundesrats-Gesundheitsausschuss (auch zuständig für Verbraucherschutz): Minister Josef Hecken, Ausschuss-Vorsitzender; Senatorin Karin Röpke, Stellvertr. Ausschuss.Vorsitzende; Mitglieder: Sozialministerin Tanja Gönner; Staatsminister Dr. Thomas Goppel; Staatsminister Dr. Werner Schnappauf; Staatsministerin Christa Stewens; Senatorin Dr. Heike Knake-Werner; Ministerin Dagmar Ziegler; Senator Jörg Dräger, Ph.D.; Ministerin silke Lautenschläger; Ministerin Dr. Marianne Linke; Ministerin Dr. Ursula von der Leyen; Ministerin Birgi Fischer; Ministerin Malu Dreyer; Staatsministerin Helma Orosz; Minister Gerry Kley; Ministerin Dr. Gitta Trauernicht; Minister Dr. Klaus Zeh;

Weitere Adressaten*: Bundesinstitut für Risikobewertung: Präs. Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel; Leiter Arbeitsgruppe Ernährungsmedizin Prof. Dr. Rolf Großklaus; Arbeitskreis Jodmangel: Sprecher Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Scriba; Leitder der Oranisationsstelle Alfred Fischer; Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Direktorin Dr. Elisabeth Pott; Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V (DGE): Geschäftsführer K.-H. Sölter und Dr. H.J.Oberritter; Bundesärztekammer: Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Christoph Fuchs; Forum Schilddrüse; Staatsanwaltschaft Berlin/Generalstaatsanwaltschaft Berlin/ Senatsverwaltung Berlin:Bürgermeisterin und Justizsenatorin Karin Schubert;

Zur Kenntnis: Bundespräsident Horst Köhler

Per eMail oder per Post zur Kenntnis: TV-Gesundheits- und allgemeine Magazine, überregionale Zeitungen, Zeitschriften und Magazine, von den Unterzeichnern unmittelbar ausgewählte Adressaten.

Protokoll

 

Protokoll von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. über das 1. Gespräch über Jodunverträglichkeiten in Zürich am 25. März 2005, erstveröffentlicht in „Basisartikel JOD“, 4. Aktualisierte und erweiterte Auflage, Verlag Braunschweig-Pauli Trier, April 2012, S. 17-20.

 

Schweiz: Erstes Gespräch über Jodunverträglichkeiten in Zürich

 

Protokoll vom 25. März 2005, Schweiz:

 

Am 22. März 2005 fand auf Einladung von Prof. (emeritus) Dr. med. Hans Bürgi und seinem Nachfolger in der Schweizer Fluor- und Jodkommission, PD Dr. Zimmermann, in Zürich im ETH-Zentrum in der Schmelzbergstraße das erste Gespräch statt über Jodunverträglichkeiten und jodinduzierte Krankheiten, die durch die langjährige Kropfprophylaxe in Form der Jodierung von Kochsalz und Lebens- und Futtermittel in der Schweiz ausgelöst worden sind und durch die Fortsetzung dieser Jodierung weiter ausgelöst werden.

 

Auf die gesundheitsschädliche Wirkung der Kochsalz- und Lebensmitteljodierung waren die Schweizer Mediziner erst aufmerksam geworden, nachdem seit 2001 in Schweizer Gesundheitsmagazinen mehrere Artikel darüber schienen waren, daß das fast allen Lebensmitteln künstlich zugesetzte Jod zu viel und deshalb gesundheitsschädlich sei.

 

Immer mehr Schweizer Bürger – Schweizer Mediziner schätzen ihre jodkranken Patienten inzwischen auf 15-25% – sind durch das zusätzliche Jod in ihrer Nahrung erkrankt und haben Jodallergien, Jodakne, Überfunktionen mit Herzrasen, Unruhe, Zittern und Schwitzen, Depressionen, Infekte mit hartnäckigem Schnupfen und Husten und jodinduzierte Autoimmunerkrankungen wie Morbus Basedow oder Dermatitis herpetiformis Duhring entwickelt.

 

Die Lebensmitteljodierung, der niemand ausweichen kann, hat nicht nur zur Entwicklung von chronischen und z.T. lebensbedrohlichen Krankheiten geführt, sondern sie verhindert gleichzeitig, daß die Jodkranken sich überhaupt mit unjodierten Lebensmitteln ernähren können, denn außer Kochsalz sind in der Schweiz (außerdem auch in Deutschland und Österreich) fast sämtliche Lebens- und Grundnahrungsmittel jodiert, weil Futter und Salzlecksteine für Vieh und Geflügel jodiert sind, so daß auch Fleisch- und Milchprodukte und Eier über diese künstlichen Jodzusätze jodiert sind.

 

Diese Jodierung verhindert außerdem, daß Bürger sich vor der Entstehung jodinduzierter Erkrankungen schützen können.

 

Für alle, die bereits durch Jod krank geworden sind und deshalb kein zusätzliches Jod mehr vertragen, bedeutet das, daß sie keine Schweizer Lebensmittel mehr verzehren können, wenn sie ihre Krankheit nicht verschlimmern, sondern ein einigermaßen erträgliches Leben führen wollen. Für sie bleibt nur der Einkaufsgang in diejenigen Nachbarländer übrig, in denen noch nicht, nicht mehr oder nur teilweise auf freiwilliger Basis jodiert wird.

 

Das sind z.B. Frankreich und Italien.

 

Es steht außer Frage, daß es weder medizinisch noch ethisch zu verantworten ist, daß eine Gesundheitsmaßnahme, wie die sogenannte Kropfprophylaxe durch Jod, zu derartigen Gesundheitsschäden und in ihrer Folge zu gravierenden Lebenseinschränkungen führt.

 

Deswegen hatten Professor Bürgi und Dr. Zimmerman begonnen, sich über die immer häufiger publik werdenden Jodunverträglichkeiten zu informieren, und hatten dazu den Vorstand der Schweizer SHG „Krank-durch-Jod“, den Naturarzt Daniel Trappitsch und als Vertreter der Presse Thomas Grether vom „Beobachter“ zu diesem ersten Informationsgespräch eingeladen.

 

Aus Deutschland, wo nach dem Vorbild der Schweizer Jodierung seit 1985/86 ebenfalls nahezu sämtliche Lebens- und Futtermittel jodiert werden, so daß dadurch allein die jodinduzierten Autoimmunerkrankungen auf bis jetzt über 16% (von vormals unter 1%) angestiegen sind, nahm als Gast die Journalistin und Leiterin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow – und Hyperthyreosekranken, Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. teil.

 

Die Schilderung der Jodkrankheiten und der Unmöglichkeit, etwas Unjodiertes im eigenen Lande zu essen zu bekommen machte deutlich, daß ein Umdenken Gebot der Stunde ist, um noch mehr Gesundheitsschädigungen zu vermeiden und den bereits Geschädigten ein menschenwürdiges Weiterleben zu ermöglichen.

 

Die viermalige Erhöhung des Jodgehaltes im Salz seit 1922 von 3,75 Milligramm Jod pro Kilogramm Salz auf nunmehr 20,00 Milligramm Jod pro Kilogramm Salz 1998¹, für die man sich laut Bürgi entschieden hatte, weil die Kröpfe doch nicht zurückgegangen waren, war definitiv der falsche Weg gewesen.

 

Die allen Bürgern über die Lebensmittel verordnete Medikation mit Jod, die nach 83 Jahren und stetig erhöhter Dosis nicht nur nicht gewirkt, sondern im Gegenteil Gesundheitsschäden unbekannten Ausmaßes verursacht hat, hat sich als fataler Irrtum der – leider auch für andere Länder als Vorbild geltenden – Schweizer Gesundheitspolitik erwiesen.

 

Die Konsequenz daraus, nämlich die zügige Abkehr von der Jodsalzprophylaxe, muß auch für die anderen, noch an der Jodsalzprophylaxe festhaltenden Länder gezogen werden, wie Deutschland beispielsweise,wo die Ernährungssituation vergleichbar ausweglos ist.

 

Die ersten Schritte zurück zu einer unschädlichen, unjodierten Ernährung sollen deshalb sein, daß jodierte Lebensmittel – auch Fleischund Milchprodukte sowie Eier – zur Information der Verbraucher deklariert werden müssen, und unjodierte Lebens- und Futtermittel aus allen Bereichen, auch in Bioqualität, für jeden Bürger erreichbar und bezahlbar sein müssen.

 

Professor Bürgi und Dr. Zimmermann zeigten sich überrascht über die ihnen bis dato nicht bekannt gewesenen Ausmaße der jodinduzierten Krankheiten sowie die verzweifelte Ernährungssituation der von diesen Betroffenen und sie nahmen die Vorschläge zur Verbesserung der Ernährungslage in der Schweiz aufmerksam zur Kenntnis.

 

Professor Bürgi erklärte sich bereit, die Forderungen nach einer Deklaration für jodierte Produkte zu unterstützen, des weiteren an einer Studie mitzuwirken, die die Daten von Jodkranken auswerten solle, und die Ethikkommission über diesen Sachverhalt zu informieren.

 

Die Sprecherin der Schweizer SHG „Krank-durch-Jod“ sprach im Namen aller Betroffenen die Hoffnung aus, daß sich die verzweifelte Ernährungssituation noch zu Lebzeiten der Geschädigten verbessern möge.

 

Literatur: ¹ Artikel von Reinhard Müller in: Neue Luzerner Zeitung, August 1996: „Die Schweizer – ein Volk von JODlern. Salz: Umstrittene Jodierung des Speisesalzes soll erneut erhöht werden.“

 

Dagmar Braunschweig-Pauli: „Jod-Krank. Der Jahrhundertirrtum“, 1. Auflage 2000, S.182; 2. Auflage 2007, S. 159.

 

 

Brief an MdB zur Jodproblematik 

 

Brief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. an eine Bundestagsabgeordnete, MdB, der CDU-CSU-Bundestagsfraktion vom 05. April 2008

 

Jodproblematik

 

Sehr geehrte Frau W.-M.,

 

Herr Dr. C.B., MdL, der mein Anliegen „Jodproblematik“ schon seit Jahren kennt, hat mich ermutigt, mich damit an Sie als die zuständige Kollegin im Facharbeitskreis der Bundestagsfraktion zu wenden und er hat mir gleichzeitig erlaubt, mich dabei auf ihn zu beziehen.

 

Die „Jodproblematik“ ist ein sehr ernstes Anliegen, das eigentlich schon lange hätte besprochen werden müssen.

 

Inzwischen gibt es Millionen durch Jod geschädigter Menschen in Deutschland, Bundesbürger und ausländische Mitbürger.

 

Ich bin die Sprecherin der 1995/96 von mir und meinem Mann, Dr. Heinrich Pauli, gegründeten Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken.

 

Und mein Anliegen ist es, Ihnen und dem Facharbeitskreis der Bundestagsfraktion die immer noch kaum bekannten negativen Auswirkungen der gegenwärtigen Lebensmitteljodierung auf die Gesundheit vieler Verbraucher zu schildern und mit Ihnen darüber ins Gespräch zu kommen.

 

Denn ich kenne die äußerst schwierige, z.T. ausweglose Ernährungssituation all jener Menschen, die kein zusätzliches Jod in ihren Lebensmitteln vertragen, aber keine unjodierten Lebensmittel – besonders Milch und Milchprodukte! – mehr in Deutschland bekommen können, aus eigenem Erleben und von den vielen tausend verzweifelten Anrufen, Briefen und Mails der Betroffenen.

 

Die zu Beginn der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts in Deutschland mit betont positivem Werbeprogramm eingeführte „generelle Jodsalzprophylaxe“, deren Ziel es ist, mit jodiertem Speisesalz eine effektive sogenannte „Kropfprophylaxe“ zu leisten, ist, ohne daß bis jetzt eine größere Öffentlichkeit oder die verantwortlichen Politiker davon Notiz genommen haben, zum großen, alle Lebensbereiche durchdringenden Alltags- und Gesundheitsproblem geworden.

 

Dies vor allem deshalb, weil von verantwortlicher Seite von Anfang an die bekannten möglichen Risiken und Nebenwirkungen einer zusätzlichen Jodierung der Lebens- und Futtermittel nicht ausreichend beachtet und ernst genommen worden sind. Im Gegenteil nimmt man im – vermeintlichen - Interesse einer Vorsorgemaßnahme für eine Bevölkerungsgruppe den wahrscheinlichen Gesundheitsschaden einer anderen Bevölkerungsgruppe billigend in Kauf.

 

Mit dieser Einstellung kommt es zum Konflikt mit GG Art. 2 Abs. 2. Dazu füge ich Ihnen den Rundbrief meiner SHG von 2005 bei, den wir an sämtliche Verantwortliche in der Regierung geschickt haben und in dem unser Jurist Regierungsdirektor a.D. Konrad Ullrich nachdrücklich auf die juristischen Konsequenzen hingewiesen hat.

 

Ursprünglich ging man bei der Planung der sogenannten „generellen Jodsalzprophylaxe“ von folgenden Überlegungen aus: da Salz in vielen Lebensmitteln enthalten ist und man – meist - bei der Verwendung von Salz von sich aus schon die genießbaren Grenzen nicht überschreitet glaubte man, einerseits über mit Jodsalz gewürzte Lebensmittel alle Verbraucher mit dieser Gesundheitsprophylaxe zu erreichen, andererseits war man sicher, durch die Kombination von Jod mit Salz eine natürliche „Bremse“ im Verbrauch des für den menschlichen Organismus nur in Spuren nötigen Spurenelementes Jod eingebaut zu haben.

 

Auf diese Weise schien einer für die Gesundheit bedenklichen Überversorgung mit Jod sicher vorgebeugt zu sein. Und die Gesundheitsschäden, die durch eine übermäßige Jodzufuhr ausgelöst werden können, waren zu Beginn der Jodprophylaxe vollständig bekannt.

 

Unberücksichtigt blieb bei dieser Planung, daß es in Deutschland keine „generelle“ medizinische Maßnahme, auch keine Prophylaxe, geben darf, ohne das der von ihr betroffene Bürger seine persönliche Einwilligung dazu gegeben hat. Nach §§223ff. StGB handelt es sich bei einer Prophylaxemaßnahme ohne Einwilligung juristisch um Körperverletzung (s. das Rundschreiben meiner SHG von 2005).

 

Aber auch die Theorie einer Jodprophylaxe, die über jodiertes Salz steuerbar und trotz zugegebener Schadensinkaufnahme! nicht bedenklich sei, ließ sich nicht verwirklichen.

 

Bei der gesundheitspolitisch geförderten „generellen Jodsalzprophylaxe“ muß man wissen, daß zwei völlig unterschiedliche Umsetzungspraktiken geplant und durchgeführt wurden:

 

1. Zur deklarierten Praxis, die sich auf die Jodierung des Salzes stützt: Jodiertes Salz muß deklariert werden, ebenfalls verpackte Lebensmittel. Unverpackte Lebensmittel müssen nicht deklariert werden. Darüber ist in den Medien ausreichend informiert worden.

 

Das bedeutet für Betroffene, daß sie offen angebotene Speisen nur mit hohem Risiko zu sich nehmen dürfen. Wegen der dadurch meist aufgetretenen Gesundheitsprobleme sind sie aber dazu über gegangen, diese Lebensmittel zu meiden.

 

2. Zur undeklarierten Praxis, die sich auf die Jodierung der Futtermittel, Lecksteine, Mineralstoffvormischungen, auch des Geflügels und im Biobereich, stützt: Darüber ist zunächst gar nicht informiert worden. Erst seit etwa 2002 wird von öffentlichen Stellen auch die Jodierung des Viehfutters erwähnt, nachdem die Publikationen über „Nutzvieh als Medikamententräger“ (Erstveröffentlichung 1996) von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. über diese heimliche, nichtdeklarierte Jodierung auch im Ausland bekannt geworden sind, so daß die heimliche Jodierung nahezu aller Lebensmittel in Deutschland über tierische Produkte und Folgeprodukte nicht mehr ignoriert werden konnte.

 

Aber die von – über das Futter – jodiertem Vieh verarbeiteten Produkte wie Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier etc. enthalten bis heute sehr hohe Jodmengen, die unvermindert im toxischen Bereich liegen, und die trotzdem nicht deklariert werden müssen.

 

Milchprodukte und Eier werden auch in vielen Halb- und Fertigprodukten eingesetzt, so daß auf diesem Wege diese nicht deklarierte Jodierung eigentlich sämtliche Bereiche der Lebensmittelherstellung, auch im Biobereich, Restaurants und Großküchen, Krankenhäusern etc. durchzieht, ohne für den Verbraucher aber als Jodierung zu erkennen ist.

 

Wir Verbraucher erleben seit Beginn der sogenannten „Jodsalzprophylaxe“ – die aber, wie eben beschrieben, geplanter maßen niemals allein an Salz, sondern auch an die Futtermittel gebunden war – eine Ernährungssituation, die keine freie Entscheidung mehr zuläßt.

 

Niemand kann mehr für sich entscheiden, ob er zusätzliches Jod zu sich nehmen möchte, oder überhaupt aus gesundheitlichen Gründen zu sich nehmen darf, weshalb diese unausweichliche Jodierung zutreffend als „Zwangsjodierung“ bezeichnet wird.

 

Für Jodallergiker kann allein der Biß in ein jodiertes Brötchen zum tödlichen anaphylaktischen Schock führen.

 

Menschen mit Überfunktion, heißen Knoten oder Morbus Basedow können durch zusätzliche Jodgaben in eine ebenfalls krisenhafte thyreotoxische Krise geraten.

 

Diese Betroffenen leben in Deutschland täglich wie auf einer nicht entschärften Bombe. Und das seit über 20 Jahren!

 

Gesunde, die die zusätzlichen Jodmengen in den ganz normalen Lebensmitteln nicht vertragen – weil sie so viel Jod individuell einfach nicht brauchen! – werden durch diese Überjodierung ihrer (Grund- )Nahrungsmittel erstmals krank, entwickeln plötzlich Symptome wie z.B. Herzrasen, Angstzustände, Schweißausbrüche, Sehstörungen und Bindehautentzündungen, schmerzhafte Akne und Nesselausschlag, unerklärliche Müdigkeit oder Hektik, Ohnmachtsanfälle und Kreislaufzusammenbrüche.

 

Immer häufiger werden dann Jodallergie, Autoimmunerkrankungen wie Morbus Basedow und Morbus Hashimoto oder andere jodinduzierte Erkrankungen diagnostiziert.

 

Kranke, deren Schilddrüsenerkrankung nur dann erfolgreich behandelt werden kann, wenn die Patienten keine zusätzlichen Jodgaben erhalten bzw. darauf achten, keine Lebensmittel mit Jodzusätzen bzw. hohen natürlichen Jodmengen zu sich zu nehmen, können entweder gar nicht oder nur unter Einsatz von hohen Thyreostatika-Gaben – die aber giftig sind! – behandelt werden, da die deutschen Lebensmittel zusätzlich und über die jodierten tierischen Produkte mehrfach jodiert sind.

 

Schilddrüsenspezialisten schätzen allein die durch diese Lebensmitteljodierung ausgelösten Autoimmunerkrankungen auf über 10% der Bevölkerung, Tendenz steigend.

 

Prof. Dr. med. Jürgen Hengstmann, bekannter Berliner Schilddrüsenspezialist und ehemaliger Chefarzt der größten deutschen Schilddrüsen-Ambulanz im Urban-Krankenhaus – äußert sich höchst besorgt darüber, daß sich die jodinduzierten Hashimoto-Erkrankungen in seiner Praxis auf 25% eingependelt hätten. Zitat Hengstmann (November 2007): „Die Seuche des 21. Jahrhunderts ist Hashimoto“. Zitat Ende.

 

Die Suche nach unjodierten Produkten hat alptraumhafte Züge angenommen: verzweifelt versuchen die Betroffenen, dem allgegenwärtigen Jod in der Ernährung zu entgehen. Wer es zeitlich und 68 kräftemäßig irgendwie schaffen kann und außerdem in Grenzenähe wohnt, fährt ins benachbarte Ausland, z.B. nach Frankreich, Polen, England etc. um wenigstens ab und zu unjodierte Milch und Milchprodukte und Babynahrung zu haben.

 

Dieser „Milchtourismus“ fällt bereits in den ausländischen grenznahen Läden auf. So wurde ich in unserem luxemburgischen Einkaufszentrum von einer Verkaufsleiterin gefragt, wieso ich – „Wie so viele andere Deutsch auch, das ist komisch“ – denn fast nur französische Milchprodukte im Einkaufswagen hätte.

 

Ich antwortete wahrheitsgemäß, das läge daran, daß wir deutsche Milch und überhaupt deutsche tierische Produkte, die fast alle über das Viehfutter jodiert seien, nicht zu uns nehmen könnten, ohne davon schwer krank zu werden, und das schon seit vielen Jahren, weil uns das zusätzliche viele Jod krank mache.

 

Aber auch unsere anderen Lebensmittel – u.a. Obst und Gemüse, wegen des Joddungs in Deutschland ebenfalls jodkontaminiert - kommen fast vollständig aus dem Ausland, wo die Viehjodierung noch nicht Fuß gefaßt hat: z.B. aus den Mittelmeerländern, aus Irland, England, Belgien, Holland, Polen, Ungarn etc. Wer in Deutschland dem den Lebensmitteln zugesetzten Jod ausweichen muß, überlebt im eigenen Lande nur mit ausländischen Produkten, von denen die unjodierten Milchprodukte an erster Stelle stehen.

 

Diese extrem eingeschränkte Ernährungssituation bedeutet für die Betroffenen tatsächlich den fast völligen Verzicht auf deutsche, weil jodierte Lebensmittel, und in der Folge eine extreme soziale Ausgrenzung in allen privaten und beruflichen Bereichen.

 

Überall, wo gegessen und mit Essen gefeiert wird, können die Betroffenen nicht mitmachen, wenn sie nicht gleichzeitig neue Krankheitsschübe oder krisenhafte, d.h. tödliche Krankheitsverläufe wie die thyreotoxische Krise oder den anaphylaktischen Schock riskieren wollen.

 

Es ist gerade diese zweite, undeklarierte Jodierungspraxis, die den Alltag und die Lebensqualität der Menschen in Deutschland in hohem Maße belastet, ja unerträglich macht!

 

Die daraus resultierenden dringlichsten Gesprächspunkte sind deshalb:

 

1. Deklaration der Viehfutterjodierungs-Produkte einschließlich Doppeljodierung, nämlich der über das Viehfutter jodierten Fleisch- und Milchprodukte sowie Folgeprodukte – z-B- Wurst (Doppeljodierung), Schinken (Doppeljodierung), Speiseeis, Käse (Doppeljodierung, Schokolade, Eiernudeln (Doppeljodierung) etc. und

 

2. Jodmengen-Angabe, denn nur mit den ihm bekannten Jodmengen in seinen Lebensmitteln kann der Verbraucher nachkontrollieren, ob er die seinem individuellen Bedarf entsprechenden Jodmengen zu sich nimmt oder sie unter – bzw. überschreitet. Wobei eine Unterschreitung infolge der extremen Mehrfachjodierung bis jetzt nicht nachgewiesen werden konnte, dagegen Überschreitungen sehr wohl anhand u.a. der jodinduzierten Autoimmungerkrankungen, die – bei steigender Tendenz – von 1 % auf 16,5% der Bevölkerung angestiegen sind (s. Dagmar Braunschweig-Pauli: Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod, 3. Akt. Auflage, Herbig-Verlag München 2006, S. 15).

 

In der Schweiz, auf deren bisherige Praxis der Salzjodierung sich die Befürworter der deutschen Jodsalzprophylaxe berufen, hat dieser Prozeß der risikovermeidenden Joddeklaration bei jodierten Fleischund Milchprodukten bereits begonnen.

 

Im März 2005 habe ich auf Einladung der Schweizer Jod- und Fluorkommission die Problematik, die sich durch die Jodierung der Lebens- und Futtermittel in Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz ergibt, in Zürich dargelegt und bin mit meinem Bericht bei den Professoren Bürgi und Zimmermann auf große Betroffenheit und daraufhin Bereitschaft gestoßen, an der verzweifelten Ernährungslage der durch die Jodierung in der Schweiz betroffenen Menschen etwas ändern zu wollen.

 

Meinen anschließend verfaßten Bericht“ (- s. Protokoll, vorausgehender Text)) „über dieses Zusammentreffen füge ich Ihnen als Anlage bei.

 

Dieser bedeutende Schritt der Schweizer Jodbefürworter, so schnell nach den ersten öffentlichen Protesten gegen die Lebens- und Futtermitteljodierung zu einem Gespräch mit den Geschädigten bereit zu sein und mich als ausländische Journalistin dazu einzuladen, hat zu folgenden ersten Erfolgen geführt:

Laut Pressemeldung „Deklarationspflicht. Wo Jod drin ist, steht bald Jod drauf“ von Thomas Grether im „Beobachter“ vom April 2007, hat das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf die seit Jahren vorgebrachten Einwände der schweizerischen Selbshilfegruppe „Jod macht krank“ reagiert und entschieden, „dass künstlich jodierte Lebensmittel auf der Verpackung gekennzeichnet werden müssen.“

 

„Die Konsumenten haben klar ein Anrecht darauf, zu wissen, was sie kaufen“ .erklärt Elisabeth Nellen-Regli von der Abteilung Lebensmittelsicherheit des BAG“ … „Erst erheblicher Druck der Selbsthilfegruppe führte bei Nellen zum Ziel.“ Zitat Ende.

 

Wir deutschen Betroffenen der Lebens- und Futtermitteljodierung wünschen uns natürlich ebenfalls, mit den politisch Verantwortlichen unserer eigenen Regierung ins Gespräch zu kommen, um genau wie die Schweizerische Selbsthilfegruppe öffentlich darstellen zu können, wie gravierend negativ diese Jodierung unsere Ernährungslage und in ihrer Folge auch alle anderen Lebensbereiche verändert hat.

 

Dann können wir Jodbetroffenen in Deutschland auch wieder hoffen, bald wieder ohne Sorgen um unsere Gesundheit deutsche Lebensmittel essen zu können,mit Restauranbesuchen, Essen mit der Familie, mit Freunden und Kollegen, und auch wieder erleben, was es heißt, genussvoll essen zu können.

 

Ich bin selbstverständlich damit einverstanden, daß Sie diesen Brief zur Information über die Brisanz der Angelegenheit auch an andere verantwortliche Kollegen weitergeben.

 

Zu Ihrer Information füge ich Ihnen die Buchflyer meiner zwei grundlegenden Jodsachbücher „Jod-Krank“ und „Die Jod-Lüge“ bei, des weiteren eine Kopie meines Protokolls* über das 1. Schweizer Gespräch mit Jodgeschädigten vom 25. März 2005, und das an politisch Verantwortliche der Deutschen Bundesrepublik im Januar 2005 geschickte Rundschreiben meiner Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken.

 

Meine Website www.jod-kritik.de enthält weitere Informationen.

 

Mit freundlichen Grüßen Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Journalistin, Sachbuchautorin

 

Anlagen Protokoll s. vorausgehenderText

 

Leserbrief

 

Leserbrief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, veröffentlicht am 13.11.2008 in: Landwirtschaftliches Wochenblatt Nr. 46

 

Kaum noch nicht jodierte Lebensmittel

 

Zum Beitrag „Ein Kropf wegen Jodmangels“ in Folge 40

 

Allein in deutschen Fleisch- und Milchprodukten befinden sich über den bis 2005 erlaubten Jodzusatz von 10 mg Jod/kg Futtermittel nach der Laboranalyse der zuverlässigen Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig in 1 l Milch 2760 Mikrogramm Jod, eine Menge, die definitiv im toxischen Bereich liegt (Quelle: FAL, 9.3.2006).

 

Aber Jod summiert sich.

 

Zu den jodierten Milchprodukten kommt jodiertes Fleisch, jodierte Eier, jodierte Halb- und Fertigprodukte, jodierte Schokolade (über die Milch) etc. und zu allem Überfluß auch noch das jodierte Salz.

 

Von wegen Jodmangel in Deutschland – wir erleben allein über die Jodierung des Viehfutters eine Überjodierung, die bereits viele Millionen Menschen jodkrank gemacht hat. Aus dem lebensnotwendigen Spurenelement Jod ist durch unverantwortliche Pauschalmedikamentierung der Lebensmittel mit Jod ein lebensgefährliches Massenelement geworden.

 

Im Handbuch des Tübinger Pharmakologen H.P.T. Ammon heißt es: „Es wird davor gewarnt, jodhaltige Medikamente an Patienten, bei denen das Risiko zu einer Schilddrüsenüberfunktion (Thyreotoxikose) besteht, zu verabreichen. Patienten mit normaler Schilddrüsenfunktion sollten Jod ebenfalls nur mit Vorsicht verwenden.“

 

Übrigens: Laut WHO ist Deutschland nie ein Jodmangelgebiet gewesen. 

 

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 2008.

Zuschauerzuschrift

 

Zuschauerzuschrift von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. an die ZDFRedaktion „frontal 21“ sowie an die Redaktion der „Berliner Morgenpost“ vom 9. Dezember 2008

 

ADHS – Jod als Ursache?

 

Betrifft: ZDF-Sendung über Nebenwirkungen der Medikamente gegen ADHS

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in einer aktuellen Sendung von „frontal 21“ wurde auf die tödlichen Nebenwirkungen von Medikamenten aufmerksam gemacht, die Kindern mit ADHS verordnet werden. Die Berliner Morgenpost berichtete darüber am 09.12.08 unter der Überschrift: „ZDF: Vier tote Kinder durch ADHS-Medizin. Hersteller sieht keinen Zusammenhang“.

 

Meiner Kenntnis nach wurde in dem Bericht jedoch nicht darauf eingegangen, dass die oft einzige Ursache von vielen ADHS Erkrankungen, die dann u.a. mit den in Ihrer Sendung genannten Medikamenten behandelt werden, das künstlich und in z.T. toxischen Mengen den Lebens- und Futtermitteln zugesetzte, jedoch nur in Spuren benötigte, Spurenelement „Jod“ ist.

 

In der Medizin ist es hinreichend bekannt, „dass alle auf die Hormontätigkeit der Schilddrüse wirkenden Stoffe, wie es das Jod ist, auch die Hyperaktivität begünstigen oder sogar auslösen können.“ (s. Dagmar Braunschweig-Pauli: „Die Jod-Lüge“, S.28)

 

Die speziellen jodinduzierten Symptome sind dabei: Übernervosität, Konzentrationsschwäche, Zappeligkeit (z.B. Zappelbeine, nicht still sitzen können), zitternde Hände, Hektik, Agressivität. 76 So bestätigten amerikanische Forscher den Zusammenhang zwischen der sogenannten Hyperaktivität und einer allgemeinen thyreoidalen Hormonresistenz dergestalt, „dass zwischen der genetisch genau definierten Symptomatik der allgemeinen Schilddrüsenhormonresistenz und der diagnostischen Entität der Konzentrations-störung mit Hyperaktivität eine Verknüpfung besteht.“(s. „Die Schilddrüse, S. 311, zitiert in Dagmar Braunschweig-Pauli: „Die Jod-Lüge“, S. 27)

 

Tatsächlich wird bei Untersuchungen von hyperaktiven Kindern ein Jodüberschuß festgestellt, dessen Ursache nur die extrem überhöhten, weil künstlich zugesetzten Jodmengen in deutschen Fleisch- und Milchprodukten, Halb- und Fertiggerichten, Schokolade, Eis etc. sein kann.

 

Denn allein in 1 Liter deutscher Milch bzw. entsprechendem Milchprodukt sind – über die dem Viehfutter ab 2006 erlaubter Maßen – von vorher 10 mg auf 5mg Jod/kg Futtermittel abgesenkten (!) - zugesetzten Jodmengen 1380 Mikrogramm Jod.*

 

Der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) errechnete Tagesbedarf an Jod liegt jedoch für Kinder von 1-9 Jahren bei 100-140 Mikrogramm Jod, und bei Kindern ab 10 Jahren bei 180-200 Mikrogramm Jod/Tag.

 

Es muß hierbei betont werden, dass diese Werte nur angenommene, d.h. nicht diagnostisch belegte Durchschnittswerte sind, von denen die individuellen Jodbedarfswerte der einzelnen Individuen beträchtlich abweichen können, vor allem nach unten!

 

Offensichtlich brauchen die meisten Menschen – Erwachsene und Kinder – weit weniger Jod, als die die Jodierung der Lebens-und Futtermittel empfehlenden gesundheitspolitischen Verantwortlichen meinen, denn die jodinduzierten Erkrankungen sind in Deutschland seit Beginn der „flächendeckenden“ Jodierung der Lebens- und Futtermittel ab 1985/86 in den zweistelligen Millionenbereich aufgestiegen.

 

Bis 2006 waren schon 10 % der Bevölkerung allein an den jodinduzierten Autoimmunerkrankungen Morbus Basedow (4%) und Morbus Hashimoto (6%) erkrankt. (s. „Die Jod-Lüge“, S. 15).

 

Die Zahl der hyperaktiven Kinder hatte sich bereits bis 2002 verzehnfacht. (s. „Die Jod-Lüge, S. 26)

 

Die Medikation von ADHS und die mit ihr verbundenen Risiken und Nebenwirkungen kann man m.E. nur zusammen mit dem Erstauslöser des Problems, dem zusätzlichen Jod in toxischen Mengen in deutschen Lebens- und Futtermitteln, beurteilen: wenn der Krankheitsverursacher „zusätzliches Jod“ in Salz, Lebensmitteln und Viehfutter ausgeschlossen wird, gibt es folglich weniger jodinduzierte Hyperaktivität, was wiederum zu weniger ADHS-Medikation führt.

Vielleicht könnten dann die vier Kinder, die nach der ADHS-Medikation gestorben sind, noch leben.

 

ADHS (- und mit ihr alle anderen jodinduzierten Erkrankungen -) ist überall dort, wo künstlich jodiert wird, ein in vielen Fällen selbstgemachtes Problem. 

 

Copyright b< Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., 2008.

Offener Brief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.

 

 

Offener Brief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. an die Bäuerinnen im Hungerstreik vor dem Kanzleramt in Berlin, Trier, den 18 Mai 2009

 

Milchabsatz durch Viehfutterjodierung verringert

 

Liebe Bäuerinnen im Hungerstreik!

 

Von Anfang an habe ich Ihre Proteste in Berlin, die nun in Ihren verzweifelten Hungerstreik vor dem Kanzleramt übergegangen sind, mit Interesse und großem Verständnis verfolgt.

 

Und in der letzten Woche hatte ich in verschiedenen InternetZeitungen Leserbriefe zur Erklärung Ihres Problems veröffentlicht.

 

Um Sie aber direkt zu erreichen, schreibe ich Ihnen diesen “Offenen Brief“, und ich bitte einen Berliner Freund, ihn Ihnen zu überbringen.

 

Wahrscheinlich wissen Sie gar nicht, dass Sie sozusagen einer gigantischen Fehlinformation “ins Messer gelaufen” sind und nun mit Ihrer Milch und allen Milchprodukten Lebensmittel erzeugen, die immer weniger Menschen in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen vertragen.

 

Deutsche Milchprodukte sind Ladenhüter, und warum?

 

Weil der Tipp, jodiertes Viehfutter zu füttern, seit 1985/86 dazu geführt hat, dass die über das Futter künstlich jodierten Tiere hochjodhaltige Milchprodukte, Fleisch, Eier etc. liefern, die die Konsumenten dieser Produkte erstmals krank - vor allem schilddrüsenkrank - gemacht haben.

 

Und diese wachsende Zahl von Jodkranken - laut WDR-Sendung im Februar 2009 beläuft sich allein die Zahl der jodinduzierten Hashimotoerkrankungen auf über 10 Millionen Menschen - , zu denen außerdem u.a. über 4% Basedow-Kranke, Jodallergiker, Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion und Unterfunktion, Schilddrüsenkrebs, Osteoporose, ADHS und Alzheimer gehören, vertragen aus gesundheitlichen Gründen keine wie auch immer gearteten künstlich jodierten Lebensmittel mehr. Also auch nicht Ihre Milchprodukte. Dabei suchen wir verzweifelt nach unjodierten Milchprodukten und fahren weite Strecken ins Ausland, z.B. nach Frankreich, Belgien, England und Polen, um unjodierte Milchprodukte zu kaufen.

 

Und ich habe für Betroffene in meiner Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyrosekranken , die nicht ins benachbarte Ausland fahren können, inzwischen sogar ein Rezept für “Ersatzsahne” und “Ersatzmilch” entwickelt.

 

Schon 1995 gab ich in unserer Tageszeitung eine Anzeige auf und schrieb, dass ich für garantiert unjodierte Milchprodukte den dreifachen Preis bezahlen würde. Auch andere Jodgeschädigte würden 2 oder 3 und sogar 4 Euro für einen garantiert nicht künstlich jodierten Liter Milch bezahlen. Aber bis jetzt konnten wir nur wenige Bayerische Demeter-Bauern dazu bewegen, ihr Viehfutter nicht mehr zu jodieren.

 

Leider wird diese unjodierte Milch in den Molkereien mit jodierter Milch vermischt, so dass wir immer noch keine deutschen unjodierten Milchprodukte haben.

 

Ich möchte Sie wissen lassen, dass es Millionen von Jodgeschädigten in Deutschland gibt, die nichts lieber täten, als Ihre Milch zu kaufen, wenn diese um Himmels Willen bloß ohne künstliche Jodzusätze - über jodiertes Futter, jodierte Lecksteine - wäre!

 

Ein Königreich für unjodierte deutsche Milch!

 

Ich bitte Sie von ganzem Herzen: Produzieren Sie Milch und Milchprodukte ohne künstliche Jodzusätze, und die Jodgeschädigten werden überglücklich Ihre Produkte kaufen. Im Moment schreibe ich an einem Kochbuch “Kochen und Einkaufen ohne Jodzusätze”, und meine Angaben zur Milch sind leider sehr mager: in Deutschland gibt es z. Zt nur die nach meinem Rezept herzustellende “Ersatzmilch” und “Ersatzsahne”.

 

Sie, liebe Bäuerinnen im Hungerstreik, könnten den Zustand, dass man in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen keine deutschen Milchprodukte mehr essen kann, schnell ändern! Bitte, tun Sie es!

 

Stellen Sie auf unjodiertes Viehfutter um, und Ihre finanzielle Lage wird sich schnell ändern!

 

Für Nachfragen und Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit allen guten Wünschen dafür, dass Sie bald wieder rentable Milchwirtschaft betreiben können!

 

Herzlichst Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedowund Hyperthyreosekranken, Trier, EMail: mail@jod-kritik.de, Internet: www.jod-kritik.de

 

Brief von Dagmar Braunschweig-Pauli an Verbraucherministerin Ilse Aigner

 

Brief von Dagmar Braunschweig-Pauli an Verbraucherministerin Ilse Aigner vom 8.August 2009, InternetEingabe unter: Direkt zu Ilse Aigner

 

Logo „Ohne künstliche Jodzusätze“

 

Sehr geehrte Frau Minister Aigner,

kürzlich haben Sie zur Erleichterung gesundheitsbewußter Verbraucher das Logo „Ohne Gentechnik“ vorgestellt.

Damit wird sicher gestellt, daß Verbraucher, die die nicht auszuschließenden zukünftigen Risiken durch die Gentechnik für sich und ihre Familie nicht eingehen wollen, dies auch nicht tun müssen. Denn das Logo zeigt ihnen, welche Lebensmittel für sie in Punkto Gentechnik risikofrei sind.

 

Hier ist also im Interesse möglicher zukünftiger Gesundheitsschäden im Interesse der Verbraucher gehandelt worden.

 

Vor einigen Monaten haben Betroffene Sie über die seit über 20 Jahren in Deutschland praktizierte Jodierung der Lebens- und Futtermittel in Deutschland informiert und mitgeteilt, welche schweren und chronischen Erkrankungen durch dieses Zwangsmedikation der Lebensmittel in Deutschland bereits ausgelöst worden sind und weiter ausgelöst werden, z.B. die ausschließlich jodinduzierte Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto, die seit Beginn der Jodierung zu über 10 Millionen Betroffenen in Deutschland geführt hat.

 

Dazu kommen Kinder mit der jodinduzierten angeborenen Unterfunktion, dem sogenannten „Wolff-Chaikoff-Effekt“ zur Welt, weil ihre Mütter in der Schwangerschaft über die „normale Ernährung“ viel zu viel Jod aufnehmen müssen, so daß die frühkindliche Schilddrüse durch den Jodüberschuß im Mutterleib eine Unterfunktion entwickelt.

 

Schließlich ist Jod krebserregend, was zwei deutsche Ernährungswissenschaftler bereits 1987 in einem Forschungsbericht nachgewiesen haben, der auch den deutschen Gesundheitsbehörden zugänglich war.

 

Nun kommt aus Amerika die Nachricht der Kanzerogenität des Jodes, eine Meldung, die von Deutschland aus schon vor 22 Jahren international hätte verbreitet werden müssen.

 

Die jodinduzierten Gesundheitsschäden haben in Deutschland inzwischen zu 33% Schilddrüsenerkrankungen geführt , die – neben den negativen Auswirkungen auf die Betroffenen, auch Bürger aus dem Ausland - zu Milliarden Ausgaben im Gesundheitssektor geführt haben. Und die Zahl der Jodkranken steigt, weil weiter jodiert und nicht vor den Jodgefahren gewarnt wird.

 

Warum werden die Verbraucher , im Gegensatz zu dem vorbeugenden Warnhinweis „Ohne Gentechnik“, nicht auch auf die bereits entstandenen jodinduzierten Gesundheitsschäden hingewiesen und , zur Vermeidung weiterer Jodschäden, vor ihnen gewarnt durch ein Logo „Ohne künstliche Jodzusätze“?

 

Im Interesse eines glaubwürdigen Verbraucherschutzes muß aber nicht nur vor zukünftigen Gesundheitsgefahren gewarnt werden, sondern in erster Linie natürlich vor den bereits bekannten, eingetretenen Gesundheitsschäden.

 

Aus diesem Grunde hat das Logo „Ohne künstliche Jodzusätze“ unbedingt Vorrang vor jedem anderen Warnhinweis, um die sichere, nicht nur wahrscheinliche, Gesundheitsschädigung durch künstliche Jodzusätze zu beenden und zu verhindern.

 

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken 

 

 

Leserbrief

 

Leserbrief von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, veröffentlicht am 15. Juni 2010 in: Handelsblatt.com unter: http://www.handelsblatt.com/_t=setcomment,bk=2601428,or=260139 7

 

Kostenfalle Jodsalzprophylaxe

 

Die schlechte Nachricht

 

Jetzt ist es endlich soweit: die Jodsalzprophylaxe frißt ihre Kinder*, indem die jodinduzierten Krankheitskosten nicht mehr zu finanzieren sind und anfangen, Krankenkassen in den finanziellen Ruin zu treiben.

 

Wen wundert das, wenn infolge der Zwangsjodierung fast sämtlicher Lebensmittel seit über 20 Jahren z.B. die allein jodinduzierte Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto - vorher kaum in Deutschland auftretend - durch die Jodierung aber inzwischen auf über 10 Millionen Betroffene (ohne die sehr hoch eingeschätzte Dunkelziffer!) in Deutschland** angestiegen ist?

 

Diagnostik und Behandlung dieser chronischen Erkrankung der Schilddrüse sind sehr kostenintensiv, weil Hashimoto oft erst spät erkannt wird und der richtigen Diagnose meist eine jahrelange ebenfalls kostenintensive Ursachensuche vorausgeht.

 

Das ist die schlechte Nachricht für alle Krankenkassen.

 

Die gute Nachricht

 

Die gute Nachricht für alle Krankenkassen: Bei dieser höchst kostenintensiven, lebenslangen Erkrankung kann nach Auskunft von Schilddrüsenspezialisten allein durch Verzicht auf künstliche Jodzusätze in Lebensmitteln bei über 62% der Erkrankten wieder eine normale Stoffwechsellage erreicht werden.

 

Und bereits nach relativ kurzer Zeit der konsequenten 0-Kosten verursachenden Jodabstinenz zeigen sich bereits erste Anzeichen von gesundheitlicher Besserung, die sich stetig, ebenfalls ohne für die Krankenkassen Kosten zu verursachen, fortsetzt.

 

Dies ist nur ein Beispiel von vielen, denn dieses Spielchen der Kostenersparnis kann mit allen anderen jodinduzierten bzw. durch Jod verschlechterten und sehr kostenintensiven Erkrankungen fortgesetzt werden wie beispielsweise Morbus Basedow, Über- und Unterfunktion, Heiße und Kalten Knoten, Schilddrüsenkrebs, Jodallergie, Krebs an allen Organen, jodinduzierten Herzerkrankungen, Diabetes, Depressionen, Angst- und Panikattacken, Alzheimer, ADHS, Osteoporose, Unfruchtbarkeit, jodinduzierte Fehlgeburten und Impotenz, deren Bezahlung nun die Krankenkassen ruinieren.

 

Fazit.

 

Jod satt macht alles platt! Zuerst die Gesundheit von Millionen, nun die Krankenkassen, die diese Gesundheitsschädigungen nicht mehr bezahlen können.

 

Literatur

*Frei nach Wolfgang Leonhards Bestseller "Die Revolution entläßt ihre Kinder."

**Laut "Planet Wissen", WDR-Sendung vom 6.2.09.

 

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Trier, den 15. Juni 2010

Fortsetzung folgt

Flyer - 10 Fragen zur Jodprophylaxe 

 

von Dagmar Braunschweig-Pauli M.A., Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow und Hyperthyreosekranken, anläßlich des Selbsthilfetages während der Landesgartenschau in Trier im Juli 2004 -

10 Fragen zur Jodprophylaxe

 

„Jodprophylaxe“: 10 Fragen, die Sie sich noch nicht gestellt haben:

 

1. Sind Sie über die Risiken und Nebenwirkungen von Jod erschöpfend informiert worden?

 

2. Sind Sie wirklich damit einverstanden, durch künstliche Jodzusätze im Brot, in Fertigprodukten, Fleisch- und Milchprodukten u.v.m. z.B. Morbus Basedow, Morbus Hashimoto oder Diabetes Typ I, Tuberkulose, Krebs oder einen tödlichen Herzinfarkt bekommen zu können, damit die Kropfentwicklung vielleicht bei einigen Menschen geringer ausfällt? Übrigens: Am Kropf stirbt man nicht, und warum müssen Sie ein Medikament nehmen, das für andere Leute gedacht ist?

 

3. Haben Sie eingewilligt, mit Jod zusätzlich medikamentiert zu werden, ohne Untersuchung und ohne Diagnose, und also ohne Hinweis darauf, ob Sie dieses Medikament überhaupt brauchen? Ohne Ihre Einwilligung zu dieser Medikation ist die Jodierung Körperverletzung nach §§223ff StGB und damit strafbar.

 

4. Wissen Sie, wie hoch Ihre tägliche künstliche Jodaufnahme ist? Wenn ja, wissen Sie etwas, was niemand in Deutschland weiß, auch nicht die Jodbefürworter.

 

5. Wissen Sie, wieviel Jod Sie tatsächlich brauchen? Nennen Sie jetzt nicht die für Sie nicht geltenden bekannten Pauschalwerte .Sie sind ein ganz eigenes Individuum, und Ihre individuellen Werte werden dadurch überhaupt nicht berücksichtig.

 

6. Um eine Wiederholung der Nazi-Medizin-Greuel zu verhindern, wurde §2, Abs. 2 im Grundgesetz verankert: „Jeder Bürger hart das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“ Finden Sie, daß sich damit die Schadensinkaufnahme durch die sogenannte „Jodsalzprophylaxe“ für Millionen Bürger, die kein zusätzliches Jod vertragen, vereinbaren läßt?

 

7. Möchten Sie zu den ca. 15-20 % Jodgeschädigten gehören, die nichts Deutsches mehr essen können, ohne schmerzhafte Akne, Bindehautentzündung, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Zappelbeine, Angst-und Panikattacken, Depressionen, Impotenz, Lichtallergie, hervorquellende Augen, Über- und Unterfunktion, Autoimmunerkrankungen, Osteoporose, Tuberkulose und Krebs zu bekommen? Jodbefürworter sagen, daß es gut sei, diese Krankheiten zu „enttarnen“, dann könne man sie wenigstens behandeln. Möchten Sie, daß eine der genannten Krankheiten, z.B. Krebs, in jungen Jahren bei Ihnen künstlich ausgelöst, also enttarnt wird?

 

8. Möchten Sie auch – wie wir Jodgeschädigten – gesellschaftlich total ausgeklinkt sein und nirgendwo mehr mitessen und weder im Restaurant noch im Krankenhaus und Altenheim verköstigt werden können?

 

9. Wußten Sie, daß die Viehfutterjodierung die Jodierung unausweichlich macht – ade Freiwilligkeitsprinzip!

 

10. Möchten Sie durch die Zwangsjodierung zu Zwangsinvaliden gemacht werden?

 

Copyright by Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. , 2004.

KONTAKT

Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.

Journalistin und Sachbuchautorin

 

An der Pferdsweide 60

 

54296 Trier

 

Telefon: +49 (0)651-1809732

mail(at)jod-kritik.de

www.jod-kritik.de

www.verlagbraunschweigpauli.de

Literatur zum Thema

Mitternachtsfaxe

                                                      Natürliche Krebsdiäten oder Krebsdiät ist unjodiert